Natur erleben! Illustration: Bernhard Speh
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Meldungen aus 2007:

"Durchwachsener" Sommer - Licht und Schatten in der Vogelwelt

Die immer wieder von anhaltenden Regenphasen geprägten Sommerwochen führten nicht allein zu Verdruss bei den menschlichen Sonnenanbetern, sondern auch zu sehr schlechten Bruterfolgen bei vielen insektenfressenden Vogelarten. Besonders betroffen waren Mauersegler und Schwalben. Die nachwuchslosen Mauersegler zogen entsprechend früh ab und hatten Hessen schon um den 25. Juli weitgehend verlassen! Auch für den seit einigen Jahren ohnehin wieder abnehmenden Neuntöter war 2007 ein schlechter Sommer.

Für manche feuchtigkeitsliebenden Arten war es hingegen ein gutes Jahr. Vom sonst mit kaum zehn Tieren in Hessen registrierten Wachtelkönig wurden z. B. etwa 50 Vorkommen gemeldet. Außergewöhnlich hoch war infolge des verlustfreien milden Winters auch die Bestände einiger Standvögel, vor allem des Zaunkönigs und einiger Greifvögel und Eulen. Der große Mäusereichtum ermöglichte diesen Arten zudem rekordverdächtige Bruterfolge. Viele Schleiereulen brüten derzeit daher schon zum zweiten Mal auf Gelegen von oft mehr als zehn Eiern!

Stellungnahme der HGON zur Natura 2000-Verordnung

Die Stellungnahmer enthält vor allem drei Forderungen: Die in der Verordnung aufgeführten art- und lebenraumspezifischen Erhaltungsziele sind in der Regel zu ungenau und sollten auf die jeweiligen Gebiete genauer zugeschnitten sein.
Es sollten Ge- und Verbote für die Gebiete festgelegt werden, damit auch für die Landnutzer eine Rechtssicherheit besteht. Auf die Ge- und Verbote durch bestehende Schutzgebiete sollte hingewiesen werden.
Weiterhin muss festgelegt werden, wie neue Erkenntnisse über Arten,
Gebietsgrößen usw. in der Natura 2000-Verordnung in Zukunft berücksichtigt werden sollen.
Ausfürliche Stellungnahme ...

Nachlese Hessentag - Der Kiebitz auf dem Hessentag

Viele Besucher des Hessentages kennen den Kiebitzl nur noch aus längst vergangenen Jahren. Früher sahen sie den Kiebitz häufiger auf Äckern und Wiesen, doch heute? Der prächtige Vogel ist selten geworden. Immer rarer werden die Augenblicke in denen man die schillernden Zugvögel auf Wiesen und Äckern sieht.

Kaum jemand hätte ohne Hilfestellung unsere Preisrätselfrage (um wieviel Prozent der Kiebitzbestand in den letzten 30 Jahren zurückgegangen ist) beantworten können (die Antwort ist nachzulesen im aktuellen Kiebitzflyer). Trotzdem beteiligten sich weit über 3000 Teilnehmer am Quiz. Mehr ...

Stellungnahme der HGON zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung von Planungsverfahren und zur Änderung des Hessischen Landesplanungsgesetzes

Den Gesetzentwurf prägt in seinen Grundzügen eine beteiligungsfeindliche Tendenz, die der Verwaltung wesentliche Informationsquellen verschließt und damit staatliche Planungsprozesse fehleranfälliger gestaltet. Wir bedauern diese abermalige Missachtung der Leistung der Naturschutzverbände und ihrer vielen tausend ehrenamtlich handelnden Mitglieder. Wir hoffen, dass Landesregierung und Gesetzgeber im weiteren Gesetzge-bungsverfahren die Kraft zur Umkehr finden.
Ausfürliche Stellungnahme ...

Nun auch Faunanet "online"!

Ermuntert von der überaus positiven Entwicklung des HGON-Birdnets, in dem immer wieder auch Beobachtungen von anderen Tiergruppen wie Libellen oder Amphibien gemeldet wurden, haben wir auf der Homepage der HGON nun auch ein Faunanet eingerichtet. Das Faunanet ist wie das Birdnet verbandsübergreifend nutzbar und dient der raschen Meldung von Beobachtungen anderer Tiergruppen, damit diese zukünftig nicht mehr im Birdnet "untergehen". Damit können nicht nur weitere Beobachter auf unerwartete Entwicklungen aufmerksam gemacht werden, das Forum bietet auch Gelegenheit, sich auszutauschen oder Beginnern den Einstieg in verschiedene Tiergruppen zu erleichtern.

Das Faunanet funktioniert abgesehen von der zusätzlichen Angabe der Tiergruppe genau wie das Birdnet. Auch die Sortierfunktionen nach Monat und Landkreis sind identisch, aber ebenfalls um eine Sortierung nach Tiergruppen erweitert.

Schauen Sie also zukünftig nicht nur in das Birdnet, sondern auch in das Faunanet, und halten Sie auch dieses neue Forum durch Ihre Beiträge lebendig!

Hier geht es zum Faunanet ...

Nachlese Birdrace - 10 Hessische Teams am Start

Dieser Wettlauf um die meisten Vogelarten, die ein Team von drei bis fünf Beobachtern innerhalb eines Landkreises von 0 bis 24 Uhr zu sehen bekommt, wurde nun schon zum 4. Mal vom Dachverband Deutscher Avifaunisten DDA bundesweit durchgeführt. Insgesamt zehn Teams aus Hessen beteiligten sich an der Aktion. Das Birdrace hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht und eine ganze Reihe interessanter Beobachtungen ergeben. Mehr ...

"20 Jahre Biber in Hessen" - nun auch Biber in der Wetterau

Biber Nach langer Vorarbeit der HGON, unter der Leitung von Willy Bauer, wurden 1987/88 insgesamt 18 Elbe-Biber im NSG-Westerngrund im Spessart wieder angesiedelt. Die Einwanderer haben Gefallen an ihrer neuen/alten Heimat gefunden und danken es mit regen Familienzuwachs. Die Nachkommen haben sich bereits bis nach Bayern und nach Norden bis in die Fulda ausgebreitet.
Nun haben die ersten Biber die Nidda in der Wetterau erreicht. Bleibt abzuwarten, ob sich diese Tiere dort dauerhaft ansiedeln können.

Mehr zu 20 Jahre Biber in Hessen...  

Neue Rote Liste der Brutvögel Hessens

Nachdem bereits im Frühjahr 2006 ein Vorabdruck der neuen Roten Liste Hessen (RLH) vorgelegt wurde, ist diese - nach einigen Korrekturen und Ergänzungen - nun definitiv endbearbeitet. Hier gibt es die neue RL Hessen in Kurzform, um sie somit für alle Interessierten, aber auch Behörden und Planern verfügbar zu machen.
Mehr...  

Greifvögel in Gefahr

Mäusebussard Foto: C. Gelpke Auf der Frühjahrstagung in Seligenstadt zeigte Herr Hegemann aus Nordrhein-Westfalen sehr eindrucksvoll, dass die Greifvogelverfolgung in Deutschland wieder auf dem Vormarsch ist. Auch in Hessen häufen sich Meldungen zur illegalen Greifvogelverfolgung. Vielen ist dabei nicht bewußt, dass es sich um eine Straftat handelt, die von der Polizei und Staatsanwaltschaft geahndet wird. Mehr Informationen dazu...  

Aktion: Naturschutz mit Biss -20 Jahre Biber in Hessen

Mäusebussard Foto: C. Gelpke Helfen auch Sie Hessens Natur und seinen Bibern mit Ihrem altem Zahngold! Mit ihrem alten Zahngold können Sie viel Gutes für Hessens Natur tun - und Hessens Biber dabei unterstützen ihre neue "alte" Heimat weiterhin so erfolgreich zurück zu erobern. Sind Sie selbst Zahnarzt? Oder kennen Sie einen Zahnarzt, dem Hessens Biber gold wert sind?
Dann fragen Sie ihn, ob er sich an unserer Aktion beteiligt.
Entsprechende Zahngold-Spendendosen, Werbeplakate und Flyer (Aufsteller) sind vorhanden und werden gerne zur Verfügung gestellt.

Mehr Informationen dazu...  

Nachlese AGO-Tagung 3./4. März 2007 in Seligenstadt: Fauna der Schutzgebiete

Impressionen und einen kurzen Rückblick zur Frühjahrstagung gibt es
hier...  

Das Ganzjährige Monitoring - winziger Zeitaufwand, umwerfende Ergebnisse! Helfen Sie mit!!!

Nutzen Sie den bislang extrem milden Winter, um mit einer eigenen Zählstation die Auswirkungen der Klimaentwicklung selbst mitzuverfolgen, indem wir unsere Vogelwelt auch in diesem Fall als Indikator verwenden! Mitmachen kann jeder, der über Grundkenntnisse der einheimischen Vogelwelt, etwa im Garten oder Stadtpark, verfügt.
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Meldungen aus 2006:

Ergebnisse der Brutzeiterfassung von sechs Eulenarten in Hessen 2005

junger Steinkauz Foto: S. Müller-Rohde Nun Liegen die vollständigen Daten aus dem "Supereulenjahr 2005" vor. Diese Ergebnisse werden in 2006 jedoch nicht wieder erreicht. Wie groß die Differenz zwischen den beiden Jahren ausfällt wird sich erst noch nach vollständiger Auswertung der Beobachtungen aus dem letzten Jahr zeigen. Für das Jahr 2005 wurden in jedem Fall bei allen 6 Eulenarten neue Rekordergebnisse erzielt!
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Der Winter, der ein Sommer war- Gänseküken zu Weihnachten

Nilg&auumlnseAnfang Dezember konnten aufmerksame Beobachter am Schwanenteich in Gießen acht frisch geschlüpfte Nilgans-Küken zählen. Zusammen mit hohen Temperaturen, blühenden Gänseblümchen und intensivem Vogelgesang im Dezember ein weiterer Vorbote des Klimawandels? Mehr...  

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Neues HENatG - Salto mortale

Ratlosigkeit herrscht allenthalben. Sollen wir uns darüber freuen, dass wir den naturschutzpolitischen Stahlhelmen in der CDU-Fraktion mit unglaublicher Kraftanstrengung ein paar (sehr wichtige) Brosamen abgerungen haben? Gleichzeitig verliert ein großer Teil unserer Landschaft ihren Schutz und damit unsere Heimat schleichend ihr Gesicht. Mehr...  

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Außergewöhnlicher Kranichzug Anfang November

Nachdem bis Ende Oktober aufgrund der anhaltend milden Temperaturen und ungünstiger Südwestwinde nur etwa 10.000 Kraniche Hessen auf dem Weg in ihre Winterquartiere überflogen hatten, konnten am 3. November überall in unserem Bundesland wahre „Kranichmassen“ beobachtet werden. Mehr...  

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Nachlese Herbsttagung in Rüsselsheim

Das Vortragsprogramm mit dem Schwerpunkthema Natura 2000 - Management und Monitoring war ebenso interessant wie die Exkursionen in die wunderschönen Eichenwälder des Mönchbruchs, die angrenzenden Feuchtgrünlandbereiche und die Heidelandschaft bei Mörfelden. Nachlese Herbsttagung  

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"Naturdetektive" an Grundschule in Echzell

schulprojekt hgon Schulische Nachmittagsbetreuung an der Kurt-Moosdorf Schule, durch die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON), in Kooperation mit dem Internat Lucius und der Unterstützung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
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Blütengrille sorgt für Urlaubsstimmung
Weinhähnchen wandern ein

August 2006 war vielerorts in Hessen erstmals ein wohlklingender Laut zu hören, der sofort Erinnerungen an laue Urlaubsnächte am Mittelmeer wachrief. Urheber dieses auf „rüüühhh“ schwirrenden Geräusches ist das Weinhähnchen. Die HGON möchte die Ausbreitung verfolgen, daher brauchen wir Ihre Hilfe! Mehr ...  
Hörprobe Weinhähnchen    Hörprobe Heimchen

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Hessentag 2006 - Nachlese

HGON bereits vor der WM im Schwarz-Rot-Gold-Fieber! Mehr zum Hessentag  

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Der Mai 2006: Hessen mediterran

Wahrscheinlich wird der Mai 2006 vielen Menschen als „der Frühling, der ein Winter war“ in Erinnerung bleiben. Nicht so jedoch den hessischen Vogelkundlern! Der von Ostwind und hohen Temperaturen geprägte Monatsbeginn brachte eine Vielzahl seltener Vogelarten nach Hessen. Mehr... 
Ruf der Zwerohreule - Mit freundlicher Genehmigung von Stefan Wehr (www.vogelstimmen-wehr.de)

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Rundbrief der AG-O 1/2006 erschienen
Hier finden Sie den AG-O-Rundbrief 2006 zum Download (pdf)...  

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Schneeweiß im Hessenland: Der Silberreiher

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Rothalstaucher; Foto: Andreas Klein
Rothalstaucher brütet in Hessen
HGON betreut einzigen hessischen Brutplatz
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