Beobachten

Willkommen im HGON-Birdnet!

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Vogelbeobachtungen hier mit anderen zu teilen. Bitte beachten Sie unsere wichtigen Hinweise. Wenn Sie ihren Meldungen Bilddateien anfügen möchten, sollte die Dateigröße unter 500 KB liegen.

Als angemeldeter Benutzer können Sie sich per E-Mail über neue Einträge im Birdnet informieren lassen.

 

Anzeige filtern:

 

Anzeige filternFilter schließen

  • 21. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Tannenhäher, Sperlingskäuze und anderes

    von Jörg Brauneis

    Heute Abend auf dem Hohen Meißner wieder Tannenhäher (vermutlich eine Familie) an der Kohlenstraße. Allerdings habe ich den Eindruck, in diesem Jahr gäbe es nur wenige Tannenhäherfamilien auf dem Meißnerplateau (vielleicht nur diese eine, evtl. eine weitere bei Bransrode). In den vergangenen Jahren waren es oft vier bis fünf.
    Außerdem gestern Abend und heute Morgen extra in einem klassischen Sperlingskauzrevier im Schlierbachswald gewesen. Fehlanzeige! Nur drei Waldkäuze waren zu hören, dabei müsste es jetzt mit der Herbstbalz doch langsam losgehen.
    Wie sieht es denn in den anderen, hessischen Mittelgebirgen mit diesen beiden Arten aus?
    Immerhin auf dem Meißner auffällig viele Waldhasen (auch Dreiläufer, also zu etwa ¾ ausgewachsene, diesjährige Hasen). Nach einer alten Jägerregel sind die Hasen um den Batholomäustag (24.08) herum zu ¾ ausgewachsen – na also, passt doch! Die (Feld-) Hasen kommen im Meißnerwald trotz Luchs, Wildkatze, Fuchs u.v.a. ganz gut zurecht! Leider sind die jungen Waldhasen auch lästig, denn der dicke Bob, meine Teckelrüde, veranstaltet immer ein peinliches Spektakel im abendstillen Wald, wenn er eines solchen Hasen ansichtig wird. Aber so hat er´s halt gelernt.
    Zum Abschluss dann noch ein einzelner, starker Hirsch von ungeraden zwanzig Enden bis zur Rücklinie in der Himbeerwildnis auf einem Windwurf an der Kasseler Kuppe stehend. Die sommerlichen Feisthirschrudel haben sich also schon aufgelöst. Die Hirschbrunft, das spektakuläre Finale des Sommers, wirft ihre Schatten voraus.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Tannenhäher, Sperlingskäuze und anderes
  • 21. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Burgschwalbach, Hahnstätten - Gertesheck ,Landesgrenze RLP/Hessen

    von Michael Beensen

    Natur- Ganzjahresmonitoring Burgschwalbach, Hahnstätten - Gertesheck und Burgbiotope - Wetter: heiter trocken, 6 bis 14 Grad, 7:05 bis 10:35 Uhr
    Beobachtung besonderer Vogelarten heute in unserer Region:
    Waldkäuze im Revier -
    Beobachtungen vom Waldrand Gertesheck. in den letzten Nächten - zuletzt heute 3 Uhr von verschiedenen Stellen Waldkauzrufe,-
    heute um 10:30 Uhr, dann 1 Waldkauz auffliegend Waldrand Gertesheck.

    4 Rotmilanbeobachtungen heute am 21.8., 2 Rotmilanbeobachtungen meldet O. Moll im Schönbachtal vom 18.8,

    8 Turmfalken- zahlreiche junge Turmfalken sind unterwegs: 3 junge Turmfalken attackierten an der Burg im " spielerischen Kampf" 21 Dohlen.
    heute weiterhin 11 Mäusebussard-Beobachtungen und 1 Kolkrabe

    insgesamt beobachtet wurden heute 38 Vogelarten - Details unter ornitho

    Burganlage Burgschwalbach:
    Bauarbeiten laufen , der untere Teil der Burg ist eingerüstet und mit Netzen versehen
    - 21 Dohlen fliegen vom Bergfried der Burg
    - 2 Straßentauben

    Die Rotmilan- und Greifvogel-Beobachtungen erfolgten heute auch im Rahmen der Dauererfassung im Kaltenholzhäuser Feld und im Wehrholz:.
    Details hierzu werden unter ornitho.de erfasst mit Beobachtungsorten / Koordinaten..

    letztes Greifvogelmonitoring Kaltenholzhausen und Burgschwalbacher Wald am 15.8.2014 -
    3 Rotmilane - , 4Turmfalken- , 10 Mäusebussard - Beobachtungen

    beste Grüße
    Michael Beensen
    NATUR IM PALMBACHTAL UND AN DER AAR

    Landkreis: [außerhalb Hessens]

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Schwarzstorch

    von Martina Lorenz

    Hab lange hier keinen gesehen: aber zur Freude zweier glotzender Rindviecher saß vorhin bei Taunusstein/Engenhahn wenige Meter vom der A3 ein Schwarzstorch auf einer Weide. Flog leider weg, als ich mich mit der Kamera näherte.

    Landkreis: Rheingau-Taunus-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherenten auf dem Werratalsee und anderes

    von Jörg Brauneis

    Hallo Herr Schindler,

    vielen Dank für Ihre erneute und kenntnisreiche Auskunft über die Reiherenten.

    Wir werden unseren Reiherentchen hier am Werratalsee jetzt einmal genauer auf die Latschen (korrekter waidmännischer Ausdruck für die Füße der Enten) sehen, ob und wohin sie wandern.
    Außerdem bin ich gar nicht besorgt, dass solche Mitteilungen im Birdnet die anderen Leser langweilen könnten, denn der Vorzug diese Forums ist es doch gerade, dass hier auch Meinungen und Einschätzungen mitgeteilt werden können und nicht nur reine Artenlisten (das kann www.ornitho.de doch viel besser!). Ich jedenfalls freue mich immer sehr, aus anderen Regionen Hessens etwas zu erfahren, was über die Mitteilung von avifaunistischen Beobachtungsdaten hinausgeht. Und das Schöne an solchen Foren ist doch, jeder kann wegscrollen, was ihm nicht gefällt oder nicht interessiert!

    Viele Grüße aus dem Werra-Meißner-Kreis

    Jörg Brauneis

    p.s.: Heute gibt es ein Bild von einer Weidenstecklingspflanzung aus dem Frühjahr (Schlierbachswald bei Eschwege; Forstort: Das Rosenthal), die trotz heftigen Verfegens durch einen Rehbock angewachsen ist (kein Wunder bei dem nassen Sommer).
    Gestern war nur 150 m von den Stecklingen entfernt noch eine Familie Neuntöter im Brutrevier, wobei ich auf dem Hohen Meißner in den letzten Tagen den Eindruck hatte, als seien sie schon alle abgezogen.

    Landkreis: Waldeck-Frankenberg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Reiherenten auf dem Werratalsee und anderes
  • 19. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    18.08.2014

    von Reinhard Eckstein

    1 junger Uhu im Steinbruch von Elnhausen

    Landkreis: Marburg-Biedenkopf

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Beschäftigung im naturwissenschaftlichen Bereich

    von Thomas Deckenbach

    Hallo,

    ist es möglich, dass man als Amateur-Biologe irgendwo naturwissenschaftlich (z. B. Ornithologie oder andere Fachgebiete) und hauptberuflich (nicht ehrenamtlich) mitarbeiten kann oder muss man unbedingt ein Uni-Studium etc. absolviert haben.

    Bezüglich Fachwissen und Erfahrung ist sicher nicht immer ein Unterschied zwischen Uni-Absolventen usw. und sogenannten Amateuren zu erkennen. Warum sollten letztere nicht auch z. B. im Forschungsbereich oder anderswo mitarbeiten dürfen?! Falls mir hierbei jemand weiterhelfen kann, würde ich mich freuen.

    Grüße
    Thomas Deckenbach

    Landkreis: Frankfurt am Main

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Bienenfresser

    von Horst Vogt- Alfons Helmer

    Am 16.8.2014 saßen auf einer Birke im
    NSG Weilbacher Kiesgrube 5 Bienenfresser.
    ( Jungvögel ? )

    Landkreis: Main-Taunus-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherenten

    von Werner Schindler

    Hallo, Herr Brauneis,

    ich fürchte, andere Leser könnte es langweilen, wenn wir hier bezüglich der Reiherente hin- und herschreiben. Auf ihre konkreten Fragen will ich noch kurz eingehen.

    Die Wanderungen sind Fakt (auch bei der Löffelente). Die Weibchen unternehmen sie ausschließlich mit wenige Tage alten Küken. Der gute Aufzuchterfolg bestätigt, dass sie vorteilhaft handeln. Wiesenbäche mit geringer Strömung und guter Deckung sind sicherlich auch kein Problem für junge Enten. Einzelne Weibchen "bauen" sogar noch zusätzliche Hindernisse ein. So schwamm ein Weibchen dieses Jahr nicht unter der Brücke an der Einmündung des Bachs durch (viele Tierarten meiden ja dunkle Stellen unter Brücken), sondern führte die pulli zur Umgehung der Brücke einen steilen Basaltdamm hoch und anschließend über die Landstraße. Die pulli waren zwischen den Basaltbrocken übrigens optimal getarnt.

    Das im Handbuch beschriebene Beispiel, dass Küken bis zu 4 km über die offene Ostsee geführt werden, ist für die Jungen zweifellos mühsamer als die hiesigen Bach-Wanderungen. In der schon erwähnten Avifauna von Schleswig-Holstein, der ausführlichsten und besten Handbuch-Darstellung für Enten bisher in Deutschland, wird unter "Verhaltensweisen von Familien" u.a. ausgeführt:
    "Mitunter führen Reiherenten die Jungen über Land, so mehrfach von den Kasseeteichen durch das Dorf ... zum 2 km entfernten Dobersdorfer See."

    Wanderungen von mehreren Kilometern über See, über kleine Bäche und über Land gehören zum Verhaltensinventar jungeführender Reiherenten.

    Viele Grüße
    Werner Schindler

    Landkreis: Lahn-Dill-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Mauersegler

    von Hans-Wolfgang Dr. Steffek

    Gegen 19.30 20-25 Mauersegler über Gießen/Rodtberg-Neuer Friedhof. Nachtrag vom 17.8.

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 17. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Falsches Foto

    von Jörg Brauneis

    So jetzt das Foto vom Werratalsee, das andere war der alte Feuerlöscheteich im Rosenthal im Schlierbachswald.

    Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Falsches Foto
  • 17. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherentensegen am Werratalsee

    von Jörg Brauneis

    Hallo Herr Schindler,
    vielen Dank für die ausführliche Antwort. Sie kennen ja die Literatur sicher auch viel besser als ich.
    Dennoch kann ich nicht glauben, dass Reiherentenweibchen ihre Pulli mehrere Kilometer weit und dann noch gegen das fließende Wasser (!) vom Geburtsgewässer weg führen. MILIKOVSKY & BURIC (1983) halten es schon für bemerkenswert, dass eine Reiherente ihre Jungen 200 - 300 m weit in ein anderes Gewässer geführt hat. Ein solches Verhalten hätte ja schon fast etwas Suizidales. Im HANDBUCH (1969) sind zwar Wanderungen über bis zu 4 km mit wenigen Tage alten Jungen berichtet, aber ausschließlich an der Schärenküste Finnlands, also über offenes Wasser.
    Die von Ihnen berichtet Verhaltensweise sollte unbedingt genauer untersucht werden, z.B. durch markierte Enten. Gibt es das vielleicht schon?
    Das HANDBUCH geht von einem Aufzuchterfolg (unterschieden vom Schlüpferfolg) von 50% aus, wobei die Verluste bei Jungen, die zwei Wochen alt geworden sind, dann sehr gering seien!
    Viele Grüße aus dem Werratal
    Jörg Brauneis
    p.s.: Hier ein Bild von der Bucht am Werratalsee, in der Drosselrohrsänger, Zwergdommel, Tüpfelsumpfhuhn u.v.a. und auch unsere Reiherenten leben.

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Reiherentensegen am Werratalsee
  • 16. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherentenbruten-Wanderungen

    von Werner Schindler

    Hallo, Herr Brauneis,

    ja, das Wanderverhalten ist sicher und z.B. in der hessischen Literatur an diversen Stellen mitgeteilt. Hermann Kauß und ich haben es 1998 in einem Artikel in "Vogelkundliche Berichte Lahn-Dill" ausführlich beschrieben (Wanderverhalten von Reiherentenbruten an der Aartalsperre - Nistort und Jungenaufzucht an voneinander entfernten Gewässern). Weiter finden Sie es im 1. Ornithologischen Jahresbericht Hessen 1999 oder im hessischen Brutvogelatlas von 2010.

    An der Aartalsperre wandern die Weibchen bevorzugt mit wenige Tage alten Küken 2,5 km bachaufwärts in eine Kläranlage. Dort haben wir bisher maximal auf dem nur 0,1 ha(!) kleinen Schönungsteich 13 Weibchen mit 75 Jungen gezählt und fotografisch belegt. Die Wanderung vollzieht sich alljährlich, dieses Jahr z.B. sind 6 Weibchen mit Küken hin, 24 Junge sind bald flügge. All diese Bruten sind auf Inseln im NSG Aartalsperre geschlüpft. Eine weitere Brut mit 6 Jungen ist erfolgreich an einer kleinen Lehmgrube stationär geblieben. An der Aartalsperre selbst findet sich derzeit kaum eine oder keine jungeführende Reiherente. Dagegen bleiben die Weibchen mit Jungen dort, wenn dichter Unterwasserpflanzenwuchs wie die Kanadische Wasserpest üppige Teppiche bis zur Wasseroberfläche ausbildet.

    Übrigens ist auch schon die zweite hessische Reiherentenbrut überhaupt im Jahr 1970 (Luscinia Band 40) von der Krombachtalsperre mit wenige Tage alten Küken 1,5 km bachaufwärts zu einem Fischteich gewandert (hat uns drei Wochen lang suchen lassen) und hat dort alle ihre 8 Küken erfolgreich aufgezogen.

    Auch Löffelenten sind übrigens an der Aartalsperre mehrfach mit Küken die 2,5 km gewandert, dagegen nie die Tafelenten.

    Es ist auch kein hessisches Phänomen, denn auf den o.g. Artikel erhielt ich Info von der OAG Bodensee, dass dort ebenfalls Wanderungen diverser Arten erfolgen. Im Extremfall wurden ein Zwergtaucherküken auf einem Waldweg in einem Fichtenbestand gefunden, wie er emsig vorwärts robbte.

    Egal welche Aufzuchtgewohnheiten einzelne Arten haben und wie schwer sie uns den Nachweis machen, bei der Definition des Bruterfolgs sollten wir bei der allgemein gebräuchlichen Definition bleiben. Sonst gibt es nur Verwirrung. Erfolgreiche Brut setzt voraus, dass Junge flügge wurden. Das andere ist korrekt mit erfolgreicher Schlupf beschrieben.

    Viele Grüße
    Werner Schindler

    Landkreis: Lahn-Dill-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 16. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Bruten vom Schwarzhalstaucher

    von Peter Erlemann

    Hallo.

    Heute vormittag wurde meine ganz kleine Hoffnung auf doch noch eine Brut bei den Schwarzhalstauchern "überwältigend" erfüllt:
    3 Paare führten je einen Jungvogel, wobei zwei der Jungen rund zwei Wochen alt sind, der dritte erst wenige Tage. Damit ist die Art weiterhin Brutvogel in Hessen!
    Zudem u.a. weit mehr als 20 Zwergtaucher auf dem See, davon ein Paar mit 3 kleinen pulli.

    Grüße
    Peter Erlemann

    Landkreis: Offenbach

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 16. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherenten auf dem Werratalsee

    von Jörg Brauneis

    Hallo Herr Schindler,

    sind Sie sich denn sicher, dass Reiherentenweibchen ihre geschlüpften Jungen über Kilometer hin zu kleinen Gewässer führen? Ist dies den in der Literatur bekannt? Das kommt mir unsinnig vor. Ich dachte immer, die auf den kleinen Gewässern (Amphibienteiche usw.) angetroffenen Reiherentenpulli wären auch doch erbrütet, und die Familie hätten eine Tendenz (mit dem fließenden Wasser) dann größere Gewässer aufzusuchen.
    Bei der Stockente ist dies ja gut bekannt. Die Stockenten brüten auf kleinen Gewässern, an Bächen in abgelegenen Waldtälchen und sogar oft weit entfernt von Gewässern (in Eschwege z.B. fast alljährlich bei den längst zugeschütteten Feuerlöschteichen der Stadt vor dem Leimentor). Die Enten versuchen dann möglichst bald, die Jungen z.B. zur Werra zu führen, oft über verkehrsreiche Straßen hinweg.
    Was nun erfolgreiche Bruten angeht, so habe ich bisher bei den Nestflüchtern je geschlüpfte Brut, die den Nistplatz verlassen hat, und bei den Nesthockern jede ausgeflogene Brut als erfolgreich bezeichnet. Später eine Trennlinie zwischen geschlüpft und erfolgreich zu ziehen, muss doch immer willkürlich sein angesichts der hohen Jungensterblichkeit im ersten Lebensjahr.

    Viele Grüße vom reiherentengesegneten Werratalsee

    Jörg Brauneis

    p.s.: Heute gibt ein Bild von den ca. 450 im NSG Freudenthal bei Witzenhausen liegenden Graugänsen (mit einigen Kormoranen).

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Reiherenten auf dem Werratalsee
  • 16. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherenten u.a.

    von Werner Schindler

    Viele Brutplätze mit mehr als 15 jungeführenden Reiherentenweibchen wird es in Hessen nicht geben, soviel ich weiß. An der Aartalsperre z.B. ist das in guten Jahren der Fall, in schlechten nicht.

    Also nix für ungut, aber "erfolgreiche Bruten" sind doch nur solche, aus denen Junge flügge werden. Das kann man bei Enten, die kleine Küken führen, noch nicht voraussagen. Gerade auch bei Reiherenten ist der Schwund in den ersten beiden Wochen bekanntlich enorm. So hat beispielsweise von den 21 Küken, die ich vor einiger Zeit hier mal im Bild gezeigt habe, wohl keines überlebt. Ähnlich bei diversen anderen Bruten. Jungeführende Weibchen der Reiherente versuchen oft, ihre Küken von größeren Gewässern wegzuführen an Kleingewässer mit viel Nahrung und wenig Konkurrenz/Feinden, z.B. an Schönungsteiche von Kläranlagen, Stautümpel oder kleine Abgrabungen. Das kann über eine Strecke von mehreren km sein. Hier wachsen dann die Jungen relativ gut auf.

    Vorschlag: Vogelbruten mit nichtflüggen Jungen sollten wir weiterhin mit "geschlüpft" benennen (und hoffen, dass sie mal erfolgreich sein werden).

    Landkreis: Lahn-Dill-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 16. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Elsbeere

    von Jörg Brauneis

    Die Elsbeere - ein relativ seltener Baum aus der Ebereschenverwandtschaft breitet sich seit einigen Jahren ohne Hilfe der Förster (und von diesen unbemerkt?) im Schlierbachswald aus.

    Dr. Jörg Brauneis

    So jetzt stimmt der Schlierbachswald

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Bauneis

    Elsbeere
  • 16. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Elsbeere

    von Jörg Brauneis

    Die Elsbeere - ein relativ seltener Baum aus der Ebereschenverwandtschaft breitet sich seit einigen Jahren ohne Hilfe der Förster (und von diesen unbemerkt?) im Sckierbachswald aus.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Bauneis

    Elsbeere
  • 15. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherenten und keine Neuntöter

    von Jörg Brauneis

    Heute Nachweis der 19. erfolgreichen Reiherentenbrut auf dem Werratalsee bei Eschwege durch G. Börner! Gibt es in Hessen ein Gewässer mit mehr erfolgreichen Reiherentenbruten?

    Gestern keine Neuntöter mehr in den bekannten Brutrevieren auf dem Hohen Meißner , dafür aber wieder zwei Muffelschafe zwischen Steinbruch Bransrode und dem Altarstein!

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Reiherenten und keine Neuntöter
  • 14. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Trupp Schwarz Milane

    von Rolf Dirk Pötter

    Heute Morgen um 10 Uhr am Mooser Teich ca 80- 100 Schwarz Milane Richtung Süd Westen ziehend

    Landkreis: Vogelsbergkreis

    Vogelgebiet: Mooser Teiche

    Fotograf:

  • 14. Aug. 2014 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vasbecker Hochfläche

    von Maik Sommerhage

    Hallo zusammen,

    auf der Vasbecker Hochfläche im Waldeckischen Vorupland heute Vormittag u. a.
    Schwarzstorch 1 (überfliegend),
    Rotmilan 9,
    Schwarzmilan 4,
    Großer Brachvogel 1 (rastend),
    Neuntöter 6,
    Raubwürger 1

    Alle Beobachtungen vom Tag unter NABU-naturgucker.de.

    Viele Grüße,
    Maik Sommerhage

    Landkreis: Waldeck-Frankenberg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Maik Sommerhage

    Vasbecker Hochfläche
SUCHE

ornitho.de

Das HGON-Birdnet dient dem schnellen Austausch von Beobachtungen und der Schilderung besonderer Erlebnisse. Die Beobachtungen können allerdings nicht automatisch für Auswertungen wie die vogelkundlichen Jahresberichte verwendet werden. Wir bitten daher, alle Meldungen auch auf der Internetplattform ornitho.de einzustellen, wo sie für alle Auswertungen im kreis-, landes- und Bundesbezug genutzt werden!

www.ornitho.de

 

Termine

Alle Termine anzeigen

Birdnet

> Alle Ereignisse anzeigen

Faunanet

  • 17. Aug. 2014

    Raubfliegenart

    Hallo Herr Tamm - als enthomologischer Laie genügt mir schon die Machimus-Be...

  • 16. Aug. 2014

    Raubfliege Artbestimmung

    Hallo, Herr Gunia! Ihre Raubfliege im Faunanet ist an Hand des Fotos nur schwe...

  • 15. Aug. 2014

    Raubfliege

    Raubfliegen anhand von Fotos zu bestimmen, soll lt. der `Insektenbox` alles ander...

> Alle Ereignisse anzeigen

News

> Alle News