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  • 26. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Hoher Meißner - Vogelwelt

    von Jörg Brauneis

    Heute Abend an der Struthwiese 4 Tannenhäher, einer auf einen Turmfalken hassend. Ein weiterer Flug Tannenhäher an der Kasseler Kuppe.
    Gesten noch drei Mauersegler über Eschwege (Stadtteil Struth).
    Dr. Jörg Brauneis

    p.s. Im Anhang ein Bild für ethologisch Interessierte: ein kleiner und ein sehr kleiner Raubsäuger Rangordnungskämpfe ausfechtend!

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Ein kleiner und ein sehr kleiner Raubsäuger!

    Hoher Meißner - Vogelwelt
  • 23. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Mauersegler über Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute morgen noch einige Mauersegler über Eschwege (Stadtteil Struth).

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 18. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Mauersegler über Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute abend über unserem Garten in Eschwege jagen 8 Mauersegler, vergesellschaftet mit Mehlschwalben.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 16. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt auf der Domäne Vogelsburg bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute mittag jagen fünf Mauersegler recht niedrig fliegend über den Stoppelfeldern auf der Domäne Vogelsburg bei Eschwege. Auch ein Roter Milan.
    Weiterhin 10 Ringeltauben, vergesellschaftet mit zwei Hohltauben auf den Stoppeln.
    Gerstern ein Volk Rebhühner (insgesamt 8 Vögel); die Junghühner schon fast vollständig beflogen, auf einem Grasweg an einer Roggenstoppel (Flurname: Rechts vom Reichensächser Weg). Auch der Landwirt berichtet über eine Zunahme der Rebhühner. Dies zeigt, wie die Rebhuhnpopulation direkt vom Beutegreiferdruck abhängt. Da der Fuchsbesatz durch die Räude weiter stark ausgedünnt wird, bleiben vor allem die für die Rebhühner so bedrohlichen Verluste an brütenden Hennen aus. Der Habicht spielt in der deckungsarmen Feldlandschaft keine Rolle. Im Winter könnten die Kornweihen von Bedeutung als Prädatoren für die Rebhühner sein.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 11. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Hoher Meißner - Vogelwelt

    von Jörg Brauneis

    Heute abend ein singender Fichtenkreuzschnabel im Wipfel einer Altfichte an der Kasseler Kuppe. Kolkraben über dem Altarstein.
    Sonst ist es ruhig auf dem Meißner. Fast scheint es so, als würde die Natur Atem holen, bevor in etwa einem Monat der Wald zur Bühne wird für das wohl spektakulärste Naturschauspiel in Europa, die Brunft des Rotwildes.
    Dr. Jörg Brauneis

    p.s. Gestern noch ein Mauersegler über Eschwege.

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 09. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Mauersegler in Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute immer noch einige Mauersegler zwischen zahlreichen Mehlschwalben über Eschwege.
    Dr. Jörg Brauneis

    p.s. Im Anhang ein Foto von einer aus Naturschutzmitteln (und Mitteln der Jagdabgabe) angelegten Reihe von hochstämmigen Obstbäumen unter dem NSG Blaue Kuppe.

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Junge Obstbäume am NSG Blaue Kuppe

    Mauersegler in Eschwege
  • 02. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Hoher Meißner - Vogelwelt

    von Jörg Brauneis

    Schon am 28. Juli auf dem Hohen Meißner: Alle mir bekannten, sieben Neuntöterreviere auf der Hochfläche rechts und links der Kasseler Steinschneise kontrolliert. In keinem Revier Jungvögel beobachtet, nur an der Viehhauswiese ein Männchen.
    Später dann unweit der Kasseler Kuppe ein Feisthirschrudel mit drei hochkapitalen Hirschen - was für imposante Tiere.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 02. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Am 30. Juli Wanderung entlang des Vorbergskamms von der Wegscheide bis zum Lotzenkopf/Hundsrück. Alle vier Spechtarten beobachtet: Kleinspecht am Waldrand bei Oberdünzebach; Mittelspecht mehrfach (nicht mit jungen Buntspechten verwechselt); Großer Buntspecht (ubiquitär); Schwarzspecht mehrfach. Fichtenkreuzschnabel: Gesang an der Wegscheide und (31.07.) auch im anderen Hain, die Fichtenkreuzschnäbel sind in diesem Jahr sehr präsent; Dompfaff mehrfach Gesang.
    Am 01.08 abends anhaltend rufender/singender Waldkauz an der Wegscheide.
    Am 01.08. noch mehrere Mauersegler im Jagdflug über unserem Haus in Eschwege, vergesellschaftet mit zahlreichen Mehlschwalben. Die Mehlschwalben brüten sehr erfolgreich an den z.T. leerstehenden Mietskasernen im Eschweger Stadtteil Heuberg. Durch die umfangreichen Leerstände scheinen sich weder die Mieter noch die Hauseigentümer an den Mehlschwalben zu stören und dulden die Nester. In den weniger stark von Leerständen gekennzeichneten Stadteilen Eschweges werden die Mehlschwalben oft am Brüten gehindert - so wie es in unserem Land üblich zu sein scheint.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 02. Aug. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Baumfalken und Wachteln

    von Jörg Brauneis

    Heute nachmittag über eine Stunde lang ein Baumfalkenpaar beobachtet, dass mehrfach, sehr ruffreudig in die Wipfel eines waldrandbildenden Kiefern-Lärchen-Altholzes im Schlierbachswald einflog. Forstort: 'In der Grube'; Gemarkung Eschwege-Oberdünzebach. Mindestens ein Jungvogel antwortet aus dem Bestand. In dieser Zeit außerdem 1 Sperber im Jagdflug am Waldrand; ein Mäusebussard kreisend.
    Nachtrag vom 30.07.2009: In der ersten Morgendämmerung (ca. 1 Stunde vor Sonnenaufgang) ruft eine Wachtel auf der Domä

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: Gruß aus dem wildkatzenverwöhnten Schlierbachswald

    Baumfalken und Wachteln
  • 31. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kolkraben

    von Peter Erlemann

    Hallo.

    Heute vormittag um 10.15 Uhr überflogen 2 Kolkraben die B 27 südlich von Albshausen.

    Viele Grüße
    Peter Erlemann

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 27. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt im NSG Jestädter Weinberg

    von Jörg Brauneis

    Auf dem Kiesteich etwa 40 mauserende Stockenten; 2 Haubentaucher; 1 Kormoran; 17 Reiherenten; 1 Familie Bläßrallen; außerdem. 1 Familie Neuntöter, 1 Familie Eichelhäher (die Jungen offenbar gerade ausgeflogen); 2 Mäusebussarde. 2 Feldhasen!
    Leider ist der Kiesteich - wie fast alle Teiche in den NSGs im Werra-Meißner-Kreis - wegen des dichten Heckensaums und der sich prächtig entwickelnden Schlifflächen sehr schlecht einzusehen. Dies ist für den Naturschutz sehr gut, führt allerdings dazu, dass diese Gewässer bei den Beobachtungsdaten unterrepräsentert sind und damit langfristig unterschätzt werden. Was wird sich wohl in der beinahe 1 Haktar großen Schilffläche alles verbergen?
    Außerhalb des NSGs bei Meinhard - Jestädt u.a. auf den Kiesteichen: 5 Familien Bläßrallen; 1 Paar Haubentaucher mit 2 Jungen; eine Stockente mit 8 Jungen!
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 27. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Forstwirtschaft

    von Jörg Brauneis

    Naturgemäßer Waldbau mit dem visionären Ziel Dauerwald ist der Grundsatz der Waldbewirtschaftung im Hess. Staatswald.
    Wenn man allerdings sieht, wie die Wälder nach einem Einsatz von Großmaschinen (Harvester- und Rückemaschinen) aussehen, so kommen einem Zweifel. Insbesondere an den Hängen der Mittelgebirge, aber auch in staunassen Plateaulagen sehen die Wälder nach der (u.a. hochsommerlichen) Durchforstung bedrückend aus. Die Maschinen fahren Gleise in den Waldboden und wühlen sich - besonders an Hängen - oft bis auf das anstehende Gestein durch. Bei Nässe verwandeln sich die Erschließungsschneisen und Rückegassen oft in einen grundlosen Morast. Viele Bäume, die stehen bleiben, erleiden durch die Maschinen schwerste Verletzungen am Stamm und/oder im Wurzel (-anlauf-)bereich. Die Naturverjüngung ist oft fürchterlich zusammengefahren. Wenn man im Vergleich die Diskussion um die Schäden durch Rot- und Rehwild erlebt, die immerhin seit Beginn der Existenz dieser Wälder als große Pflanzenfresser integraler und gestaltender Bestandteil des Waldökosytems sind, so muss man ironisch feststellen, dass die Großmaschinen mit den von ihnen verursachten Verletzungen der zurückbleibenden Bäume das Rotwild mühelos zu überflügeln scheinen.
    Als Mediziner drängt sich mir ein Vergleich auf: Eingriffe in einen Dauerwald sind vielleicht ähnlich sensibel wie ein mikrochirurgische Operation, scheinen aber derzeit mit einem viel zu groben Instrumentarium durchgeführt zu werden.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 27. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt auf der Domäne Vogelsburg bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern im Bezirk 'Domäne Vogelsburg' bei Eschwege (Flurname: Auf dem Wohlleben): 2 Hohltauben singen in einer Baumhecke, immer wieder fallen Hohltauben wohl zum Übernachten in der Baumhecke ein; ein Mäusebussard; Grünspechte mehrfach; 2 Feldschwirle singen; Möchs- und Gartengrasmücke singen. Vier Feldhasen auf der Wiese; fünf Wildkaninchen an einem Fuchs-, Dachs- Waschbär- und Kaninchenbau. Eine Ricke, die mir aber bald in den Wind läuft.
    Auf der anderen Seite des Geidelbachtals eine Ricke mit einem weiße

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 21. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern abend im Schlierbachswald (Forstort: Marks Triesch): 3 Fichtenkreuzschnäbel singen in den Randbäumen eines Fichtenaltholzes. Schwarzspecht und Gr. Buntspecht arbeiten die Borke an vom Borkenkäfer befallenen Altfichten ab. Anhaltender Gesang einer Misteldrossel, auch Buchfinkgesang, natürlich Ringeltaubengesang, und Zaunkönige. Das rasche Dahinschwinden der Fichtenalthölzer wird sicher einen Einfluss auf die Populationen der Fichtenkreuzschnäbel haben, obwohl es so scheint, als würden die Randbäume der von Sturm und Borkenkäfer aufgerissenen Althölzer besonders reich fruktifizieren. Nach dem Willen der hessischen Forstleute soll die Douglasie die Fichte auf großer Fläche ablösen, da sie weniger durch Stürme und Schädlinge bedroht ist. Es läßt sich auch nicht leugnen, dass überall da, wo die Douglasie im Eschweger Stadtwald in Fichtenbeständen als Mischbaumart vorkommt, diese Bestände weniger stark vom Sturm geschädigt sind, bzw. dass die Douglasien oft als einzige stehen bleiben. Diese Douglasien sind oft eindrucksvolle Baumgestalten, auch wenn sie natürlich nicht an die Dimensionen in ihrer nordamerikanischen Heimat heranreichen. Derzeit aber sterben die gepflanzten Douglasien auf den Windwurfflächen durch Spätfröste und anhaltende Frühjahrstockenheit schneller ab, als die Förster sie nachpflanzen können - die Douglasienkultur ist offenbar sehr schwierig. Dagegen überrascht die ausgeprägte Naturverjüngungsneigung der Douglasien auf Standorten, die nicht spätfrostgefährdet sind.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 21. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel auf dem Hohen Meißner

    von Jörg Brauneis

    Heute abend: 2 Fichtenkreuzschnäbel singen in den Randfichten an der Butterwiese; an der Kohlenstraße mehrfach Tannenhäher (Rufe); ein Flug Weidenmeisen am Weiberhemdmoor; Kolkraben rufen über dem Altarstein. Nur in einem von fünf letztjährigen Neuntöterrevieren ein Männchen angetroffen; keine Familien. Auf der Struthwiese treibt ein Jährlingsbock eine Ricke, die Blattzeit, das ist die Brunftzeit der Rehe, hat begonnen.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf:

  • 19. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern im Schlierbachswald bei Eschwege: je ein singender Fichtenkreuzschnabel 'An der Wegscheide'; 'Marks Triesch' und im 'Alten Hundsrück' jeweils in den Randbäumen von durch Windwurf und Borkenkäferfraß aufgerissenen Fichtenalthölzern. Wird eine auffällige Gesangsaktivität der Fichtenkreuzschnäbel auch in anderen hessichen Regionen festgestellt?
    Ca. 15 Misteldrosseln auf einer gemähten Wiese am Waldrand bei Oberdünzebach ("Groschenberg'). Eine beinahe den ganzen Abend singende Misteldrossel 'Marks Tri

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 15. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wasservögel einmal anders

    von Jörg Brauneis

    Heute morgen musste ich auf der Fahrt zu meiner Praxis anhalten, weil eine Stockente einen Schoof nur wenige Stunden alter Küken über die stark befahrene Kreuzung am Boyneburger Tor in Eschwege führte. Die Stockenten brüten immer noch fast alljährlich in dem Park am Eschweger Höhenweg unterhalb des Friedhofs. Hier befanden sich früher zahlreiche Eis- und Feuerlöschteiche, die die Stadt Eschwege so nach und nach beseitigt hat, den letzten erst vor wenigen Jahren. Nunmehr können die städtischen Großmäher ungehindert über die Flächen jagen und die blühwilligen Wiesen in den heute üblichen und allenenthalben als schön empfundenem Standartmatsch aus gemähten Gras verwandeln. Passé sind Ringelnatter und Schuppenkarpfen, Eisvogel und Zwergdommel.
    Wenn ich dann die Entenfamilie über die Straße maschieren sehe, instinktiv dem längst verrohrten Goldbach zur Werra folgend, dann fällt mir ein Zitat aus dem Film 'Jurassic Park' ein, in dem der Wissenschaftler Dr. Ian Malcolm, hervorragend gespielt von Jeff Goldblum, sagt: 'Das Leben sucht sich einen Weg.'
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 15. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wasservögel einmal anders II

    von Jörg Brauneis

    Heute mittag im Kurpark von Bad Sooden-Allendorf:
    Auf dem Schwanenteich lebt ein (namensgebendes) Paar Höckerschwäne, ein Paar Streifengänse und eine Familie Nonnengänse (Branta leucopsis), das 5 Junge großgezogen hat. Damit sind die auch im Sommer gelegentlich im Werratal herumgeisternden Nonnengänse wohl doch nicht von Svalbard oder gar von Nowaja Semlja, ja nicht mal von Wangerooge. Vielleicht aber lassen sich die jungen Gänse im Winter ja doch von einer wilden Weißwangengans zu einem Ausflug an die Barentsee überreden.
    Außerdem auf dem Schwanenteich und auf dem Solgraben zahlreich mausernde Stockerpel mit dem typischen 'Mausersattel', der durch das ziemlich gleichzeitige Abwerfen der Arm- und Handschwingen entsteht. Die Hobbyavifaunisten widmen leider der Bedeutung von ungestörten Mausergewässern bei Wasservögeln noch immer zu wenig Aufmerksamkeit, obwohl diese Gewässer eine große Rolle für das Überleben der Arten spielen. Wer sich - in der jetzt begonnen Schwingenmauserzeit - fit machen will für dieses Thema, sollte die Veröffentlichung von DÖPFNER und BAUER in VOGELWELT 129: 395-408 (2008) über die Schwingenmauser der Wasservögel am Bodensee lesen - und dann wichtige Mausergewässer in Hessen identifiziert und in der Tradition Willi Bauers sofort schützen lassen!
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 14. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Witzenhausen - Wachtel

    von Henrik Trost

    Hallo,

    bin z.Z. zu Gast im schönen Nordhessen (absolviere im Rahmen meiner Ausbildung einen Landmaschinenlehrgang bei der DEULA in Witzenhausen). In der vergangenen Nacht (01:15 Uhr) konnte ich über dem DEULA-Gelände einen im Flug singenden Wachtelhahn vernehmen. Nachts im Flug singende Wachteln habe ich bereits in der Vergangenheit schon mehrfach festgestellt. Dieses Verhalten wird auch in der Fachliteratur beschrieben. Sowohl während der Ankunftszeit im Brutgebiet (dann besonders über beleuchteten Ortschaften) als auch in den fortgeschrittenen Brutzeit kann man nachts überfliegende Wachteln hören.

    Außerdem in der näheren Umgebung:

    Rotmilan: 1,1
    Sperber: 0,1 ad.
    Blässhuhn: 1,1+3
    Teichrohrsänger: 4sM
    Rohrammer: 1sM

    Viele Grüße

    Henrik Trost

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 11. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Schwarzstörche und andere im Werra-Meißner-Kreis

    von Jörg Brauneis

    In diesem Jahr haben 5-7 Schwarzstorchpaare im Werra-Meißner-Kreis gebrütet. Nicht bei allen Paaren ist der Bruterfolg bekannt.
    Nur ein Weißstorchpaar zieht Junge auf, zunächst waren es drei Junge, von denen eines der Schafskälte zum Opfer gefallen ist. Der Horst der Weißstörche liegt im thüringischen Lauchröden, die thüringer Störche ernähren sich und ihre Jungen aber fast ausschließlich in den hessischen Werrawiesen zwischen Herleshausen und Wommen. Hier betreibt die HGON mit Förderung durch die ZGF ein großes Wiesenschutzprojekt.
    Von 5 Wanderfalkenpaaren im Kreis haben 4 erfolgreich gebrütet und 12 Jungfalken sind ausgefolgen.
    Neun Uhupaare waren an den Horstplätzen, aber leider konnte nur bei einem Paar Bruterfolg nachgewiesen werden. (Dabei ist zu bedenken, dass längst nicht alle Brutplätze regelmäßig kontrolliert werden konnten. Die Dichte der Vogelbeobachter ist hier im Norden Hessens nicht im Entferntesten mit den Verhältnissen in Mittel- und Südhessen zu vergleichen!)
    Eine neue Uferschwalbenkolonie mit ca. 100 beflogenen Röhren hat sich in einem Kalksteinsteinbruch bei Herleshausen-Nesselröden gegründet.
    Wolfram und Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

    Fotograf: