Auen

Auen - Artenvielfalt und Hochwasserschutz

Auen sind natürliche Überschwemmungsflächen entlang von Flüssen und Bächen. Sie leben von den Hoch- und Niedrigwasserphasen des Gewässers. Diese Dynamik sorgt für ein reichhaltiges Mosaik unterschiedlicher Lebensräume, die auch die Tier- und Pflanzenvielfalt von Auengebieten erklären. Darüber hinaus können Auen beachtliche Wassermengen aufnehmen und somit Hochwasserwellen dämpfen. Eine intakte Aue dient daher auch dem Hochwasserschutz.
Auen wurden schon immer vom Menschen genutzt. Fast alle Hochkulturen der Menschheitsgeschichte sind in Flussauen entstanden. Vor allem in den letzten 200 Jahren sind Auenbereiche ganz oder teilweise vom Fluss abgetrennt, zerstört und großflächig verbaut worden. So sind viele ehemalige Überflutungsflächen heute für landwirtschaftliche Nutzungen, Industrie und Siedlungsfläche trockengelegt. Durch Begradigungen, Staustufen, Deichbau und andere Maßnahmen hat der Mensch versucht, die Hochwassergefahren zu bannen, das Problem flussabwärts damit allerdings verschärft.
Doch vielerorts lassen sich Auen durch Renaturierung wiederbeleben. Unverbaute Flächen können beispielsweise durch die Rückverlegung eines Deiches wieder an das Gewässer angeschlossen werden. Ziel muss es sein, dem Fluss wieder mehr Raum zu geben und den ökologischen Zustand der Aue zu verbessern.

Die HGON setzt sich schon Jahrzehnte für den Schutz der Auen in Hessen ein.

angelegte Flutmulde, Foto: R. Eichelmann
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