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  • 19. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zilpzalp

    von Iris Rosebrock

    Hallo in die Runde,

    auch der erste Zilpzalp war heute zu hören, mitten im Industriegebiet Frankfurt/Fechenheim.

    Schönen Abend
    Iris Rosebrock

    Landkreis: Frankfurt am Main

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Bachstelzen

    von Burkhard Kling

    Hallo zusammen,
    heute Nachmittag konnte ich in unserem Garten die ersten Zugvögel antreffen, die ersten 2 Bachstelzen.

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Burkhard Kling

    Bachstelzen
  • 17. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldschnepfe, Uhu und eine Wildkatze

    von Jörg Brauneis

    Heute Abend bin ich mit meinem Teckelrüden, dem Dicken Bob, in einer Regenpause nochmal auf dem Hohen Meißner gewesen. Gegen 18:30 Uhr jagte ein Uhu auf einer schmalen Waldschneise, wenig später dann eine Wildkatze auf dem Forstweg, die der Dicke Bob nur zu gerne gefangen hätte (ging aber nicht wegen der Leine). Er kann das ganze Katzenvolk, Wildkatze hin oder Luchs her, nicht leiden. Das ist zwar für einen Jagd- und Naturschutzhund im Dienst nicht korrekt, führt aber nur zu wenigen Stunden Nachschulung.
    Dann noch gegen 19:00 Uhr die für mich erste, laut streichende Waldschnepfe im Jahr - der Schnepfenstrich hat begonnen, das Frühjahr ist da. Heute ist der Sonntag Reminiszere im Kirchenjahr!

    Dr. Jörg Brauneis

    p.s.: Anbei ein Bild vom Dicken Bob auf dem Hohen Meißner (ein Winterfoto).

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Waldschnepfe, Uhu und eine Wildkatze
  • 17. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wasserstand und Pflanzensterben Bingenheimer Ried

    von Hanns-Jürgen Roland

    Die starken Regenfälle haben für etwas Wasser im Bingenheimer Ried gesorgt. Teile der Flächen sind bedeckt. Es sieht also jetzt etwas besser aus.

    Da die Betreuergruppe des Bingenheimer Ried jegliche Öffentlichkeitsarbeit eingestellt hat, hier nachfolgend ein Update zum Thema Pflanzensterben im Bingenheimer Ried.
    Am 19.12.2018 berichtete ich hier, dass Dank meiner Hartnäckigkeit der Grund für das Pflanzensterben im Bingenheimer Ried endlich gefunden wurde. Es sind Härtegrade im Pfaffenseewasser von bis zu 65 °dH und diverse Salze und andere Verbindungen, die die hohen Konzentrationen von Kalzium, Magnesium, Sulfat und andere Stoffe bilden. Stellungnahmen von Experten finden sie hier:
    http://www.libellen-wetterau.de/gallery/aktuelles_aus_Bingenheimer_Ried.html .
    Natürlich informierte ich die zuständigen Behörden und die ehrenamtlichen Betreuer. Bis heute erhielt ich keinerlei Rückmeldung. Anfang Februar entdeckte ich zu meiner Überraschung die Ergebnisse von Bodenproben, die im Ried wahrscheinlich im Jahr 2015 genommen wurden, auf der privaten Internetseite www.bingenheim.info in der Rubrik Naturschutzgebiete in der Datei Pflegeplan 2019. Sie enthielten einen sehr interessanten Hinweis auf die Ursache des Pflanzensterbens, dem aber offensichtlich nicht nachgegangen wurde. Auf meine Rückfrage bei der zuständigen Behörde und einzelnen Mitgliedern der Betreuergruppe erhielt ich keine Antwort. Allerdings wurde die Datei umgehend wieder von der Internetseite entfernt. Ich wurde aufgefordert sie zu löschen. Deshalb berichte ich hier nicht über die Details. Ich habe versucht bei der Oberen Naturschutzbehörde Darmstadt eine Genehmigung für die Nutzung dieser Daten zu erhalten, erhielt aber keine Antwort. Mittlerweile steht der Pflegeplan wieder zum Herunterladen zur Verfügung. Allerdings wurden die Ergebnisse der Untersuchung entfernt. Der Grund dafür ist naheliegend.

    Vergleicht man die Bilder in Google-earth von 2013 und von 2018, so sieht man, dass die Flächen in der Kernzone ohne Bewuchs seit 2013 um weit mehr als 10 ha zugenommen haben. Die Kernzone ist etwa 45 ha groß. Circa 20 ha sind jetzt ohne Bewuchs. Jeder Liter Wasser aus dem Pfaffensee, der im Bingenheimer Ried verdunstet, verstärkt die bereits eingesetzte Versalzung des Bodens in der Kernzone des NSG’s durch unterschiedliche Salzverbindungen mit unabsehbaren Folgen für das Ökosystem. Dies ist ein schleichender Prozess. Noch gibt es Stellen im NSG, die vom Pfaffenseewasser nicht erreicht wurden und in Ordnung sind. Nur wenn in Zukunft verhindert wird, dass das Wasser des Pfaffensees weiter ins Bingenheimer Ried läuft, kann dieser Prozess aufgehalten werden. Ich weiß nicht, ob die Betreuergruppe erkannt hat, dass es nötig ist, sich Wissen von Fachleuten zu holen, wie ich es gemacht habe, wenn das eigene Wissen über Gewässertoxikologie und Chemie nicht ausreichen. Das Resultat ist, dass sich das Bingenheimer Ried in den letzten 5 Jahren massiv zum Negativen veränderte und dies wird sich leider fortsetzen solange das Wasser des Pfaffensees ins Ried läuft. Mindestens drei Vogelarten sind als Brutvögel schon verschwunden. Andere sind stark zurückgegangen und konzentrieren sich auf Randbereiche. Es ist naheliegend, dass das mit dem Verlust der Pflanzen auf einer so großen Fläche in den letzten fünf Jahren zusammenhängt. Die benötigten Brutbiotope sind nicht mehr vorhanden. Pflanzen stehen am Anfang der Nahrungskette!

    Das Foto anbei, zeigt eine neue Maßnahme/Untersuchung der Verantwortlichen. Ich weiß nicht, ob die ehrenamtlichen Betreuer und die zuständigen Behörden den Ernst der Lage erkannt haben. Diese Maßnahme spricht dagegen. Die Versalzung des Pfaffenseewassers ist Fakt. Wenn man Salzwasser verdunsten lässt, bleibt das Salz zurück. Auch das ist Fakt. Genau das passiert mit dem größten Teil des Pfaffenseewassers im Sommer im Bingenheimer Ried seit dem Jahr 2015. Seitdem reichern sich die Salze in Gebiet an.
    Es war stets mein Ziel das Bingenheimer Ried so zu erhalten, wie es vor dem Jahr 2014 war. Dies hat mich viel Zeit, Kraft und schlaflose Nächte gekostet. Offensichtlich hat die Betreuergruppe andere Ziele, die ich gerne verstehen möchte. Seit 4 Jahren biete ich der Betreuergruppe direkte Gespräche an, was von diesen aber abgelehnt wird. Ich ziehe mich mit diesem Beitrag aus diesem Forum b.a.w. zurück. Auf meiner Internetseite (siehe oben) werde ich aber weiter berichten.

    Vielen Dank für die vielen positiven Kommentare zu meinem Engagement und zu meinem Buch „Das Bingenheimer Ried“.

    Hanns-Jürgen Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: H.-J. Roland

    Wasserstand und Pflanzensterben Bingenheimer Ried
  • 14. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstschutz

    von Inga Hundertmark

    Hallo allerseits,
    da als Reaktion auf das Horstschutzprojekt schon mehrfach Berichte wie die von Dietmar oder Christoph kamen, hier die Bitte:
    Solche Beobachtungen bitte, ebenso wie die Horstmeldungen, an inga.hundertmark@hgon.de übermitteln. Damit wir dies sammeln und Rücksprache halten können.
    Liebe Grüße
    Inga Hundertmark

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 14. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Betr. Weißstorch vom 13.03.2019 (Ring-Nr. 1 T 958)

    von Burkhard Kling

    Hallo Herr Vetter,
    ich habe auch schon einige Störche mit Ringnr. fotografiert und habe die Fotos an folgende Adresse geschickt: Institut für Vogelforschung "Vogelwarte Helgoland" An der Vogelwarte 21 D-26386 Wilhelmshaven-BERINGUNGSZENTRALE Heloland Ringing Centre. Hier habe ich alle Infos zu den Störchen per Mail erhalten. Viel Erfolg.
    Gruß aus Stammheim
    B. Kling

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 13. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Weißstorch 13..3.2019

    von Erhard Vetter


    Ich habe heute bei Niedermockstadt zwei Weißstörche zusammen auf einer Wiese gesehen. Einer davon hatte einen Ring mit der Nr.
    1T 958 am rechten Bein
    Ich habe schon zweimal Ringnummern gemeldet, ohne eine Rückantwort zu erhalten. Es wäre schön, wenn man zu den hier eingestellten Ringnummern eine Rückantwort bekäme.
    Erhard Vetter OVM

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 13. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zwerggänse und Kiebitze

    von Hanns-Jürgen Roland

    Ausgleichsfläche Flugplatz Reichelsheim
    In den letzten Tagen hielten sich in der für den Kiebitzschutz eingezäunten Fläche von circa 4,6 ha am Flugplatz Reichelsheim bis zu acht Kiebitzpaare auf. Mal sehen, wie viele da dann brüten. Die Graugänse haben gelernt, dass man dort sicher übernachten kann. Gestern fielen bei Dunkelheit circa 140 Graugänse ein, die sich vorher auf einem Acker in der Nähe gesammelt hatten. Auch den vier Zwerggänsen mit Züchterringen gefällt es dort. Seit mehreren Tagen übernachten sie in der eingezäunten Fläche.
    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 10. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Rotmilane SST und Horstbaumschutz

    von Holger Groh

    Seit ca 2 Wochen sind die Rotmilane bei uns im Überwald zurück. Gestern und heute konnte ich die beiden rund um den "Windpark Stillfüssel" über den Bäumen und bei uns über den Weidewiesen ihre Kreise ziehen sehen. Die Flüge führen die Tiere nahe an die WEA`s (auch die der 4 Mäusebussarde) und mindestens einmal am Tag muss ich mich "wegdrehen" weil das Kollissionsrisiko einfach unerträglich ist.

    Bezüglich der Horstbäume will ich Herrn Kula keine Illussionen rauben, aber sie können gegen WEA Planungen fast garnix machen, da diesen Bauprojekten durch die Landesregierung und den Regierungspräsidien absoluter Vorrang eingeräumt wird. Einwendungen und Anzeigen werden geprüft und vom Tisch gewischt. Bei uns sind die Sperlings- und Rauhfusskauze in der Nähe der WEA`s seit dem Bau verschwunden. Ein Bruthorst wurde "versehentlich" durch die sog. "ökologische Baubegleitung" zerstört, die Fledermausvorkommen sind eingebrochen, das Vorkommen des Schwarzstorch wird erst bestritten, und wenn das Vorkommen dann belegt wird ignoriert, und der Rotmilan wird als nicht gefährdet durchden Anlagenbau eingestuft.
    Sehr traurig was da derzeit in deutschlands Wäldern zugelassen wird.

    Landkreis: Bergstraße

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

    Rotmilane SST und Horstbaumschutz
  • 09. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt??

    von Christoph Kaula

    Leider muss ich die Beobachtung von Herrn Jürgens teilen.
    In meinem Fall ist es ein Rotmilanwechselhorst. In einer geplanten WEA-Fläche bleibt dieser stehen, aber keine 50m neben dem Horst wurden die Buchen gefällt.
    An wen muss ich mich in so einem Fall wenden? Zudem wurden auch Habitatbäume mit Schwarzspechthöhlen zum Fällen markiert. Im Gebiet brüten noch Raufuß- und Sperlingskäuze.

    Auch das auslichten zur Brutzeit kann ich unterschreiben...

    Viele Grüße,
    Christoph Kaula

    Landkreis: Waldeck-Frankenberg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 08. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt??

    von Dietmar Jürgens

    Liebe Inga,

    meine Ausführungen bezogen sich nicht auf die Kooperation zwischen HGON und Hessen-Forst, die ich grundsätzlich begrüße, auch wenn zugegebenermaßen dieser Eindruck entstehen konnte. Es ging mir vor allem darum ein Beispiel zu zeigen, dass leider keine Seltenheit ist. Natürlich ist dieser Vorfall im Rahmen der Pflege des ‚Straßenbegleitgrüns‘ erfolgt und somit Hessen-Mobil und deren Auftragnehmern ‚anzukreiden‘. Mich hat dabei vor allen Dingen geärgert, dass trotz Kenntnis des Horstes, darauf beim Einschlag keine Rücksicht genommen wurde.

    Ich bin beruflich viel im Wald unterwegs und erlebe solche Vorgänge bzw. meist deren Ergebnisse zuhauf. Entweder wird die Horstumgebung stark aufgelichtet, Brennholz bis oft in den Juni gemacht. Oder es werden Bestände massiv im Juni durchforstet bzw. es erfolgt das Freischneiden von ‚Werthölzern‘ mitten in der Brutzeit. Und das alles passiert regelmäßig und nicht nur ausnahmsweise. Und es betrifft sowohl Hessen Forst als auch private Waldinteressenten.

    Das Thema naturverträgliche Waldwirtschaft ist breit gefächert und es ist ein weiter Weg, bis ein Mindestmaß an Naturschutz bei der Durchführung zum Tragen kommt. Daher ist die Kooperation ein guter Ansatz, auch wenn mir, offen gestanden, eine kritische Diskussion letzten Sonntag gefehlt hat (wohl auch aus Zeitgründen), denn es sind noch einige Fragen offen geblieben.

    Herzliche Grüße, Dietmar

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 07. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zwerggänse und Weißwangengänse

    von Hanns-Jürgen Roland

    Heute waren die vier Zwerggänse in der Nähe der Ausgleichsfläche am Flugplatz Reichelsheim.
    In meinem letzten Beitrag zu den Zwerggänsen hat sich ein Fehler eingeschlichen. In der Bestandsliste des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter von 2018, von denen die Ringe zu stammen scheinen, sind 16 Paare (nicht Tiere) und 10 Nachkommen aufgeführt. Es gibt aber auch noch 24 Paare der Zwerg-Blässgans, die möglicherweise dazuzurechnen sind. Leider konnte ich nur einen der Ringe und den nur teilweise ablesen, sodass ich nicht weiterkomme. Der Ring wurde vom Landesverband Bayern der Rassegeflügelzüchter ausgegeben.
    Die vier Zwerggänse sind extrem scheu. Als ich mich mit dem Auto auf 200m an die Gruppe, bestehend aus circa 50 ruhenden Graugänsen und den vier Zwerggänsen, annäherte, standen diese zuerst auf und liefen weiter weg.

    Auf den Feldern westlich des Bingenheimer Rieds hielten sich heute circa 150 Blässgänse und 6 Weißwangengänse auf.

    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: H.-J. Roland

    Zwerggänse und Weißwangengänse
  • 07. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt???

    von Inga Hundertmark

    Lieber Dietmar,
    danke, dass du diesen Vorfall dokumentiert hast, sowas sollte natürlich nicht passieren.
    Aber mit dem gemeinsamen Kooperationsprojekt von HGON und HessenForst, das ich am vergangenen Sonntag bei der Tagung vorgestellt habe, hat diese spezielle Begebenheit nichts zu tun. Hier handelt es sich eindeutig um eine Maßnahme von Hessen Mobil. Das Thema Horstschutz hört natürlich nicht am Waldrand auf, doch unsere Kooperation umfasst nun einmal die Waldbereiche, speziell den Staatsforst, damit solche Vorfälle dort zukünftig nicht mehr vorkommen. Aber dafür brauchen wir natürlich die Hilfe der Beobachter und Kartierer vor Ort.

    Liebe Grüße
    Inga

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 07. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    nachtaktive vögel

    von alexander feidel

    ein trupp vögel zwitschert sehr laut die ganze nacht hindurch, sitzen weit oben im baum. hört sich ein wenig an wie "starengeschwätz". erstmals voriges jahr gehört, in der innenstadt wie am stadtrand. scheinen eher größere tiere zu sein. definitiv keine nachtigallen, die kenne ich als solosänger. humboldt-papageien? klimawandel-exoten?

    Landkreis: Frankfurt am Main

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 04. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt???

    von Dietmar Jürgens

    Hallo allerseits,

    im Nachgang zur gestrigen sehr gut besuchten HGON-Tagung in Weilburg, möchte ich ein ganz aktuelles Beispiel bringen, das aufzeigt, wie nachlässig, zum Teil fahrlässig beim Schutz von Horstbäumen agiert wird. Die Collage zeigt 3 Horste in einem kleinen Wäldchen, das sich im Bereich der Auffahrt GI-West an der A485 entwickelt hat. Diese Auffahrt benutze ich regelmäßig und sah dort 2018 einen Rotmilan mehrfach in diesen Bereich einfliegen. Im Winter 2018/2019 entdeckte ich dann einen Horst keine 10 m vom Beschleunigungsstreifen entfernt, der der Bauweise einem Rotmilan zugeordnet werden kann.

    Am 01.03.2019 stellte ich mit Entsetzen fest, dass der Horst durch Einschlag entlang der Auffahrt freigestellt wurde (was 1-2 Tage zuvor noch nicht der Fall war). Gestern nach der Tagung habe ich mir den Bereich genauer angeschaut und das habe ich vorgefunden: es finden sich 3 Horste in diesem Wäldchen. 2 stammen von Rotmilanen (Bilder oben links und mittig) und der dritte wurde frisch von einem Mäusebussard begonnen (unten mittig). Dazu kommt noch ein Nest der Rabenkrähe (nicht abgebildet). Das Foto unten rechts zeigt 2 Abschnitte, die vollständig geholzt wurden, dazwischen ein kurzer belassener Abschnitt an dessen nördlichem Ende sich einer der Rotmilanhorste befindet. Beim Durchschreiten des Wäldchens (es hat kaum mehr als eine Minute gedauert), waren alle Horst gut und sofort sichtbar. Zu meiner Überraschung war der mir bekannte Horstbaum sogar als solcher gekennzeichnet (Foto oben rechts), was aber die ‚Holzmacher‘ nicht davon abgehalten hat, ihn freizustellen.

    Fazit: ganz offensichtlich waren die Ausführenden, trotz Kenntnis des Horstbaumes, nicht bereit, dessen Umfeld entsprechend zu schützen. 2 Minuten haben gereicht, um die Situation vor Ort zu erfassen, es wäre also ein Leichtes gewesen zu erkennen, dass die geplanten Einschläge in diesem Bereich eher nicht durchgeführt werden sollten. Der Erhalt von 3 mittelstarken Bäumen hätte gereicht, um die komplette Freistellung zu verhindern, selbst dazu war man offensichtlich nicht bereit.

    Was ich hier geschildert habe ist leider kein Einzelfall: der Horstbaum wird verschont (das wäre ja ein klarer Gesetzesverstoß), dessen unmittelbare Umgebung jedoch nicht. Das ist die gesetzliche Grauzone, die gern genutzt wird.

    Dietmar Jürgens

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: DJ

    Horstbäume wirklich geschützt???
  • 03. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Windkraft tötet den Wald – und keinen interessiert’s!

    von Jörg Brauneis

    Am 19. Februar fand im Großen Sitzungssaal im Regierungspräsidium Kassel der Erörterungstermin der Einwendungen gegen die Errichtung eines weiteren Industriegebiets für Windkraftindustrie in den Kernzonen des Kaufunger Waldes (Hausfirste II) statt. Auch dieses Windkraftindustriegebiet im Wald liegt vollständig in einem FFH – Gebiet, dem FFH – Gebiet Werra- und Wehretal.
    Da ich aus beruflichen Gründen nicht an dem Termin teilnehmen konnte, habe ich eine Kollegin von der Naturschutzinitiative https://www.naturschutz-initiative.de/ gebeten, auch meine Einwendung mit zu vertreten.
    Ihr Bericht über die Erörterung war niederschmetternd. Es seien nur ganz wenige Einwendungen eingegangen. Außer der Naturschutzinitiative habe nur noch der jugendliche Bürgermeister von Großalmerode auf der Einwenderbank gesessen, der für seine inzwischen fast vollständig von Windkraftanlagen umzingelte Stadt bitten wollte. Entsprechend triumphierend seien die Antragsteller dann auch aufgetreten.
    Und die klassischen Naturschutzverbände NABU, BUND und unsere HGON? Offenbar Fehlanzeige. Haben diese Verbände es denn nicht mal zu einer Alibieinwendung gebracht, etwa in dem Stil, dass man doch wenigstens einige Nistkästen für Raufußkäuze aufhängen solle?
    Jetzt scheint es klar für die Windkraftindustrie! In Hessen kann man Wald großflächig und mitten in einem FFH – Gebiet zerstören, und keinen interessiert’s!
    Die HGON scheint nach meinem Eindruck in Sachen Waldnaturschutz und Windkraft, aber auch in Sachen Vogelschutz und Windkraft in einer Art autoparalytischem Syndrom gefangen und scheint für mich eher darum bemüht, im Einvernehmen mit der Landesregierung zu sein, als den Lebensraum von Luchs, Wildkatze, Waldschnepfe und Rotmilan vor der waldverwüstenden Windkraft zu schützen.
    Zur Erinnerung: zeitgleich mit dem Bau der ersten Windkraftanlagen im Kaufunger Wald (Hausfirste I) sind die Luchse in Hessen praktisch ausgestorben, die einzige Luchspopulation in Deutschland, die einer natürlichen Wiederansiedlung entstammte!
    Es kommt auch noch die Megastromtrasse „Südlink“ mitten durch den Werra-Meißner-Kreis!

    Und die HGON? Scheint völlig in der Autoparalyse fixiert.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Windkraft tötet den Wald – und keinen interessiert’s!
  • 03. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kranichzug

    von Maria Seipl

    Soeben, um 13:45 Uhr zogen ca. 100 Kraniche über 65439 Flörsheim-Wicker Richtung Norden.

    Landkreis: Main-Taunus-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 02. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zwerggänse

    von Hanns-Jürgen Roland

    Gestern hielten sich die 4 Zwerggänse u.a. auf dem Pfaffensee auf. Sie tragen definitiv farbige Züchterringe mit Codes. Die Herkunft ist in Arbeit. In der Bestandsliste des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter, von denen die Ringe zu stammen scheinen, sind nur 16 Tiere aufgeführt aber vielleicht gibt es ja auch noch andere Verbände.
    Ich melde mich.
    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: Teufel- und Pfaffensee

    Fotograf: H.-J. Roland

    Zwerggänse
  • 01. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    eisvogel am weiher erlenbruch/ frankfurt- riederwald

    von anette

    heute morgen ein erstes sehr erfreuliches treffen mit einem fischenden eisvogel am teich erlenbruch/ frankfurt riederwald.
    hoffentlich bleibt er trotz riederwaldtunnelbau...

    in der vatterstr. ziehen die spatzen zügig in die neuen mauersegler-nistmöglichkeiten..

    und ein girlitz singt immer noch seit sonntag...

    gruss
    anette

    Landkreis: Frankfurt am Main

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 01. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kranichzug über Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern starker Kranichzug über Eschwege, den ganzen Tag waren Kraniche zu hören. Leider konnte ich die Sprechstunde nicht unterbrechen, um sie zu zählen!

    Fast ein Massenzugtag!

    Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

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