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  • 22. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Luftakrobaten

    von Dietmar Jürgens

    Hallo,

    woran merkt man u.a. dass es Frühling wird? Genau, am Hauen und Stechen bei den Greifvögeln. So auch heute: in der angehängten Collage sind ein paar Momente des munteren Treibens festgehalten.

    Beste Grüße
    Dietmar Jürgens

    Landkreis: Marburg-Biedenkopf

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: DJ

    Luftakrobaten
  • 22. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Sichler

    von N. und H. Gerneth

    Gestern, 21.3.2019 gegen 15Uhr haben wir auf der Horloffau, bei Utphe, von der Kläranlage Richtung Beobachtungsthütte, einen Sichler (Brauner Sichler), beobachten können. Es handelt sich wohl um denselben Sichler, der bei ornitho.de vom Pfaffensee gemeldet wurde. Da er relativ zutraulich war, etwa 50m von der Straße entfernt in aller Ruhe Futter suchte, obwohl Kinder auf der Straße laut waren, dürfte es sich um einen Zooflüchtling handeln. Eine Beringung konnten wir trotz Spektiv nicht feststellen. Ein Foto konnten wir nicht erstellen.
    N. und H. Gerneth (Wiesbaden)

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: Unterer Knappensee/Kuhweide (mit Oberen Knappensee)

    Fotograf:

  • 21. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Knäkenten

    von Eckhard Siegel

    Auf dem Marbacher Stausee 2 ♂ und 1♀ Knäkenten Anas querquedula um 13.00 Uhr

    Landkreis: Fulda

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Eckhard Siegel

    Knäkenten
  • 20. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    20.3.2019

    von Erhard Vetter

    Am 17.3.2019 1 Schwarzkehlchen Männchen bei Effolderbach
    ca. 20 Weiß Bachstelzen auf umgestürztem Acker bei
    Obermockstadt
    2 Brachvögel in der Wetterau beieinander stehend

    Dieses hatte ich schon gemeldet, habe es aber nicht auf dieser Seite finden können. Daher nochmals diese Nachmeldung

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 20. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    20.03.2019

    von Erhard Vetter

    Schwarzstorch in der Luft kreisend bei Freienseen

    Landkreis: Vogelsbergkreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zilpzalp

    von Iris Rosebrock

    Hallo in die Runde,

    auch der erste Zilpzalp war heute zu hören, mitten im Industriegebiet Frankfurt/Fechenheim.

    Schönen Abend
    Iris Rosebrock

    Landkreis: Frankfurt am Main

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Bachstelzen

    von Burkhard Kling

    Hallo zusammen,
    heute Nachmittag konnte ich in unserem Garten die ersten Zugvögel antreffen, die ersten 2 Bachstelzen.

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Burkhard Kling

    Bachstelzen
  • 17. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldschnepfe, Uhu und eine Wildkatze

    von Jörg Brauneis

    Heute Abend bin ich mit meinem Teckelrüden, dem Dicken Bob, in einer Regenpause nochmal auf dem Hohen Meißner gewesen. Gegen 18:30 Uhr jagte ein Uhu auf einer schmalen Waldschneise, wenig später dann eine Wildkatze auf dem Forstweg, die der Dicke Bob nur zu gerne gefangen hätte (ging aber nicht wegen der Leine). Er kann das ganze Katzenvolk, Wildkatze hin oder Luchs her, nicht leiden. Das ist zwar für einen Jagd- und Naturschutzhund im Dienst nicht korrekt, führt aber nur zu wenigen Stunden Nachschulung.
    Dann noch gegen 19:00 Uhr die für mich erste, laut streichende Waldschnepfe im Jahr - der Schnepfenstrich hat begonnen, das Frühjahr ist da. Heute ist der Sonntag Reminiszere im Kirchenjahr!

    Dr. Jörg Brauneis

    p.s.: Anbei ein Bild vom Dicken Bob auf dem Hohen Meißner (ein Winterfoto).

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Waldschnepfe, Uhu und eine Wildkatze
  • 17. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wasserstand und Pflanzensterben Bingenheimer Ried

    von Hanns-Jürgen Roland

    Die starken Regenfälle haben für etwas Wasser im Bingenheimer Ried gesorgt. Teile der Flächen sind bedeckt. Es sieht also jetzt etwas besser aus.

    Da die Betreuergruppe des Bingenheimer Ried jegliche Öffentlichkeitsarbeit eingestellt hat, hier nachfolgend ein Update zum Thema Pflanzensterben im Bingenheimer Ried.
    Am 19.12.2018 berichtete ich hier, dass Dank meiner Hartnäckigkeit der Grund für das Pflanzensterben im Bingenheimer Ried endlich gefunden wurde. Es sind Härtegrade im Pfaffenseewasser von bis zu 65 °dH und diverse Salze und andere Verbindungen, die die hohen Konzentrationen von Kalzium, Magnesium, Sulfat und andere Stoffe bilden. Stellungnahmen von Experten finden sie hier:
    http://www.libellen-wetterau.de/gallery/aktuelles_aus_Bingenheimer_Ried.html .
    Natürlich informierte ich die zuständigen Behörden und die ehrenamtlichen Betreuer. Bis heute erhielt ich keinerlei Rückmeldung. Anfang Februar entdeckte ich zu meiner Überraschung die Ergebnisse von Bodenproben, die im Ried wahrscheinlich im Jahr 2015 genommen wurden, auf der privaten Internetseite www.bingenheim.info in der Rubrik Naturschutzgebiete in der Datei Pflegeplan 2019. Sie enthielten einen sehr interessanten Hinweis auf die Ursache des Pflanzensterbens, dem aber offensichtlich nicht nachgegangen wurde. Auf meine Rückfrage bei der zuständigen Behörde und einzelnen Mitgliedern der Betreuergruppe erhielt ich keine Antwort. Allerdings wurde die Datei umgehend wieder von der Internetseite entfernt. Ich wurde aufgefordert sie zu löschen. Deshalb berichte ich hier nicht über die Details. Ich habe versucht bei der Oberen Naturschutzbehörde Darmstadt eine Genehmigung für die Nutzung dieser Daten zu erhalten, erhielt aber keine Antwort. Mittlerweile steht der Pflegeplan wieder zum Herunterladen zur Verfügung. Allerdings wurden die Ergebnisse der Untersuchung entfernt. Der Grund dafür ist naheliegend.

    Vergleicht man die Bilder in Google-earth von 2013 und von 2018, so sieht man, dass die Flächen in der Kernzone ohne Bewuchs seit 2013 um weit mehr als 10 ha zugenommen haben. Die Kernzone ist etwa 45 ha groß. Circa 20 ha sind jetzt ohne Bewuchs. Jeder Liter Wasser aus dem Pfaffensee, der im Bingenheimer Ried verdunstet, verstärkt die bereits eingesetzte Versalzung des Bodens in der Kernzone des NSG’s durch unterschiedliche Salzverbindungen mit unabsehbaren Folgen für das Ökosystem. Dies ist ein schleichender Prozess. Noch gibt es Stellen im NSG, die vom Pfaffenseewasser nicht erreicht wurden und in Ordnung sind. Nur wenn in Zukunft verhindert wird, dass das Wasser des Pfaffensees weiter ins Bingenheimer Ried läuft, kann dieser Prozess aufgehalten werden. Ich weiß nicht, ob die Betreuergruppe erkannt hat, dass es nötig ist, sich Wissen von Fachleuten zu holen, wie ich es gemacht habe, wenn das eigene Wissen über Gewässertoxikologie und Chemie nicht ausreichen. Das Resultat ist, dass sich das Bingenheimer Ried in den letzten 5 Jahren massiv zum Negativen veränderte und dies wird sich leider fortsetzen solange das Wasser des Pfaffensees ins Ried läuft. Mindestens drei Vogelarten sind als Brutvögel schon verschwunden. Andere sind stark zurückgegangen und konzentrieren sich auf Randbereiche. Es ist naheliegend, dass das mit dem Verlust der Pflanzen auf einer so großen Fläche in den letzten fünf Jahren zusammenhängt. Die benötigten Brutbiotope sind nicht mehr vorhanden. Pflanzen stehen am Anfang der Nahrungskette!

    Das Foto anbei, zeigt eine neue Maßnahme/Untersuchung der Verantwortlichen. Ich weiß nicht, ob die ehrenamtlichen Betreuer und die zuständigen Behörden den Ernst der Lage erkannt haben. Diese Maßnahme spricht dagegen. Die Versalzung des Pfaffenseewassers ist Fakt. Wenn man Salzwasser verdunsten lässt, bleibt das Salz zurück. Auch das ist Fakt. Genau das passiert mit dem größten Teil des Pfaffenseewassers im Sommer im Bingenheimer Ried seit dem Jahr 2015. Seitdem reichern sich die Salze in Gebiet an.
    Es war stets mein Ziel das Bingenheimer Ried so zu erhalten, wie es vor dem Jahr 2014 war. Dies hat mich viel Zeit, Kraft und schlaflose Nächte gekostet. Offensichtlich hat die Betreuergruppe andere Ziele, die ich gerne verstehen möchte. Seit 4 Jahren biete ich der Betreuergruppe direkte Gespräche an, was von diesen aber abgelehnt wird. Ich ziehe mich mit diesem Beitrag aus diesem Forum b.a.w. zurück. Auf meiner Internetseite (siehe oben) werde ich aber weiter berichten.

    Vielen Dank für die vielen positiven Kommentare zu meinem Engagement und zu meinem Buch „Das Bingenheimer Ried“.

    Hanns-Jürgen Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: H.-J. Roland

    Wasserstand und Pflanzensterben Bingenheimer Ried
  • 14. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstschutz

    von Inga Hundertmark

    Hallo allerseits,
    da als Reaktion auf das Horstschutzprojekt schon mehrfach Berichte wie die von Dietmar oder Christoph kamen, hier die Bitte:
    Solche Beobachtungen bitte, ebenso wie die Horstmeldungen, an inga.hundertmark@hgon.de übermitteln. Damit wir dies sammeln und Rücksprache halten können.
    Liebe Grüße
    Inga Hundertmark

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 14. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Betr. Weißstorch vom 13.03.2019 (Ring-Nr. 1 T 958)

    von Burkhard Kling

    Hallo Herr Vetter,
    ich habe auch schon einige Störche mit Ringnr. fotografiert und habe die Fotos an folgende Adresse geschickt: Institut für Vogelforschung "Vogelwarte Helgoland" An der Vogelwarte 21 D-26386 Wilhelmshaven-BERINGUNGSZENTRALE Heloland Ringing Centre. Hier habe ich alle Infos zu den Störchen per Mail erhalten. Viel Erfolg.
    Gruß aus Stammheim
    B. Kling

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 13. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Weißstorch 13..3.2019

    von Erhard Vetter


    Ich habe heute bei Niedermockstadt zwei Weißstörche zusammen auf einer Wiese gesehen. Einer davon hatte einen Ring mit der Nr.
    1T 958 am rechten Bein
    Ich habe schon zweimal Ringnummern gemeldet, ohne eine Rückantwort zu erhalten. Es wäre schön, wenn man zu den hier eingestellten Ringnummern eine Rückantwort bekäme.
    Erhard Vetter OVM

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 13. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zwerggänse und Kiebitze

    von Hanns-Jürgen Roland

    Ausgleichsfläche Flugplatz Reichelsheim
    In den letzten Tagen hielten sich in der für den Kiebitzschutz eingezäunten Fläche von circa 4,6 ha am Flugplatz Reichelsheim bis zu acht Kiebitzpaare auf. Mal sehen, wie viele da dann brüten. Die Graugänse haben gelernt, dass man dort sicher übernachten kann. Gestern fielen bei Dunkelheit circa 140 Graugänse ein, die sich vorher auf einem Acker in der Nähe gesammelt hatten. Auch den vier Zwerggänsen mit Züchterringen gefällt es dort. Seit mehreren Tagen übernachten sie in der eingezäunten Fläche.
    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 10. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Rotmilane SST und Horstbaumschutz

    von Holger Groh

    Seit ca 2 Wochen sind die Rotmilane bei uns im Überwald zurück. Gestern und heute konnte ich die beiden rund um den "Windpark Stillfüssel" über den Bäumen und bei uns über den Weidewiesen ihre Kreise ziehen sehen. Die Flüge führen die Tiere nahe an die WEA`s (auch die der 4 Mäusebussarde) und mindestens einmal am Tag muss ich mich "wegdrehen" weil das Kollissionsrisiko einfach unerträglich ist.

    Bezüglich der Horstbäume will ich Herrn Kula keine Illussionen rauben, aber sie können gegen WEA Planungen fast garnix machen, da diesen Bauprojekten durch die Landesregierung und den Regierungspräsidien absoluter Vorrang eingeräumt wird. Einwendungen und Anzeigen werden geprüft und vom Tisch gewischt. Bei uns sind die Sperlings- und Rauhfusskauze in der Nähe der WEA`s seit dem Bau verschwunden. Ein Bruthorst wurde "versehentlich" durch die sog. "ökologische Baubegleitung" zerstört, die Fledermausvorkommen sind eingebrochen, das Vorkommen des Schwarzstorch wird erst bestritten, und wenn das Vorkommen dann belegt wird ignoriert, und der Rotmilan wird als nicht gefährdet durchden Anlagenbau eingestuft.
    Sehr traurig was da derzeit in deutschlands Wäldern zugelassen wird.

    Landkreis: Bergstraße

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

    Rotmilane SST und Horstbaumschutz
  • 09. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt??

    von Christoph Kaula

    Leider muss ich die Beobachtung von Herrn Jürgens teilen.
    In meinem Fall ist es ein Rotmilanwechselhorst. In einer geplanten WEA-Fläche bleibt dieser stehen, aber keine 50m neben dem Horst wurden die Buchen gefällt.
    An wen muss ich mich in so einem Fall wenden? Zudem wurden auch Habitatbäume mit Schwarzspechthöhlen zum Fällen markiert. Im Gebiet brüten noch Raufuß- und Sperlingskäuze.

    Auch das auslichten zur Brutzeit kann ich unterschreiben...

    Viele Grüße,
    Christoph Kaula

    Landkreis: Waldeck-Frankenberg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 08. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt??

    von Dietmar Jürgens

    Liebe Inga,

    meine Ausführungen bezogen sich nicht auf die Kooperation zwischen HGON und Hessen-Forst, die ich grundsätzlich begrüße, auch wenn zugegebenermaßen dieser Eindruck entstehen konnte. Es ging mir vor allem darum ein Beispiel zu zeigen, dass leider keine Seltenheit ist. Natürlich ist dieser Vorfall im Rahmen der Pflege des ‚Straßenbegleitgrüns‘ erfolgt und somit Hessen-Mobil und deren Auftragnehmern ‚anzukreiden‘. Mich hat dabei vor allen Dingen geärgert, dass trotz Kenntnis des Horstes, darauf beim Einschlag keine Rücksicht genommen wurde.

    Ich bin beruflich viel im Wald unterwegs und erlebe solche Vorgänge bzw. meist deren Ergebnisse zuhauf. Entweder wird die Horstumgebung stark aufgelichtet, Brennholz bis oft in den Juni gemacht. Oder es werden Bestände massiv im Juni durchforstet bzw. es erfolgt das Freischneiden von ‚Werthölzern‘ mitten in der Brutzeit. Und das alles passiert regelmäßig und nicht nur ausnahmsweise. Und es betrifft sowohl Hessen Forst als auch private Waldinteressenten.

    Das Thema naturverträgliche Waldwirtschaft ist breit gefächert und es ist ein weiter Weg, bis ein Mindestmaß an Naturschutz bei der Durchführung zum Tragen kommt. Daher ist die Kooperation ein guter Ansatz, auch wenn mir, offen gestanden, eine kritische Diskussion letzten Sonntag gefehlt hat (wohl auch aus Zeitgründen), denn es sind noch einige Fragen offen geblieben.

    Herzliche Grüße, Dietmar

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 07. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zwerggänse und Weißwangengänse

    von Hanns-Jürgen Roland

    Heute waren die vier Zwerggänse in der Nähe der Ausgleichsfläche am Flugplatz Reichelsheim.
    In meinem letzten Beitrag zu den Zwerggänsen hat sich ein Fehler eingeschlichen. In der Bestandsliste des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter von 2018, von denen die Ringe zu stammen scheinen, sind 16 Paare (nicht Tiere) und 10 Nachkommen aufgeführt. Es gibt aber auch noch 24 Paare der Zwerg-Blässgans, die möglicherweise dazuzurechnen sind. Leider konnte ich nur einen der Ringe und den nur teilweise ablesen, sodass ich nicht weiterkomme. Der Ring wurde vom Landesverband Bayern der Rassegeflügelzüchter ausgegeben.
    Die vier Zwerggänse sind extrem scheu. Als ich mich mit dem Auto auf 200m an die Gruppe, bestehend aus circa 50 ruhenden Graugänsen und den vier Zwerggänsen, annäherte, standen diese zuerst auf und liefen weiter weg.

    Auf den Feldern westlich des Bingenheimer Rieds hielten sich heute circa 150 Blässgänse und 6 Weißwangengänse auf.

    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: H.-J. Roland

    Zwerggänse und Weißwangengänse
  • 07. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt???

    von Inga Hundertmark

    Lieber Dietmar,
    danke, dass du diesen Vorfall dokumentiert hast, sowas sollte natürlich nicht passieren.
    Aber mit dem gemeinsamen Kooperationsprojekt von HGON und HessenForst, das ich am vergangenen Sonntag bei der Tagung vorgestellt habe, hat diese spezielle Begebenheit nichts zu tun. Hier handelt es sich eindeutig um eine Maßnahme von Hessen Mobil. Das Thema Horstschutz hört natürlich nicht am Waldrand auf, doch unsere Kooperation umfasst nun einmal die Waldbereiche, speziell den Staatsforst, damit solche Vorfälle dort zukünftig nicht mehr vorkommen. Aber dafür brauchen wir natürlich die Hilfe der Beobachter und Kartierer vor Ort.

    Liebe Grüße
    Inga

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 07. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    nachtaktive vögel

    von alexander feidel

    ein trupp vögel zwitschert sehr laut die ganze nacht hindurch, sitzen weit oben im baum. hört sich ein wenig an wie "starengeschwätz". erstmals voriges jahr gehört, in der innenstadt wie am stadtrand. scheinen eher größere tiere zu sein. definitiv keine nachtigallen, die kenne ich als solosänger. humboldt-papageien? klimawandel-exoten?

    Landkreis: Frankfurt am Main

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 04. Mär. 2019 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Horstbäume wirklich geschützt???

    von Dietmar Jürgens

    Hallo allerseits,

    im Nachgang zur gestrigen sehr gut besuchten HGON-Tagung in Weilburg, möchte ich ein ganz aktuelles Beispiel bringen, das aufzeigt, wie nachlässig, zum Teil fahrlässig beim Schutz von Horstbäumen agiert wird. Die Collage zeigt 3 Horste in einem kleinen Wäldchen, das sich im Bereich der Auffahrt GI-West an der A485 entwickelt hat. Diese Auffahrt benutze ich regelmäßig und sah dort 2018 einen Rotmilan mehrfach in diesen Bereich einfliegen. Im Winter 2018/2019 entdeckte ich dann einen Horst keine 10 m vom Beschleunigungsstreifen entfernt, der der Bauweise einem Rotmilan zugeordnet werden kann.

    Am 01.03.2019 stellte ich mit Entsetzen fest, dass der Horst durch Einschlag entlang der Auffahrt freigestellt wurde (was 1-2 Tage zuvor noch nicht der Fall war). Gestern nach der Tagung habe ich mir den Bereich genauer angeschaut und das habe ich vorgefunden: es finden sich 3 Horste in diesem Wäldchen. 2 stammen von Rotmilanen (Bilder oben links und mittig) und der dritte wurde frisch von einem Mäusebussard begonnen (unten mittig). Dazu kommt noch ein Nest der Rabenkrähe (nicht abgebildet). Das Foto unten rechts zeigt 2 Abschnitte, die vollständig geholzt wurden, dazwischen ein kurzer belassener Abschnitt an dessen nördlichem Ende sich einer der Rotmilanhorste befindet. Beim Durchschreiten des Wäldchens (es hat kaum mehr als eine Minute gedauert), waren alle Horst gut und sofort sichtbar. Zu meiner Überraschung war der mir bekannte Horstbaum sogar als solcher gekennzeichnet (Foto oben rechts), was aber die ‚Holzmacher‘ nicht davon abgehalten hat, ihn freizustellen.

    Fazit: ganz offensichtlich waren die Ausführenden, trotz Kenntnis des Horstbaumes, nicht bereit, dessen Umfeld entsprechend zu schützen. 2 Minuten haben gereicht, um die Situation vor Ort zu erfassen, es wäre also ein Leichtes gewesen zu erkennen, dass die geplanten Einschläge in diesem Bereich eher nicht durchgeführt werden sollten. Der Erhalt von 3 mittelstarken Bäumen hätte gereicht, um die komplette Freistellung zu verhindern, selbst dazu war man offensichtlich nicht bereit.

    Was ich hier geschildert habe ist leider kein Einzelfall: der Horstbaum wird verschont (das wäre ja ein klarer Gesetzesverstoß), dessen unmittelbare Umgebung jedoch nicht. Das ist die gesetzliche Grauzone, die gern genutzt wird.

    Dietmar Jürgens

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: DJ

    Horstbäume wirklich geschützt???
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