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  • 14. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kranichzug

    von Eike Braunroth

    Laubach-Wetterfeld, 16.00 Uhr, dämmrig.
    Ein Zug Kraniche schnell gezählt ca. 60 Vögel überfliegt von Grünberg kommend Richtung Südwesten Hungen-Villingen.

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 14. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Bingenheimer Ried im Jahr 2002 und heute

    von Hanns-Jürgen Roland

    Das Bingenheimer Ried ist weiterhin trocken. Nur im Graben in der Nähe des Wehrs steht ein bisschen Wasser. Da es nichts zu beobachten gibt, hier mal ein paar Brutzahlen aus dem Jahr 2002. Das Foto zeigt das Gebiet vom Turm aus in Richtung Heuchelheim und wurde im April/Mai 2002 von Walter Schlenker aufgenommen. Die große Weide in der Mitte ist in den letzten Jahren abgestorben. Reste wurden dieses Jahr vom Bagger zur Seite geschoben.
    Quelle ist der Ornithologische Jahresbericht für Hessen 4 (2002) in Vogel und Umwelt Band 14, Heft 1-3. Die Daten stammen von U. Seum. Ich habe diese Daten hier durch eigene Beobachtungen ergänzt und diese mit „HJR“ markiert. Weitere Daten stammen aus den Protokollen der AG Wiesenvogel der HGON (Ralf Eichelmann).
    Höckerschwan: Im Jahr 2002 2 BP
    Haubentaucher: 2002 0 BP (HJR)
    Schnatterente: 2002 1 BP mit 3 Juv.
    Spießente: 2002 1 BP mit 4 Juv.
    Krickente: 2002 6 BP mit 20 Juv.
    Knäkente: 2002 8 BP mit 25 Juv.
    Löffelente: 2002 3 BP mit 12 Juv.
    Tafelente: 2002 kein Brutnachweis
    Tüpfelsumpfhuhn: 2002 7-9 Reviere
    Wasserralle: 2002 10-15 Reviere.
    Bläßhuhn: 2002 115 Brutpaare (!!!)
    Rohrweihe: 3 BP mit 7 Juv.
    Kibitz; 2-7 Rev, incl. angrenzende Äcker (HJR)
    Bekassine: 5 Rev.
    Leider wird keine der im Herbst durchgeführten Biotopverbesserungsmaßnahmen etwas für die Brutbiotope der Bekassine bringen. Nahrungsbiotope gibt es noch genug. Die Zerstörung von Verlandungsflächen beim Bau der ersten beiden Inseln ist sogar kontraproduktiv. Auch das übermäßige Mulchen wirkt sich für diese Art wie auch für das Tüpfelsumpfhuhn negativ aus. Offensichtlich sind Bekassine und Tüpfelsumpfhuhn keine Zielart.
    Das NSG Bingenheimer Ried hat eine Größe von 85 ha. Rechnet man angrenzende Weideflächen dazu, kommt man auf ca. 100 ha. Die Kernzone, also die Fläche die regelmäßig überschwemmt wird, ist ca. 43 ha. groß. Im Jahr 2013 lag die Größe der reinen Wasserfläche ohne Schilf-, Seggen-, Binsenbewuchs u.s.w. bei 5-6 ha. Bis zu diesem Jahr stieg diese Fläche auf 15 – 17 ha an (Quelle Google-earth).
    Durch diese Tatsache, die schlechter gewordene Wasserqualität und Fehler bei der Auswahl und Durchführung von Biotopverbesserungsmaßnahmen hat sich die Situation in den letzten Jahren erheblich verschlechtert. Dies zeigt sich nicht nur beim Rückgang einiger Amphibienarten und dem Verschwinden verschiedener Libellenarten, sondern auch bei der extrem schlechten Reproduktionsrate bei den Vogelbruten.
    Trotzdem ist das Bingenheimer Ried, und da gebe ich den Unterzeichnern des offenen Briefs an mich hier im Birdnet recht, immer noch ein Gebiet von außerordentlicher Bedeutung. Hoffentlich bleibt das so.
    Ich wünsche geruhsame Vorweihnachtstage!
    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: W. Schlenker

    Bingenheimer Ried im Jahr 2002 und heute
  • 11. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    6x Gänsesäger

    von Marco Brunn

    mittlerweile haben sich 6 stück versammelt, 8 Silberreiher sind bereits da, genau wie regelmäßig 4 Graureiher, die Stockenten habe ich noch nicht gezählt.

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

    6x Gänsesäger
  • 05. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Gänsesäger 2x

    von Marco Brunn

    Bild vergessen hochzuladen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

    Gänsesäger 2x
  • 05. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Obermöllrich Ederauen - Gänsesäger

    von Marco Brunn

    2x Gänsesäger (dachte erst schon es wären Löffelenten...) wenn nicht gern berichtigen. und:

    8x Silberreiher
    3x Graureiher
    1x Rotkehlchen
    2x Sumpfmeise
    2x Nilgans
    ca. 15x Wacholderdrosseln
    mind. 30x Stockenten
    mehrere Rabenkrähen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

  • 03. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Dutzende Durchzügler Erlenzeisige und Fichtenkreuzschnäbel

    von L.B.

    Seit einigen Tagen kann man in den Wäldern des Emsbachtales große Schwärme von durchziehenden Fichtenkreuzschnäbeln und Erlenzeisigen beobachten. Besonders die Fichtenkreuzschnäbel finden in diesem Jahr sehr reichlich Nahrung an den von den Borkenkäfern massenhaft zerstörten Fichten. Die Erlenzeisige sind meist scharenweise an den Birken anzutreffen.

    Landkreis: Limburg-Weilburg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: L.B.

    Dutzende Durchzügler Erlenzeisige und Fichtenkreuzschnäbel
  • 01. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Gemeinsame Gänsezählungen im hessischen Werratal sind heute gestartet!

    von Jörg Brauneis

    Heute Morgen trafen sich erstmals Vertreter der Jägerschaft und der nichtjagenden Naturschutzverbände zur ersten gemeinsamen Gänse- und Höckerschwan-Zählung am Werratalsee! Diese Zählungen sollen jetzt alle 14 Tage gemeinsam wiederholt werden.
    Die Zählungen finden im Rahmen des von der Eschweger Jägerschaft initiierten und vom Arbeitskreis Wildbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen geleiteten Wildtiermanagementprojekts „Management und Monitoring von Wildgänsen im Werratal“ statt. Finanziert wird das auf mehrere Jahre angelegte Modellprojekt durch das Land Hessen aus Mitteln der Jagdabgabe.
    Ziel ist es, den Mensch-Wildtier-Konflikt, der durch Graugänse und Nilgänse im mittleren Werratal besteht, zu entschärfen. Vor allem Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, aber auch Diskussionen um die Wasserqualität (u.a. durch Gänsekot) im Werratalsee haben dazu geführt, dass dieses Projekt als hessenweites Modellprojekt ins Leben gerufen wurde.
    Erst Maßnahmen waren im letzten Jahr die Einsaat einer „Gänsewiese“ direkt am Werratalsee, auf der die Gössel weiden können, bis sie flugfähig sind – die Kosten wurden von den Jägern übernommen. In diesem Winter wurden dann auf circa 30 Hektar gänsefreundlichen Zwischenfruchtmischungen von den Landwirten eingesät, um die Gänse von gefährdeten Kulturen (Winterraps, Wintergetreide) abzulenken.
    Mich persönlich hat es besonders gefreut, dass die HGON heute Morgen sehr stark vertreten war und zwar sowohl bei den nicht-jagenden, wie auch bei den jagenden Naturschützern.
    Als jemand, der seit 40 Jahren Jäger und seit mehr als 40 Jahren HGON – Mitglied ist, und damit noch die goldenen Zeiten erlebt hat, in denen Willy Bauer mit eigenen Händen von Bad Karlshafen bis Hirschhorn Naturschutz geschaffen hat, wie es dieses Bundesland zuvor und auch danach nicht wieder erlebt hat, war diese starke Präsenz der HGON hier in die nordhessischen Diaspora des Vogel- und Naturschutzes eine große Freude und angenehme Überraschung.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Gemeinsame Gänsezählungen im hessischen Werratal sind heute gestartet!
  • 01. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Infotafeln mit QR-Code für Vogelbeobachter jetzt auch im Werra-Meißner

    von Jörg Brauneis

    Das Bundesamt für Naturschutz hat bundesweit 30 Hotspots der Biologischen Artenvielfalt identifiziert und festgelegt. Für Hessen sind dies die nördliche Oberrheinebene (Nr. 10), die Rhön (Nr. 15) und das Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald (Nr. 17).
    Daher bin ich besonders froh, dass nun auch die von www.ornitho.de und der HGON entworfenen QR-Code Infotafeln für Vogelbeobachter angebracht werden konnten. Die Anbringung und Betreuung der Tafeln wurde vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land dankenswerter Weise übernommen.
    Zunächst wurden die Tafeln an drei Stellen angebracht:
    - Im Naturschutzgebiet Freudenthal bei Witzenhausen, einem der bedeutendsten Brut- und Rastgebiete für Wasservögel im mittleren Werratal.
    - Am Naturschongebiet am Werratalsee; der Werratalsee ist mit fast 110 Hektar das größte Gewässer im Werra-Meißner –Kreis und reich an Wasservögeln.
    - Auf dem Hohen Meißner (am Frau-Holle-Teich).
    Mich persönlich freut es besonders, dass mit dem Hohen Meißner auch die bewaldeten Hochlagen der Mittelgebirge vertreten sind. Leider scheint es ja so zu sein, dass Vogelbeobachter diese stillen, aber so artenreichen Wälder eher weniger aufsuchen, oftmals gar nicht wirklich zu kennen scheinen.
    Dies mag einer der Gründe zu sein, warum die meisten Naturschutzorganisationen einer großflächigen Zerstörung gerade diese Wälder durch die Windkraftindustrie – wie sie von der Landesregierung mit Nachdruck betrieben wird - so leichten Herzens zuzustimmen scheinen.
    Vielleicht helfen ja die QR-Code-Tafeln mit, das Interesse von Naturbeobachtern auch auf diese Wälder zu richten, denn man will nur schützen und erhalten, was man auch wirklich kennt.
    Der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land erhofft sich von den QR-Code-Tafeln eine weitere Förderung des naturverträglichen Tourismus.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Geo-Naturpark Frau-Holle-Land

    Infotafeln mit QR-Code für Vogelbeobachter jetzt auch im Werra-Meißner
  • 30. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wieseckaue - Ganzjahresmonitoring

    von Dietmar Jürgens

    Hallo,

    heute morgen, während einer Zählung im Rahmen des GJM, hatte ich während der 5-minütigen Erfassungszeit nicht einen einzigen Singvogel! Das gab`s noch nie seitdem ich die Zählungen mache. Ansonsten die üblichen Wasservögel.

    Gruß
    Dietmar Jürgens

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 29. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    KKolbenerpel / NSG "Rumpenheimer und Bürgeler Kiesgruben"

    von Rembert Gödde

    Bis vor wenigen Wochen war der Schultheisweiher OF den ganzen Sommer über ein fast vogelfreies Gewässer. Wo normalerweise Schwäne, Reiher, Gänse, Enten usw. in 2-stelligen Zahlen zu beobachten waren, gab es außer Kormoranen und ein ein paar Stockenten nichts anderes mehr zu sehen.
    Seit ca. 6 Wochen hat sich die Situation aber wieder langsam deutlich verbessert.
    Z.Zt. sind wieder 4 Gänse- und Entenarten sowie Bläß- und Teichrallen und Grau- und Silberreiher an den See zurückgekehrt.
    Und ganz neu seit wenigen Tagen : ein Kolbenerpel.
    Paul Hellmann hatte ihn bereits einmal in der letzten Woche gemeldet.
    Bei Beobachtungs-Beginn rastete er schlafend mit ein paar Tafelenten. Nach Landung von weiteren Stock- und 2 Krickenten wachte er auf, betrieb Gefiederpflege und schwamm dann ans Ufer.
    Mit den anderen Enten begann er dort nach Nahrung zu suchen. Auffallend dabei war die Art der Nahrungs-Aufnahme : mit geöffnetem Schnabel wischte er über der Wasseroberfläche hin- und herwendelnd, ganz ähnlich, wie das Säbler oder Löffler machen.
    Wirklich eine sehenswerte Beobachtung.
    Zusätzliche Einzelheiten dazu auf ornitho.de HE / OF* bzw. OF

    Viele Grüße aus Mühlheim
    Rembert Gödde

    Landkreis: Offenbach

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Rembert Gödde

    KKolbenerpel  / NSG
  • 29. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    sehr weiß gefärbter Mäusebussard

    von Marco Brunn

    wie seit bisher 3 Jahren regelmäßig auf den Strommasten an der Straße zwischen Metze und Edermünde Besse zu sehen.

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Marco Brunn

    sehr weiß gefärbter Mäusebussard
  • 29. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vögel in der Wieseckaue

    von Dietmar Jürgens

    Hallo allerseits,

    gestern und heute konnte ich bei Kurzaufenthalten u.a. folgende Arten feststellen:
    Eisvogel, Kormoran, Nil- und Graugans, Mäusebussard, Habicht, Tafel-, Stock- und Krickente, Teichhuhn Silber- und Graureiher. Von letzteren saßen 24 auf einem `Haufen`. Es scheint zu dem ein kleinerer Schlafplatz vor Ort zu etablieren.

    Beste Grüße,
    Dietmar Jürgens

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: DJ

    Vögel in der Wieseckaue
  • 29. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Beobachtung Kraniche über Biebertal

    von Karl Herrmann

    Gestern, am 28.11.2018, überflog eine größere Formation in beginnendem Abendlicht
    Biebertal-Rodheim, geschätzt 100-200> Kraniche, rufend und sehr hoch.
    MfG
    Karl Herrmann und Renate Rühr

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 28. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    NSG Glockenborn

    von Karl Hermann Dr.Svoboda

    Bei leichtem Frost heute 8/4 Gänsesäger, 2 Silberreiher u.a. im NSG.

    Landkreis: Kassel

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr.K.H.Svoboda

    NSG Glockenborn
  • 27. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kranichzug über dem Chattengau

    von Marco Brunn

    heute, 15:10 Uhr, ca. 200 Exemplare, Zugrichtung von N O nach S W

    von meinem Garten aus ( Niedenstein Metze) gesehen. Zudem noch ein Gartenbaumläufer, und 2x Rotkehlchen, 1 Buchfink männl. 1 Buchfink weibl. am Futterhaus



    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Marco Brunn

    Kranichzug über dem Chattengau
  • 27. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Amsel singt

    von Jürgen Hermann Ott

    Gesang (wie im Frühjahr):
    27.11.18 5:40 (Uhlandstr.)
    25.11. 6:30 ``
    12.11. 6:30 & 17:15 ``
    11.11. 17:00 (HS Wiegandstr.)

    Landkreis: Kassel

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 27. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kraniche

    von Jürgen Hermann Ott

    27.11.18 10:10: ca 100 in Richtung NW!
    15.11. 18:30 & 18:40
    28.10. 23:35
    20.10. 17:15. ca 100 in Richtung SW
    10.10. 17:30 & 18:00
    8.10. (Herkules): ca 40 INRichtung SW

    Landkreis: Kassel

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 23. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Silberreiher am reichgedeckten Tisch

    von Dietmar Jürgens

    `n Abend allerseits,

    da für heute morgen Regen angesagt war habe ich meine wöchentliche Zählung an den Teichen in der Wieseckaue bei Gießen bereits gestern durchgeführt. Nach einer frostigen Nach waren nur windgeschütze Bereiche eisfrei. An einer dieser Stellen fanden sich mind.11 Silberreiher und 6 Graureiher zu einem üppigen Mahl ein (siehe Anhang). Dazu kam noch ein Eisvogel.

    Dietmar Jürgens

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dietmar Jürgens

    Silberreiher am reichgedeckten Tisch
  • 23. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Mandarinente und 6 Schwanzmeisen

    von Marco Brunn

    6x Schwanzmeisen, futtersuchend und findend
    1x Mandarinente, männlich, unter vielen Stockenten, beide am Teich

    2x Amselhähne
    1x Graureiher
    2x Höckerschwan
    1x Zaunkönig
    7x Blaumeise
    1x Kohlmeise
    alle augenscheinlich adult

    Ederverlauf, Obermöllrich, nahe den Teichen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

    Mandarinente und 6 Schwanzmeisen
  • 23. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Antwort Bingenheimer Ried und Grenzstock

    von Hanns-Jürgen Roland

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    zum Grenzstock: Es ist die Radikalität Ihrer Pflegemaßnahme die ich bemängelt habe. Das hat mit naturschutzgerechter Pflege nichts zu tun. Dabei bleibe ich. Es gab im Jahr 2017 in der Südwestecke des Teichs ein Beutelmeisenrevier. Jetzt jedenfalls, fehlen die Brutplätze. Die Vorgehensweise war auch im Sinne Ihrer Ziele für das NSG völlig überflüssig.
    Vielen Dank, dass Sie sich endlich nach 2-3 Jahren genötigt sehen, Ihre Untersuchungsergebnisse zum Pflanzensterben im Bingenheimer Ried mal öffentlich zu machen. Warum ging das nicht früher? Auf welche Stoffe wurden denn die Bodenproben und die Pflanzen untersucht? Ich habe selbst auch weiter gesucht. Am 20.11.2018 habe ich eine Einschätzung von Prof. Dr. J. Oehlmann (Abteilung Ökotoxikologie der Universität Frankfurt) zu den Wasserproben des Pfaffensees erhalten und das Ergebnis direkt am 20.11.2018 an den RP weitergeleitet und auf meiner Internetseite veröffentlicht. Ihre Behauptung ist daher überholt. Ich warte noch auf eine Genehmigung um die ganze Stellungnahme von Prof. Dr. Oehlmann veröffentlichen zu können. Die Situation für die Brutvögel im Bingenheimer Ried ist in den letzten Jahren trotz Ihrer Maßnahmen nicht besser geworden. Im Gegenteil, die Bruterfolge waren noch nie so niedrig und verschiedene Rallen sind nicht mehr da. Ich vergleiche da mit den Jahren 2010 – 2014, also bevor das Wasser des Pfaffensees erstmals ins Bingenheimer Ried lief und das Pflanzensterben einsetzte. Es ist schon bezeichnend, dass in dieser Saison eins von mindestens 3 Revieren des Tüpfelsumpfhuhns auf einer 1,1 ha große Fläche südlich des Bingenheimer Rieds lag, die nicht gemulcht wurde, während auf 100ha im Bingenheimer Ried nur noch mindestens 2 weitere Reviere waren. Das einzige mir bekannte Brutrevier der Bekassine lag ebenfalls außerhalb des NSG’s und der eingezäunten Weide. Früher war das anders. Ihre Behauptung ist daher falsch. Die Situation im Bingenheimer Ried ist seit den Jahren 2010 – 2014 schlechter geworden. Ob sie ohne Ihre Maßnahmen noch schlechter wäre, kann keiner sagen. Sie wird erst besser werden, wenn die Deckung für die Brutvögel und deren Junge wieder besser wird und die derzeit stattfindende massive Bejagung der Prädatoren Erfolg hat. Es würde auch helfen, wenn man in den Verlandungszonen weniger mulchen würde. Das hatten wir aber schon.
    Bitte erklären Sie doch den Lesern, wo die Rotfärbung des Wassers im Bingenheimer Ried in den Jahren 2017 und 2018 herkam, die es dort früher nie gegeben hat. Könnte das die Burgunderrotalge sein, die zu den Blaualgen gehört und im Pfaffensee nachgewiesen wurde? Besteht da nicht eine Gefahr für den Amphibiennachwuchs? Wird vielleicht der Wasserstand am Anfang der Brutsaison zu niedrig gehalten?
    Leider gehen Sie weder in dem Zeitungsartikel noch in Ihrem Beitrag in diesem Forum auf Einzelheiten Ihrer neuen Maßnahmen ein. Da hätte ich und bestimmt auch andere Leser sicherlich viele Fragen. Nicht jedem erschließt sich der Sinn automatisch. Bilder dazu gibt es hier: http://www.libellen-wetterau.de/gallery/aktuelles_aus_Bingenheimer_Ried.html
    Das Foto anbei zeigt eine weitere dieser Maßnahmen. Andere habe ich ja schon hier vorgestellt.
    Ganz unten finden Sie auch einen Teil der Stellungnahme von Herrn Prof. Dr. Oehlmann. Ich hoffe den Rest bald veröffentlichen zu können.
    Mit freundlichen Grüßen
    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: H.-J. Roland

    Antwort Bingenheimer Ried und Grenzstock
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