HGON-Faunanet

Willkommen im HGON-Faunanet!

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Tierbeobachtungen hier mit anderen zu teilen. Bitte beachten Sie unsere wichtigen Hinweise

Als angemeldeter Benutzer können Sie sich per E-Mail über neue Einträge
im Faunanet informieren lassen. Hier einloggen bzw. registrieren.

 

Anzeige filtern:

 

Anzeige filternFilter schließen

  • 17. Jan. 2017

    Fuchs auf dem vereisten See am Goldberg

    von Wolfgang Ott

    Die Ranzzeit bringt es mit sich, dass in diesen Tagen Füchse häufig unterwegs sind, um eine Partnerin zu finden. So auch auf der Eisfläche im NSG See am Goldberg bei Heusenstamm. Sich auf dem Eis aufhaltende Wasservögel ignorierte der Fuchs. Weitere Bilder auf naturgucker.de.

    Viele Grüße aus Offenbach am Main
    Wolfgang Ott

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Offenbach

    Gebiet: 0

    Fotograf: Wolfgang Ott

    Fuchs auf dem vereisten See am Goldberg
  • 06. Jan. 2017

    White Rhinos - Namiba

    von Jörg Brauneis

    Auch hier ein Foto definitiv von außerhalb Hessens, aufgenommen auf einem Bushwalk im zentralen Hochland von Namibia September 2016. Drei Weiße Nashörner, eine Kalb (tatsächlich ein Riesenbaby) trinkt bei seiner Mutter und muss sich hinlegen, um noch an die Michbar zu kommen.

    Hoffentlich finden die in ganz Afrika wütenden Nashornwilderer diese kleine Gruppe nicht!

    Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: [außerhalb Hessens]

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    White Rhinos - Namiba
  • 01. Jan. 2017

    Kein gutes, neues Jahr für Haselmäuse

    von Jörg Brauneis

    Die Deutsche Wildtierstiftung hat die Haselmaus zum Wildtier des Jahres 2017 gewählt. Damit soll auf die Gefährdung dieses kleinen Bilchs durch Lebensraumverlust hingewiesen werden. Die Haselmaus ist eine Art des Anhangs IV der FFH Richtlinie (wie Braunbär, Luchs, Wildkatze, Fischotter usw.) Im Zuge des geplanten Baus eines industriellen Windparks im Wald entlang des gesamten Kamms des Stölzinger Gebirges zwischen Waldkappel und Spangenberg wurden im Jahr 2015 Haselmäuse an den geplanten Standorten der Windkraftanlagen gefangen und in andere Waldgebiete gebracht. Natürlich muss davon ausgegangen werden, dass diese Fangaktion behördlich genehmigt war. Dennoch bleiben viele Fragen: Wenn die Lebensräume, in denen die gefangenen Tiere ausgesetzt wurden für Haselmäuse geeignet waren, warum waren sie nicht dann schon längst von Haselmäusen besiedelt, und wenn sie schon besiedelt waren, wir verhalten sich die ansässigen Haselmäuse zu den ausgesetzten? Wurden die ausgesetzten Haselmäuse im Sinne eines Monitorings überwacht oder wie wurde sonst der Erfolg der Umsiedlungsaktion validiert? Da bei der Fangaktion von einer Lebensraumzerstörung durch Rodung für die Windkraftanlagen bereits im Winter 2015/16 ausgegangen wurde, muss davon ausgegangen werden, dass die offensichtlich idealen Haselmauslebensräume an der Franzosenstraße im Stölzinger Gebirge jetzt bereits wieder von Haselmäusen besiedelt sind. Immerhin wurden an acht von zwölf geplanten Standorten für Windkraftanlagen Halsmäuse nachgewiesen! Damit kann davon ausgegangene werden, dass das Stölzinger Gebirge zumindest entlang der Franzosenstraße flächendeckend von Haselmäusen besiedelt ist! Wenn aber davon ausgegangen werden muss, dass die Lebensräume an den geplanten Windkraftanlagen bereits wieder von Haselmäusen besiedelt sind, ist dann geplant solche Fangaktionen zu wiederholen oder aber, wie soll sichergestellt werden, dass nicht zahlreiche Haselmäuse in Ihren Überwinterungsnestern getötet werden, wenn die Zerstörung ihres Lebensraumes für die Windkraftanlagen beginnt? Wenn aber im Stölzinger Gebirge von einer außerordentlich dichten Haselmauspopulation ausgegangen werden muss, wie wird sichergestellt, dass bei Bau der Zuwegungen, Kabeltrassen und der Rodung der Standorte der Windkraftanlagen nicht Haselmäuse in einer für das Überleben der Population relevanten Zahl durch den Bau des Windparks getötete werden und andererseits der Lebensraum durch den Bau der Anlagen in einer Weise zerstört wird, die das Überleben der Population gefährden könnte?
    Fast könnte man glauben, dass es Artenschutzpraxis in Hessen ist, besonders geschützte Arten aus ihrem Lebensraum wegzufangen und zu verbringen und in anderen Lebensräumen auszusetzen, um so die Gebiete für industrielle Windkraftnutzung im Wald von geschützten Tieren gleichsam zu "befreien".
    Es ist sicher für viele Naturfreunde bedrückend festzustellen, dass der EU – Artenschutz nicht in der Lage zu sein scheint, die direkte Tötung der geschützten Tiere, aber auch die Zerstörung ihrer Lebensräume durch industrielle Windparks im Wald zu verhindern. Dies gilt für die Haselmäuse im Stölzinger Gebirge, wie auch für die Zerstörungen im Kernlebensraum der hessischen Luchse im Kaufunger Wald (Windpark Hausfirste) und für die massive Negativentwicklung bei den Schwarzstörchen im Vogelsberg.

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Schulz / DJV

    Kein gutes, neues Jahr für Haselmäuse
  • 26. Dez. 2016

    Bieber an der Nidda

    von Hanns-Jürgen Roland

    Mal sehen, wie lange dieser Baum noch an der Nidda steht.

    Ich wünsche allseits einen guten Rutsch!

    H.-J. Roland

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: 0

    Fotograf: H.-J. Roland

    Bieber an der Nidda
  • 18. Dez. 2016

    Hessische Umweltministerin unterstützt Wildkatzenschutz

    von Jörg Brauneis

    Heute mal wieder etwas von dem Wildkatzenschutzprojekt der Eschweger Jäger „Wildkatzenland an Werra und Meißner“.
    Ende letzter Woche wurden Pflegemaßnahmen an einer verwilderten Streuobstwiese im Kernlebensraum der Wildkatzen im Schlierbachswald bei Eschwege (Stadtwald der Kreisstadt Eschwege; Forstort „Bei der Mühle“) durchgeführt.
    Die Streuobstwiese wurde im Jahr 1988 mit hochstämmigen Obstbäumen alter Sorten begründet und hat seitdem einen erheblichen Pflegrückstand angesammelt.
    Um die Existenz der Obstbäume und des Lebensraum „Streuobstwiese“ zu sichern, war es erforderlich, die Wildgehölze und die Wurzelbrut zurückzudrängen, die alten Anbindepfähle und die Drahthosen abzubauen, die Fläche zu mähen, den Bestand vorsichtig auszulichten und die Bäume einem Erhaltungsschnitt zu unterziehen.
    So wurde wieder ein Mosaik besonnter Kleinlebensräume geschaffen. Diese werden von den Wildkatzen gerne als Ruheraum und zur Jagd auf Kleinsäuger genutzt. Auch Eulen (Waldkauz, Waldohreule und Sperlingskauz) jagen hier. Ebenso wurden Lebensräume für zahlreiche Vogelarten und Großinsekten wiederhergestellt. Dabei sollte auch der Charakter eines offenen Waldwiesentälchens erhalten werden. Das Obst wird weitgehend von Wildtieren (Wildschweine, Drosseln usw.) als Herbst- und Winternahrung genutzt.
    Die Arbeiten wurden finanziert durch Zuweisung eines Geldbetrags von 500 € durch die hessische Umweltministerin Priska Hinz an unser Wildkatzenprojekt, der von der Kreisstadt Eschwege und der Hegegemeinschaft Eschwege um je 500 € aufgestockt wurde.
    Das Schnittgut (Mähgut, Schnittreisig usw.) wurde nicht abgefahren, um unnötige Transporte zu vermeiden, sondern im Sinne einer Benjeshecke am Rande der Streuobstwiese aufgeschichtet, um Sichtschutz zu gewährleisten und weitere Kleinlebensräume für Kleinsäuger, Reptilien und Großinsekten zu schaffen.
    Das Mähen erfolgte mit der Hand, um die Nester der Wiesenameisen zu erhalten.
    Die alten Anbindepfähle und Drahthosen wurden entfernt.
    Der jetzige Pflegezustand soll durch eine vorsichtige, kurzfristige, alljährlich wiederholte Beweidung der Streuobstwiese außerhalb der Brut- und Setzzeit langfristig gesichert werden.

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Hessische Umweltministerin unterstützt Wildkatzenschutz
  • 22. Nov. 2016

    Vereinsvoting @ Herrn Gunia

    von Gerhard Hubert

    Hallo Herr Gunia,

    vielleicht haben Sie bei GENAU mehr Erfolg

    https://www.genau-lotto.de/projekt-einreichen/

    Gruß aus Frankfurt
    Gerhard Hubert

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Nov. 2016

    Abstimmen für die Highland Cattle - Fledermäuse

    von Jörg Brauneis

    Hallo Herr Gunia,
    ist gar nich so leicht, Euer Projekt zu finden. Unter folgendem Link am einfachsten:

    https://www.kreissparkasse-schwalm-eder.de/module/sparkassen-voting/voting/index.php?n=%2Fmodule%2Fsparkassen-voting%2Fvoting%2F#/project/fledermaus_schutzpro

    Aktuell 23. Platz! Jede Stimme zählt.

    VG aus Werra-Meißner

    Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 17. Nov. 2016

    Fledermausprojekt - Vereinsvoting

    von Manfred Gunia

    Liebe Leute -

    Die Kreissparkasse Schwalm-Eder lobt wieder Preise für Projekte aus dem Bereich Natur&Umwelt aus - dazu brauchen wir eure Stimmen! Wenn ihr also wollt, dass im nächsten Jahr den HighlandCattles auf unserer beweideten HGON-Projektfläche nachts die Fledermäuse um die Köpfe fliegen, weil in der Nähe reichlich Sommerquartiere vorhanden sind, dann stimmt für den Vorschlag unseres Arbeitskreises. Ihr müsst dazu nur im Zeitraum vom 17.11. bis 23.11. pro Tag 1x für unser Projekt stimmen.
    Näheres auf unserer öffentlichen facebook-Seite ` HGON Arbeitskreis Schwalm-Eder ` oder unter ` hgon-hr@t-online.de `.

    Besten Dank für euer Engagement sagt der HGON Arbeitskreis Schwalm-Eder

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf: Manfred Gunia

    Fledermausprojekt - Vereinsvoting
  • 12. Nov. 2016

    Ein gutes Jahr für die Feldhasen im Werratal

    von Jörg Brauneis

    Im Werratal bei Eschwege leben derzeit etwa 8 Feldhasen pro Quadratkilometer Offenlandfläche. Dies ist eine Steigerung des Besatzes gegenüber dem Frühjahr um etwa ein Viertel. Damit war 2016 ein gutes Hasenjahr. Das war das Ergebnis der Herbstzählung der Eschweger Jägerinnen und Jäger.
    Die Feldhasenzählung erfolgt mittels Scheinwerfertaxation. Bei diesem von Wildbiologen erarbeiteten Verfahren, werden die Hasen auf den Feldflächen, wenn sie ihre Ruheplätze (Sassen) nach Einbruch der Dunkelheit verlassen haben, aus einem langsam über die Feldwege fahrenden Auto mittels eines starken Handscheinwerfers gezählt. Die Hasen sind durch das Scheinwerferlicht wenig beunruhigt und lassen sich so gut zählen. Auch andere Wildtiere, wie Rehe, Füchse, Dachse, Marder und Waschbären werden bei diesen Zählfahrten miterfasst.
    Die neue Jagdverordnung von Frau Ministerin Hinz verpflichtet die Jäger alljährlich zweimal (im Frühjahr und im Herbst) den Feldhasenbesatz zu erfassen (sog. Monitoringpflicht). Dies ist eine gute Vorgabe der Ministerin, allerdings haben viele Reviere schon vorher regelmäßig ihre Hasen gezählt.
    Die Zählergebnisse im Werra-Meißner-Kreis liegen etwa in dem Bereich, der in den deutschen Mittelgebirgsregionen üblich ist. Im klimatisch begünstigten Werratal gibt es dabei deutlich mehr Hasen als etwa auf den Ringgauhöhen oder im Meißnervorland. Dennoch ist die Entwicklung auch dort und in den bewaldeten Regionen des Kreises positiv. Die meisten Hasen leben rund um die Kreisstadt und hier wieder besonders in den Gemarkungsteilen nördlich der Werra und am Nordufer des Werratalsees.
    Ein sehr vorsichtige und zurückhaltende Bejagung der Hasen wäre nach den gesetzlichen Regelungen damit erlaubt, dennoch werden wir und viele andere Reviere unserer Region – wie schon in den vergangenen Jahren – freiwillig auf die Hasenjagd verzichten

    Dr. Jörg Brauneis



    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: DJV/Rolfes

    Ein gutes Jahr für die Feldhasen im Werratal
  • 10. Nov. 2016

    Massenhafter Frostspanner(?)-Flug

    von Holger Stiebel

    Vielleicht keine Seltenheit aber ich persönlich habe massenweisen Nachtfalterflug über Schnee noch nie beobachtet: Am 10.11. flogen im verschneiten Wald massenweise Nachtfalter (Frostspanner?) über der Straße zwischen Seelenberg und Oberems. (19:00 Uhr, 1,5°C, 500-600 müNN).

    Tiergruppe: Schmetterlinge

    Landkreis: Hochtaunuskreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 02. Nov. 2016

    Fuchs

    von Jörg Brauneis

    @ Herrn Gödde

    Hallo Herr Gödde,

    der Fuchs sieht für mich aus, als hätte er Räude in einem frühen Stadium, daher vielleicht die geringe Scheu. Räude verläuft bei Füchsen oft seuchenartig und tötet viele Tiere einer Population.

    VG

    Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Offenbach

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 02. Nov. 2016

    Rotfuchs nahe dem Schultheisweiher

    von Rembert Gödde

    Auf dem Weg zum Schultheisweiher trat dieser Rotfuchs plötzlich aus einer Brombeer-Hecke und sah sich interessiert auf der kleinen Lichtung um.

    Ich befand mich für ihn wohl im Gegenlicht, denn der Jungfuchs bewegte sich ohne Scheu am Heckenrand entlang und suchte dort wohl nach etwas Eßbarem.

    Viele Grüße aus Mühlheim

    Rembert Gödde

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Offenbach

    Gebiet: 0

    Fotograf: Rembert Gödde

    Rotfuchs nahe dem Schultheisweiher
  • 31. Okt. 2016

    Bestimmung Spinne

    von Jochen Tamm

    Herr Bär,

    das Bild, das Sie heute ins Faunanet gestellt haben, zeigt eine Gemeine Kreuzspinne Araneus diadematus, ein häufige Radnetzspinne.

    Gruß Jochen Tamm

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Main-Kinzig-Kreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 31. Okt. 2016

    Bestimmungshilfe erbeten

    von Karlheinz Bär

    Guten Tag
    Bestimmungshilfe und Infos erbeten:
    Welch schönes Exemplar habe ich da fotografiert?
    Wo und wie überwintert diese Spinne?
    DANKE!
    Gruß Karlheinz Bär

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Main-Kinzig-Kreis

    Gebiet: 0

    Fotograf: KHB

    Bestimmungshilfe erbeten
  • 29. Okt. 2016

    Windkraftanlagen töten massenhaft Fledermäuse

    von Jörg Brauneis


    Mehr als 250.000 Fledermäuse werden alljährlich durch Windkraftanlagen getötet! Ca. 70% davon sind ziehende Fledermäuse aus Nordosteuropa, die an deutschen Windkraftanlagen den Tod finden. Diese Zahlen teilte der renommierte Fledermausforscher Dr. Voigt vom Leibniz-Institut in Berlin mit. Die Zahlen werden rasant steigen, wenn die Windkraft in den ökologisch so sensiblen Mittelgebirgswäldern - wie auch in Hessen geplant - so voranschreitet, wie von Windkraftbefürwortern gewünscht. Im Stölzinger Gebirge sollen Windkraftanlagen in der Nähe eines der bundesweit bedeutendsten Winterquartiere des Großen Mausohrs errichtet werden, das sogar als FFH - Gebiet geschützt ist. Die Behörden halten es offensichtlich nicht für wichtig, die Lebensräume in der Nähe des Winterquartiers zu schützen.
    Mache Fledermausarten fliegen zudem Windkraftanlagen direkt an, weil sie sie evtl. für große Bäume halten und finden dort den Tod.
    Die Windkraft im Wald scheint sich zu einer der großen Bedrohungen für die Biodiversität in unserem Land zu entwickeln!

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Windkraftanlagen töten massenhaft Fledermäuse
  • 26. Okt. 2016

    23.10.2016

    von Klein

    Am Sonntag habe ich leider einen Fischotter gemeldet - es war keiner, sondern ein Mink!! Sorry und danke R. Eichelmann

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 25. Okt. 2016

    Amphibien im Bingenheimer Ried und Fischotter?

    von Hanns-Jürgen Roland

    Nachdem es hier gestern fast den ganzen Tag geregnet hat, waren bei Dunkelheit auf meiner Probestrecke am Bingenheimer Ried bei 11 Grad die folgenden Amphibien zu sehen:

    Grünfrosche 69, davon 64 diesjährig
    Laubfrosch 1 nicht dj.
    Teichmolche 44, davon 41 diesjährig
    Kammmolche 44, davon 37 diesjährig
    Erdkröte 1 dj.
    Knoblauchkröte 1 dj.

    Man kann nur darüber spekulieren, wie die Amphibienzahlen ausgefallen wären, wenn man erst jetzt das Wasser aus dem Ried abgelassen hätte und das Mulchen auf Dezember verschoben hätte.

    Herr Klein:
    Ist es möglich, dass Sie da keinen kleinen Fischotter sondern einen Mink gesehen haben. Der kommt da vor.

    Hanns-Jürgen Roland

    Tiergruppe: Amphibien

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf:

  • 23. Okt. 2016

    23.10.

    von Klein

    heute um 13:00 Uhr habe ich einen Fischotter, vermutlich ein Jungtier (sehr dunkel, mit wenig weiß auf der Brust und eher rundlichen Gesicht) gesehen. Die Beobachtung war am Bingenheimer Ried, in der Horloff, oberhalb des renaturierten Stücks, auf der Brücke über die Horlof (am Bahnübergang zum Vogelbeobachtungshäuschen). Der Fischotter befand sich keine 20m von mir entfernt. Zunächst beobachtete er zurück und streifte dann am Wasserrand flußaufwärts. Ich konnte ihn durch mein Fernglas deutlich erkennen. Es war definitiv keine Nutria, die es dort auch gibt.

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf:

  • 23. Okt. 2016

    Amphibien und das Mulchen

    von Hanns-Jürgen Roland

    gestern konnte ich gegen 19.30 Uhr bei 9 Grad Außentemperatur kurz nach einem Regenschauer die folgenden Amphibien entlang meiner Probestrecke am Bingenheimer Ried beobachten:
    Teichmolche 12
    Kammmolche 4
    Grünfrosche 15
    Erdkröte 1
    Knoblauchkröte 1
    Es handelte sich ausschließlich um diesjährige Tiere.
    Im Bingenheimer Ried wurden mindestens seit 13.10. große Flächen gemulcht, siehe Foto. Im NSG Kist von Berstadt war das sogar noch früher der Fall. Weiß jemand, ob es Untersuchungen dazu gibt, welche Auswirkungen das Mulchen auf Amphibien, die sich in diesen Flächen befanden, hat? Wäre es nicht sinnvoller erst nach der ersten Frostperiode zu mulchen, wenn man doch recht sicher sein kann, dass die Amphibien in ihren Winterquartieren sind? Vielleicht kann ja Herr Schmidt vom Forstamt Nidda, der diese Planung zu Verantworten hat, oder der Gebietsbetreuer Udo Seum etwas dazu sagen. Auch unser 2. Vorsitzender Stefan Stübing, der ja auch aktiv im Amphibienschutzteam Bingenheimer Ried mitarbeitet, kann vielleicht etwas dazu sagen.
    Über das jährliche Mulchen im NSG Bingenheimer Ried in der Form, wie es in den letzten Jahren gehandhabt wurde, könnte man sicher auch diskutieren.
    H.-J. Roland

    Tiergruppe: Amphibien

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: hjroland@gmx.de

    Amphibien und das Mulchen
  • 23. Okt. 2016

    Luchse in Hessen sterben zum zweiten Mal aus!

    von Jörg Brauneis

    Durch Verschlechterungen des Lebensraums auch im FFH - Gebiet Werra-Wehretal stirbt der Luchs in Hessen gerade zum zweiten Mal aus!
    im August dieses Jahres hat die Hessische Umweltministerin den Luchsbericht für Hessen vorgestellt. Darin werden für das Jahr 2015/2016 folgende Verluste in der nordhessischen Luchspopulation beschrieben:
    1. Im November 2015 wird die Luchsin F7 im Kaufunger Wald durch Räude stark geschwächt aufgefunden, sodass sie wenig später getötet werden muss. Vermutlich sind auch ihre drei Jungen mit verendet.
    2. Ebenfalls im Kaufunger Wald verendet im November 2015 eine weitere Luchsin an Räude; im Juli waren bereits zwei Jungtiere an Räude verendet, deren Mutter laut Fotonachweis ebenfalls erkrankt war.
    3. Am 11.08.2016 muss eine stark geschwächte Luchsin im Stölzinger Gebirge getötet werden.
    4. Zwei weitere Luchse konnten seit Monaten nicht mehr bestätigt werden, sind möglicherweise ebenfalls tot.
    Im schlimmsten Fall sind also in Nordhessen 10 (!) Luchse verendet. Das kann die kleine Pionierpopulation an Luchsen in Nordhessen nicht überstehen! Der Luchs stirbt in Hessen gerade zum zweiten Mal ausstirbt.
    Die Räude ist eine sogenannte Faktorenkrankheit ist, d.h. der Parasit (Grabmilben) ist ständig in der Wirtspopulation vorhanden, dennoch kommt es nur selten zu Erkrankungen. Dies setzt meist eine vorangegangene, massive, körperliche Schwächung der erkrankten Tiere voraus.
    Daher muss man vermuten, dass die Luchse vor der Räudererkrankung bereits durch andere Faktoren massiv körperlich geschwächt waren.
    Eine sinnvolle Erklärung für die Schwäche der Luchse ist ein chronischer Mangel an Beutetieren.
    Das Hauptbeutetier des Luchses in unseren Mittelgebirgen ist das Reh. Allerdings unterliegt das Rehwild in den großen Waldgebieten, einer effektiv bestandsbegrenzenden Jagd. Dadurch wird die Rehpopulation "künstlich" auf einem Niveau gehalten, dass deutlich unterhalb der natürlichen Biotopkapazität dieser Tierart liegt.
    Durch die derzeitigen Jagdstrategien wird zudem der natürliche Zuwachs der Rehpopulation des Jahres im Herbst durch Jagd abgeschöpft. In natürlichen Rehpopulationen liegt aber das Maximum der natürlichen Sterblichkeit erst am Ende des Winters, also am Ende der Notzeit für den Luchs. Außerdem führt die Jagd dazu, dass die Rehwildpopulation in unseren Wälder zumeist aus gesunden, mittelalten Stücken besteht. Überaltertes Rehwild als ideale Luchsbeute fehlt völlig und auch in die Jugendklasse - da unvorsichtig und unerfahren ebenfalls eine ideale Luchsbeute - wird stark jagdlich eingegriffen.

    Alles in allem führt dies dazu, dass die Rehpopulation in den großen Waldgebieten, dem Kernlebensraum der Luchse nicht mehr ausreichend ist, um die Luchspopulation zu erhalten!
    Um es salopp zu sagen, den Luchsen werden zu viele Rehe vor dem Fang weggeschossen.
    Darüber hinaus muss darüber nachgedacht werden, was 10 industrielle Großbaustellen (Windpark Hausfirste mit Zuwegungen, LKW-Verkehr usw.) im Kernlebensraum der Luchse mitten im FFH - Gebiet (!) anrichten. Von den beginnenden Bauarbeiten am Kreuzstein ganz zu schweigen.
    Für die kleine, hessische Luchspopulation ist es fünf vor Zwölf. Das Wiederaussterben der Art droht!

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: DJV/Rolfes

    Luchse in Hessen sterben zum zweiten Mal aus!
SUCHE
 

Termine

Alle Termine anzeigen

Birdnet

  • 20. Jan. 2017

    Wintervögel

    Gießen Schwanenteich/Neuer Teich(ST/NT) Keine Graureiher an den Horsten, nur 2...

  • 20. Jan. 2017

    ostpark

    2 zaunkönige 4 amseln 6 distelfinken 8 kohlmeisen 6 blaumeisen 1 buntspecht...

  • 19. Jan. 2017

    Gartenvögel

    Im Garten ist rund um Futterstelle und Teich jetzt doch eine Menge los. Neben den...

> Alle Ereignisse anzeigen

Faunanet

> Alle Ereignisse anzeigen