HGON-Faunanet

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  • 22. Nov. 2016

    Vereinsvoting @ Herrn Gunia

    von Gerhard Hubert

    Hallo Herr Gunia,

    vielleicht haben Sie bei GENAU mehr Erfolg

    https://www.genau-lotto.de/projekt-einreichen/

    Gruß aus Frankfurt
    Gerhard Hubert

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Nov. 2016

    Abstimmen für die Highland Cattle - Fledermäuse

    von Jörg Brauneis

    Hallo Herr Gunia,
    ist gar nich so leicht, Euer Projekt zu finden. Unter folgendem Link am einfachsten:

    https://www.kreissparkasse-schwalm-eder.de/module/sparkassen-voting/voting/index.php?n=%2Fmodule%2Fsparkassen-voting%2Fvoting%2F#/project/fledermaus_schutzpro

    Aktuell 23. Platz! Jede Stimme zählt.

    VG aus Werra-Meißner

    Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 17. Nov. 2016

    Fledermausprojekt - Vereinsvoting

    von Manfred Gunia

    Liebe Leute -

    Die Kreissparkasse Schwalm-Eder lobt wieder Preise für Projekte aus dem Bereich Natur&Umwelt aus - dazu brauchen wir eure Stimmen! Wenn ihr also wollt, dass im nächsten Jahr den HighlandCattles auf unserer beweideten HGON-Projektfläche nachts die Fledermäuse um die Köpfe fliegen, weil in der Nähe reichlich Sommerquartiere vorhanden sind, dann stimmt für den Vorschlag unseres Arbeitskreises. Ihr müsst dazu nur im Zeitraum vom 17.11. bis 23.11. pro Tag 1x für unser Projekt stimmen.
    Näheres auf unserer öffentlichen facebook-Seite ` HGON Arbeitskreis Schwalm-Eder ` oder unter ` hgon-hr@t-online.de `.

    Besten Dank für euer Engagement sagt der HGON Arbeitskreis Schwalm-Eder

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf: Manfred Gunia

    Fledermausprojekt - Vereinsvoting
  • 12. Nov. 2016

    Ein gutes Jahr für die Feldhasen im Werratal

    von Jörg Brauneis

    Im Werratal bei Eschwege leben derzeit etwa 8 Feldhasen pro Quadratkilometer Offenlandfläche. Dies ist eine Steigerung des Besatzes gegenüber dem Frühjahr um etwa ein Viertel. Damit war 2016 ein gutes Hasenjahr. Das war das Ergebnis der Herbstzählung der Eschweger Jägerinnen und Jäger.
    Die Feldhasenzählung erfolgt mittels Scheinwerfertaxation. Bei diesem von Wildbiologen erarbeiteten Verfahren, werden die Hasen auf den Feldflächen, wenn sie ihre Ruheplätze (Sassen) nach Einbruch der Dunkelheit verlassen haben, aus einem langsam über die Feldwege fahrenden Auto mittels eines starken Handscheinwerfers gezählt. Die Hasen sind durch das Scheinwerferlicht wenig beunruhigt und lassen sich so gut zählen. Auch andere Wildtiere, wie Rehe, Füchse, Dachse, Marder und Waschbären werden bei diesen Zählfahrten miterfasst.
    Die neue Jagdverordnung von Frau Ministerin Hinz verpflichtet die Jäger alljährlich zweimal (im Frühjahr und im Herbst) den Feldhasenbesatz zu erfassen (sog. Monitoringpflicht). Dies ist eine gute Vorgabe der Ministerin, allerdings haben viele Reviere schon vorher regelmäßig ihre Hasen gezählt.
    Die Zählergebnisse im Werra-Meißner-Kreis liegen etwa in dem Bereich, der in den deutschen Mittelgebirgsregionen üblich ist. Im klimatisch begünstigten Werratal gibt es dabei deutlich mehr Hasen als etwa auf den Ringgauhöhen oder im Meißnervorland. Dennoch ist die Entwicklung auch dort und in den bewaldeten Regionen des Kreises positiv. Die meisten Hasen leben rund um die Kreisstadt und hier wieder besonders in den Gemarkungsteilen nördlich der Werra und am Nordufer des Werratalsees.
    Ein sehr vorsichtige und zurückhaltende Bejagung der Hasen wäre nach den gesetzlichen Regelungen damit erlaubt, dennoch werden wir und viele andere Reviere unserer Region – wie schon in den vergangenen Jahren – freiwillig auf die Hasenjagd verzichten

    Dr. Jörg Brauneis



    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: DJV/Rolfes

    Ein gutes Jahr für die Feldhasen im Werratal
  • 10. Nov. 2016

    Massenhafter Frostspanner(?)-Flug

    von Holger Stiebel

    Vielleicht keine Seltenheit aber ich persönlich habe massenweisen Nachtfalterflug über Schnee noch nie beobachtet: Am 10.11. flogen im verschneiten Wald massenweise Nachtfalter (Frostspanner?) über der Straße zwischen Seelenberg und Oberems. (19:00 Uhr, 1,5°C, 500-600 müNN).

    Tiergruppe: Schmetterlinge

    Landkreis: Hochtaunuskreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 02. Nov. 2016

    Fuchs

    von Jörg Brauneis

    @ Herrn Gödde

    Hallo Herr Gödde,

    der Fuchs sieht für mich aus, als hätte er Räude in einem frühen Stadium, daher vielleicht die geringe Scheu. Räude verläuft bei Füchsen oft seuchenartig und tötet viele Tiere einer Population.

    VG

    Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Offenbach

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 02. Nov. 2016

    Rotfuchs nahe dem Schultheisweiher

    von Rembert Gödde

    Auf dem Weg zum Schultheisweiher trat dieser Rotfuchs plötzlich aus einer Brombeer-Hecke und sah sich interessiert auf der kleinen Lichtung um.

    Ich befand mich für ihn wohl im Gegenlicht, denn der Jungfuchs bewegte sich ohne Scheu am Heckenrand entlang und suchte dort wohl nach etwas Eßbarem.

    Viele Grüße aus Mühlheim

    Rembert Gödde

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Offenbach

    Gebiet: 0

    Fotograf: Rembert Gödde

    Rotfuchs nahe dem Schultheisweiher
  • 31. Okt. 2016

    Bestimmung Spinne

    von Jochen Tamm

    Herr Bär,

    das Bild, das Sie heute ins Faunanet gestellt haben, zeigt eine Gemeine Kreuzspinne Araneus diadematus, ein häufige Radnetzspinne.

    Gruß Jochen Tamm

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Main-Kinzig-Kreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 31. Okt. 2016

    Bestimmungshilfe erbeten

    von Karlheinz Bär

    Guten Tag
    Bestimmungshilfe und Infos erbeten:
    Welch schönes Exemplar habe ich da fotografiert?
    Wo und wie überwintert diese Spinne?
    DANKE!
    Gruß Karlheinz Bär

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Main-Kinzig-Kreis

    Gebiet: 0

    Fotograf: KHB

    Bestimmungshilfe erbeten
  • 29. Okt. 2016

    Windkraftanlagen töten massenhaft Fledermäuse

    von Jörg Brauneis


    Mehr als 250.000 Fledermäuse werden alljährlich durch Windkraftanlagen getötet! Ca. 70% davon sind ziehende Fledermäuse aus Nordosteuropa, die an deutschen Windkraftanlagen den Tod finden. Diese Zahlen teilte der renommierte Fledermausforscher Dr. Voigt vom Leibniz-Institut in Berlin mit. Die Zahlen werden rasant steigen, wenn die Windkraft in den ökologisch so sensiblen Mittelgebirgswäldern - wie auch in Hessen geplant - so voranschreitet, wie von Windkraftbefürwortern gewünscht. Im Stölzinger Gebirge sollen Windkraftanlagen in der Nähe eines der bundesweit bedeutendsten Winterquartiere des Großen Mausohrs errichtet werden, das sogar als FFH - Gebiet geschützt ist. Die Behörden halten es offensichtlich nicht für wichtig, die Lebensräume in der Nähe des Winterquartiers zu schützen.
    Mache Fledermausarten fliegen zudem Windkraftanlagen direkt an, weil sie sie evtl. für große Bäume halten und finden dort den Tod.
    Die Windkraft im Wald scheint sich zu einer der großen Bedrohungen für die Biodiversität in unserem Land zu entwickeln!

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Windkraftanlagen töten massenhaft Fledermäuse
  • 26. Okt. 2016

    23.10.2016

    von Klein

    Am Sonntag habe ich leider einen Fischotter gemeldet - es war keiner, sondern ein Mink!! Sorry und danke R. Eichelmann

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 25. Okt. 2016

    Amphibien im Bingenheimer Ried und Fischotter?

    von Hanns-Jürgen Roland

    Nachdem es hier gestern fast den ganzen Tag geregnet hat, waren bei Dunkelheit auf meiner Probestrecke am Bingenheimer Ried bei 11 Grad die folgenden Amphibien zu sehen:

    Grünfrosche 69, davon 64 diesjährig
    Laubfrosch 1 nicht dj.
    Teichmolche 44, davon 41 diesjährig
    Kammmolche 44, davon 37 diesjährig
    Erdkröte 1 dj.
    Knoblauchkröte 1 dj.

    Man kann nur darüber spekulieren, wie die Amphibienzahlen ausgefallen wären, wenn man erst jetzt das Wasser aus dem Ried abgelassen hätte und das Mulchen auf Dezember verschoben hätte.

    Herr Klein:
    Ist es möglich, dass Sie da keinen kleinen Fischotter sondern einen Mink gesehen haben. Der kommt da vor.

    Hanns-Jürgen Roland

    Tiergruppe: Amphibien

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf:

  • 23. Okt. 2016

    23.10.

    von Klein

    heute um 13:00 Uhr habe ich einen Fischotter, vermutlich ein Jungtier (sehr dunkel, mit wenig weiß auf der Brust und eher rundlichen Gesicht) gesehen. Die Beobachtung war am Bingenheimer Ried, in der Horloff, oberhalb des renaturierten Stücks, auf der Brücke über die Horlof (am Bahnübergang zum Vogelbeobachtungshäuschen). Der Fischotter befand sich keine 20m von mir entfernt. Zunächst beobachtete er zurück und streifte dann am Wasserrand flußaufwärts. Ich konnte ihn durch mein Fernglas deutlich erkennen. Es war definitiv keine Nutria, die es dort auch gibt.

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf:

  • 23. Okt. 2016

    Amphibien und das Mulchen

    von Hanns-Jürgen Roland

    gestern konnte ich gegen 19.30 Uhr bei 9 Grad Außentemperatur kurz nach einem Regenschauer die folgenden Amphibien entlang meiner Probestrecke am Bingenheimer Ried beobachten:
    Teichmolche 12
    Kammmolche 4
    Grünfrosche 15
    Erdkröte 1
    Knoblauchkröte 1
    Es handelte sich ausschließlich um diesjährige Tiere.
    Im Bingenheimer Ried wurden mindestens seit 13.10. große Flächen gemulcht, siehe Foto. Im NSG Kist von Berstadt war das sogar noch früher der Fall. Weiß jemand, ob es Untersuchungen dazu gibt, welche Auswirkungen das Mulchen auf Amphibien, die sich in diesen Flächen befanden, hat? Wäre es nicht sinnvoller erst nach der ersten Frostperiode zu mulchen, wenn man doch recht sicher sein kann, dass die Amphibien in ihren Winterquartieren sind? Vielleicht kann ja Herr Schmidt vom Forstamt Nidda, der diese Planung zu Verantworten hat, oder der Gebietsbetreuer Udo Seum etwas dazu sagen. Auch unser 2. Vorsitzender Stefan Stübing, der ja auch aktiv im Amphibienschutzteam Bingenheimer Ried mitarbeitet, kann vielleicht etwas dazu sagen.
    Über das jährliche Mulchen im NSG Bingenheimer Ried in der Form, wie es in den letzten Jahren gehandhabt wurde, könnte man sicher auch diskutieren.
    H.-J. Roland

    Tiergruppe: Amphibien

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: hjroland@gmx.de

    Amphibien und das Mulchen
  • 23. Okt. 2016

    Luchse in Hessen sterben zum zweiten Mal aus!

    von Jörg Brauneis

    Durch Verschlechterungen des Lebensraums auch im FFH - Gebiet Werra-Wehretal stirbt der Luchs in Hessen gerade zum zweiten Mal aus!
    im August dieses Jahres hat die Hessische Umweltministerin den Luchsbericht für Hessen vorgestellt. Darin werden für das Jahr 2015/2016 folgende Verluste in der nordhessischen Luchspopulation beschrieben:
    1. Im November 2015 wird die Luchsin F7 im Kaufunger Wald durch Räude stark geschwächt aufgefunden, sodass sie wenig später getötet werden muss. Vermutlich sind auch ihre drei Jungen mit verendet.
    2. Ebenfalls im Kaufunger Wald verendet im November 2015 eine weitere Luchsin an Räude; im Juli waren bereits zwei Jungtiere an Räude verendet, deren Mutter laut Fotonachweis ebenfalls erkrankt war.
    3. Am 11.08.2016 muss eine stark geschwächte Luchsin im Stölzinger Gebirge getötet werden.
    4. Zwei weitere Luchse konnten seit Monaten nicht mehr bestätigt werden, sind möglicherweise ebenfalls tot.
    Im schlimmsten Fall sind also in Nordhessen 10 (!) Luchse verendet. Das kann die kleine Pionierpopulation an Luchsen in Nordhessen nicht überstehen! Der Luchs stirbt in Hessen gerade zum zweiten Mal ausstirbt.
    Die Räude ist eine sogenannte Faktorenkrankheit ist, d.h. der Parasit (Grabmilben) ist ständig in der Wirtspopulation vorhanden, dennoch kommt es nur selten zu Erkrankungen. Dies setzt meist eine vorangegangene, massive, körperliche Schwächung der erkrankten Tiere voraus.
    Daher muss man vermuten, dass die Luchse vor der Räudererkrankung bereits durch andere Faktoren massiv körperlich geschwächt waren.
    Eine sinnvolle Erklärung für die Schwäche der Luchse ist ein chronischer Mangel an Beutetieren.
    Das Hauptbeutetier des Luchses in unseren Mittelgebirgen ist das Reh. Allerdings unterliegt das Rehwild in den großen Waldgebieten, einer effektiv bestandsbegrenzenden Jagd. Dadurch wird die Rehpopulation "künstlich" auf einem Niveau gehalten, dass deutlich unterhalb der natürlichen Biotopkapazität dieser Tierart liegt.
    Durch die derzeitigen Jagdstrategien wird zudem der natürliche Zuwachs der Rehpopulation des Jahres im Herbst durch Jagd abgeschöpft. In natürlichen Rehpopulationen liegt aber das Maximum der natürlichen Sterblichkeit erst am Ende des Winters, also am Ende der Notzeit für den Luchs. Außerdem führt die Jagd dazu, dass die Rehwildpopulation in unseren Wälder zumeist aus gesunden, mittelalten Stücken besteht. Überaltertes Rehwild als ideale Luchsbeute fehlt völlig und auch in die Jugendklasse - da unvorsichtig und unerfahren ebenfalls eine ideale Luchsbeute - wird stark jagdlich eingegriffen.

    Alles in allem führt dies dazu, dass die Rehpopulation in den großen Waldgebieten, dem Kernlebensraum der Luchse nicht mehr ausreichend ist, um die Luchspopulation zu erhalten!
    Um es salopp zu sagen, den Luchsen werden zu viele Rehe vor dem Fang weggeschossen.
    Darüber hinaus muss darüber nachgedacht werden, was 10 industrielle Großbaustellen (Windpark Hausfirste mit Zuwegungen, LKW-Verkehr usw.) im Kernlebensraum der Luchse mitten im FFH - Gebiet (!) anrichten. Von den beginnenden Bauarbeiten am Kreuzstein ganz zu schweigen.
    Für die kleine, hessische Luchspopulation ist es fünf vor Zwölf. Das Wiederaussterben der Art droht!

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: DJV/Rolfes

    Luchse in Hessen sterben zum zweiten Mal aus!
  • 20. Okt. 2016

    Igel und Engerlinge

    von Hans Dieter Müsch

    Unter meinem "Rasen" arbeiten viele Engerlinge. Sie fressen bevorzugt
    die Pfahlwurzeln von Löwenzahn und Ferkelkraut. Leichtes Blattwelken
    = Aha-erlebnis für den Igel.Er gräbt einen Rüsseltrichter bis 10cm Tiefe.
    Als Zeichen des Erfolgs liegt die Pflanze mit halber Pfahlwurzel neben
    dem Loch. Zur Zeit sind ca 30 Löcher im "Rasen". Der Winter naht.

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: [außerhalb Hessens]

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 01. Okt. 2016

    Amphibien im Bingenheimer Ried

    von Hanns-Jürgen Roland

    Gestern wanderten bei Regen tagsüber Hunderte kleiner Teichmolche aus dem Bingenheimer Ried. Auf meinem Kontrollgang am Abend bei Dunkelheit zählte ich dann:
    7 Erdkröten
    28 Grünfrosch
    8 Laubfrösche
    43 Teichmolche
    51 Kammmolche
    Es handelte sich fast ausschließlich um diesjährige Tiere. Eine klare Wanderrichtung war nicht mehr zu erkennen.
    Man fragt sich, wie viele Tiere das gewesen wären, wenn man in diesem tollen Amphibienjahr im Bingenheimer Ried mit dem Öffnen des Wehrs gewartet hätte, bis alle Amphibienlarven sich entwickelt haben.
    Große Flächen im Bingenheimer Ried sind jetzt trocken. Um den 29.9. wurde das Wehr bis auf 2 cm geschlossen. Warum?
    H.-J. Roland

    Tiergruppe: Amphibien

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: H.-J. Roland

    Amphibien im Bingenheimer Ried
  • 30. Sep. 2016

    Hirschbrunft ohne Hirsche - und etwas über Weiße Nashörner

    von Jörg Brauneis

    Auf dem Plateaus des Hohen Meißners fand auch in diesem Jahr die Hirschbrunft wieder ganz mit ohne Hirsche statt. Seit vielen Jahren röhrt kaum noch ein Hirsch auf dem König der hessischen Berge! Moderne Forstwirtschaft und Rothirsche, diese Schädlinge des Wirtschaftswaldes, sind so unvereinbar, dass unserem größten, freilebenden Säugetier seit vielen Jahren, oft unter dem Beifall vieler Naturschützer, das Recht auf ein artgerechtes Leben verweigert wird! Kein Platz mehr für den König des Waldes im hessischen Wald! Vielleicht könnte man ja (Achtung Sarkasmus!) die Windkraftanlagen zu den neuen Königinnen des hessischen Waldes küren, denn für diese Lebens- und Lebensraumvernichtende Technologie scheint ausreichend Platz im hessischen Wald zu sein! Ist ja auch verständlich, Windkraftanlagen fressen ja nicht die Rinde von Waldbäumen, nein sie machen den Wald gleich ganz platt und töten dann für die Jahrzehnte ihres Betriebs ständig Vögel und Fledermäuse. Aber die Energiewende heiligt ja jedes Mittel und auf das bißchen Waldvernichtung und die toten Rotmilane und Fledermäuse kommt es nun wirklich nicht an! Oder vielleicht doch?

    Dr. Jörg Brauneis

    p.s.: Da ich kein gutes Bild von einem Rothirsch habe, gibt es ein Bild von zwei Breitmaulnashörnern (Weiße Nashörner) der südlichen Unterart, das ich letzte Woche in auf einem Bush Walk bei Otjiwarongo in Namibia (Nähe Waterberg) aufgenommen habe. Da weiße Nashörner praktisch keine natürlichen Feinde haben, sind sie sehr friedfertig, und man kann sich ihnen ohne Probleme zu Fuß nähern. Leider macht sie das auch zu leichten Opfern für die Nashornwilderer, die ganz Afrika heimsuchen. In wenigen Jahren werden die Nashörner Afrikas ausgerottet sein. Von der nördlichen Unterart des Breitmaulnashorns gibt es nur noch einen Bullen und zwei Kühe in einem Naturreservat in Kenia. Sie werden rund um die Uhr von schwerbewaffneten Wildhütern beschützt. Da sich die Tiere aber nicht mehr fortpflanzen können, ist diese Unterart praktisch bereits ausgestorben. Der Schutz dieser Nashörner dient daher nicht mehr dem Erhalt der Art, sondern nur noch dazu, es diesen letzten, gewaltigen Kolossen der nördlichen Savannen zu ermöglichen, diesen Planet in Würde zu verlassen, auf dem sie als Art seit Jahrmillionen gelebt haben.

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Hirschbrunft ohne Hirsche - und etwas über  Weiße Nashörner
  • 29. Sep. 2016

    Wildkatze auf dem Hohen Meißner

    von Jörg Brauneis

    Wieder eine Wildkatzenbeobachtung vom Hohen Meißner.

    Heute Abend in der frühen Dämmerung lief eine köperlich sehr stark wirkende, phänotypische Wildkatze auf der Kasseler Steinschneise etwa Höhe der Nordspitze der Struthwiese auf dem Forstweg vor mir und meiner Teckelhündin Pauline her, um dann auf die Struthwiese abzubiegen. Vermutlich handelte es sich um einen Kuder. Pauline war sehr aufgeregt, untersuchte die Katzenspur sehr genau und musste - da sie nicht wirklich eine Katzenfreundin ist - an der Leine bleiben.

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 26. Sep. 2016

    Krötenwanderung im Westerwald beginnt

    von Rüdiger von dem Borne

    Zwischen Montabaur und Neuhäusel waren heute nach einsetzendem Nieselregen die ersten Kröten unterwegs und überquerten die B49!

    Tiergruppe: Amphibien

    Landkreis: [außerhalb Hessens]

    Gebiet: 0

    Fotograf:

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