HGON-Faunanet

Willkommen im HGON-Faunanet!

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Tierbeobachtungen hier mit anderen zu teilen. Bitte beachten Sie unsere wichtigen Hinweise

Als angemeldeter Benutzer können Sie sich per E-Mail über neue Einträge
im Faunanet informieren lassen. Hier einloggen bzw. registrieren.

 

Anzeige filtern:

 

Anzeige filternFilter schließen

  • 30. Dez. 2012

    Wildkatzen in Deutschland

    von Jörg Brauneis

    Da Hessen ja ein Wildkatzenland mit einer expandierenden Population ist, möchte ich die am Wildkatzenschutz Interessierten auf eine Neuerscheinung aufmerksam machen.
    Soeben ist druckfrisch in der Reihe „Säugetierkundliche Informationen“ (Band 8, Heft 45, 2012) ein Symposiumsband über die Wildkatze und den Luchs erschienen. Herausgeber ist Martin Görner von der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen. Das Symposium fand am 27. und 28. Juli in Jena statt. Es finden sich Beiträge über Wildkatze und Luchs aus fast allen deutschen Verbreitungsgebieten. Dass auch eine kleine Abhandlung über die Wildkatze im Werra-Meißner-Kreis Eingang in den Symposiumsband gefunden hat, freut mich natürlich besonders, ist doch der Werra-Meißner-Kreis einer der hot spots der hessischen Wildkatzenverbreitung, eingebettet in das große thüringische – südniedersächsische – hessische Wildkatzengebiet. Natürlich darf Hessen auch nicht die Wildkatzen im Taunus aus den Augen verlieren. Langfristig gilt es, Vernetzungsstrukturen zwischen beiden Regionen zu schaffen. Für jeden hessischen Wildkatzenschützer ist dieser Symposiumsband also beinahe Pflicht!

    Mit den besten Wünschen für 2013 aus dem Wildkatzenland an Werra und Meißner

    Jörg Brauneis

    p.s. Übrigens: Gestern habe ich im Schlierbachswaldswald eine – unter Naturschutzgesichtspunkten – geradezu vorbildliche Durchforstung eines mittelalten Eichenbestandes gesehen, der ein Schwerpunkt des Mittelspechtvorkommens ist (außerdem: Kleinspecht, Waldschnepfe, Sperlingskauz). Alle Bäume mit Brut- und Schlafhöhlen sind sorgfältig als Habitatbäume gekennzeichnet und haben die Durchforstung unversehrt überstanden. Gesehen in der Revierförsterei Eschwege im Forstamt Wehretal (Forstort: Am Wacholder Weg). Sicher auch ein Erfolg der Naturschutzleitlinie.

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Wildkatzen in Deutschland
  • 28. Dez. 2012

    Wildkatze am Schlierbachswald

    von Jörg Brauneis

    Heute Nachmittag um 14.51 Uhr eine wildfarbene Katze auf einer Wiese am Waldrand bei Wanfried – Aue (unter dem Sohlberg). Die Wildkatze war offensichtlich auf Mäusejagd.
    Die Vogelbeobachtungen im benachbarten NSG „Kiesteich unter der Aueschen Kugel“ musste ich leider abbrechen, da eine starke Bache mir den Weg versperrte und Anstalten machte, ihren in der Wildnis aus Kanadischer Goldrute gebauten Kessel (vermutlich Wurfkessel mit sehr früh gefrischten Frischlingen) zu verteidigen.

    Dr. Jörg Brauneis

    Da ich kein Bild von der Wildkatze machen konnte, hier das einer alten Eckernbuche (Hutebuche) aus dem Schlierbachswald (Forstort: An der Eichliethe). In diesem Jahr natürlich ohne Bucheckern, den die Buchelmast ist im Gegensatz zur Eichenmast fast völlig ausgeblieben. Dies hat einerseits dazu geführt, dass die Wildschweine seit dem Herbst die höhergelegenen Buchenwälder der Muschelkalkgebiete (Ringgau, Gobert usw.) verlassen haben und sich in den mastwerfenden Eichenwäldern der mittleren Lagen (z.B. Schlierbachswald) konzentrieren. Andererseits werden in diesem Winter vermutlich verstärkt Bergfinken an den Wintervogelfütterungen auftauchen, die die Kältewelle in Russland nach Mitteleuropa treibt, und die in den Buchenwäldern kaum etwas finden (heute Morgen an der Fütterung in unserem Hausgarten 9 Bergfinken). Wenn eine fehlende Buchelmast und ein Bergfinkeneinflug zusammentreffen, kann dies zu erheblichen Verlusten bei den Invasionsvögeln durch Hunger führen!


    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Wildkatze am Schlierbachswald
  • 25. Dez. 2012

    Waldhasen, Fichtenkreuzschnäbel und Gedanken über den Wald

    von Jörg Brauneis

    Am einem stürmischen und nassen Weihnachtsmorgen im Schlierbachswald bei Eschwege. Auf einer Waldwiese am Eingang zum Rosenthal rammeln zwei Waldhasen, sodass (nach ca. 41 Tagen) schon Anfang Februar mit den ersten Satzhasen des neuen Jahres gerechnet werden muss. Ein Waldkauz ruft. In den Altfichten am Rande einer Douglasiendickung dann mehrfach kleinere Flüge von Fichtenkreuzschnäbeln, einmal Erlenzeisige überfliegend, Haubenmeisen, Eichelhäher und zahlreiche Amseln; Wintergesang vom Zaunkönig.
    Da insgesamt nicht viel los war, etwas Zeit gehabt, über den Wald nachzudenken. In dem noch kurz vor Weihnachten erschienen Sonderheft von "Der Falke" zum Vogelschutz im Wald fanden sich einige sehr gute Beiträge über den Waldnaturschutz. Was mich als jemandem, dem der Schutz der großen Pflanzenfresser am Herzen liegt, besonders gefreut hat, ist, dass die sonst von Naturschützern mantraartig vorgetragene Mär von den "überhöhten Wildbeständen" als ein Hauptproblem des Waldnaturschutzes diesmal (fast) völlig fehlt! Und nicht nur das! In dem Beitrag über Ziegenmelker und Co. wird darauf hingewiesen, dass die starke Reduzierung der Wildbestände die Entstehung sehr dichter und dunkler Wälder begünstigt hat. An anderer Stelle wird darauf hingewiesen, dass Differenzierungen im Wuchsbild der Waldbäume wie Zwieselbildung, Stammwunden, Bruch- und Faulstellen wertvolle Mikrohabitate bilden. Aber gerade solche Differenzierungen (forstlich unerwünscht!) werden natürlich durch Wildverbiss und Wildschäle oft erst geschaffen. Ich denke, dass diese im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen zum Waldnaturschutz eher moderaten Töne gegenüber dem Wild vielleicht ein erster Hinweis dafür sein könnten, dass der Naturschutz endlich beginnt, seine negative Grundeinstellung zu den großen Pflanzenfressern im Wald zu überdenken und diese endlich als das akzeptiert, was sie sind: Wertvolle Mitglieder der Waldbiozönose mit einem positiven, gestaltenden und diversifizierenden Einfluss auf die Lebensgemeinschaft Wald. Besonders positiv in dem Falke - Sonderheft fand ich auch, dass immer wieder darauf hingewiesen wird, dass in der Brut- und Fortpflanzungszeit kein Holzeinschlag erfolgen darf! Allerdings fehlt mir eine grundsätzliche Aussage zum Großmaschineneinsatz auch im Hinblick auf die schrecklichen Bodenverwundungen. Mehrfach weisen die Autoren auf den massiv steigenden Nutzungsdruck auch und besonders in öffentlichen Wäldern hin. In diesem Zusammenhang wäre es sicher auch angezeigt, dass die HGON ihren „Schmusekurs“ mit der Landespolitik in Sachen Waldnaturschutz endlich überdenkt! Ich glaube auch mancher Förster wäre dankbar, wenn der massive, von den politisch Verantwortlichen erzeugte Nutzungsdruck im hessischen Staatswald endlich von den Naturschutzverbänden öffentlich kritisiert wird. Bei Waldspaziergängen bieten sich dem forstlichen Laien gelegentlich Waldbilder, die eher an Raubbauwirtschaft wie im Tropenwald erinnern, als an einen nach ökologischen Grundsätzen gepflegten Wald!

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Waldhasen, Fichtenkreuzschnäbel und Gedanken über den Wald
  • 24. Dez. 2012

    Fledermaus

    von Andreas Höfler

    Im Nässlichgrund bei Freigericht-Horbach direkt an der Grenze zu Bayern jagte am Heiligabend eine Fledermaus. Sie war bei Tag (ca. 15.00 Uhr) über einen längeren Zeitraum zu beobachten wie sie erfolgreich Insekten erbeutete.
    Ich bin mir nicht sicher ob ich über diese Weihnachtliche Beobachtung erfreut oder besorgt sein soll.

    Allen frohe Weihnachten
    Andreas Höfler

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Main-Kinzig-Kreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

    Fledermaus
  • 05. Dez. 2012

    Jagd im Nationalpark

    von Andrea Krüger-Wiegand

    Infos zur Jagd im Nationalpark,
    hier Kellerwald:

    http://www.nabu-edertal.de/beri11251.html

    Naturschutz auf Abwegen?

    schuztlose Grüße
    Andrea Krüger-Wiegand

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 27. Nov. 2012

    Nationalpark in Sachsen

    von Jörg Brauneis

    Lieber Herr Tamm,

    meine Ausführungen bezogen sich auf den sächsischen Nationalpark! Wenn das in Hessen nicht so ist, um so besser.

    Grüße aus dem Wildkatzenland an Werra und Meißner

    Jörg Brauneis

    p.s.: Das Bild zeigt den Bergwald an der Kalbe. Auch am Meißner kämpft eine Muffelschafpopulation (auf dem Papier) gegen Ausrottungswünsche. Bisher gehts den Schafen aber gut (hoffentlich bleibt das auch so!). Sie sind jetzt im Wintereinstand an den Südosthängen. Dem Braunschen Schildfarn gehts auch gut!

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: [außerhalb Hessens]

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Nationalpark in Sachsen
  • 27. Nov. 2012

    Ausführungen zur Jagd

    von Andrea Krüger-Wiegand

    Vielen Dank Herr Dr. Brauneis,

    ich nehme Ihre Erklärungen zur Jagd in Nationalparks als sachliche Information und danke Ihnen für die Ausführungen und Kritik dazu.

    Das alles in Ordnung ist, weil ja im Land alle das so machen
    kommentiere ich besser nicht.

    Andrea Krüger-Wiegand

    "Dass einmal das Wort TIERSCHUTZ erfunden werden musste, ist
    eine der blamabelsten Angelegenheiten menschlicher Entwicklung"



    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 26. Nov. 2012

    Jagd im Nationalpark Kellerwald

    von Jochen Tamm

    Lieber Herr Brauneis,
    bei Ihrer ersten Kritik am der Jagd im NP Kellerwld habe ich Ihnen noch persönlich geschrieben. Bei den jetzigen zweiten Angriffen entgegne ich Ihnen öffentlich, wohl wissend, dass das Faunanet von der HGON nicht als Diskussionsforum gedacht ist.

    Es ist falsch zu behaupten, im NP Kellerwald würden trächtige Damtiere und Muffelschafe geschossen. Sie werden dort nach denselben jagdlichen Regeln beschossen, wie überall sonst im Land. Sie haben dieselben Schonzeiten und werden mit den üblichen Rücksichten auf trächtige und führende Weibchen bejagt. Wer dagen verstossen würde, hätte dort zum letzten Mal gejagt. Ein großer Teil der Nationalpark-Population wird garnicht bejagt, weil er in den Flächen des Weltnaturerbes einsteht. Dort herrscht völliges Jagdverbot. Dort werden diese beiden Arten immer feste Rückzugsräume haben. Von einer Ausrottung kann keine Rede sein, auch wenn das Jagdkonzept des Nationalparkamtes eine langfristige Entnahme des Muffelwildes vorsieht, weil dies ein steinzeitliches, verwildertes Haustier und kein heimisches Wildtier ist. Aber die Entnahme kann nicht gelingen, weil die Totalschutzzonen das verhindern. Sie können da ganz beruhigt sein und brauchen nicht schon wieder den Teufel an die Wand malen und den wertvollen Nationalpark Kellerwald an den Prager stellen.

    Jochen Tamm

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Kassel

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 26. Nov. 2012

    Wieder eine Wildkatze im Ringgau

    von Jörg Brauneis

    Heute um 11.38 Uhr ein phänotypische Wildkatue südöstlich der Kreisstraße 17 zwischen Ringgau - Lüderbach und Herleshausen - Altefeld. Die Katze war offenbar auf einer kurzrasigen Wiese auf Mäusejagd , versuchte sich bei meiner Annäherung zu drücken (was mangels Deckung misslang) und floh dann in ein großes Feldgehölz. Sie konnte auf ca. 20 m gut angesprochen werden. Dennoch bleiben Unsicherheiten bei einer Katzenbeobachtung am späten Vormittag bezüglich der Wildkatzendiagnose. Deshalb hier kurz die erkannten Wildkatzenmerkmale:
    - wuchtiger Kopf / breite Schnauze
    - heller, fleichfarbener Nasenspiegel
    - klein wirkende Ohren (Winterfell)
    -kurzer, stumpfendiger, buschiger Schwanz mit deutlichen, dunklen Ringen in der hinteren Hälfte.
    Dies berechtigt also zur Annahme: Wildkatze.

    Grüße aus dem Wildkatzenland Ringgau

    Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 25. Nov. 2012

    Wildtierverachtende, neue Jagdverordnung in Sachsen

    von Jörg Brauneis

    Das Sächsische Umweltministerium hat eine neue Jagdverordnung für Sachsen erlassen, in der – unter anderem – festgelegt wird, dass im Nationalpark Sächsische Schweiz das Damwild und die Muffelschafe ganzjährig ohne jede Schonzeit getötet werden dürfen. Was sind das nur für Menschen, die den Wildtieren nicht einmal in ihrer sensibelsten Zeit Ruhe gönnen. Die sogar schießen wollen (von jagen kann hier nun wirklich nicht mehr die Rede sein), wenn die Muttertiere kurz vor der Geburt stehen oder gar schon Junge führen. Nach meiner Auffassung ist es eine Schande für den ganzen Nationalparkgedanken, dass er von solchen tierverachtenden Ausrottungsenthusiasten befleckt wird. Leider scheinen ganz ähnliche Ausrottungswünsche auch im hessischen Nationalpark Kellerwald aktuell zu sein. Wer in ein Muffelrudel hineinschießt, in dem frisch gesetzte Lämmer mitlaufen, oder auf ein hochbeschlagenes Damtier schießt, dem kann man – glaube ich – eine tief gestörte Mensch-Tier-Beziehung attestieren. Menschen, die so wenig Erbarmen mit der wildlebenden Kreatur haben, können einem Angst machen. Man muss kein besonders religiöser Mensch sein, um an eine Bibelwort zu denken: „Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; aber das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig.“ (Sprüche 12,10). Damhirsche und Muffelschafe sind zwar kein Vieh, aber wie auch das Rotwild, der Wisent u.v.a. auch, Wildtiere, die seit Jahrhunderten in Europa nur durch den Schutz der Menschen überleben konnten. Jeder Naturschützer sollte für das Lebensrecht dieser Tiere – auch in den Nationalparks – mit Bestimmtheit eintreten. Ich bin sicher, dass wir dafür breites Verständnis und Unterstützung in der Bevölkerung finden werden.

    Dr. Jörg Brauneis

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: [außerhalb Hessens]

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 20. Nov. 2012

    Unbekannte Raupe

    von Manfred Heller

    Hallo Herr Tamm,
    vielen Dank für die schnelle Bestimmung der Hausmutter-Raupe. Den Schmetterling habe ich schon mehrfach im Haus und am Haus gefunden, bin aber nicht gleich darauf gekommen.
    Gruß!
    Manfred Heller

    Tiergruppe: Schmetterlinge

    Landkreis: Gießen

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 17. Nov. 2012

    Unbekannte Raupe

    von Jochen Tamm

    Hallo, Herr Heller!

    Bei Ihrer Raupe handelt es sich um die Art Noctua pronuba, auf deutsch "Hausmutter". Sie gehört zu den Eulenfaltern und ist sehr häufig. Die Raupen sind polyphag, fressen an zahlreichen niedrigen Kräutern.

    Es grüßt Jochen Tamm

    Tiergruppe: Schmetterlinge

    Landkreis: Kassel

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 17. Nov. 2012

    Unbekannte Raupe

    von Manfred Heller

    2. Versuch:
    Hier ist jetzt hoffentlich das Bild!

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Fulda

    Gebiet: 0

    Fotograf: Manfred Heller

    Unbekannte Raupe
  • 17. Nov. 2012

    Unbekannte Raupe

    von Manfred Heller

    Hallo Experten,
    ich habe nachts an meinen Mittagsblumen (Dorotheanthus) die fressende Raupe entdeckt. Kann mir jemand die Art bestimmen.
    Danke!
    Manfred Heller! Erledigen!SendenFaunanetP1020012.JPG

    Tiergruppe: Sonstige

    Landkreis: Gießen

    Gebiet: 0

    Fotograf: Manfred Heller

  • 11. Nov. 2012

    Lacerta agilis

    von Peter Erlemann

    Hallo,

    diese weibliche Zauneidechs stand heute nachmittag bei bedecktem Himmel und etwa 12° Celsius auf einem Weg am Langener Waldsee. Als sie sich schließlich regte merkte an ihr an, wie ihr die Wärme fehlte....

    Viele Grüße
    Eleonore und Peter Erleman

    Tiergruppe: Reptilien

    Landkreis: Offenbach

    Gebiet: 0

    Fotograf: Peter Erlemann

    Lacerta agilis
  • 31. Okt. 2012

    Nutria und Libellen

    von Hanne Tinkl

    Hallo aus Bad Vilbel,
    es war beim Libellen-Beobachten schon verblüffend, ein Nutria schwamm heran, kam näher, beschnuffelte die Schuhe und stieg am Bein hinan, - na so was! Der wird wohl sonst gefüttert... Dann grunzte er kurz und ging ins Wasser.
    Libellen - Große Heidelibelle und Herbstmosaikjungfer in Dortelweil
    Novemberlichen Gruß
    Hanne Tinkl

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Wetteraukreis

    Gebiet: 0

    Fotograf: H. Tinkl

    Nutria und Libellen
  • 28. Okt. 2012

    Wieder eine Wildkatze im Schlierbachswald

    von Jörg Brauneis

    Heute Nachmittag im Schlierbachswald bei Eschwege (Stadtwald von Eschwege, Forstort: Im Stollmannsgraben) eine starke, phänotypische Wildkatze auf dem Weg. Es handelt sich um ein vom Orkan Kyrill aufgerissenes Fichtenaltholz mit zahlreichen großkronigen Altbuchen aus dem Vorbestand. Jetzt wuchert in den Windwurflöchern die Buchen- und Fichtennaturverjüngung, die zusammen mit Besenginster, Birke, Faulbaum und Vogelbeere einen undurchdringlichen Verhau bilden. Die Wildkatze verlässt den Weg an einer Stelle, an der unter einer Altbuche wenig Schnee liegt und verschwindet in der Verjüngungsdickung.
    Der Stadtwald von Eschwege und die ihn umgebenden Kleinprivatwälder entwickeln sich immer mehr zu einem Wildkatzenparadies, vielleicht auch weil die Hand von Hessen Forst nicht so schwer auf diesem Wald liegt wie auf den landeseigenen Flächen. Leider haben die Stadtverordneten von Eschwege wenig Interesse am Stadtwald, wissen nichts von Wildkatze und Mittelspecht und mehrhundertjähriger Waldgeschichte seit im Mittelalter das Dorf Schlierbach untergegangen ist. Das ist ihnen wahrscheinlich auch alles egal. Viele Stadtverordneten wären den Stadtwald wahrscheinlich lieber heute als morgen los.
    Außerdem heute hier: Schwarzspecht; Großer Buntspecht; Mittelspecht; Kleinspecht und um 16.05 Uhr ca. 170 Kraniche (schon jenseits der thüringischen Grenze) nach Südwesten ziehend.

    Dr. Jörg Brauneis

    Das Bild zeigt den Lebensraum der Wildkatze im Stadtwald der Kreisstadt Eschwege

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Werra-Meißner

    Gebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Wieder eine Wildkatze im Schlierbachswald
  • 23. Okt. 2012

    Später Laubfrosch

    von Werner Peter

    Hallo allerseits,

    bei Biotoppflegemaßnahmen in einem Feuchtgebiet bei Freigericht-Somborn rief heute noch ein später

    Laubfrosch

    Beste Grüße,
    Werner Peter (HGON)

    Tiergruppe: Amphibien

    Landkreis: Main-Kinzig-Kreis

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Okt. 2012

    Fischotterverdacht Manfred Gunia

    von Oliver Weirich

    Sehr geehrter Herr Gunia,
    es wäre wirklich schön, wenn es Fischotter in Hessen gäbe. Die Chancen stehen wohl auch nicht schlecht:

    http://hessen.nabu.de/artenschutz/saeugetiere/fischotter/

    Bei der Bestimmung gibt allerdings eine Verwechslungsmöglichkeit, die man normalerweise nicht so recht auf dem Zettel hat, wie ich selbst erfahren musste.

    Beim Vögel-beringen im Naturschutzgebiet "Die Reit" bei Hamburg fuhr ich 2006 früh morgens mit dem Fahrrad zur Kontrolle der Fangnetze durchs Naturschutzgebiet. Plötzlich querte ein sehr großer bräunlich-gräulicher Marder wenige Meter vor mir den Weg und verschwand im Wasser. Ich war mir sicher, dass das bei dieser Größe nur ein Fischotter gewesen sein konnte und informierte alle Anwesenden erfreut über diese tolle Sichtung. Niemand wollte mir so recht glauben, weil es keine Vorkommen in der Nähe gab, aber ich beteuerte so hartnäckig, dass ich einen Fischotter doch mit nichts anderem verwechseln könnte, dass sie mir - schweren Herzens- versicherten, dass sie mir glauben.

    Wieder zu Hause betrachtete ich im Internet viele Bilder sämtlicher noch so unwahrscheinlich wirkender Verwechslungsmöglichkeiten - und wurde tatsächlich fündig: Es gibt sehr große Minks, die wohl aus Pelztierfarmbeständen stammen und mit der üblichen Erscheinung eines Minks in Farbe und Größe wenig gemein haben. Mir wurde beim Anblick sofort klar, dass ich so einen gesehen hatte und keinen Fischotter. Ich schrieb also eine E-Mail an die Beringungsstation, um meinen Fehler einzuräumen. Man war sehr erfreut über meine Ehrlichkeit und die zahlte sich auch prompt für mich aus: wenige Wochen später antwortete man mir, dass Spaziergänger einen überfahrenen "Fischotter" gefunden hätten. Es war "mein" Mink. Leider nun tot, aber dafür hatte ich Gewissheit bezüglich der Bestimmung.
    Mit freundlichem Gruß an alle Interessierten,
    Oliver Weirich

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Okt. 2012

    Lutra lutra

    von Manfred Gunia

    Heute erreichte mich eine vertrauenswürdige Schilderung einer Sichtung o.g. Ind. aus dem unteren Edertal.

    gespannte Grüße
    Manfred Gunia

    Tiergruppe: Säuger

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Gebiet: 0

    Fotograf:

SUCHE
 

Termine

Alle Termine anzeigen

Birdnet

  • 16. Okt. 2019

    Kraniche

    Zug mit 19 Kraniche zw. 13.30 und 14 Uhr in Biebertal

  • 15. Okt. 2019

    Kranichzüge

    16.00 und 16.45 Uhr Bei bewölktem Himmel mehrere Ketten mit insgesamt 35 und m...

  • 12. Okt. 2019

    Rastende Schwarzkehlchen

    Heiligenstock, 17 Uhr: Mehrere Schwarzkehlchen in einem sehr kleinen verwilderten...

> Alle Ereignisse anzeigen

Faunanet

  • 11. Okt. 2019

    Fledermaus Sichtung tagsüber

    Gegen 13:00 Uhr 2 Sichtungen jeweils eine Fledermaus innerhalb von 10 Minuten. Vi...

  • 09. Okt. 2019

    Weidenjungfer

    Hallo vom Paddelteich/Langen weibliche Weidenjungfer fliegt als einzige Libelle ...

  • 09. Okt. 2019

    Bastböcke

    Hallo Herr Dr. Brauneis, haben Sie vielen Dank für die Infos bezüglich der Bas...

> Alle Ereignisse anzeigen