Natur erleben! Illustration: Bernhard Speh
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Über uns

Es waren begeisterte Vogelbeobachter, die sich 1964 zusammenfanden, um ihr Wissen über die hessische Vogelwelt auszutauschen. Dramatische Bestandseinbrüche vieler Arten ließen sie nicht ruhen. 1972 gründeten sie einen Naturschutzverband mit starkem wissenschaftlichen Fundament, die HGON. Zum Wappenvogel wählten die Gründer den damals vom Aussterben bedrohten Graureiher. Sie setzten sich für ein Ende der Bejagung und den Schutz seiner Brutkolonien ein. Heute hat sich sein Bestand versechsfacht und der beeindruckende Vogel bevölkert wieder alle hessischen Landschaften. Begeisterung für die Natur, Kompetenz in der Sache und Beharrlichkeit in der Auseinandersetzung sind seitdem zu einem Markenzeichen für die Arbeit der HGON geworden. Die Natur braucht diese starke Stimme auch in Zukunft. Darum: schließen Sie sich uns an oder helfen Sie uns mit Ihrer Spende!

Der Vorstand:

Oliver Conz1. Vorsitzender: Oliver Conz
Oliver Conz wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren. Schon im Kindergarten entdeckte er seine Begeisterung für die Vogelwelt. Das Erleben und Erfassen von heimischen Tieren ist bis heute seine Leidenschaft geblieben. Mitte der 1980er Jahre kam der aktive Einsatz im Naturschutz dazu. Zunächst im heimatlichen Kelkheim, dann im Main-Taunus-Kreis und später hessenweit. „Die Welt ein kleines bisschen besser machen“ ist sein Antrieb und Motivation für den unermüdlichen Einsatz für den Naturschutz in Hessen. Nach dem Abitur 1987 leistete Oliver Conz seinen Zivildienst bei der HGON. Bei dem damaligen und bis heute unvergessenen HGON-Vorsitzenden Willy Bauer hatte er Anschauungsunterricht in erfolgreicher Naturschutzarbeit. Oliver Conz gehört zu den ersten Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz in Hessen und hat zahlreiche Aktivitäten zum Streuobstwiesenschutz im Rhein-Main-Gebiet angestoßen. Er bekleidet zahlreiche Ehrenämter in Naturschutz und Ornithologie. Bei seinem Engagement kommt ihm seine kaufmännische Ausbildung und sein Jurastudium ebenso entgegen wie das breite faunistische Fachwissen. Oliver Conz ist Vater eines 2002 geborenen Sohnes.
Die tabellarische Kurzvita von Oliver Conz finden Sie hier ...

Wolfram BrauneisStellv. Vorsitzender: Wolfram Brauneis
Jahrgang 1936. Autodidakt auf dem Gebiet des Natur- und Artenschutzes. Gebietsleiter (Nordhessen) der Aktion Wanderfalken- und Uhuschutz. Nach 16 Jahren Zugehörigkeit zum Naturschutzbeirat im Regierungspräsidium in Kassel, ab 2006 Angehöriger des Landesnaturschutzbeirates beim Hessischen Umweltministerium in Wiesbaden. Zum Zwecke der übergreifenden ehrenamtlichen Naturschutzarbeit Mitglied in weiteren Naturschutzverbänden; auch außerhalb Hessens. Von 1978 bis 1993 verantwortlicher Leiter (im Werra-Meißner-Kreis) zur Durchführung des Auswilderungsprojektes zur Wiederansiedlung des Wanderfalken in Hessen. Im Jahre 1999 Verleihung des Hessischen Verdienstordens am Bande für besondere Verdienste. Kreisbeauftragter für Vogelschutz der Staatlichen Vogelschutzwarte.

Verfasser von zahlreichen Veröffentlichungen, darunter sechs Buchwerke u.a. über die Vögel des Werra-Meißner-Kreises, Wanderfalken in Mitteldeutschland, Weißstörche in Hessen etc. sowie eine avifaunistisch-biographische Arbeit über die beiden Ornithologen v. Berlepsch.

Die berufliche Tätigkeit erstreckte sich über 50 Jahre als Konditor, davon allein 38 Jahre in einem renommierten Conditorei / Café zu Eschwege, wo die Hohe Schule der Konditorei gepflegt wurde. Der Beruf und die Arbeitsstellen erlaubten in jeder Phase die Ausübung des ehrenamtlichen Naturschutzes – und das während der gesamten beruflichen Beschäftigung.
Eine bis heute bestehende Verbundenheit zum letzten Arbeitgeber beweist noch nach Jahren, dass aufopferungsvolle, ehrenamtliche und gleichzeitig angestrengte, ehrgeizige Natur- und Artenschutzarbeit sehr wohl mit der Berufsausübung vereinbar ist.

Dr. Jochen TammStellv. Vorsitzender: Dr. Jochen Tamm
Dr. Jochen Tamm xwurde 1948 in Braach bei Rotenburg an der Fulda geboren und wuchs dann im Schelderwald-Dörfchen Eisemroth im Lahn-Dill-Kreis auf. Dort, auf den Bergwiesen, im Wald und am Bach, fand sein reges Interesse an Tieren und Pflanzen reichlich Nahrung und führte ihn über das Vogelbeobachten und Schmetterlingssammeln unvermeidlich ins Biologiestudium. Im Studium in Marburg lernte er 1975 die noch junge HGON kennen, als sie dort ihre Frühjahrstagung abhielt. Nach einer Exkursion ins Schweinsberger Mooor, geleitet von Willy Bauer, trat er andern Tags in den Verband ein. Seitdem fuhr er konstant doppelgleisig in der beruflich-wissenschaftlichen Biologie und im verbandlichen Naturschutz.
Nach einem Jahrzehnt der Forschung und Lehre an den Universitäten Gießen, Marburg und Frankfurt machte Jochen Tamm schließlich ab 1986 den Naturschutz auch zu seinem Beruf. Er betreute als Fachgebietsleiter der Landesanstalt für Ökologie, Landschaftsentwicklung und Forstplanung Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen und ab 1987 als Dezernent der Oberen Naturschutzbehörde in Kassel vor allem Naturschutzgebiete, später auch FFH- und Vogelschutzgebiete. Dabei engagierte er sich besonders für den Nationalpark Kellerwald und das Biosphärenreservat Rhön. Darüber hinaus landeten viele „dicken Bretter“ der ONB und auch des Landes Hessen auf seinem Schreibtisch.
Jochen Tamm nahm sich dennoch Zeit für die Naturbeobachtung und –fotografie. Für Vögel, Schmetterlinge, Libellen und Blumen scheut er seit 1998 auch keine weiten Wege um den Globus. Über sein Erleben in und sein Wissen um die Natur hat er in zahlreichen Publikationen und Vorträgen erzählt. Das soll auch künftig so sein.
Die zukünftige Arbeit in der HGON - als „Ruheständler“ seit Mitte 2009 befreit von den dienstlichen Zwängen - will Jochen Tamm besonders den Themen Waldökologie, Windenergie, Biosphärenreservat Rhön und Nationalpark Kellerwald widmen. Auch für die Integration der hessischen Faunisten und Floristen in die HGON will er sich einsetzen.
Die tabellarische Kurzvita von Dr. Jochen Tamm finden Sie hier ...

Rudolf FipplStellv. Vorsitzender: Rudolf Fippl

 

 

 

 

 

Ralf SiebertSchatzmeister: Ralf Siebert

 

 

 

 

 

Mehr über die HGON erfahren Sie auf diesen Internetseiten oder in unserem Selbstdarstellungsflyer. Hier können Sie sich auch unsere Satzung ansehen. Oder fordern Sie weitere Informationen an.

 

Graureiher
Foto: Manfred Danegger


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Beitrittsformular

Satzung zum Download (pdf)

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