Nachrichten Archiv

  • 09.Mär.2012

    Rückblick AGO Tagung 2012 in Erzhausen

    Am Samstag führten die Exkursionen nach einer Einführung von Stefan Stübing zur Internetplattform „ornitho.de“  zum ältesten Flugplatz Deutschlands: dem August-Euler Flugplatz bei Griesheim.
    Dr. Michael Stroh, Projektleiter von Forschungsvorhaben „Ried und Sand“, berichtete über die Besonderheiten des Standortes im Griesheimer Sand und wie man über Beweidung versucht, die Artenvielfalt zu schützen. Dabei hatten die Esel im Naturschutzgebiet natürlich eine Hauptrolle.
    Später ging es dann weiter zum Erlensee bei Bickenbach, wo im Gebiet des Landbaches große Flächen für den Naturschutz arrondiert wurden und nun ein hervorragendes Zuhause für viele wassergebundene Tierarten sind. Dr. Hans Georg Fritz als hervorragender Kenner des Gebietes konnte einige Anekdoten dazu erzählen.
    Den Abschluss des Exkursionstages bildete das gemütliche Beisammensein im Darmstädter Hof. Als Rahmenprogramm berichtete Dr. Jochen Tamm von der HGON-Reise zu den Naturparadiesen in Sri-Lanka.
    Internationale Vogelkunde stand im Fokus der diesjährigen Vortragsreihe,  die über 110 Interessierte nach Erzhausen lockte. Nach Grußworten von Oliver Conz, Timon Gremmels (SPD) und Achim Lotz (Die Linke) berichtete Christof Heinrich vom World Wide Fund For Nature (WWF) über die Herausforderungen im internationalen Naturschutz. Dabei ging er auch auf den Klimaschutz und soziale Integration der Menschen in den Naturschutz /“Naturmehrwert“ vor Ort ein.
    Juan Massello berichtete über das langjährige Monitoring von Felsensittichen in Patagonien. Der Bruterfolg ist vor allem an Wetterereignisse wie „El-Nino“ bzw. „La Nina“ geknüpft, die in den letzten Jahren in immer kürzeren Abständen auftreten.
    Matthias Korn von der AGO-Lenkungsgruppe ermunterte die Teilnehmer bei der diesjährigen Dohlenkartierung mitzumachen. Genauere Informationen dazu sowie den Erfassungsbogen gibt es hier…
    Franzika Hillig nahm die Zuhörer mit auf eine Reise „Far North“, wo sie auf den Spuren von Kibitzregenpfeifer, Eisente & Co wandelte. Dabei gab sie mit vielen faszinierenden Bildern Einblicke in die Brutgebiete dieser Arten.
    Der Vortrag von Jan Steffen führte dann in die westafrikanische Savanne, wo er „Licht ins heimliche Leben“ der Nachtschwalben bringen wollte. Dabei konnte er so manche neue  Erkenntnis über diese Familie herausfinden.

    Zum Schluss erinnerte Wolfram Brauneis an die Ornithologen von Berlepsch, die sich mit Tropen-Ornithologie und Nistkastenbau intensiv beschäftigt haben.

    Zwischen den Vorträgen gab es natürlich auch genügend Gelegenheit zum Austausch.
    Im Anschluss an die Vorträge fand die diesjährige Mitgliederversammlung der HGON statt.

     

    Die Vorträge zur Tagung können Sie hier als PDF runterladen:

     

    Die Bilder zur Tagung können Sie sich hier anschauen:

 

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