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29. Apr. 2012 Mauersegler - Marienhof
Gerade habe ich die ersten Mauersegler bei uns gesehen. Sie sind sicherlich schon seit einigen Tagen eingetroffen, aber bis jetzt im Massenansturm der Schwalben untergegangen. Man muß schon genau hinschauen, um bei dem regen Verkehr am Himmel (wie am Stachus kurz nach Feierabend :-) ) einen Mauersegler herauszupicken.
Noch eine gute Nachricht: seit diesem Jahr hören wir wieder jede Nacht das Rufen des/der Käuzchen. Und als ich gestern abend nochmal spät mit den Hunden rausgegangen bin, ist ein vielleicht amselgroßer Nachtvogel (was kann es gewesen sein?) aufgeflogen. Vielleicht liegt es an den Schwegler-Eulenhöhlen, die wir im Spätwinter aufgehangen haben...Landkreis: Werra-Meißner
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29. Apr. 2012
Von Laubsängern II
Hier noch eine Bild von einem Felsentraubenkirschenbestand als Unterholz auf einer Basaltblockhalde am Friedrichsstollen am Meißner.
Dr. Jörg BrauneisLandkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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29. Apr. 2012
Von Laubsängern II
Im Garten meines Praxishauses blüht seit Tagen prächtig eine Traubenkirsche (Prunus padus). Die Blütentrauben sind ein Anziehungspunkt für zahlreiche Insekten. Natürlich werden die Blüten deshalb regelmäßig von Zilpzalp (Phylloscopus collybita) und Mönchsgrasmücke abgesucht. Der Zilpzalp heißt ja mit deutschem Namen auch noch Weidenlaubsänger, was nach meinem Empfinden ein viel treffenderer Name ist als das lautmalerische „Zilpzalp“. Denn nach der Ankunft im Brutgebiet sind die Weidenlaubsänger meist in der Nähe der früh blühenden Bäume und Gehölze zu finden, also vor allem an Salweiden, Ahornen, Kornelkirschen und eben auch Traubenkirschen. In den Meißnerwäldern singen die ersten Zilpzalpe fast immer in der Nähe von Salweiden, deren Blüte zahlreiche Insekten anlockt. Am Meißner gibt es zwar auch reichlich Traubenkirschen. Auf den Basaltblockfeldern wächst die seltene Felsentraubenkirsche (Prunus padus ssp. petraea), aber hier auf ca. 600 m über NN blühen die Felsentraubenkirschen sehr spät, viel später als die Weidenlaubsänger eintreffen. Während die Traubenkirschen im Werratal jetzt schon verblühen, blühen ihre Verwandten auf dem Meißner gerade erst auf.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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29. Apr. 2012
Von Laubsängern
Heute Morgen habe ich Bergwildpark am Meißner bei Germerode den ersten Waldlaubsänger (Phylloscopus sibilatrix) gehört. Für die Waldlaubsänger, die einen Wald mit geschlossenem Kronendach, aber wenig Unterholz und vor allem freien Stammraum bevorzugen, bietet der Wildpark gute Lebensvoraussetzungen, da der für Schauzwecke überhöhte Wildbestand praktisch keinen Unterwuchs aus Büschen oder jungen Bäumen zulässt. Damit wir auch verständlich, dass die naturnahe Forstwirtschaft, die das Kronendach früh aufreißt und eine dichte Unterholzschicht aus Naturverjüngung schafft, den Lebensraum des Waldlaubsängers immer weiter einengt. Im Werrabergland finden sich die höchsten Brutdichten der Art in den durchgewachsenen Eichenniederwäldern, deren Kronendach sich geschlossen hat und die bis auf eine Grasschicht bodenkahl sind, etwa im Schlierbachswald und auch in den Buchalthölzern an den Steilhängen des Meißners, die sich durch die Steilheit der Hänge einer geregelten, naturnahen Forstwirtschaft entziehen, und in denen die dominierenden, uralten Buchen praktisch die gesamte Bodenvegetation außer den Frühjahrsgeophyten herausdunkeln.
Außerdem bei Germerode: der erste Kuckuck des Jahres ruft, ein Girlitz singt, 7 Krähen hassen auf ein Kolkrabenpaar, ein Roter Milan.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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29. Apr. 2012 Kuckuck - Marienhof
Heute früh haben wir das erste Mal den Kuckuck gehört.
Landkreis: Werra-Meißner
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28. Apr. 2012 Storch in Wanfried
Heute abend konnten wir über einen längeren Zeitraum einen Weißstorch beobachten. Er stand auf dem großen Schornstein gegenüber vom Wanfrieder Hafen und ist desöfteren ab- und wieder angeflogen.
Ich hatte leider nur das Handy dabei, daher ein schlechtes Bild. Ich hoffe, er bleibt und es gelingen später bessere.
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Maria-Jacinta v. Roeder
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28. Apr. 2012
Galloway - Herde auf dem Dieberitt / Rendaer Höhe
Dies ist ein Test für den Tranfer von Fotodateien! Wenns klappt ist es die Galloway - Herde mit den streitlustigen Kälbchen!
Jörg BrauneisLandkreis: Werra-Meißner
Vogelgebiet: Rendaer Höhe
Fotograf: Dr. Brauneis
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27. Apr. 2012
Natura 2000 Vogelschutzgebiet Rendaer Höhe
Heute Abend mit Pauline (meiner Kurzhaarteckelhündin) auf dem Ringgau gewesen. Wie immer viele singende Feldlerchen und an den Windschutzhecken Goldammern; drei feldernde Hohltauben und insgesamt vier vom Viehholzwäldchen ins Feld streichende Ringeltauben (wahrscheinlich brütende Altvögel). 3 Elstern, mehrere Rabenkrähen, ein Kolkrabe, ein Turmfalke jagt Mäuse; Amsel Buchfink und Zilpzalp singen. Ein Hase drückt sich in seine Sasse. Die erste Hornisse des Jahres brummt an der Hecke entlang. An einer Viehweide mit einer Herde Galloway-Rindern sitzen drei Braunkehlchen auf den Zäunen.
Bei den Galloways sind vor wenigen Tagen die ersten Kälber angekommen. Ein kleiner Bulle, dem die Navelschnur noch unter dem Bauch baumelt, erprobt seine Kraft an einer noch kleineren Cousine. Die beiden Mütter mischen sich in diese kindliche Kabbelei ein und geraten darüber in einen ernsthaften Streit. Alles so wie in einem menschlichen Kindergarten.
Eine noch wintergraue Ricke äugt Pauline und mir mit steil aufgerichteten Lauschern sorgenvoll nach. Sie scheint zu überlegen, ob es klug ist an dieser Feldhecke in einigen Wochen ihre Kitze zu setzen, wenn hier Menschen und Hunde entlang laufen. Auch wenn Pauline nur ein sehr kleiner Hund ist, so verströmt sie für die Rehe auch den Geruch des Bösen, das was nach Wolf riecht und sich seit ewigen Zeiten als Auslöser von Todesangst in den Genen der Rehe festgesetzt hat.
Wieder wird es langsam Frühling auf den Höhen des Ringgaus.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: Werra-Meißner
Vogelgebiet: Rendaer Höhe
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27. Apr. 2012
Erster Mauersegler
Heute morgen sind die Mauersegler nun auch in Eschwege eingetroffen!
Dr. Jörg BrauneisLandkreis: Werra-Meißner
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22. Apr. 2012
Erste Nachtigall
Die für mich erste Nachtigall des Jahres singt heute morgen bei Eschwege (Flurname: "Der Galgen").
Das Paar Dompfaffe baut weiter intensiv an seinme Nest in der Thujahecke in unserem Hausgarten. Mehrere Klappengrasmücken singen im Himmelreichsgraben bei Eschwege.
Dr. Jörg BrauneisLandkreis: Werra-Meißner
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19. Apr. 2012
Der Geheime Garten der Vögel
Der kleine, verwilderte Garten meines Praxishauses in Eschwege stößt direkt an den Botanischen Garten. Dies ist eigentlich kein wirklicher, botanischer Garten, sondern eher ein intensiv gepflegter und genutzter, innerstädtischer Park, in dem vor Jahren einige fremdländische Bäume angepflanzt wurden. Die intensive Pflege nach stadtgärtnerischen Gesichtspunkten lässt natürlich nur wenig biologische Vielfalt zu. Deshalb ist es umso schöner, dass sich in diesem Jahr eine wirklich beeindruckende Vielfalt an Brutvögeln rund um meinen Garten eingefunden hat.
Rotkehlchen, Zaunkönig, Mönchsgrasmücke bauen ihr Nest. Die Feldsperlinge haben im zeitigen Frühjahr die Kohlmeisen erfolgreich aus dem Nistkasten vertrieben und füttern ihre Jungen. Auch die Amseln füttern schon. Wacholderdrosseln sammeln Regenwürmer auf den Rasenflächen im Park und fliegen zu ihren Nestern in den hohen Eschen am Friedhof. Ein Gartenbaumläufer sucht die Borke der Parkbäume nach Nahrung ab. Heckenbraunelle, Buchfink und Singdrossel singen. Die Ringeltauben brüten zwar am Nachbarhaus auf dem Firstbalken, zeigen aber beim eleganten Flug durch die Kronenäste der Parkbäume, dass sie eigentlich echte Waldtauben sind.
Besondere Freude macht mir seit einigen Tagen ein Zilpzalp – Pärchen. Das Männchen singt oft lange von einer Singwarte in den Bäumen, während das Weibchen bereits Nistmaterial für ein Nest vermutlich in den bodennahen Ästen einer Eibe einträgt. Oft suchen die Vögel die Blattränder und Blattunterseiten und die gerade aufblühenden Blütentrauben einer Europäischen Traubenkirsche (Prunus padus) in kolibriartigem Rüttelflug nach Insekten ab. Dabei fiel mir ein, dass WEMBER (2007) den lateinische Gattungsnamen der Laubsänger (Phylloscopus), zu denen auch der Zilpzalp (Phylloscopus collybita) gehört, mit „Blattwächter“ übersetzt. Als ich den Suchflug der Vögel aber so beobachtete, erschien mir die Übersetzung „Blattgucker“ treffender.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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18. Apr. 2012
Schnepfenstrich
Endlich streichen die Waldschnepfen auch auf dem Meißner. Gestern Abend zwischen 20.45 Uhr und 21.00 Uhr dreimal eine laut (mit Puitzen und Quorren) streichende Schnepfe über den Naturverjüngungsdickungen an den riesigen Windwurfflächen um die Kasseler Kuppe. Eine Schnepfe fliegt mich direkt an (was nicht ungewöhnlich ist bei streichenden Schnepfen). Ein Waldkauz ruft. Zwei Stücke Rotwild ziehen langsam über die Schneise. In der Ferne schreckt ein Reh; wahrscheinlich sind Sauen rege geworden, die von den Rehen gefürchtet werden.
Es ist Schnepfenstrich im Meißnerwald, der Frühling ist gekommen!
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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18. Apr. 2012
Erlenzeisige auf dem Hohen Meißner
Gestern Abend auf dem Hohen Meißner wieder an vielen Stellen im Wald (immer nur in der Nähe fruktifizierender Fichten) Erlenzeisige. So an der Butterwiese, an der alten Kohlenstraße, am Weiberhemdmoor und an der Kasseler Kuppe. Wie immer viel Gesang (oft vorgetragen vom Wipfeltrieb einer Fichte, auch Singflug. Die Erlenzeisige sind in diesem Jahr so präsent, dass beinahe der Eindruck einer Brutzeitinvasion aus dem riesigen Verbreitungsgebeit der Art in der paläarktischen Taigazone besteht.
Gibt es hierzu gesicherte Erkenntnisse?
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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15. Apr. 2012
Die ersten Graugansgössel auf dem Werratalsee
Heute Abend führen vier Grauganspaare auf dem Werratalsee ihre eben geschlüpften Jungen (5+5+5+7 pulli) [in den Maßholderwiesen suchen weitere 110 Graugänse nach Nahrung]. Eine Rostgans. 10 Nilgänse. 2 Flußregenpfeifer. 3 Knäkenten (2 Erpel) und mindestens 15 Löffelenten (13 Erpel). Wie immer viel Betrieb am Werratalsee, hoffen wir mal auf schlechtes Wetter, was den Turboerholungsdrang der Nordhessen etwas dämpft (natürlich nur für die Brutzeit).
Die ersten Rauchschwalben im NSG Mönchesrieth bei Grebendorf.
Drei Feldhasen am Werratalsee und drei weitere auf der Domäne Vogelsburg.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: Werra-Meißner
Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege
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11. Apr. 2012
Großtrappe auf der Rendaer Höhe
Bild 3
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Stephan Boschen
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11. Apr. 2012
Großtrappe auf der Rendaer Höhe
Bild 2
Landkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Stephan Boschen
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11. Apr. 2012
Großtrappe
Herr Stephan Boschen (Gut Hohenhaus) hat mir nunmehr gestattet, die Fotos der Großtrappe, die er am 30.03.2012 zwischen Renda und Röhrda im Natura 2000 Vogelschutzgebiet Rendaer Höhe (unweit Renderoth) beoabachtet hat, hier zu Dokumentationszwecken einzustellen. Alle Bildrechte der drei Bilder liegen ausschließlich bei Herrn Boschen.
Dr. Jörg BrauneisLandkreis: Werra-Meißner
Fotograf: Stephan Boschen
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09. Apr. 2012
Erlenzeisige
Heute im Schlierbachswald auf dem Hundsrück wieder mehrere Erlenzeisige (auch balzend) un Altdouglasien. Wieder keine Schnepfen. Vielen Dank für den Hinweis aus dem Burgwald. Heute habe ich gehört, dass auch im Seulingswald die Schnepfen schon streichen.
Außerdem (außerhalb Hessens): 18 Dohlen auf der Autobahnbrücke bei Jena - Göschwitz (altbekannte Kolonie) und ein Weißstorch über der Autobahn in der Nähe von Wechmar bei Gotha.
Dr. Jörg Brauneis
@webmaster: Ist es möglich alle anonymen Meldungen kommentarlos zu entfernen?
Landkreis: Werra-Meißner
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09. Apr. 2012 Schwarzhalstaucher
Einer von 12 Schwarzhalstauchern auf dem Werratalsee!
Landkreis: Werra-Meißner
Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege
Fotograf: Karsten Kördel
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08. Apr. 2012
Schwarzhalstaucher, Fitise und Schafstelzen
Heute Morgen am Werratalsee bei Eschwege (mit NSG Mönchesrieth bei Grebendorf):
12 Schwarzhalstaucher; 38 Löffelenten; 1 Pfeiferpel; 13 Tafelenten; 4 Waldwasserläufer; ein Trupp von 14 Schafstelzen (Zug); Fitise singen in den Weidengebüschen jetzt überall; Feldsperlinge gründen eine Brutkolonie in den Hybridpappeln am Nordufer.
Mehr auf ornitho.de.
Dr. Jörg BrauneisLandkreis: Werra-Meißner
Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege
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ornitho.de
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26.Mai.2013 Zu Frauenschuh u. Türkenbund in der Heß. Schweiz
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In diesen Tagen werden die Rehkitze gesetzt. Wie seit vielen Jahrhunderten bevorz...
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