Über uns

Der HGON-Vorstand

1. Vorsitzender: Oliver Conz

Oliver Conz wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren. Schon im Kindergarten entdeckte er seine Begeisterung für die Vogelwelt. Das Erleben und Erfassen von heimischen Tieren ist bis heute seine Leidenschaft geblieben. Mitte der 1980er Jahre kam der aktive Einsatz im Naturschutz dazu. Zunächst im heimatlichen Kelkheim, dann im Main-Taunus-Kreis und später hessenweit. „Die Welt ein kleines bisschen besser machen“ ist sein Antrieb und Motivation für den unermüdlichen Einsatz für den Naturschutz in Hessen.

Nach dem Abitur 1987 leistete Oliver Conz seinen Zivildienst bei der HGON. Bei dem damaligen und bis heute unvergessenen HGON-Vorsitzenden Willy Bauer hatte er Anschauungsunterricht in erfolgreicher Naturschutzarbeit. Oliver Conz gehört zu den ersten Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz in Hessen und hat zahlreiche Aktivitäten zum Streuobstwiesenschutz im Rhein-Main-Gebiet angestoßen. Er begleitet zahlreiche Ehrenämter in Naturschutz und Ornithologie. Bei seinem Engagement kommt ihm seine kaufmännische Ausbildung und sein Jurastudium ebenso entgegen wie das breite faunistische Fachwissen. Oliver Conz ist Vater eines 2002 geborenen Sohnes.

Zur tabellarischen Kurzvita von Oliver Conz

Stellv. Vorsitzender: Wolfram Brauneis

Jahrgang 1936. Autodidakt auf dem Gebiet des Natur- und Artenschutzes. Gebietsleiter (Nordhessen) der Aktion Wanderfalken- und Uhuschutz. Nach 16 Jahren Zugehörigkeit zum Naturschutzbeirat im Regierungspräsidium in Kassel, ab 2006 Angehöriger des Landesnaturschutzbeirates beim Hessischen Umweltministerium in Wiesbaden. Zum Zwecke der übergreifenden ehrenamtlichen Naturschutzarbeit Mitglied in weiteren Naturschutzverbänden; auch außerhalb Hessens. Von 1978 bis 1993 verantwortlicher Leiter (im Werra-Meißner-Kreis) zur Durchführung des Auswilderungsprojektes zur Wiederansiedlung des Wanderfalken in Hessen. Im Jahre 1999 Verleihung des Hessischen Verdienstordens am Bande für besondere Verdienste. Kreisbeauftragter für Vogelschutz der Staatlichen Vogelschutzwarte.

Verfasser von zahlreichen Veröffentlichungen, darunter sechs Buchwerke u.a. über die Vögel des Werra-Meißner-Kreises, Wanderfalken in Mitteldeutschland, Weißstörche in Hessen etc. sowie eine avifaunistisch-biographische Arbeit über die beiden Ornithologen v. Berlepsch.

Die berufliche Tätigkeit erstreckte sich über 50 Jahre als Konditor, davon allein 38 Jahre in einem renommierten Conditorei / Café zu Eschwege, wo die Hohe Schule der Konditorei gepflegt wurde. Der Beruf und die Arbeitsstellen erlaubten in jeder Phase die Ausübung des ehrenamtlichen Naturschutzes – und das während der gesamten beruflichen Beschäftigung. Eine bis heute bestehende Verbundenheit zum letzten Arbeitgeber beweist noch nach Jahren, dass aufopferungsvolle, ehrenamtliche und gleichzeitig angestrengte, ehrgeizige Natur- und Artenschutzarbeit sehr wohl mit der Berufsausübung vereinbar ist.

Stellv. Vorsitzender: Rudolf Fippl

Rudolf Fippl wurde 1962 in Solms (Lahn-Dill-Kreis) geboren, wo er noch heute lebt und über vielfältige Funktionen und Ehrenämter verwurzelt ist. Bereits im Grundschulalter erwuchs seine Leidenschaft für die Natur – ausgelöst durch lange Spaziergänge mit dem Großvater  durch Wald und Feld. In der örtlichen Naturschutzgruppe betreute er mit 14 Jahren etliche Nistkästen und erfasste die Rauchschwalbenbestände in seinem Heimatort. Im Alter von 16 Jahren trat er der HGON bei  und übernahm sogleich die Wasservogelzählung im mittleren Lahntal. 1984 begann sein Engagement im Fledermausschutz. Nach der späteren Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Fledermausschutz in Hessen (AGFH) fungierte er viele Jahre als einer ihrer Sprecher.  Nach dem Abitur leistete Rudolf Fippl zwei Jahre Wehrdienst. In dieser Zeit lernte er die Artenvielfalt etlicher militärischer Übungsflächen schätzen. Nach der Aufgabe zahlreicher Militärstandorte, Anfang der 90er Jahre, koordinierte er für die hessischen Naturschutzverbände landesweit die Unterschutzstellung von Konversionsflächen. Im Amphibienschutz ist er seit der ersten landesweiten Amphibienkartierung (1979) aktiv. Amphibien, Vögel und Fledermäuse sind bis heute die Eckpfeiler seiner faunistische Aktivitäten geblieben – auch wenn sich der Schwerpunkt seiner Betätigung zunehmend in den Bereich des Naturschutzes verlagert hat. Seine regelmäßigen Vorträge, Veranstaltungen, Kurse  und Exkursionen zu Natur- und Artenschutzthemen sind sehr beliebt und kurzweilig.

Von 1986 bis heute leitet Rudolf Fippl den HGON-Arbeitskreis im Lahn-Dill-Kreis. Seit vielen Jahren ist er  Kreisbeauftragter für Vogelschutz sowie Vorsitzender des Naturschutzbeirats und Sprecher der anerkannten Naturschutzverbände im Lahn-Dill-Kreis. 2004 erwirbt er für die HGON das Fledermaushaus in Greifenstein-Allendorf. Das landesweit bekannte Fledermaus-Infozentrum beherbergt eine der größten Wochenstuben des Großen Mausohrs in Hessen.

Dem geschäftsführenden Vorstand der HGON gehört der passionierte Pfeifenraucher seit 1995 als stellvertretender Vorsitzender an.

Seine Frau und seine beiden inzwischen erwachsenen Kinder unterstützen  den Diplom-Finanzwirt stets bei seiner ehrenamtlichen Arbeit.

Stellv. Vorsitzender: Dr. Jochen Tamm

Dr. Jochen Tamm wurde 1948 in Braach bei Rotenburg an der Fulda geboren und wuchs dann im Schelderwald-Dörfchen Eisemroth im Lahn-Dill-Kreis auf. Dort, auf den Bergwiesen, im Wald und am Bach, fand sein reges Interesse an Tieren und Pflanzen reichlich Nahrung und führte ihn über das Vogelbeobachten und Schmetterlingssammeln unvermeidlich ins Biologiestudium. Im Studium in Marburg lernte er 1975 die noch junge HGON kennen, als sie dort ihre Frühjahrstagung abhielt. Nach einer Exkursion ins Schweinsberger Moor, geleitet von Willy Bauer, trat er andern Tags in den Verband ein. Seitdem fuhr er konstant doppelgleisig in der beruflich-wissenschaftlichen Biologie und im verbandlichen Naturschutz.

Nach einem Jahrzehnt der Forschung und Lehre an den Universitäten Gießen, Marburg und Frankfurt machte Jochen Tamm schließlich ab 1986 den Naturschutz auch zu seinem Beruf. Er betreute als Fachgebietsleiter der Landesanstalt für Ökologie, Landschaftsentwicklung und Forstplanung Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen und ab 1987 als Dezernent der Oberen Naturschutzbehörde in Kassel vor allem Naturschutzgebiete, später auch FFH- und Vogelschutzgebiete. Dabei engagierte er sich besonders für den Nationalpark Kellerwald und das Biosphärenreservat Rhön. Darüber hinaus landeten viele „dicken Bretter“ der ONB und auch des Landes Hessen auf seinem Schreibtisch.

Jochen Tamm nahm sich dennoch Zeit für die Naturbeobachtung und –fotografie. Für Vögel, Schmetterlinge, Libellen und Blumen scheut er seit 1998 auch keine weiten Wege um den Globus. Über sein Erleben in und sein Wissen um die Natur hat er in zahlreichen Publikationen und Vorträgen erzählt. Das soll auch künftig so sein.

Die zukünftige Arbeit in der HGON - als „Ruheständler“ seit Mitte 2009 befreit von den dienstlichen Zwängen - will Jochen Tamm besonders den Themen Waldökologie, Windenergie, Biosphärenreservat Rhön und Nationalpark Kellerwald widmen. Auch für die Integration der hessischen Faunisten und Floristen in die HGON will er sich einsetzen.

Zur tabellarischen Kurzvita von Dr. Jochen Tamm.

SUCHE
 

Termine

Alle Termine anzeigen

Birdnet

> Alle Ereignisse anzeigen

Faunanet

> Alle Ereignisse anzeigen

News

> Alle News