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  • 15. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    NSG Mönchesrieth bei Grebendorf

    von Jörg Brauneis

    Heute nachmittag ca. 30 min vor Sonnenuntergang im NSG (dies ist auch die Zeit der maximalen Beunruhigung des benachbarten Werratalsees durch Angler mit Booten, die unter den Kormoranschlafplatz fahren; Ultraleichtflugzeuge in der Luft, massenhaft Fußgänger mit Hunden, Fahrradfahrer, Jogger usw.):
    Auf den ca. 15 Hektar Wasserfläche im NSG 420 Reiherenten, während der Beobachtung mehrere hundert Reiherenten zustreichend vom Werratalsee.; Tafelenten 26; Haubentaucher 2; Kormorane 10, dazu weit über hundert Kormorane in der Luft, die durch Störungen am Einfallen am Schlafplatz im Werratalsee gehindert werden; 3 Graureiher; ca. 250 Graugänse; auf dem Werratalsee u.a. mehr als 50 Haubentaucher. Ca. 80 Nilgänse in den ans NSG angrenzenden Maßholderwiesen.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 15. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Reiherenten im Eschweger Werrabecken

    von Jörg Brauneis

    In den letzten Jahren sind die Zahlen rastender und überwinternder Reiherenten im Eschweger Werrabecken explosionsartig angestiegen. Schwerpunkt ist hier eindeutig der mehr als 100 Hektar große Werratalsee, an dem die Enten trotz massiver Störungen festhalten. Das Nahrungsangebot in diesem eutrophen Gewässer scheint für die Reiherenten, die als Tauchenten vor allem von Mollusken leben, überragend gut zu sein. Bei Störung weichen sie in das benachbarte NSG Mönchesrieth bei Grebendorf aus, das sie aber bei nachlassender Störung oder nachts sofort wieder in Richtung Werratalsee verlassen. Im letzten Winter wurden häufiger Zahlen von mehr als 2000 Reiherenten erreicht. Die Auswertung der Zählergebnisse der Schwimmvogelzählung im Eschweger Werrabecken (Hessische Zählstellen 1 und 2) ergab für die Jahre 1967 bis 1989 ein Maximum von gerade 249 Reiherenten im März 1989 auf der gesamten Strecke zwischen Albungen und Schwebda. (siehe hierzu BRAUNEIS, J.: Ergebnisse der Schwimmvogelzählung im Eschweger Werrabecken in den Jahren von 1967 bis 1989; Fliegende Blätter, Heft 5, 1991, S. 5-12).
    Noch in den Jahren bis 2001, in denen ich die beiden Zählstellen im Eschweger Werrabecken betreut habe, betrug das Maximum der Reiherente an der Zählstelle 2 (Eschwege bis Schwebda) gerade mal 258 im Dezember 1999.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 15. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Nächtlicher Rotdrosselzug über Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Seit einigen Wochen schon höre ich bei abendlichen Spaziergängen mit den Hunden ca. 22-23.00Uhr regelmäßig ziehende Rotdrosseln. Der Flugruf 'zieh' ist unverkennbar. Heute abend von etwa 22.15 bis 22.45Uhr waren ständig Rotdrosselrufe über Eschwege zu hören. Die Rotdrossel ist ja ein überwiegender Nachtzieher.
    Einzelheiten zum Zugverhalten auch der Rotdosseln wie immer in dem hervorragenden Buch von W. GATTER: Vogelzug und Vogelbestände in Mitteleuropa. Aula Verlag. 2000.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 14. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wasservögel bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute morgen kurz vor Einsetzen der alltäglichen und ganztägigen Störungen ein Blick auf den Werratalsee. Dabei ist es immer wieder verblüffend, wie es die konsequente Planung einer Freizeitlandschaft fertig bringt, mit nur wenigen durchdachten Maßnahmen ein über 100 Hektar großes Gewässer für Wasservögel über Strecken nicht nutzbar zu machen.
    Haubentaucher ~15; Graureiher ~ 5; Silberreiher 1; Kormorane ~230 (gemeinschaftlich jagend); Dohlen 55 (überfliegend); Eisvogel 1; Tafelenten ~ 50; Hunderte von Reiherenten und Bläßrallen; 1 Krickente; ~50 Stockenten; ~ 10 Höckerschwäne; 85 Nilgänse; 81 Graugänse; 4 Bläßgänse (davon 2 diesjährige); 3 Saatgänse (es lohnt sich, die Grauen Gänse genau durchzumustern).
    Dazu ein Teckelhundekind, das angesichts solcher versammelter Beute ganz aufgeregt war und durch ständiges Ziehen an der Leine das Beobachten sehr erschwert hat. Aber nicht einmal die Nilgänse haben den kleinen Dachshund für voll genommen.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 14. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    NSG Mönchesrieth bei Grebendorf

    von Jörg Brauneis

    Nur jenseits der B 249 gegenüber dem Werratalsee im NSG Mönchesrieth bei Grebendorf (eigentlich ist unklar, wieso das NSG 'bei Grebendorf' heißt, es liegt nämlich in der Gemarkung Schwebda):
    11 Reiherenten; 12 Bläßrallen; 17 Stockenten; 5 Haubentaucher; 1 Graureiher; 2 Nilgänse.
    Bis heute nachmittag wird sich das NSG so mit Wasservögeln füllen, dass kaum noch freie Wasserflächen vorhanden sind. Abends streichen die Enten dann wieder auf den Werratalsee zur nächtlichen Nahrungssuche. Das NSG ist ein typisc

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 07. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kraniche über Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Soeben (10.21 Uhr) überfliegen ca. 230 Kraniche die Kreisstadt Eschwege vom thüringischen Eichsfeld kommend Richtung Südosten; zum Teil kreisend.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 07. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kraniche über Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Um 12.20 Uhr ziehen die nächsten ca. 350 Kraniche über Eschwege und das Werratal Richtung Süden hinweg.

    Dr. Jörg Brauneis

    p.s. im Anhang noch ein Bild vom Sperlingskauzrufplatz im Schlierbachswald.

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Sperlingskauzrufplatz im Schlierbachswald

    Kraniche über Eschwege
  • 02. Nov. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    30.10.2009: 140 Kraniche ziehen über das Werratal bei Eschwege Richtung Osten (15.40 Uhr).
    01.11.2009: In der Dämmerung flächendeckend Gesang von Waldkäuzen im Schlierbachswald ca. alle 300-500 m ein rufender Waldkauz. Ein Sperlingkauz singt im Schlierbachswald (Forstort: Am alten Hundsrück).
    An einem Kahlschlag ebendort 2 Schwarzspechte und 1 Gr. Buntspecht (an Borkenkäferfichten) und ein Grünspecht. Gemischte Trupps ziehender Drosseln: Misteldrosslen, Wacholderdrosseln, Rotdrosseln. Auffällig viele Fichtenkreuzschnäbel (6 Trupps mit zwischen 5 und 15 Vögeln, beim Einfallen auch Gesang). Die Fichtenkreuzschnäbel waren am Sonntag der auffälligste Singvogel im Schlierbachswald. Gibt aus anderen hessischen Mittelgebirgen Zeichen einer Invasion?
    Um 10.45 Uhr ca. 40 Kraniche über dem Schlierbachswald kreisend.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 28. Okt. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute Morgen vor der ersten Dämmerung im Schlierbachswald bei Eschwege (Forstort: Am vorderen Johannesrain). Noch in völliger Dunkelheit rufen Waldkäuze an mehreren Orten; dann bei Einsetzen der Dämmerung auch ein Rauhfußkauz. Eindrucksvoll war der andauernde Gesang eines Sperlingkauzes, der bis 06.40 Uhr andauerte (Sonnenaufgang: 07.08 Uhr). Dabei ließ der Vogel sein gesamtes Stimmrepertoire hören vom eintönig wiederholten Pfeifen, über Vibriergesang und die Tonleiter mit dem typischen, sich überschlagenden Kreischen am Ende. Der Gesang war kurz hintereinander von mehreren Orten vernehmen, sodass der Eindruck bestand, dass mehrere Sperlingskäuze gesungen haben. Sehen konnte ich die Käuze wegen des noch immer dichten Blätterdachs im Buchen-/Eichenaltholz nicht.
    Nachdem der Sperlingskauz zuerst 1987 von DILLING und WAMMESSER auf dem hohen Meißner als Brutvogel nachgewiesen worden war (zuerst Brut in einer Buntspechthöhle in einer Vogelbeere an der Kasseler Kuppe; DILLING mündl.), hat sich die kleine Eule zunächst zögerlich, in den letzten Jahren rasant über alle Waldgebiete im Werra-Meißner-Kreis ausgebereitet. Allein im Stadtwald von Eschwege sind mir 5 Rufreviere bekannt. Aktuell wird auch über mehrere rufende Sperlingskäuze aus dem südlichen Sontraer Bergland von Forstleuten berichtet. Auffällig spärlich sind in den letzten Jahren die Nachweise von den Plateauflächen des Hohen Meißners. Der Sperlingskauz ruft besonders in der Morgendämmerung so anhaltend und weittragend, dass es einer Störung der Tiere durch die so sehr in Mode gekommenen Klangattrappen normalerweise nicht bedarf.
    Später heute morgen natürlich Eichelhäher, Kleiber und auch der volltönende Gesang des Zaunkönigs. Kolkraben fliegen überhin. Noch in völliger Dunkelheit zieht eine einzelne Sau hustend durch den Bestand in die nahe Douglasiendickung. Der Waldboden ist übersät von Eicheln.
    Noch - für die, die es interessiert - eine kurze Anmerkung zum Flurnamen: 'Johannesrain'. Dieses Waldgebiet gehörte früher zum Dorf Schlierbach, das eine Johanneskirche hatte, und in der Wüstungsperiode des Mittelalters, etwa um 1438 verlassen wurde. Die Bewohner des Dorfes Schlierbach brachten ihre Gemarkung in die Eschweger Stadtgemarkung ein, was erklärt, dass die Stadt Eschwege bis heute, völlig abgelegen von der Kerngemarkung, im mittleren Schlierbach Waldbesitz hat.

    Heute morgen in unserem Hausgarten in Eschwege: mindestens 15 Schwarzdrosseln an der reich fruchtenden Weißdornhecke, dabei mindestens 2 Rotdrosseln, die - wie in jedem Jahr - von den weithin leuchtenden Bereczki - Quitten angezogen werden. Außerdem Kernbeißer, Dompfaffe und Buchfinken.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 24. Okt. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    NSG Mönchesrieth bei Grebendorf

    von Jörg Brauneis

    Heute abend in der Dämmerung auf dem Teich im NSG Mönchesrieth bei Grebendorf:
    ca. 1200 Reiherenten mit mindestens 20 Tafelenten, einigen Stockenenten und einem Haubentaucher. Die hohe Zahl der Reiherenten auf dem recht kleinen Gewässer unterstreicht die Bedeutung des NSG als Ausweich- und Übernachtungsgewässer für den benachbarten Werratalsee, dessen mehr als 100 Hektar Wasserfläche ständig massiv beunruhigt werden.
    Einige Schoofe Nilgänse steichen vorbei; ab und zu auch einige Kormorane, die verspätet zum Schlafplatz fliegen.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 14. Okt. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kraniche über der Werra

    von Jörg Brauneis

    Heute um 15.15 Uhr zogen ca. 140 Kraniche in großer Höhe vom thüringischen Eichsfeld her über Wahlhausen (Thüringen) und die Werra hinweg nach Hessen nördlich Bad Sooden- Allendorf.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 13. Okt. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kraniche über Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute um 20.00 Uhr zog bei völliger Dunkelheit ein großer Flug Kraniche über die Kreisstadt Eschwege.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 07. Okt. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute abend im Schlierbachswald im Stadtwald von Eschwege (Forstort: Alter Hundsrück) an einer großen Windwurffläche: Gr. Buntspecht; Grünspecht; Schwarzspecht; mehrfach Trupps von Misteldrosseln; mindestens 2 Waldkäuze und 1 Raufußkauz singen in der Dämmerung (unweit der Stelle, an der ich am 09.09. schon eine Raufußkauz gehört habe).
    Sonst im Schlierbachswald: zahlreiche Kolkraben überfliegend; große Buchfinkenschwärme unter den Bucheckern werfenden Altbuchen; ein Sperber (Sprinz); Eichelhäher überall bei Eichelvollmast; überall Fichtenkreuzschnäbel bei der Zapfenernte und gelegentlich zwei kleine Raubsäuger, die mich begleiten (s. Bild).
    Am 3.10. gegen 09.00 Uhr zogen Kraniche über Wanfried.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: 2 Kleine Raubsäuger (Kurzhaarteckel)

    Vogelwelt im Schlierbachswald bei Eschwege
  • 02. Okt. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Tannenhäher

    von Stefan Fross

    Bei regnerischem Wetter und kalten 8 Grad konnten wir am hohen Meißner heute folgende Beobachtungen machen:

    - Heckenbraunelle (4)
    - Zaunkönig (3)
    - Rotkehlchen (2)
    - Hausrotschwanz (1,2)
    - Sumpfmeise (2)
    - Eichelhäher (1)
    - Tannenhäher(1)
    - Kolkrabe (1)

    Gutes Licht und viele Beoachtungen am morgigen Feiertag wünscht

    Claudia & Stefan Fross

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 28. Sep. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt auf dem Hohen Meißner

    von Jörg Brauneis

    Letzte Woche streicht am 21.09. eine Waldschnepfe stumm in der Abenddämmerung entlang der Kasseler Steinschneise (stummer Herbststrich). Entlang der Kasseler Steinschneise singen vier Waldkäuze und an der Struthwiese auch ein Raufußkauz. Wanderfalken sind am Traditionsbrutplatz. Je ein Trupp Tannenhäher (Familien?) an der Struthwiese - hier sich einen stimmgewaltigen Wettstreit mit Eichelhähern liefernd -, an der Kalbe und an der Hausener Hute. Der Eichelhäher ist aber auch auf der Hochfläche des Meißners die dominate Häherart. Am 25.09. gegen 19.00 Kraniche über der Kalbe, wegen des dichten Laubdachs im Ahorn-Eschen-Ulmenwald konnte ich sie leider nicht zählen. An den zahlreichen Vogelbeerbäumen fast nur Dompfaffe (auch viele diesjährige). In diesem Jahr war die Hirschbrunft auf der Meißnerhochfläche zum ersten Mal stumm. Nur vom Wilhelmsstollen unterhalb Bransrode meldet ein Hirsch. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Wilddichte so stark abgenommen hat, dass die arttypische laute Brunft ausbleibt. Nun ja - manchen Naturschützer wirds freuen, hat der Naturschutz doch insgesamt oft ein gestörtes Verhältnis zu unserer größten, freilebenden Säugetierart, die dazu neigt, ihren Lebensraum aktiv zu gestalten. Beim Rotwild nennen wir das dann Wildschaden. Dann holen wir uns zur Lebensraumgestaltung doch lieber einige mittelasiatische Wildpferde oder nehmen gleich auf atavistische Merkmale hin züchterisch bearbeitete Hausrinder. Dann brauchen wir Naturschützer uns mit so einer lästigen Art wie dem Rotwild überhaupt nicht mehr zu befassen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Meißnerhochfläche durch die touristischen Bemühungen des Naturpark so langsam zu einem riesigen Freiluftspielplatz für junge und alte Menschen umgebaut zu werden scheint.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 09. Sep. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Herbstgesang der Käuze im Schlierbachswald

    von Jörg Brauneis

    Gestern im Schlierbachswald bei Eschwege (Forstort: Mark Triesch; Stadtwald von Eschwege) in einer mondhellen Nacht: In der tiefen Dämmerung ruft anhaltend ein Waldkauz, später sind bis zu drei gleichzeitig rufende Waldkäuze im Bereich Marks Triesch, 'Marks Kopf' und 'Rosenthal' zu hören. Immer wieder ruft auch ein Rauhfußkauz in den Randbäumen einer Windwurffläche im Fichtenaltholz (s. Bild). Später glaube ich einen weiteren Rauhfußkauz Richtung 'Marks Kopf' gehört zu haben.
    Rauhfußkäuze wurden im Werr

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Rauhfußkauzlebensraum im Schlierbachswald

    Herbstgesang der Käuze im Schlierbachswald
  • 08. Sep. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute morgen bei schönstem Spätsommerwetter vom NSG 'Blaue Kuppe' aus zwischen 10 und 11 Uhr den Zug der großen Vögel beobachtet. In der sich an den steilen Hängen des Lotzenkopfes (466m über NN) entwicklenden Thermik waren zu sehen:
    - ein einzelner Wespenbussard mit raschen Flügelschlag nach Südwesten ziehend.
    - ein einzelner Roter Milan über den Kleinen Kuppe kreisend.
    - ein Turmfalke über der Domäne Vogelsburg.
    - zwei Kolkraben am Lotzenkopf.
    - eine einzelner Fischadler am Lotzenkopf kreisend.
    - se

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 07. Sep. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern abend und heute morgen im Schlierbachswald bei Eschwege (Fortort: An der Wegscheide und Beim Försterhause; beides im Stadtwald von Eschwege): Baumfalken noch immer am Horstplatz imposante Flüge über einem Fichtenaltholz; drei Falken stellen sich auf den Wipfel einer imposanten Douglasie. Fichtenkreuzschnäbel - mehrere Flüge auch Gesang; Mittelspecht an den toten Ästen einer Eiche. Mönchsgrasmücken (ca. 5) und ein Flug Dompfaffe (z.T. imm.) fressen an den roten Beeren vom Waldgeissblatt (Lonicera periclymenum), das einen zusammenbrechenden Kulturzaun und eine abgestorbene Aspe überwuchert; der Strauch blüht und fruchtet gleichzeitig. Misteldrosseln und Wacholderdrosseln rufen. Eicheln fallen überall und läuten einen fetten Herbst ein für alle wildlebenden Tiere.
    Dr. Jörg Brauneis
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 29. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern abend im Stadtwald von Eschwege (Forstort: an der Wegscheide): Baumfalken noch immer am Brutplatz; Kolkraben rufen über den Baumwipfeln; Großer Buntspecht; Schwanzmeisen sehr päsent und auffällig; in der Dämmerung ruft ein Sperlingskauz.

    Heute morgen auch im Stadtwald von Eschwege (Forstort: Marks Triesch): Ein Waldkauz singt in der ersten Dämmerung; später ruft anhaltend ein (zwei?) Sperlingskauz vom Alten Hundsrück her; eine Rotte Sauen zieht lärmend durchs Rosenthal in die Eichenalthölzer am Sommerberg, wohl auf der Suche nach den ersten fallenden Eicheln; als es hell ist jagen sieben Eichelhäher hartnäckig zwei Sperber durch den Wald, ohne sich von deren (Schein-) Angriffen einschüchtern zu lassen; zwei Schwarzspechte und mehrere Buntspechte bearbeiten die vom Borkenkäfer befallenen Fichten; mehrfach fliegen Fichtenkreuzschnäbel über die Fichtenwipfel; ein Zaunkönig singt; ein Rebbock wird gelegentlich in der Schlagflora der Windwurffläche sichtbar. Am Waldrand bei Oberdünzebach dann ca. 10 Misteldrosseln.
    Der Schlierbachswald gehört zum FFH - Gebiet Werra- und Wehretal.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 26. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Hoher Meißner - Vogelwelt

    von Jörg Brauneis

    Heute Abend an der Struthwiese 4 Tannenhäher, einer auf einen Turmfalken hassend. Ein weiterer Flug Tannenhäher an der Kasseler Kuppe.
    Gesten noch drei Mauersegler über Eschwege (Stadtteil Struth).
    Dr. Jörg Brauneis

    p.s. Im Anhang ein Bild für ethologisch Interessierte: ein kleiner und ein sehr kleiner Raubsäuger Rangordnungskämpfe ausfechtend!

    Landkreis: Werra-Meißner

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    Fotograf: Ein kleiner und ein sehr kleiner Raubsäuger!

    Hoher Meißner - Vogelwelt
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