Beobachten

Willkommen im HGON-Birdnet!

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Vogelbeobachtungen hier mit anderen zu teilen. Bitte beachten Sie unsere wichtigen Hinweise. Wenn Sie ihren Meldungen Bilddateien anfügen möchten, sollte die Dateigröße unter 500 KB liegen.

Als angemeldeter Benutzer können Sie sich per E-Mail über neue Einträge im Birdnet informieren lassen.

 

Anzeige filtern:

 

Anzeige filternFilter schließen

  • 31. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kranich- Weißstorch und Nilgänse

    von Marco Brunn

    1x Kranich, adult, männl., ca. 250 Meter neben dem Feldweg, zwischen Karlshof und Sandgruben. Weit und breit kein anderer Reiher oder Kranich zu sehen. Zusammen mit 7 Nilgänsen. Kranich recht ziellos wirkend umherlaufend (evtl. Nahrungssuche) beim Näherkommen eines Traktors dann Flucht Richtung Fritzlar (N.W.) wohl aber möglich, dass er noch immer dort verweilt. Da ich ihn heute zum ersten Mal um diese Jahreszeit in Wabern sah, kann ich nicht mehr sagen.

    1 Weißstorch fliegend Richtung S.O. Zuckerfabrik

    7 Nilgänse, auf dem Wanderweg rastend

    mehrere Rabenkrähen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

    Kranich- Weißstorch und Nilgänse
  • 30. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Aufnahme von Mineralien durch Fichtenkreuzschnäbel

    von Jörg Brauneis

    Sehr geehrter Herr Ott!

    Ergänzend zu den Mitteilungen von Herrn Lübcke, erlaube ich mir folgende Anmerkungen.
    Die Aufnahme von mineralienhaltiger Erde und Salz durch Fichtenkreuzschnäbel wird auch im HANDBUCH Band 14/II Passeriformes (5. Teil) Fringillidae Seite 998 sehr ausführlich beschrieben.
    Kreuzschnäbel fliegen dazu mineralienhaltige Bodenpartien, Felsspalten, Mauerfugen (mit frischen Kaltmörtel, aber auch solche mit Ausblühungen von Mauersalpeter) gezielt an. Salz-, jauche- und uringetränkte Erde, Holzasche an Feuerstellen wird gezielt aufgenommen. In Russland haben Vogelfänger in historischer Zeit dieses Verhalten ausgenutzt und Urin als Köder für Kreuzschnäbel verwendet.

    Als Jäger weiß ich, dass Fichtenkreuzschnäbel gezielt die für das Schalenwild angelegten künstlichen Salzlecken aufsuchen, um Mineralien aufzunehmen (wie übrigens auch Ringeltauben).

    Aktuell sind die Fichtenkreuzschnäbel schon in Balzstimmung. Heute Morgen konnte ich im Schlierbachswald (Forstort: „Bei dem Försterhause“) im Stadtwald der Kreisstadt Eschwege an einem durch Windwurf und Bokenkäferfrass fast völlig aufgelösten Fichtenaltholz zwei Männchen singen hören. Beide Vögel präsentierten sich sehr schön auf den Terminaltrieben der hundertjährigen Altfichten.
    Trotz Sturmkatastrophe im letzten Januar und nachfolgender Massenvermehrung der Borkenkäfer, denen vor allem Fichten zum Opfer gefallen sind, ist es ein gutes Jahr für die Fichtenkreuzschnäbel, denn die Altfichten hängen voll mit Zapfen.

    Ein gesundes Neues Jahr für Sie und alle Vogelschützer in Hessen
    wünscht

    Jörg Brauneis

    Das beigefügte Bild zeigt Fichtenkreuzschnäbel aus: NAUMANN, NATURGESCHICHTE DER VÖGEL MITTELEUROPAS: Band III, Tafel 27 - Gera, 1900; http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/birds/2181_82.htm

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/birds/2181_82.htm

    Aufnahme von Mineralien durch Fichtenkreuzschnäbel
  • 29. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Fichtenkreuzschnabel an Mauerwerk

    von Wolfgang Lübcke

    Guten TagHerr Ott,
    zu dem von Ihnen beobachteten Phänomen
    gibt es einen ausführlichen Aufsatz von
    Volker Brendow: Fichtenkreuzschnäbel (Loxia curvirostra) am Mauertk der Burg Eisenberg. Vogelkundliche Hefte Edertal 4/1978: 37-40.

    Beste Grüße

    Wolfgang Lübcke

    Landkreis: Waldeck-Frankenberg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 28. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Fichtenkreuzschnabel an Gebäudemauer fressend

    von Wolfgang Ott

    Das Plateau des Großen Feldbergs (Taunus) wird von Fichtenkreuzschnäbeln immer wieder aufgesucht, da dort die namensgebenden Bäume besonders zahlreich vertreten sind und es ein zapfenreiches Jahr gibt. Ein Männchen konnte ich an der Außenmauer eines Gebäudes beobachten, wie es an der Kante herumkletterte und vom Gestein fraß. Ob es sich dabei um Mineralien handelte?

    Viele Grüße aus Offenbach am Main
    Wolfgang Ott

    Landkreis: Hochtaunuskreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Wolfgang Ott

    Fichtenkreuzschnabel an Gebäudemauer fressend
  • 27. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Sperlingskauz

    von Dieter Schmidt

    Heute um 15:30 Uhr 1 singender Sperlingskauz bei ruhigem Wetter.
    VG
    Dieter Schmidt

    Landkreis: Lahn-Dill-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 27. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Edermündung Grifte

    von Marco Brunn

    Mittags um 12, Edermündung

    1x Rotkehlchen
    1x Graureiher
    1x Mäusebussard,
    1x Kormoran,
    mehrere Rabenkrähen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Marco Brunn

  • 27. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Edermündung Grifte

    von Marco Brunn

    Mittags um 12, Edermündung

    1x Rotkehlchen
    1x Graureiher
    1x Mäusebussard,
    1x Kormoran,
    mehrere Rabenkrähen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Marco Brunn

    Edermündung Grifte
  • 21. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Bläßgänse am Main

    von Rembert Gödde

    Zu einer seit Wochen in den Mühlheimer Mainauen anwesenden Gänse-Gemeinschaft mit ca. 80 Kanada-, 35 Grau- und 10 Nilgänsen sowie 1 Weißwangengans haben sich neuerdings 6 sibirische Bläßgänse hinzugesellt. Während die ersten 4 Arten in wechselnder Anzahl hier eigentlich zum „Inventar“ gehören, sind Bläß- und Saatgänse eher selten. Ich habe seit Jahren hier keine mehr beobachtet.
    Die abgebildeten Bläßgänse (anser albifrons) waren am Mittwoch mit 4 adulten und 1 einjähr. Exemplar nur auf dem Main zu sehen.
    Gestern waren es mit einem 2. Jungvogel 6 Gänse, die auf einem Winter-Getreidefeld nach Nahrung suchten.
    Dadurch ließen sich einige typische Merkmale dieser Gänseart schön beobachten: die dunkle Bauchbänderung und die orangefarbige Beine.
    Die beiden Junggänse sind erkennbar an den fehlenden schwarzen Bauchbändern und durch die dunkle Färbung an dem Schnabelansatz (und kein Weiß).

    Zusätzliche Einzelheiten dazu auf ornitho.de HE / OF* bzw. OF
    Allen Vogelfreunden wünsche ich nun für die kommenden Feiertage frohe Weihnachten, einen ruhigen Jahresausklang und fürs neue Jahr einen guten Beginn mit vielen schönen Beobachtungen.

    Viele Grüße aus Mühlheim
    Rembert Gödde

    Landkreis: Offenbach

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Rembert Gödde

    Bläßgänse am Main
  • 21. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Sperber

    von Peter Rebholz

    Heute Vormittag saß in unsrem Garten in Rödermark-Waldacker ein Sperbermänchen neben der Futterstelle auf dem Boden. Er hatte eine Maus geschlagen, die anfangs noch lebte, da der Schwanz sich noch bewegte. Dann flog er mit der Beute auf einen größeren oben flachen Stein und begann zu rupfen. Nach etwa einer Viertelstunde war er fertig. Zum Schluss musste er mehrfach schlucken, bis der etwa 10 cm lange Schwanz im Schnabel verschwunden war.

    Frohes Fest wünscht
    Peter Rebholz

    Landkreis: Offenbach

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Und es ist doch das Wasser des Pfaffensees!

    von Hanns-Jürgen Roland

    Es gibt Neues vom Pflanzensterben im Bingenheimer Ried.
    Herr Häckl vom HLNUG schrieb:
    "Nach meiner Auffassung scheint zwar keine Schädigung durch toxische Verbindungen vorzuliegen. Jedoch ist die Härte dieses Wassers so außerordentlich hoch, dass von einer direkten Schädigung des Bingenheimer Riedes durch diese härtebildenden Substanzen ausgegangen werden muss.“ Die gesamte Stellungnahme von Herrn Häckl und von Prof. Dr. Oehlmann, der das bestätigt, finden Sie hier:
    http://www.libellen-wetterau.de/gallery/aktuelles_aus_Bingenheimer_Ried.html

    Ich hoffe, dass sich die Naturschutzbehörden und die ehrenamtlichen Betreuer jetzt endlich mit den Problemen, die das Pfaffenseewasser für das Bingenheimer Ried mit sich bringt und weiterhin bringen wird, beschäftigen. Vielleicht kann sich das Team ja mal hier dazu melden.

    H.-J. Roland
    P.S. Das Bingenheimer Ried ist immer noch trocken.

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf:

  • 14. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kranichzug

    von Eike Braunroth

    Laubach-Wetterfeld, 16.00 Uhr, dämmrig.
    Ein Zug Kraniche schnell gezählt ca. 60 Vögel überfliegt von Grünberg kommend Richtung Südwesten Hungen-Villingen.

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 14. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Bingenheimer Ried im Jahr 2002 und heute

    von Hanns-Jürgen Roland

    Das Bingenheimer Ried ist weiterhin trocken. Nur im Graben in der Nähe des Wehrs steht ein bisschen Wasser. Da es nichts zu beobachten gibt, hier mal ein paar Brutzahlen aus dem Jahr 2002. Das Foto zeigt das Gebiet vom Turm aus in Richtung Heuchelheim und wurde im April/Mai 2002 von Walter Schlenker aufgenommen. Die große Weide in der Mitte ist in den letzten Jahren abgestorben. Reste wurden dieses Jahr vom Bagger zur Seite geschoben.
    Quelle ist der Ornithologische Jahresbericht für Hessen 4 (2002) in Vogel und Umwelt Band 14, Heft 1-3. Die Daten stammen von U. Seum. Ich habe diese Daten hier durch eigene Beobachtungen ergänzt und diese mit „HJR“ markiert. Weitere Daten stammen aus den Protokollen der AG Wiesenvogel der HGON (Ralf Eichelmann).
    Höckerschwan: Im Jahr 2002 2 BP
    Haubentaucher: 2002 0 BP (HJR)
    Schnatterente: 2002 1 BP mit 3 Juv.
    Spießente: 2002 1 BP mit 4 Juv.
    Krickente: 2002 6 BP mit 20 Juv.
    Knäkente: 2002 8 BP mit 25 Juv.
    Löffelente: 2002 3 BP mit 12 Juv.
    Tafelente: 2002 kein Brutnachweis
    Tüpfelsumpfhuhn: 2002 7-9 Reviere
    Wasserralle: 2002 10-15 Reviere.
    Bläßhuhn: 2002 115 Brutpaare (!!!)
    Rohrweihe: 3 BP mit 7 Juv.
    Kibitz; 2-7 Rev, incl. angrenzende Äcker (HJR)
    Bekassine: 5 Rev.
    Leider wird keine der im Herbst durchgeführten Biotopverbesserungsmaßnahmen etwas für die Brutbiotope der Bekassine bringen. Nahrungsbiotope gibt es noch genug. Die Zerstörung von Verlandungsflächen beim Bau der ersten beiden Inseln ist sogar kontraproduktiv. Auch das übermäßige Mulchen wirkt sich für diese Art wie auch für das Tüpfelsumpfhuhn negativ aus. Offensichtlich sind Bekassine und Tüpfelsumpfhuhn keine Zielart.
    Das NSG Bingenheimer Ried hat eine Größe von 85 ha. Rechnet man angrenzende Weideflächen dazu, kommt man auf ca. 100 ha. Die Kernzone, also die Fläche die regelmäßig überschwemmt wird, ist ca. 43 ha. groß. Im Jahr 2013 lag die Größe der reinen Wasserfläche ohne Schilf-, Seggen-, Binsenbewuchs u.s.w. bei 5-6 ha. Bis zu diesem Jahr stieg diese Fläche auf 15 – 17 ha an (Quelle Google-earth).
    Durch diese Tatsache, die schlechter gewordene Wasserqualität und Fehler bei der Auswahl und Durchführung von Biotopverbesserungsmaßnahmen hat sich die Situation in den letzten Jahren erheblich verschlechtert. Dies zeigt sich nicht nur beim Rückgang einiger Amphibienarten und dem Verschwinden verschiedener Libellenarten, sondern auch bei der extrem schlechten Reproduktionsrate bei den Vogelbruten.
    Trotzdem ist das Bingenheimer Ried, und da gebe ich den Unterzeichnern des offenen Briefs an mich hier im Birdnet recht, immer noch ein Gebiet von außerordentlicher Bedeutung. Hoffentlich bleibt das so.
    Ich wünsche geruhsame Vorweihnachtstage!
    H.-J. Roland

    Landkreis: Wetteraukreis

    Vogelgebiet: Bingenheimer Ried

    Fotograf: W. Schlenker

    Bingenheimer Ried im Jahr 2002 und heute
  • 11. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    6x Gänsesäger

    von Marco Brunn

    mittlerweile haben sich 6 stück versammelt, 8 Silberreiher sind bereits da, genau wie regelmäßig 4 Graureiher, die Stockenten habe ich noch nicht gezählt.

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

    6x Gänsesäger
  • 05. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Gänsesäger 2x

    von Marco Brunn

    Bild vergessen hochzuladen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

    Gänsesäger 2x
  • 05. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Obermöllrich Ederauen - Gänsesäger

    von Marco Brunn

    2x Gänsesäger (dachte erst schon es wären Löffelenten...) wenn nicht gern berichtigen. und:

    8x Silberreiher
    3x Graureiher
    1x Rotkehlchen
    2x Sumpfmeise
    2x Nilgans
    ca. 15x Wacholderdrosseln
    mind. 30x Stockenten
    mehrere Rabenkrähen

    Landkreis: Schwalm-Eder

    Vogelgebiet: Wabern, Zuckerfabrik

    Fotograf: Marco Brunn

  • 03. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Dutzende Durchzügler Erlenzeisige und Fichtenkreuzschnäbel

    von L.B.

    Seit einigen Tagen kann man in den Wäldern des Emsbachtales große Schwärme von durchziehenden Fichtenkreuzschnäbeln und Erlenzeisigen beobachten. Besonders die Fichtenkreuzschnäbel finden in diesem Jahr sehr reichlich Nahrung an den von den Borkenkäfern massenhaft zerstörten Fichten. Die Erlenzeisige sind meist scharenweise an den Birken anzutreffen.

    Landkreis: Limburg-Weilburg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: L.B.

    Dutzende Durchzügler Erlenzeisige und Fichtenkreuzschnäbel
  • 01. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Gemeinsame Gänsezählungen im hessischen Werratal sind heute gestartet!

    von Jörg Brauneis

    Heute Morgen trafen sich erstmals Vertreter der Jägerschaft und der nichtjagenden Naturschutzverbände zur ersten gemeinsamen Gänse- und Höckerschwan-Zählung am Werratalsee! Diese Zählungen sollen jetzt alle 14 Tage gemeinsam wiederholt werden.
    Die Zählungen finden im Rahmen des von der Eschweger Jägerschaft initiierten und vom Arbeitskreis Wildbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen geleiteten Wildtiermanagementprojekts „Management und Monitoring von Wildgänsen im Werratal“ statt. Finanziert wird das auf mehrere Jahre angelegte Modellprojekt durch das Land Hessen aus Mitteln der Jagdabgabe.
    Ziel ist es, den Mensch-Wildtier-Konflikt, der durch Graugänse und Nilgänse im mittleren Werratal besteht, zu entschärfen. Vor allem Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, aber auch Diskussionen um die Wasserqualität (u.a. durch Gänsekot) im Werratalsee haben dazu geführt, dass dieses Projekt als hessenweites Modellprojekt ins Leben gerufen wurde.
    Erst Maßnahmen waren im letzten Jahr die Einsaat einer „Gänsewiese“ direkt am Werratalsee, auf der die Gössel weiden können, bis sie flugfähig sind – die Kosten wurden von den Jägern übernommen. In diesem Winter wurden dann auf circa 30 Hektar gänsefreundlichen Zwischenfruchtmischungen von den Landwirten eingesät, um die Gänse von gefährdeten Kulturen (Winterraps, Wintergetreide) abzulenken.
    Mich persönlich hat es besonders gefreut, dass die HGON heute Morgen sehr stark vertreten war und zwar sowohl bei den nicht-jagenden, wie auch bei den jagenden Naturschützern.
    Als jemand, der seit 40 Jahren Jäger und seit mehr als 40 Jahren HGON – Mitglied ist, und damit noch die goldenen Zeiten erlebt hat, in denen Willy Bauer mit eigenen Händen von Bad Karlshafen bis Hirschhorn Naturschutz geschaffen hat, wie es dieses Bundesland zuvor und auch danach nicht wieder erlebt hat, war diese starke Präsenz der HGON hier in die nordhessischen Diaspora des Vogel- und Naturschutzes eine große Freude und angenehme Überraschung.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Gemeinsame Gänsezählungen im hessischen Werratal sind heute gestartet!
  • 01. Dez. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Infotafeln mit QR-Code für Vogelbeobachter jetzt auch im Werra-Meißner

    von Jörg Brauneis

    Das Bundesamt für Naturschutz hat bundesweit 30 Hotspots der Biologischen Artenvielfalt identifiziert und festgelegt. Für Hessen sind dies die nördliche Oberrheinebene (Nr. 10), die Rhön (Nr. 15) und das Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald (Nr. 17).
    Daher bin ich besonders froh, dass nun auch die von www.ornitho.de und der HGON entworfenen QR-Code Infotafeln für Vogelbeobachter angebracht werden konnten. Die Anbringung und Betreuung der Tafeln wurde vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land dankenswerter Weise übernommen.
    Zunächst wurden die Tafeln an drei Stellen angebracht:
    - Im Naturschutzgebiet Freudenthal bei Witzenhausen, einem der bedeutendsten Brut- und Rastgebiete für Wasservögel im mittleren Werratal.
    - Am Naturschongebiet am Werratalsee; der Werratalsee ist mit fast 110 Hektar das größte Gewässer im Werra-Meißner –Kreis und reich an Wasservögeln.
    - Auf dem Hohen Meißner (am Frau-Holle-Teich).
    Mich persönlich freut es besonders, dass mit dem Hohen Meißner auch die bewaldeten Hochlagen der Mittelgebirge vertreten sind. Leider scheint es ja so zu sein, dass Vogelbeobachter diese stillen, aber so artenreichen Wälder eher weniger aufsuchen, oftmals gar nicht wirklich zu kennen scheinen.
    Dies mag einer der Gründe zu sein, warum die meisten Naturschutzorganisationen einer großflächigen Zerstörung gerade diese Wälder durch die Windkraftindustrie – wie sie von der Landesregierung mit Nachdruck betrieben wird - so leichten Herzens zuzustimmen scheinen.
    Vielleicht helfen ja die QR-Code-Tafeln mit, das Interesse von Naturbeobachtern auch auf diese Wälder zu richten, denn man will nur schützen und erhalten, was man auch wirklich kennt.
    Der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land erhofft sich von den QR-Code-Tafeln eine weitere Förderung des naturverträglichen Tourismus.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Geo-Naturpark Frau-Holle-Land

    Infotafeln mit QR-Code für Vogelbeobachter jetzt auch im Werra-Meißner
  • 30. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wieseckaue - Ganzjahresmonitoring

    von Dietmar Jürgens

    Hallo,

    heute morgen, während einer Zählung im Rahmen des GJM, hatte ich während der 5-minütigen Erfassungszeit nicht einen einzigen Singvogel! Das gab`s noch nie seitdem ich die Zählungen mache. Ansonsten die üblichen Wasservögel.

    Gruß
    Dietmar Jürgens

    Landkreis: Gießen

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 29. Nov. 2018 Mitglied im HGON Birdnet Club

    KKolbenerpel / NSG "Rumpenheimer und Bürgeler Kiesgruben"

    von Rembert Gödde

    Bis vor wenigen Wochen war der Schultheisweiher OF den ganzen Sommer über ein fast vogelfreies Gewässer. Wo normalerweise Schwäne, Reiher, Gänse, Enten usw. in 2-stelligen Zahlen zu beobachten waren, gab es außer Kormoranen und ein ein paar Stockenten nichts anderes mehr zu sehen.
    Seit ca. 6 Wochen hat sich die Situation aber wieder langsam deutlich verbessert.
    Z.Zt. sind wieder 4 Gänse- und Entenarten sowie Bläß- und Teichrallen und Grau- und Silberreiher an den See zurückgekehrt.
    Und ganz neu seit wenigen Tagen : ein Kolbenerpel.
    Paul Hellmann hatte ihn bereits einmal in der letzten Woche gemeldet.
    Bei Beobachtungs-Beginn rastete er schlafend mit ein paar Tafelenten. Nach Landung von weiteren Stock- und 2 Krickenten wachte er auf, betrieb Gefiederpflege und schwamm dann ans Ufer.
    Mit den anderen Enten begann er dort nach Nahrung zu suchen. Auffallend dabei war die Art der Nahrungs-Aufnahme : mit geöffnetem Schnabel wischte er über der Wasseroberfläche hin- und herwendelnd, ganz ähnlich, wie das Säbler oder Löffler machen.
    Wirklich eine sehenswerte Beobachtung.
    Zusätzliche Einzelheiten dazu auf ornitho.de HE / OF* bzw. OF

    Viele Grüße aus Mühlheim
    Rembert Gödde

    Landkreis: Offenbach

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Rembert Gödde

    KKolbenerpel  / NSG
SUCHE

ornitho.de

Das HGON-Birdnet dient dem schnellen Austausch von Beobachtungen und der Schilderung besonderer Erlebnisse. Die Beobachtungen können allerdings nicht automatisch für Auswertungen wie die vogelkundlichen Jahresberichte verwendet werden. Wir bitten daher, alle Meldungen auch auf der Internetplattform ornitho.de einzustellen, wo sie für alle Auswertungen im kreis-, landes- und Bundesbezug genutzt werden!

www.ornitho.de

 

Termine

Alle Termine anzeigen

Birdnet

  • 25. Jan. 2020

    Pulk von 19 Dompfaffen ♂ und ♀

    Gesehen heute 11.30 Uhr in Fulda Gebiet Ochsenwiese am Weides-Staudamm auf Futter...

  • 25. Jan. 2020

    Sperber

    Dieser Sperber versuchte heute morgen, eine der zahlreichen Ringeltauben in der W...

  • 22. Jan. 2020

    Kraniche

    Über Mühlheim-Markwald um 19.35h im Hochnebel, aber nur zu hören, nicht zu seh...

> Alle Ereignisse anzeigen

Faunanet

> Alle Ereignisse anzeigen