Natur erleben! Illustration: Bernhard Speh
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Arbeitskreis Waldeck-Frankenberg

Rundschreiben 1/2010

An alle Ornithologen im Kreis Waldeck-Frankenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde

bei der großen Hitze ist es im Haus noch am erträglichsten. So nutze ich die Zeit, um mit diesem Rundschreiben ein paar wichtige Punkte anzusprechen.

1. Vogelkundliche Hefte Edertal

a. Vogelkundliches Heft 36/2010
Ich hoffe zunächst, dass Sie alle das neue Vogelkundliche Heft erhalten haben. Wenn nicht, bitte ich um Nachricht. Wir versuchen, die Verteilung mit möglichst geringen Portokosten zu organisieren. Trotz gestiegener Kosten konnten wir den Preis von nur 7.- € noch mal halten. Das ist landesweit für eine Publikation von diesem Umfang und bei dieser Ausstattung (64 Seiten im Farbdruck) wohl einmalig.
Erfreulich ist es auch, dass wir wieder auch dieses Heft außer an die Autoren kostenlos an alle Beobachter, die Daten für den Sammelbericht geliefert haben, abgeben konnten als Dankeschön für ihre Mitarbeit. Das möchten wir auch künftig beibehalten.
Wir möchten Sie herzlich bitten, die Publikation zu unterstützen, indem sie diese Naturfreunden zum Verkauf anzubieten oder bei passender Gelegenheit zu verschenken.
Eine Reihe von NABU-Gruppen fördern die Herausgabe der Vogelkundlichen Hefte, indem sie diese erwerben und an besonders aktive Mitglieder verschenken.
Für alle, die in Waldeck-Frankenberg aktiv Naturschutz betreiben, ist allein schon die alljährlich von Frank Seumer mühevoll zusammen gestellte Dokumentation „Naturschutz aktuell“ eine wichtige Informationsquelle.

b. Vogelkundliches Heft 37/2011
Die Arbeit für das diesjährige Heft ist zwar gerade erst geleistet, doch gilt es, den Blick bereits wieder auf die nächste Ausgabe zu richten.
Aus Kostengründen müssen wir den Umfang des nächsten Heftes auf 192 (statt 240) Seiten reduzieren. Wir hoffen, dass wir den Verkaufspreis so halten können.
Wegen des reduzierten Umfangs empfiehlt es sich, geplante Beiträge bei mir rechtzeitig anzumelden (möglichst mit vorläufigem Titel). Denn auch beim letzten Heft musste ich leider wieder einige Rezensionen und Bilder weglassen, um die 240 Seiten nicht zu überschreiten.
Alle Autoren bitte ich sehr herzlich, die Hinweise im letzten Vogel- kundlichen Heft auf Seite 239-240 zu beachten. Das spart uns Kosten!

Sammelbericht:
Ende dieses Monats ist der Meldezeitraum (1.8.2009 – 31.7.2010) des Avifaunistischen Sammelberichts schon wieder abgelaufen. Denken Sie daran, rechtzeitig Ihre Daten zu melden . Termin ist der 01.10.2010.
Nur wenn die Daten rechtzeitig vorliegen, können die Artbearbeiter den Jahreswechsel bzw. die Weihnachtsferien nutzen, ihren Sammelberichtsteil zu erstellen. Übrigens: Auch zu spät gelieferte Daten können ein unnötiger Kostenfaktor sein.

Noch eine Bitte:
Auch wenn Sie Ihre Beobachtungen auf der Internetseite eingeben haben, liefern Sie bitte Ihre Daten in der gewohnten Form (s. VHE 36, S. 239). Für die Arbeiter ist es unzumutbar, die Daten aus dem Internet herauszusuchen, denn es ist nicht möglich, die dort eingegebenen Daten zielgerichtet nach Arten zu sortieren. Wenn man eine Art zur Suche eingibt, erscheinen alle anderen Beobachtungen, die von dieser Exkursion stammen, gleich mit.
Natürlich werten wir die Einzelbeobachtern von nicht regelmäßigen Meldern (z. B. zum Kranichzug) aus.

2. Internetseiten
Insbesondere die HGON-Mitglieder bitte ich um Beachtung, dass der Arbeitskreis Waldeck-Frankenberg auf der Internetseite der HGON eine eigene Regional-Seite hat, die dankenswerterweise von Frau Dr. Katja-Fuhr-Boßdorf (HGON) gepflegt wird.
Sie finden diese Informationsmöglichkeit auf der Internetseite www.hgon.de (Vor Ort) oder über einen Link auf der Internetseite www.nabu-waldeck-frankenberg.de (Startseite, links unten).
Die Beobachtungsseite der HGON-birdnet (www.hgon.de oder über Link auf der Beobachtungsseite des NABU Waldeck-Frankenberg) wird auch von unseren Beobachtern gern genutzt. Unser Kreis steht sogar mit 1194 Eintragungen (Stand. 15.07.2010) auf Platz 1 aller hessischen Kreise! Wissen sollte man allerdings, dass diese Seite - zumindest einstweilen - nur zur Information über besondere Beobachtungen dient und nicht ausgewertet wird.

Unsere Beobachtungsseite für Waldeck-Frankenberg (www.nabu-waldeck-frankenberg.de), die allen Beobachtern in unserem Kreis offen steht, wir erfreulich gut genutzt. Sie könnte abernoch informativer sein, wenn alle Ornithologen hier ihre besonderen Beobachtungen einstellen würden. Die Handhabung ist denkbar einfach.

Viele Interessierte freuen sich einfach, wenn sie aktuelle Beobachtungen aus anderen Kreisteilen lesen können. Immer wieder ergeben sich Anregungen für eigene Exkursionen. Man erfährt, auf welche Phänomene man zurzeit achten sollte, z. B. Erstankunft, Beginn des Herbstzuges oder Eintreffen der ersten Wintergäste.
Nur wenn wir möglichst vollständige Mitteilungen erhalten, können wir anderen Ornithologen rasch Auskunft geben. Dazu ein Beispiel aus HGON-birdnet:

14.07.2010 Werra-Meißner - Dr. Jörg Brauneis - Keine Wachteln In diesem Jahr sind die sonst für diese Jahreszeit und die frühe Morgendämmerung so typischen Rufe der Wachteln in den Gemarkungen rund um Eschwege nicht zu hören. Nachdem ich Ende Mai/Anfang Juni einige Wachteln gehört hatte, ist der Ruf wieder vollständig verstummt. Dies ist seit vielen Jahren das erste mal, dass praktisch keine Wachteln zu hören sind. Mein Vater (W. Brauneis) berichtet ähnliches aus der nördlichen Rhön.
Fehlen die Wachteln in anderen Teilen Hessens auch so auffällig?

Dr. Jörg Brauneis

Antwort:
15.07.2010 Waldeck-Frankenberg - Wolfgang Lübcke - Wachteln Zur Anfrage von Dr. Brauneis:
Auf der Internet-Seite des NABU Waldeck-Frankenberg (www.nabu-waldeck-frankenberg.de) wurden in diesem Jahr bisher 23 Wachtel-Reviere (rufende Vögel an verschiedenen Stellen) mitgeteilt.
Im vorigen Jahr waren 106-107 Rufnachweise (höchster Wert seit 1974) gemeldet worden (Quelle: Vogelkundliche Hefte Edertal 36/2010, S. 128).
In der zweiten Julihälfte sind zwar noch einige Rufnachweise zu erwarten, dennoch dürfte das Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr liegen!

3. Rotmilankartierung
Die Teilnehmer der Rotmilankartierung bitte ich nach Ablauf dieses Monats um Zusendung des Meldebogens (den Erfassungsbogen können Sie hier runterladen ...). Ich füge diesen nochmals bei.
Die Kenntnis möglichst vieler Milanreviere ist für uns sehr wichtig. Wir erwarten auch in unserem Kreis einen weiteren Ausbau der Windenergie. Für die Auswahl naturschutzgerechter Standorte benötigen wir möglichst viele Informationen über besonders schützenswerte Arten.

4. Illegale Greifvogelverfolgung
Anbei eine lesenswerte Information zur illegalen Greifvogel- Verfolgung in Nordhein-Westfalen auf der Homepage Komitee gegen den Vogelmord e.V. . Aus unserem Kreis sind bisher keine aktuellen Fälle bekannt geworden. Oder?
Auf jeden Fall sollten wir die Augen offen halten.

Beste Grüße

Wolfgang Lübcke

Vogelkundliche Hefte Edertal Band 36 erschienen

Vogekundliche Hefte Edertal Der NABU Waldeck-Frankenberg gibt alljährlich gemeinsam mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz die "Vogelkundlichen Hefte Edertal" für den Kreis Waldeck-Frankenberg heraus. Nun ist der 36. Band, unter der Schriftleitung von Wolfgang Lübcke, erschienen.
Darin finden sich von A wie Amsel bis Z wie Zwergdommel natürlich Alltägliches und aber auch viele Raritäten. Auf 240 Seiten analysieren Waldeck-Frankenberger Ornithologen Beobachtungen und Entwicklungen der heimischen Vogelwelt.
Lesen Sie hier das Inhaltsverzeichnis ...
Lesen Sie hier das Gesamtregister für die Vogelkundlichen Hefte Edertal bis Band 36 ...

So können Sie das Vogelkundliche Heft Nr. 36/2010 zum Preis von 7,00 € (+ ev.  Versandkosten) beziehen:

  • über den Buchhandel ISSN 1431-6722
  • Kreisgeschäftsstelle des NABU Waldeck-Frankenberg, Anrufbeantworter/Fax: 03212 - 1268649
  • über die örtlichen NABU-Gruppen im Kreis Waldeck-Frankenberg
  • Bestellung auch über Mail an: info@nabu-waldeck-frankenberg.de
Autorenteam
Foto: Die Ergebnisse ehrenamtlicher Vogelbeobachtung und –forschung haben viele Autoren im 36. Jahr in Folge in den neuen vogelkundlichen Heften veröffentlicht, von links Alfred Gottmann, Bastian Meise, Erika Höhle, Maik Sommerhage, Schriftleiter Wolfgang Lübcke, Michael Wimbauer und Jürgen Becker.

Ornithologe und Angler zählen Kormorane gemeinsam

Edertal: Die Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 haben Wolfgang Lübcke (HGON) und Karl Dietz (Angler) zum Anlass genommen, ihre langjährigen gemeinsamen Zählungen der umstrittenen Vogelart an ihrem Schlafplatz im Naturschutzgebiet „Stausee von Affoldern“ vorzulegen. Hessenweit wohl einzigartig: Die Zählungen werden seit 12 Jahren von einem des Ornithologen und einem örtlichen Angler gemeinsam durchgeführt. Lübcke und Dietz sind sich einig: „Unsere Zusammenarbeit hat in gegenseitigem Vertrauen zu einer gemeinsamen Beurteilung der Bestandsentwicklung des Kormorans im Ederseegebiet geführt.“ Eine solche Zusammenarbeit - so meinen die beiden - sollte es auch in anderen Bereichen Hessens geben. Das fördere eine sachbezogene Diskussion und wechselseitiges Verständnis.

Sie führen die Kormoran-Zählungen am Affolderner See monatlich von September bis April an den Stichtagen der Internationalen Wasservogelzählungen durch. Wichtigstes Ergebnis: Nach einem starken Bestandsanstieg in den neunziger Jahren pendele sich der Durchschnittsbestand um die zweihundert Vögel ein (siehe Grafik). Offensichtlich sei für den Kormoran die Biotopkapazität erreicht. Durchschnittlich um die 200 Vögel bedeute zwar zumindest für Nordhessen einen relativ hohen Wert, er liege aber deutlich unter der Maximalzahl von etwa 450, die zur Zugzeit am Edersee am 29. September 2005 fotografisch dokumentiert worden sei. Zur Beurteilung des Kormoran-Einflusses auf die Fischbestände müsse man aber den Durchschnittsbestand im Jahresverlauf zugrunde legen.

Schlafplatzzählungen - so betonen Dietz und Lübcke - seien die einzige zuverlässige Methode für zuverlässige Bestandsermittlungen. Bei Tageszählungen entlang der Eder und am Edersee komme es aufgrund der hohen Flugaktivität der Vögel zu erheblichen Zählfehlern, die sowohl zu Unterschätzungen als auch Überschätzungen führen könnten. Das belegten die Erfahrungen der Wasservogelzählungen, die heimische Ornithologen seit 40 Jahren im Ederseegebiet durchführen, und auch die seit 14 Jahren an zwei Stichtagen veranstalteten Zählungen sämtlicher Vögel (nicht nur der Kormorane) entlang der hessischen Eder.

Der Kormoran-Schlafplatz am Stausee von Affoldern sei der einzige regelmäßig und langjährig besetzte im Ederseegebiet. Kontrollen am frühen Morgen, wenn die Kormorane ihren Schlafplatz verlassen, hätten gezeigt, dass hier auch Vögel aus dem unteren Edertal im benachbarten Schwalm-Eder-Kreis nächtigen.

Im letzen Winter - berichtet Lübcke - seien wohl aufgrund der Vereisung der Stauseen - zwei kleinere Kormoran-Schlafplätze an der oberen Eder entdeckt worden. Auch für diesen Bereich seien gemeinsame Zählungen von Anglern und Ornithologen wünschenswert.

Differenziert beurteilen übereinstimmend Dietz und Lübcke den Einfluss des Kormorans auf die Fischbestände am Edersee und in der Eder. Während am Edersee für die letzten Jahre trotz Kormoran gestiegene Fischbestände belegt seien, sehe die Situation an der Eder ganz anders aus. Hier habe offensichtlich der gestiegene Kormoranbestand zu einer starken Minderung vor allem der Äschen als Charakterart des Flusses geführt. Insbesondere, wenn, Edersee, Stausee von Affoldern und Kiesbaggerteiche zugefroren sind, steige der Fressdruck der Kormorane auf die Fische in der unvereisten Eder. Das Verhalten der Äsche als Schwarmfisch erleichtere dem Kormoran das Beutemachen, zumal er gemeinschaftlich jagen, bisweilen sogar ganze Flussabschnitte abriegeln kann. In solchen Situationen wirke sich die relative Strukturarmut der Eder infolge früherer Begradigungsmaßnahmen aus. Es fehlten Flachwasserbereiche und Seitenbuchten sowie genügend Totholz im Gewässer, wo sich die Fische verstecken könnten. Auch aus dieser Sicht setze man große Hoffnungen auf Renaturierungsmaßnahmen,

die im Bereich der Gemeinde Edertal geplant seien. In diesem Zusammenhang sprach sich Lübcke lobend über die gute Zusammenarbeit mit dem Ederfischereiclub aus, der die Eder zwischen Affoldern und der Kreisgrenze seit fast 80 Jahren gepachtet hat. Über die Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres könne man sicher unterschiedlicher Meinung sein, man sollte sie aber landesweit als Chance für mehr Zusammenarbeit von Naturschützern und Anglern begreifen. Das gelte sowohl für die Ermittlung verlässlicher Daten über den Kormoranbestand als auch - soweit möglich - für die Verbesserung der Lebensräume von Fischen.


NSG Stausee von Affoldern: jährliche Durchschnittszahlen des Kormoranschlafplatzes

Broschüre "Bestechende Insekten" in der Gemarkung Edertal-Königshagen erschienen

Deckblatt bestechende Insekten Im Rahmen der Reihe "Naturschutz in Waldeck-Frankenberg" wurde die Broschüre "Bestechende Insekten - Vielfalt, Lebensweise und Bedeutung der heimischen Stechimmen" veröffentlicht. In dieser werden die einzelnen Stechimmen wie Wildbienen, Grabwespen, Faltenwespen usw. vorgestellt und ihr Vorkommen in der Gemarkung Edertal-Königshagen aufgezeigt. Zum Abschluss gibt es noch praktische Empfehlungen für den Schutz und die Förderung von Stechimmen im Garten. Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 3,- € zzgl. Versandkosten bei Wolfgang Lübcke (E-Mail: w.luebcke@t-online.de) bestellt werden.
Inhaltsverzeichnis von "Bestechende Insekten"
Lesen Sie dazu auch die Presseartikel der WLZ 19.2.10: Wildbienen - bestechende Insekten ...
und HNA 18.2.10: Vom Aussterben bedroht ...

Rundschreiben 1/2010

An alle Ornithologen im Kreis Waldeck-Frankenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde

bei der großen Hitze ist es im Haus noch am erträglichsten. So nutze ich die Zeit, um mit diesem Rundschreiben ein paar wichtige Punkte anzusprechen.

1. Vogelkundliche Hefte Edertal

a. Vogelkundliches Heft 36/2010

Ich hoffe zunächst, dass Sie alle das neue Vogelkundliche Heft erhalten haben. Wenn nicht, bitte ich um Nachricht. Wir versuchen, die Verteilung mit möglichst geringen Portokosten zu organisieren. Trotz gestiegener Kosten konnten wir den Preis von nur 7.- € noch mal halten. Das ist landesweit für eine Publikation von diesem Umfang und bei dieser Ausstattung (64 Seiten im Farbdruck) wohl einmalig.
Erfreulich ist es auch, dass wir wieder auch dieses Heft außer an die Autoren kostenlos an alle Beobachter, die Daten für den Sammelbericht geliefert haben, abgeben konnten als Dankeschön für ihre Mitarbeit. Das möchten wir auch künftig beibehalten.
Wir möchten Sie herzlich bitten, die Publikation zu unterstützen, indem sie diese Naturfreunden zum Verkauf anzubieten oder bei passender Gelegenheit zu verschenken.
Eine Reihe von NABU-Gruppen fördern die Herausgabe der Vogelkundlichen Hefte, indem sie diese erwerben und an besonders aktive Mitglieder verschenken.
Für alle, die in Waldeck-Frankenberg aktiv Naturschutz betreiben, ist allein schon die alljährlich von Frank Seumer mühevoll zusammen gestellte Dokumentation „Naturschutz aktuell“ eine wichtige Informationsquelle.

b. Vogelkundliches Heft 37/2011

Die Arbeit für das diesjährige Heft ist zwar gerade erst geleistet, doch gilt es, den Blick bereits wieder auf die nächste Ausgabe zu richten.
Aus Kostengründen müssen wir den Umfang des nächsten Heftes auf 192 (statt 240) Seiten reduzieren. Wir hoffen, dass wir den Verkaufspreis so halten können.
Wegen des reduzierten Umfangs empfiehlt es sich, geplante Beiträge bei mir rechtzeitig anzumelden (möglichst mit vorläufigem Titel). Denn auch beim letzten Heft musste ich leider wieder einige Rezensionen und Bilder weglassen, um die 240 Seiten nicht zu überschreiten.
Alle Autoren bitte ich sehr herzlich, die Hinweise im letzten Vogel- kundlichen Heft auf Seite 239-240 zu beachten. Das spart uns Kosten!

Sammelbericht:

Ende dieses Monats ist der Meldezeitraum (1.8.2009 – 31.7.2010) des Avifaunistischen Sammelberichts schon wieder abgelaufen. Denken Sie daran, rechtzeitig Ihre Daten zu melden . Termin ist der 01.10.2010.
Nur wenn die Daten rechtzeitig vorliegen, können die Artbearbeiter den Jahreswechsel bzw. die Weihnachtsferien nutzen, ihren Sammelberichtsteil zu erstellen. Übrigens: Auch zu spät gelieferte Daten können ein unnötiger Kostenfaktor sein.

Noch eine Bitte:
Auch wenn Sie Ihre Beobachtungen auf der Internetseite eingeben haben, liefern Sie bitte Ihre Daten in der gewohnten Form (s. VHE 36, S. 239). Für die Arbeiter ist es unzumutbar, die Daten aus dem Internet herauszusuchen, denn es ist nicht möglich, die dort eingegebenen Daten zielgerichtet nach Arten zu sortieren. Wenn man eine Art zur Suche eingibt, erscheinen alle anderen Beobachtungen, die von dieser Exkursion stammen, gleich mit.
Natürlich werten wir die Einzelbeobachtern von nicht regelmäßigen Meldern (z. B. zum Kranichzug) aus.

2. Internetseiten

Insbesondere die HGON-Mitglieder bitte ich um Beachtung, dass der Arbeitskreis Waldeck-Frankenberg auf der Internetseite der HGON eine eigene Regional-Seite hat, die dankenswerterweise von Frau Dr. Katja-Fuhr-Boßdorf (HGON) gepflegt wird.
Sie finden diese Informationsmöglichkeit auf der Internetseite www.hgon.de (Vor Ort) oder über einen Link auf der Internetseite www.nabu-waldeck-frankenberg.de (Startseite, links unten).
Die Beobachtungsseite der HGON-birdnet (www.hgon.de oder über Link auf der Beobachtungsseite des NABU Waldeck-Frankenberg) wird auch von unseren Beobachtern gern genutzt. Unser Kreis steht sogar mit 1194 Eintragungen (Stand. 15.07.2010) auf Platz 1 aller hessischen Kreise! Wissen sollte man allerdings, dass diese Seite - zumindest einstweilen - nur zur Information über besondere Beobachtungen dient und nicht ausgewertet wird.

Unsere Beobachtungsseite für Waldeck-Frankenberg (www.nabu-waldeck-frankenberg.de), die allen Beobachtern in unserem Kreis offen steht, wir erfreulich gut genutzt. Sie könnte abernoch informativer sein, wenn alle Ornithologen hier ihre besonderen Beobachtungen einstellen würden. Die Handhabung ist denkbar einfach.

Viele Interessierte freuen sich einfach, wenn sie aktuelle Beobachtungen aus anderen Kreisteilen lesen können. Immer wieder ergeben sich Anregungen für eigene Exkursionen. Man erfährt, auf welche Phänomene man zurzeit achten sollte, z. B. Erstankunft, Beginn des Herbstzuges oder Eintreffen der ersten Wintergäste.
Nur wenn wir möglichst vollständige Mitteilungen erhalten, können wir anderen Ornithologen rasch Auskunft geben. Dazu ein Beispiel aus HGON-birdnet:

14.07.2010 Werra-Meißner - Dr. Jörg Brauneis - Keine Wachteln In diesem Jahr sind die sonst für diese Jahreszeit und die frühe Morgendämmerung so typischen Rufe der Wachteln in den Gemarkungen rund um Eschwege nicht zu hören. Nachdem ich Ende Mai/Anfang Juni einige Wachteln gehört hatte, ist der Ruf wieder vollständig verstummt. Dies ist seit vielen Jahren das erste mal, dass praktisch keine Wachteln zu hören sind. Mein Vater (W. Brauneis) berichtet ähnliches aus der nördlichen Rhön.
Fehlen die Wachteln in anderen Teilen Hessens auch so auffällig?

Dr. Jörg Brauneis

Antwort:
15.07.2010 Waldeck-Frankenberg - Wolfgang Lübcke - Wachteln Zur Anfrage von Dr. Brauneis:
Auf der Internet-Seite des NABU Waldeck-Frankenberg (www.nabu-waldeck-frankenberg.de) wurden in diesem Jahr bisher 23 Wachtel-Reviere (rufende Vögel an verschiedenen Stellen) mitgeteilt.
Im vorigen Jahr waren 106-107 Rufnachweise (höchster Wert seit 1974) gemeldet worden (Quelle: Vogelkundliche Hefte Edertal 36/2010, S. 128).
In der zweiten Julihälfte sind zwar noch einige Rufnachweise zu erwarten, dennoch dürfte das Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr liegen!

3. Rotmilankartierung

Die Teilnehmer der Rotmilankartierung (s. Anlage) bitte ich nach Ablauf dieses Monats um Zusendung des Meldebogens. Ich füge diesen nochmals bei.
Die Kenntnis möglichst vieler Milanreviere ist für uns sehr wichtig. Wir erwarten auch in unserem Kreis einen weiteren Ausbau der Windenergie. Für die Auswahl naturschutzgerechter Standorte benötigen wir möglichst viele Informationen über besonders schützenswerte Arten.

4. Illegale Greifvogelverfolgung
Ich füge eine lesenswerte Information zur illegalen Greifvogel- Verfolgung in Nordhein-Westfalen bei. Aus unserem Kreis sind bisher keine aktuellen Fälle bekannt geworden. Oder?
Auf jeden Fall sollten wir die Augen offen halten.

Beste Grüße

Wolfgang Lübcke

30 Jahre Naturschutzgebiete in den Ederauen

Die beiden Naturschutzgebiete "Ederauen zwischen Bergheim und Wega" und "Unter der Haardt" bei Mandern gelten hessenweit als besondere Kostbarkeiten. Die Eder ist der sauberste Fluss in Hessen mit wertvollen Auwaldstrukturen und einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Grund genug die diesjährige Herbsttagung diesen Gebieten zu widmen.

Lesen Sie hier den Pressebericht zur Herbsttagung

Bemerkenswertes vom Heimzug und der Brutzeit 2007

Lesen Sie hier den Bericht zur ADEBAR-Kartierungsaktion im Bereich des MTB 4619 Mengeringhausen am 19.05.2007

Buchtipp: Im Reich der urigen Buchen

KellerwaldUnter diesem Titel ist soeben der erste offizielle Bildband über den Nationalpark Kellerwald-Edersee erschienen. Bildautor ist der bekannte Naturfotograf Manfred Delpho (Gudensberg). Die Texte hat das langjährige HGON-Mitglied Wolfgang Lübcke (Edertal) geschrieben. Lesen Sie hier mehr... (pdf)

Der Arbeitskreis wurde 1974 gegründet. Arbeitskreisleiter waren:

  • Falko Emde (1974 bis 1985)
  • Hartmut Mai (1986 bis 1989)
  • Ralf Enderlein (1990 bis 2000)
  • Eckhard Richter (2001 bis 2004) , als stellv. Arbeitskreisleiter
Bis zu seinem frühen Tod nahm Karl Sperner (1940 ? 1996) die Aufgabe des Schriftleiters wahr. Zur Zeit ist die Leitung des Arbeitskreises vakant. Er hat 25 Mitglieder, von denen die meisten sich auch im Naturschutzbund (NABU) engagieren, so dass eine enge Zusammenarbeit mit dem NABU-Kreisverband besteht. Beide Verbände betreiben eine gemeinsame Geschäftsstelle, die von Falk Paltinat (Edertal, Tel.: 05621/ 964329) betreut wird.
Der Arbeitskreis organisierte zahlreiche kreisweite avifaunistische Kartierungen und beteiligte sich stets an den Projekten auf Landesebene. Viele der 52 Naturschutzgebiete in Waldeck-Frankenberg wurden von der HGON beantragt und werden auch von ihren Mitgliedern betreut. (Siehe HGON-Mitglieder-Information 02/04, S. 34 u. 35).
Im Rahmen der Internationalen Wasservogelzählung werden folgende Gebiete bearbeitet:
Ederseegebiet, Kiesgrubengelände zwischen Mehlen und Giflitz, Diemelsee und Twistesee.
Aktuell sind die Mitarbeiter an der ADEBAR-Kartierung beteiligt.
Lesen Sie hier den Bericht über besondere Vogelbeobachtungen aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg in der Zeit von November 2005 bis Oktober 2006.

Gemeinsam mit dem NABU gibt der HGON-Arbeitskreis zwei Schriftenreihen heraus:
Vogelkundliche Hefte Edertal (für den Kreis Waldeck-Frankenberg):
Sie erscheinen seit 1975 alljährlich. Inzwischen liegt Band 36/2010 vor.

Schriftenreihe Naturschutz in Waldeck-Frankenberg :
In dieser Reihe sind u. a. die Avifauna und die Flora des Kreisgebietes sowie eine regionale Rote Liste erschienen.

Schriftleiter beider Publikationsreihen ist Wolfgang Lübcke.

Naturschutzgebiete in Hessen, Band 4: Waldeck-Frankenberg
Der vierte Band der Reihe „Naturschutzgebiete in Hessen“ stellt das reiche Naturerbe im Kreis Waldeck- Frankenberg vor. Hierzu gehören als besondere Perlen der Landschaft 52 Naturschutzgebiete, der Nationalpark Kellerwald Edersee und weitere großflächige Gebiete, die jetzt nach dem europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000 für die Tier- und Pflanzenwelt und ihre Lebensräume gesichert werden. Das Buch ist die wichtigste Publikation über die Natur im Kreisgebiet, die bisher erschienen ist.

Die Reihe "Naturschutzgebiete in Hessen" wird unter dem Motto "schützen - erleben - pflegen" von der Nordhessischen Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften (NGNN) herausgegeben, einem Zusammenschluss des bisherigen Naturschutzringes Nordhessen und der Kasseler Philippi-Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften. Die Redaktionsleitung hat Lothar Nitsche (Zierenberg).
Lesen Sie eine Rezension von Lothar Nitsche dazu ...

Naturschutz in Hessen - Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz

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Kontakt
Wolfgang Lübcke
Rathausweg 1
34549 Edertal
Tel.: 05623 - 1255
Fax: 05623 - 931094
w.luebcke@t-online.de

www.nabu-waldeck-frankenberg.de
Neu! Besondere Vogelbeobachtungen im August 2010 in Waldeck-Frankenberg (pdf)

Pressespiegel:
HNA 24.6.10:
240 Seiten rund um Vögel ...


HNA 22.6.10:
Von der Amsel bis zur Zwergdommel ...


HNA 28.4.10:
Per Satellit auf Adler-Spur ...


HNA 28.4.10:
119 Arten in 18 Stunden ...


HNA 28.4.10:
Trio wieder auf Vogeljagd ...


WLZ 19.2.10:
Wildbienen - bestechende Insekten ...


HNA 18.2.10:
Vom Aussterben bedroht ...


HNA 7.6.09:
Marathon für Vogelkundler ...


HNA 5.5.09:
117 Vogelarten im Visier ...


WA 16.4.09 Den Vögeln auf der Spur

HNA 28.9.08:"Rote Liste: Der Artenschwund hält an..."

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30 Jahre Naturschutzgebiete an der Eder:
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"Schwimmen im
Winter"

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