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  • 30. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Ringdrossel bei Bad Camberg

    von Johannes Ferdinand

    Heute gegen 13:00 Uhr konnte ein kleiner Trupp von Ringdrosseln oberhalb von Bad Camberg in einem kleinen Naturschutzgebiet gefunden werden. Näheres auf www.bird-lens.com

    Landkreis: Main-Taunus-Kreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: J. Ferdinand

    Ringdrossel bei Bad Camberg
  • 30. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Zugplanbeobachtung

    von Thorsten Seibel

    Hallo,

    gestern bei einer Zugplanbeobachtung von 8 Uhr 30- 12 Uhr 30 an der aartalsperre gab es folgendes zubeobachten.
    Hier nur das wichtigste:

    6335 Buchfinken
    8 Bergfinken
    150 Wiesenpieper
    17 Baumpieper
    1 Rotkehlpieper
    20 Schafstelzen spec.
    134 Feldlerchen
    46 Heidelerchen
    2 Ringdrosseln
    1 Rotdrossel
    130 Bluthänflinge
    2 Beutelmeisen
    2 Steinschmätzer
    17 Kolkraben mit Balzspiele
    38 Eichelhäher
    3 Goldregenpfeifer
    32 Rotmilane größter Trupp 18 ind.
    1 Schwarzstorch
    62 Hohltauben

    insgesamt über 7500 Ind.


    Viele Grüße
    Thorsten Seibel

    Landkreis: Lahn-Dill-Kreis

    Vogelgebiet: Aartalsperre

    Fotograf:

  • 29. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Eichelhäherinvasion?

    von Jörg Brauneis

    Weiterhin überall, wo nur etwas Baumähnliches steht Eichelhäher. Es wäre sehr interessant zu sehen, wie es an weiteren Stellen in Hessen aussieht. Nach meiner Meinung könnte dies bereits eine Invasion sein. GATTER (2000) gibt für das Randecker Maar als Durchzugsmedian für den Eichelhäher den 27. September an, das würde gut passen. Die Eichelmast ist nicht so schlecht wie befürchtet, immerhin eine Sprengmast. (Gut für die Wildschäden durch die Wildsauen!) Auch Pauline, meine Teckelhündin probiert auf Waldgängen ganz gerne Eicheln (besonders von Roteichen, denn die sind American Size).

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 29. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    KB: Strandläufer, Rotkehlpieper

    von Maik Sommerhage

    NSG Twisteseevorstau:
    u. a.
    Brandgans 3 diesj.

    Edersee, Bringhäuser Bucht:
    u. a.
    Zwergstrandläufer 1 diesj.,
    Alpenstrandläufer 1 diesj.,
    Rotkehlpieper 1 (ziehend)

    Viele Grüße,
    Maik Sommerhage

    Landkreis: Waldeck-Frankenberg

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Maik Sommerhage (Quelle: NABU-naturgucker.de)

    KB: Strandläufer, Rotkehlpieper
  • 28. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wildkatzen und Sperlingskauz

    von Jörg Brauneis

    Nur als Appetizer! Das Foto zeigt eine junge Wildkatze, die an einem Fichtenstamm "klebt". Im Hintergrund die Altkatze. Schlierbachswald bei Eschwege.
    Alles Weitere im Faunanet!

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Wildkatzen und Sperlingskauz
  • 28. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    zu: Fichtenkreuzschnäbel im Werra-Meissner-Kreis von Herrn Brauneis, 2

    von Michael Hoffmann

    Hallo Herr Brauneis,
    ich bin sehr gespannt, ob die Fichtenkreuzschnäbel den guten Zapfenbehang in diesem Jahr nutzen werden, wie gesagt,es tut sich etwas, aber es sind noch nicht sehr viele!
    Zu den Eichelhäherbeobachtungen: Auch hier in Mittelhessen ist viel Bewegung in der Population, ich weiß aber nicht, ob das schon Invasionsvögel sind. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die heimischen Eichelhäher auf Grund der diesjährigen weitgehenden Fehlmast bei Buche und Eiche viel unterwegs sind, um doch ergiebigere Nahrungsgründe zu entdecken. Zumindest ist kein gerichteter Zug auszumachen, die Vögel bewegen sich gleichermaßen in alle Richtungen.
    Lieben Gruß,
    Michael Hoffmann

    Landkreis: Marburg-Biedenkopf

    Vogelgebiet: Burgwald

    Fotograf:

  • 27. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Niddaabschnitt zwischen Praunheim u. Bonames

    von Jasper Myles

    Hallo zusammen,
    heute morgen Wasservogelzählung an der
    Nidda zwischen Praunheim und Bonames:

    - 3 Höckerschwäne - 96 Stockenten
    - 4 Nilgänse - 24 Stock x Hausenten
    - 1 Kormuran - ca.17 Teichhühner
    - 3 Zwergtaucher - 1 Eisvogel

    Grüße aus dem heute verregnetem Frankfurt

    Landkreis: Frankfurt am Main

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 26. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Rabenvögel

    von Jörg Brauneis

    Heute Nachmittag im NSG Werraaltarm bei Schwebda: 2 Kolkraben, 5 Rabenkrähen und 6 Dohlen an einem Fraßplatz auf einer Viehweide. Die Raben versuchen den Krähen die Futterstücke abzujagen und verfolgen sie, bis diese das Futter fallen lassen. Dann aber sind die Dohlen schneller als die Raben.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Kiesteiche Eschwege

    Fotograf:

  • 26. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelbeob.-Burgschwalbach / Hahnstätten - Landesgrenze RLP/Hessen

    von Michael Beensen

    Ganzjahresmonitoring Hahnstätten / Burgschwalbach / Palmbachtal
    26.9.2012- 7:40 Bis 10:15 Uhr, 3. Dekade Sept.
    Wetter : 15 Grad, bedeckt, SW Wind böig, oft Regen

    beobachtet wurden 32 Vogelarten:
    Amsel,Blaumeise,Buchfink,Buntspecht,Bachstelze Dohle Eichelhäher, Elster,Fasan,Feldlerche,Goldammer,Grünspecht,Gimpel,Grauspecht,
    Hausrotschwanz,Haussperling,Kleiber,Kohlmeise,Mehlschwalbe,Mittelspecht,
    Mäusebussard,Rabenkrähe,Ringeltaube,Rotkehlchen,Singdrossel,Stieglitz,Star,
    Sumpfmeise,Tannenmeise,Turmfalke, Zaunkönig, ZilpZalp,

    besondere Beobachtungen:
    Dohlenkolonnie Burg - Schwalbach: an der Burg Ostseite konnten 27 Dohlen beobachtet werden. Im Rahmen der Burgrenovierung ist nun ein Gerüst an der Ostwand / Bergfried gestelltt worden.Nochmals wird von uns aufgefordert, bei den Verputzarbeiten die Dohelnbrutöffnungen zu erhalten, und den Erhalt der Dohlenkolonnie sicherzustellen!

    3 Turmfalken gleichzeitig-
    sitzend Feldmast und fliegend Feld Höhe Gertesheck

    6 Mäusebussardbeobachtungen

    1 Mehlschwalbe fliegend an der Burg
    1 Singdrossel Lutzhütte
    1 ZilZalp ruifend an der Lutzhütte
    mehrere Starenschwärme im Feld ( bis zu 120 Vögel )
    mehrere Distelfinken / Stieglitzschwärme
    Buchfinkenschwärme häufig im Feld / Waldrand : bis zu 150 Vögel je Schwarm
    Grau-Grün-Mittel- und Buntspechtbeobachtungen
    Jagdfasan 1 Beobachtungen Hexenküppel
    1 Hausrotschwanz rufend

    2 Hornissennester im Biotop, die noch besetzt sind

    Naturbeobachtungen im Biotop Trockenrasen und Burg / Burgschwalbach-Hexenküppel:
    unverändert große Vogelschwärme auf nicht gemähten Hangflächen
    Problematik Dohlenkolonnie an der Burg - wie o.g.

    Alle Detailbeobachtungen in Datenbank ornitho.de,

    beste Grüße
    C.+M..Beensen - natur-im-palmbachtal.de

    Landkreis: [außerhalb Hessens]

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 25. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Nebelkrähe, 104 Hohltauben

    von Peter Petermann

    Heute in der Feldflur zwischen Bürstadt und Biblis (Kreis Bergstraße), u.a.:
    Rohrweihe 1.0 durchziehend
    Sperber 1.0 jagend
    Wanderfalke 1 jagend
    Hohltaube mind. 104 auf abgeernteten Maisfeldern
    Eisvogel 2
    Saatkrähe nur kleine Gruppen (4 + 20)
    Nebelkrähe 1 bei Wattenheim (vor 20 Tagen vermutl. dieselbe bei Bürstadt), sehr aufmerksam und scheuer als Rabenkrähen
    Braunkehlchen 2
    Steinschmätzer 2

    Landkreis: Bergstraße

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 25. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Fichtenkreuzschnäbel im Werra-Meißner-Kreis

    von Jörg Brauneis

    @ Herrn Hoffmann

    In diesem Jahr bisher im Vergleich auffällig wenige Kreuzschnabelbeobachtungen im Werra-Meißner-Kreis.
    Auf ornitho.de wurden 2012 insgesamt nur 11 Beobachtungen (1 bis 11 Vögel) gemeldet. Davon sechsmal Schlierbachswald, viermal Meißnergebiet und einmal Kaufunger Wald. Eine Beobachtung aus dem September, dreimal August, viermal Juni; März, April und Januar je einmal. Zweimal singende Männchen (28. April und 9. Juni).
    Diese Zahlen sind sehr niedrig, bei vielen Waldexkursionen wurden gar keine Kreuzschnäbel angetroffen. Der Zapfenbehang der Fichten ist gut bis sehr gut. Die Kreuzschnäbel aus dem Nordosten können also kommen. Am Sonntag (23.09.) erstmals im September fünf Vögel im Schlierbachswald, kein Gesang; auf dem Meißner in diesem Monat noch gar keine (trotz mehrerer Beobachtungsgänge auch wegen der Rotwildbrunft!)
    Zu bedenken ist auch, dass im Werra-Meißner-Kreis (wie wahrscheinlich in ganz Hessen) die großen Waldgebiete avifaunistisch vernachlässigt sind (besonders im Vergleich zu den Wasservogelbeobachtungen).
    Übrigens: In den letzten Wochen hier in Nordosthessen unglaublich viele Eichelhäherbeobachtungen. Trifft dies für ganz Hessen zu? Sind dies Invasionsvögel?

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 24. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Mühlheimer Mainauen - Rumpenheim - Schultheisweiher

    von Rembert Gödde

    an einem schönen Spätsommertag führte die Sonntags-Tour auf dem Main-Radweg über Bürgel zum NSG "Rumpenheimer und Bürgeler Kiesgruben".
    Auf dem "Reichstag" - ein parkähnliches Gelände zwischen Main und der Bürgeler Deichanlage mit historischem Hintergrund : 1018 hat hier Kaiser Heinrich II. eine Reichsversammlung abgehalten -
    hielten sich auf :
    - 65 Nilgänse
    - 40 Stockenten
    - 25 Ringeltauben
    - 14 Straßentauben

    Weiter am Schultheisweiher:
    - 35 Kanadagänse
    - 3 Graugänse
    - 8 Nilgänse
    - 1 Haubentaucher
    - 14 Bläßrallen
    - 6 Kormorane
    - 14 Stockenten
    - 9 Höckerschwäne

    und in der Feldflur nach Rumpenheim :
    - 2 Graureiher
    - 1 Mäusebussard
    - 1 Turmfalk
    - 8 Elstern

    Viele Grüße aus Mühlheim

    Rembert Gödde

    ( Beobachtungen von heute siehe Ornitho.de )

    Landkreis: Offenbach

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Rembert Gödde

    Mühlheimer Mainauen - Rumpenheim - Schultheisweiher
  • 24. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Fichtenkreuzschnäbel

    von Michael Hoffmann

    Seit etwa zwei Wochen stelle ich im Burgwald einen deutlich zunehmenden Bestand an Fichtenkreuzschnäbeln fest mit intensiver Balz an mehreren Stellen. Gibt es anderswo in Hessen ähnliche Beobachtungen?
    Lieben Gruß,
    Michael

    Landkreis: Marburg-Biedenkopf

    Vogelgebiet: Burgwald

    Fotograf:

  • 24. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Raubseeschwalbe

    von Andreas Malten

    Hallo,
    gestern Abend zwei rasteten zwei Raubseeschwalben auf der Spülfläche im Langener Waldsee bis in die Dunkelheit. Heute Morgen um 7:00 Uhr waren sie aber bereits wieder abgezogen.

    Landkreis: Offenbach

    Vogelgebiet: Langener Waldsee

    Fotograf: Andreas Malten 24.9.2012

    Raubseeschwalbe
  • 23. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Weidenröschen und Wildschweine

    von Jörg Brauneis

    In diesen Tagen verblühen auf dem Hohen Meißner die letzten Weidenröschen (Waldweidenröschen oder Schmalblättriges Weidenröschen, Chamerion angustifolium). Diese Pflanzenart besiedelt die ausgedehnten Windwurfflächen in großen, manchmal flächendeckenden Beständen. Sie verbreitet sich rasch vegetativ über weitkriechende Rhizome. Diese fleischigen Rhizome sind es auch, die das Waldweidenröschen (ähnlich wie beim Adlerfarn) zu einer bevorzugten Nahrungspflanze für Wildschweine machen. Die Sauen brechen den Boden in den Waldweidenröschenbeständen oft auf großer Fläche tief um und schaffen so Nahrungsquellen für viele Vogelarten. Neben Eichelhähern sind oft Amseln, Singdrosseln, manchmal auch Waldschnepfen an diesen aufgegrabenen Bodenstellen (Gebräch genannt) zu beobachten.
    Früher wurden die Rhizome und junge Triebe auch von Menschen als Salat verzehrt, außerdem wurde Weidenröschentee bei Prostata- und Blasenleiden angewendet. Die Blüte ist eine hervorragende Bienenweide und gelegentlich wurden die Samen zur Herstellung von Fasern genutzt.

    Dr. Jörg Brauneis

    Das Bild zeigt Waldweidenröschen im August in voller Blüte auf dem Hohen Meißner zwischen dem Weiberhemdmoor und der Kasseler Kuppe.

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Weidenröschen und Wildschweine
  • 23. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Der kleine Frühling

    von Jörg Brauneis

    Die Japaner nennen den Herbst auch den „kleinen Frühling“. Dies kann man gut verstehen, wenn man beobachtet, wie die schönen Herbsttage in der Vogelwelt Frühlingsgefühle wecken. Gestern flogen die Hausrotschwänze an unserem Haus in Eschwege wieder den Nistkasten an.
    Heute dann ein Morgen von frühlingshafter Schönheit im Schlierbachswald (Stadtwald von Eschwege; Forstort: Marks Triesch) mit einer eindrucksvollen Herbstbalz der Sperlingskäuze. Wahrscheinlich zwei Käuze präsentieren mit mehreren Standortwechseln das gesamte Gesangsrepertoir von 6.10 Uhr bis 6.35 Uhr. Noch viel später sitzt ein Kauz auf dem Wipfeltrieb einer Altfichte am Rand der Douglasienkultur und erträgt gelassen das Hassen der Kleinvögel. Dabei wirkt eine den Kauz direkt anfliegende Misteldrossel beinahe bedrohlich.
    Weitere Herbstsänger (außer den Sperlingskäuzen) sind: Waldkauz; Ringeltaube (5 Sänger); Misteldrossel; Zaunkönig und Zilpzalp (zwei Sänger).
    Im neuen Falke-Taschenkalender (2013) hat sich Hans-Heiner Bergmann einige Gedanken zur Frage gemacht, ob Nichtsingvögel wie Eulen rufen oder singen und hat sich eindeutig dafür ausgesprochen, auch bei diesen Vogelarten von Gesang zu sprechen, was sicher die meisten Vogelbeobachter gut nachvollziehen können.
    Außerdem heute Morgen: Schwarz-, Grün- und Grauspecht, und mit unglaublicher, akustischer Präsenz von der frühen Dämmerung an: die Eichelhäher. Ein Kolkrabenpaar kreist ständig über seinem Revier.

    Um 6.30 Uhr erscheint, das taunasse Gras vermeidend, ein Jungfuchs auf dem Forstweg und schnürt auf mich zu. An einer Rückgasse äugt er plötzlich in die dichte Schlagflora, spitzt die Gehöre, spannt sich an und verschwindet mit einem Riesensatz in den Brennnesseln. Das zarte Klagen einer Rötelmaus beweist, dass er richtig gesprungen ist, und tatsächlich erscheint der Fuchs mit der Maus im Fang und zufriedenem Gesichtsausdruck wieder auf dem Weg – ein prächtiges Fuchsfrühstück! Der Fuchs erteilt uns Naturschützern, die wir ja das antiquierte Nützlings-Schädlings-Denken der Förster ungeprüft übernommen haben, damit wieder eine wichtige Lehre: Der Fuchs ist ein nützliches Tier, weil er Rötelmäuse (schädlich!) frisst, die sonst die Rinde der Douglasienpflanzen abnagen. Rehe dagegen sind schädlich, denn sie fressen im Zweifelsfall die Douglasie, müssen daher liquidiert werden (in unserem hessischen Nationalpark heißt das dann politisch korrekt: die Rehe werden gemanagt). Von der Bedeutung der großen Pflanzenfresser für die biologische Vielfalt im Wald scheint diese unheilige Allianz aus Forstmanagern und Naturschützern keine Ahnung zu haben.

    An diesem Morgen lässt sich aber kein Reh blicken, das gemanagt werden will.

    Dr. Jörg Brauneis

    Die Abbildung zeigt die Randfichten mit der Ansitzwarte des Sperlingskauzes!
    Alles Übrige – wie immer – auf ornitho.de

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr. Jörg Brauneis

    Der kleine Frühling
  • 23. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    NSG Glockenbornwiesen WOH Bründersen

    von Karl Hermann Dr.Svoboda

    heute u.a.:
    Kormoran4
    Graureiher 2
    Krickente ca.30
    Alpenstrandläufer 1
    Bekassine 1
    Rohrweihe 1 diesj.
    Stieglitz 18
    Schwarzkehlchen 1
    Dorngrasmücke 1
    Kolkrabe 1

    Landkreis: Kassel

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Dr.K.H. Svoboda

    NSG Glockenbornwiesen WOH Bründersen
  • 22. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Fischadler

    von Peter Kühn

    Auch heute wieder ein Fischadler südlich von Wald-Michelbach im Odenwald.

    Viele Grüße
    Peter

    Landkreis: Odenwaldkreis

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Peter Kühn

    Fischadler
  • 22. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    kühkopf-grosse runde

    von anette

    1 weissstorch
    1 graureiher
    1 silberreiher
    1 schwarzspecht
    2 grauspechte
    4 mäusebussarde
    1 zaunkönig
    2 goldammern
    viele kleiber
    viele kohlmeisen
    graugänse
    stockenten
    2 schwäne

    herbstliche grüsse,anette45

    Landkreis: Groß-Gerau

    Vogelgebiet: Kühkopf-Knoblochsaue

    Fotograf:

  • 20. Sep. 2012 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Fischadler, Wanderfalke, Wasserralle, Uhu...

    von Peter Petermann

    NSG Lampertheimer Altrhein, heute 17:30-20:00, Niedrigwasser, u.a.
    Trauerschwan 1 (von Höckerschwänen gemobbt)
    Nilgans 4 Paare, davon zwei mit 4 bzw. 3 halbwüchsigen juv., eins mit 3 sehr kleinen juv.
    Schnatterente ≥2.12
    Krickente ≥86
    Knäkente 0.4
    Zwergtaucher 6 (2 noch im Brutkleid)
    Haubentaucher 11 ad., 3 dj. (tw. noch gefüttert)
    Silberreiher 5
    Graureiher ≥ 21
    Fischadler 1 dj. (?), nicht beringt, kröpft einen großen Fisch
    Wanderfalke 1 fliegt mit Beute in der Dämmerung
    Wasserralle 1 dj.
    Kiebitz 3
    Bekassine ≥10
    Waldwasserläufer 1-2
    Kampfläufer 1
    Uhu 1 ruft (19:30)
    Eisvogel 1
    Gebirgsstelze 3

    Landkreis: Bergstraße

    Vogelgebiet: Lampertheimer Altrhein

    Fotograf:

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Das HGON-Birdnet dient dem schnellen Austausch von Beobachtungen und der Schilderung besonderer Erlebnisse. Die Beobachtungen können allerdings nicht automatisch für Auswertungen wie die vogelkundlichen Jahresberichte verwendet werden. Wir bitten daher, alle Meldungen auch auf der Internetplattform ornitho.de einzustellen, wo sie für alle Auswertungen im kreis-, landes- und Bundesbezug genutzt werden!

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