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  • 27. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt im NSG Jestädter Weinberg

    von Jörg Brauneis

    Auf dem Kiesteich etwa 40 mauserende Stockenten; 2 Haubentaucher; 1 Kormoran; 17 Reiherenten; 1 Familie Bläßrallen; außerdem. 1 Familie Neuntöter, 1 Familie Eichelhäher (die Jungen offenbar gerade ausgeflogen); 2 Mäusebussarde. 2 Feldhasen!
    Leider ist der Kiesteich - wie fast alle Teiche in den NSGs im Werra-Meißner-Kreis - wegen des dichten Heckensaums und der sich prächtig entwickelnden Schlifflächen sehr schlecht einzusehen. Dies ist für den Naturschutz sehr gut, führt allerdings dazu, dass diese Gewässer bei den Beobachtungsdaten unterrepräsentert sind und damit langfristig unterschätzt werden. Was wird sich wohl in der beinahe 1 Haktar großen Schilffläche alles verbergen?
    Außerhalb des NSGs bei Meinhard - Jestädt u.a. auf den Kiesteichen: 5 Familien Bläßrallen; 1 Paar Haubentaucher mit 2 Jungen; eine Stockente mit 8 Jungen!
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 27. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Forstwirtschaft

    von Jörg Brauneis

    Naturgemäßer Waldbau mit dem visionären Ziel Dauerwald ist der Grundsatz der Waldbewirtschaftung im Hess. Staatswald.
    Wenn man allerdings sieht, wie die Wälder nach einem Einsatz von Großmaschinen (Harvester- und Rückemaschinen) aussehen, so kommen einem Zweifel. Insbesondere an den Hängen der Mittelgebirge, aber auch in staunassen Plateaulagen sehen die Wälder nach der (u.a. hochsommerlichen) Durchforstung bedrückend aus. Die Maschinen fahren Gleise in den Waldboden und wühlen sich - besonders an Hängen - oft bis auf das anstehende Gestein durch. Bei Nässe verwandeln sich die Erschließungsschneisen und Rückegassen oft in einen grundlosen Morast. Viele Bäume, die stehen bleiben, erleiden durch die Maschinen schwerste Verletzungen am Stamm und/oder im Wurzel (-anlauf-)bereich. Die Naturverjüngung ist oft fürchterlich zusammengefahren. Wenn man im Vergleich die Diskussion um die Schäden durch Rot- und Rehwild erlebt, die immerhin seit Beginn der Existenz dieser Wälder als große Pflanzenfresser integraler und gestaltender Bestandteil des Waldökosytems sind, so muss man ironisch feststellen, dass die Großmaschinen mit den von ihnen verursachten Verletzungen der zurückbleibenden Bäume das Rotwild mühelos zu überflügeln scheinen.
    Als Mediziner drängt sich mir ein Vergleich auf: Eingriffe in einen Dauerwald sind vielleicht ähnlich sensibel wie ein mikrochirurgische Operation, scheinen aber derzeit mit einem viel zu groben Instrumentarium durchgeführt zu werden.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 27. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt auf der Domäne Vogelsburg bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern im Bezirk 'Domäne Vogelsburg' bei Eschwege (Flurname: Auf dem Wohlleben): 2 Hohltauben singen in einer Baumhecke, immer wieder fallen Hohltauben wohl zum Übernachten in der Baumhecke ein; ein Mäusebussard; Grünspechte mehrfach; 2 Feldschwirle singen; Möchs- und Gartengrasmücke singen. Vier Feldhasen auf der Wiese; fünf Wildkaninchen an einem Fuchs-, Dachs- Waschbär- und Kaninchenbau. Eine Ricke, die mir aber bald in den Wind läuft.
    Auf der anderen Seite des Geidelbachtals eine Ricke mit einem weiße

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: 0

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  • 21. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern abend im Schlierbachswald (Forstort: Marks Triesch): 3 Fichtenkreuzschnäbel singen in den Randbäumen eines Fichtenaltholzes. Schwarzspecht und Gr. Buntspecht arbeiten die Borke an vom Borkenkäfer befallenen Altfichten ab. Anhaltender Gesang einer Misteldrossel, auch Buchfinkgesang, natürlich Ringeltaubengesang, und Zaunkönige. Das rasche Dahinschwinden der Fichtenalthölzer wird sicher einen Einfluss auf die Populationen der Fichtenkreuzschnäbel haben, obwohl es so scheint, als würden die Randbäume der von Sturm und Borkenkäfer aufgerissenen Althölzer besonders reich fruktifizieren. Nach dem Willen der hessischen Forstleute soll die Douglasie die Fichte auf großer Fläche ablösen, da sie weniger durch Stürme und Schädlinge bedroht ist. Es läßt sich auch nicht leugnen, dass überall da, wo die Douglasie im Eschweger Stadtwald in Fichtenbeständen als Mischbaumart vorkommt, diese Bestände weniger stark vom Sturm geschädigt sind, bzw. dass die Douglasien oft als einzige stehen bleiben. Diese Douglasien sind oft eindrucksvolle Baumgestalten, auch wenn sie natürlich nicht an die Dimensionen in ihrer nordamerikanischen Heimat heranreichen. Derzeit aber sterben die gepflanzten Douglasien auf den Windwurfflächen durch Spätfröste und anhaltende Frühjahrstockenheit schneller ab, als die Förster sie nachpflanzen können - die Douglasienkultur ist offenbar sehr schwierig. Dagegen überrascht die ausgeprägte Naturverjüngungsneigung der Douglasien auf Standorten, die nicht spätfrostgefährdet sind.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 21. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel auf dem Hohen Meißner

    von Jörg Brauneis

    Heute abend: 2 Fichtenkreuzschnäbel singen in den Randfichten an der Butterwiese; an der Kohlenstraße mehrfach Tannenhäher (Rufe); ein Flug Weidenmeisen am Weiberhemdmoor; Kolkraben rufen über dem Altarstein. Nur in einem von fünf letztjährigen Neuntöterrevieren ein Männchen angetroffen; keine Familien. Auf der Struthwiese treibt ein Jährlingsbock eine Ricke, die Blattzeit, das ist die Brunftzeit der Rehe, hat begonnen.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 19. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel im Schlierbachswald bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Gestern im Schlierbachswald bei Eschwege: je ein singender Fichtenkreuzschnabel 'An der Wegscheide'; 'Marks Triesch' und im 'Alten Hundsrück' jeweils in den Randbäumen von durch Windwurf und Borkenkäferfraß aufgerissenen Fichtenalthölzern. Wird eine auffällige Gesangsaktivität der Fichtenkreuzschnäbel auch in anderen hessichen Regionen festgestellt?
    Ca. 15 Misteldrosseln auf einer gemähten Wiese am Waldrand bei Oberdünzebach ("Groschenberg'). Eine beinahe den ganzen Abend singende Misteldrossel 'Marks Tri

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 15. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wasservögel einmal anders

    von Jörg Brauneis

    Heute morgen musste ich auf der Fahrt zu meiner Praxis anhalten, weil eine Stockente einen Schoof nur wenige Stunden alter Küken über die stark befahrene Kreuzung am Boyneburger Tor in Eschwege führte. Die Stockenten brüten immer noch fast alljährlich in dem Park am Eschweger Höhenweg unterhalb des Friedhofs. Hier befanden sich früher zahlreiche Eis- und Feuerlöschteiche, die die Stadt Eschwege so nach und nach beseitigt hat, den letzten erst vor wenigen Jahren. Nunmehr können die städtischen Großmäher ungehindert über die Flächen jagen und die blühwilligen Wiesen in den heute üblichen und allenenthalben als schön empfundenem Standartmatsch aus gemähten Gras verwandeln. Passé sind Ringelnatter und Schuppenkarpfen, Eisvogel und Zwergdommel.
    Wenn ich dann die Entenfamilie über die Straße maschieren sehe, instinktiv dem längst verrohrten Goldbach zur Werra folgend, dann fällt mir ein Zitat aus dem Film 'Jurassic Park' ein, in dem der Wissenschaftler Dr. Ian Malcolm, hervorragend gespielt von Jeff Goldblum, sagt: 'Das Leben sucht sich einen Weg.'
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 15. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Wasservögel einmal anders II

    von Jörg Brauneis

    Heute mittag im Kurpark von Bad Sooden-Allendorf:
    Auf dem Schwanenteich lebt ein (namensgebendes) Paar Höckerschwäne, ein Paar Streifengänse und eine Familie Nonnengänse (Branta leucopsis), das 5 Junge großgezogen hat. Damit sind die auch im Sommer gelegentlich im Werratal herumgeisternden Nonnengänse wohl doch nicht von Svalbard oder gar von Nowaja Semlja, ja nicht mal von Wangerooge. Vielleicht aber lassen sich die jungen Gänse im Winter ja doch von einer wilden Weißwangengans zu einem Ausflug an die Barentsee überreden.
    Außerdem auf dem Schwanenteich und auf dem Solgraben zahlreich mausernde Stockerpel mit dem typischen 'Mausersattel', der durch das ziemlich gleichzeitige Abwerfen der Arm- und Handschwingen entsteht. Die Hobbyavifaunisten widmen leider der Bedeutung von ungestörten Mausergewässern bei Wasservögeln noch immer zu wenig Aufmerksamkeit, obwohl diese Gewässer eine große Rolle für das Überleben der Arten spielen. Wer sich - in der jetzt begonnen Schwingenmauserzeit - fit machen will für dieses Thema, sollte die Veröffentlichung von DÖPFNER und BAUER in VOGELWELT 129: 395-408 (2008) über die Schwingenmauser der Wasservögel am Bodensee lesen - und dann wichtige Mausergewässer in Hessen identifiziert und in der Tradition Willi Bauers sofort schützen lassen!
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 14. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Witzenhausen - Wachtel

    von Henrik Trost

    Hallo,

    bin z.Z. zu Gast im schönen Nordhessen (absolviere im Rahmen meiner Ausbildung einen Landmaschinenlehrgang bei der DEULA in Witzenhausen). In der vergangenen Nacht (01:15 Uhr) konnte ich über dem DEULA-Gelände einen im Flug singenden Wachtelhahn vernehmen. Nachts im Flug singende Wachteln habe ich bereits in der Vergangenheit schon mehrfach festgestellt. Dieses Verhalten wird auch in der Fachliteratur beschrieben. Sowohl während der Ankunftszeit im Brutgebiet (dann besonders über beleuchteten Ortschaften) als auch in den fortgeschrittenen Brutzeit kann man nachts überfliegende Wachteln hören.

    Außerdem in der näheren Umgebung:

    Rotmilan: 1,1
    Sperber: 0,1 ad.
    Blässhuhn: 1,1+3
    Teichrohrsänger: 4sM
    Rohrammer: 1sM

    Viele Grüße

    Henrik Trost

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 11. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Schwarzstörche und andere im Werra-Meißner-Kreis

    von Jörg Brauneis

    In diesem Jahr haben 5-7 Schwarzstorchpaare im Werra-Meißner-Kreis gebrütet. Nicht bei allen Paaren ist der Bruterfolg bekannt.
    Nur ein Weißstorchpaar zieht Junge auf, zunächst waren es drei Junge, von denen eines der Schafskälte zum Opfer gefallen ist. Der Horst der Weißstörche liegt im thüringischen Lauchröden, die thüringer Störche ernähren sich und ihre Jungen aber fast ausschließlich in den hessischen Werrawiesen zwischen Herleshausen und Wommen. Hier betreibt die HGON mit Förderung durch die ZGF ein großes Wiesenschutzprojekt.
    Von 5 Wanderfalkenpaaren im Kreis haben 4 erfolgreich gebrütet und 12 Jungfalken sind ausgefolgen.
    Neun Uhupaare waren an den Horstplätzen, aber leider konnte nur bei einem Paar Bruterfolg nachgewiesen werden. (Dabei ist zu bedenken, dass längst nicht alle Brutplätze regelmäßig kontrolliert werden konnten. Die Dichte der Vogelbeobachter ist hier im Norden Hessens nicht im Entferntesten mit den Verhältnissen in Mittel- und Südhessen zu vergleichen!)
    Eine neue Uferschwalbenkolonie mit ca. 100 beflogenen Röhren hat sich in einem Kalksteinsteinbruch bei Herleshausen-Nesselröden gegründet.
    Wolfram und Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 08. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Beobachtungen

    von Volker Dörrig

    Hallo!
    Seit 5 Jahren begebe ich mich in die Feldflur von Albshausen mit der Hoffnung verbunden, einmal Fasane oder Rebhühner beobachten zu können. Leider musste ich aber feststellen, dass diese Hühnervögel schon seit den 70er Jahren verschwunden sind. Die intensive Landwirtschaft hat sie verdrängt. Nun aber gab es innerhalb einer Woche ein überraschende Wende. Zuerst konnte ich letzte Woche ein Rebhuhn (Hahn) beobachten und vor 2 Tagen lief mir ein Fasan über den Weg. Mal sehen was zum Vorschein kommt, wenn die Felder abgeerntet sind.

    Liebe Grüße aus Witzenhausen-Albshausen
    Volker Dörrig

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 07. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Grauschnäpper in Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute morgen eine Grauschnäpperfamilie in den Hecken rund um die Berufsschule.
    Eine Türkentaube beim Nestbau in der Luisenstrasse.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 05. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel auf dem Hohen Meißner

    von Jörg Brauneis

    Am Wochende auf dem Hohen Meißner:
    Feldschwirl: je ein Vogel singt an der Butterwiese, an der Struthwiese, sowie je rechts und links der Kasseler Steinschneise (Windwurf). Baumpieper auf allen Wiesen und Windwürfen, davon 3 singende Männchen allein an dem Windwurf überm Lettenberg. Neuntöter: Butterwiese, Viehhauswiese und überm Altarstein. Am Samstag um 20.42 Uhr streicht eine Waldschnepfe laut (Puitzen und Quorren) am Rebbes; in Mitteleuropa enden die Balzflüge der Waldschnepfen (Schnepfenstrich) etwa um den 20. Juli (nach KALCHREUTER, 1979).
    Fichtenkreuzschnabel: gegenüber der Butterwiese intensiver Gesang von 2 Männchen auch Singflug, ein Männchen singt überm Ramstalskopf, dann noch ein Paar an der Kasseler Steinschneise, möglicherweise bereiten sich die Vögel angesichts der sich ankündigenden Mast bei der Fichte auf eine Brut vor.
    Schwarzspecht und Buntspecht jetzt nach der Brut sehr präsent. Drosselgesang - Amsel, Singdrossel und Misteldrossel - eine Mistedrossel futtertragend an der Struthwiese. Auch Mönchsgrasmücke, Buchfink, Zaunkönig, Heckenbraunelle und Zilp-Zalp singen noch. Zahlreiche Dompfaffe. Einige Male Rehwild - ein Kitz steht im Hochwald und läßt mich auf 10 Meter vorbeigehen unsicher, ob es sich drücken oder abspringen soll. Einmal Rotwild (Alttier mit Kalb).
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 01. Jul. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Hoher Meißner - Wanderfalke und Rotwild

    von Jörg Brauneis

    Gestern abend auf dem Meißner: Ein starkes Wanderfalkenweib steht auf einem Dürrast in der Krone einer Waldkiefer, die ihre Wurzeln in ein Felsklippe unweit des Wanderfalkenhorst gekrallt hat. Nur wenige Meter entfernt äst auf einem kleinen, grasbewachsenen Felsplateau eine Hirschkuh mit ihrem Kalb. So oder ähnlich mögen der wilde Falk und die Hirsche auch schon beisammen gestanden haben, als in diesem Sommer vor 2000 Jahren Publius Quinctilius Varus, der zu jener Zeit Statthalter in Germanien war, die XVII., die XVIII. und die XIX. Legion in den nördlich vom Meißner im Dunst verschwimmenden Weserbergen ins Sommerlager geführt hatte, das mehr als 20000 Menschen - dem Rat eines vermeintlichen Freundes folgend - nur noch zum Sterben verlassen sollten.
    Was wird in weiteren 2000 Jahren auf dem Meißner sein? Hoffentlich noch immer der Wanderfalke und die roten Hirsche.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 23. Jun. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    NSG Freudenthal bei Witzenhausen

    von Jörg Brauneis

    Heute abend im NSG: 1 Neuntöter; 1 Teichrohrsänger und 1 Sumpfrohrsänger singen am östlichen Teich; 5 Höckerschwäne; mindestens 56 Graugänse (außerdem ein Grauganspaar mit Dunenjungen, späte Brut); Haubentaucher 2 Paare (ein Haubentaucher brütet, der andere führt ein imm. Junges); eine Stockente mit 5 pulli; 15 Stockenten; 1 Waldwasserläufer intensiv rufend mit Antwort aus dem Auwalddickicht; 4 Tafelenten (alles Erpel); 3 Reihererpel; 1 Schnattererpel; 1 Kolbenente (auch eine Erpel); mehrere Bläßrallen (2 Paare führen Junge); 20 Kolkraben überfliegend; 7 Graureiher überfliegend.
    Ein großer Teil der ausgedehnten Schilfflächen im östlichen Teich sind brau geblieben und treiben nicht aus (Graugänse und Schwäne?; Frost?).
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 22. Jun. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Waldvögel auf dem Hohen Meißner und mehr!

    von Jörg Brauneis

    Heute abend auf der Hochfläche des Meißners: 4 Paare Neuntöter (Butterwiese, Viehauswiese, 2x auf Windwurfflächen rechts und links der Kasseler Steinschneise); 2x Fichtenkreuzschnäbel (Butterwiese, Kasseler Kuppe); 1 Sperber jagt oberhalb Weiße Wand; viele Misteldrosseln; ein Bluthänfling singt weiterhin an der Kasseler Steinschneise; Dompfaff mehrfach u.v.a.. Die Wiesen blühen herrlich mit Arnika montana und auch massenhaft Platanthera chlorantha. Ein Knopfböckchen zieht auf die Struthwiese, fegt und plätzt mit viel Gehabe an einer Distel. Eine Ricke beobachtet ihren etwas schwächlich geratenen, vorjährigen Sohn missbilligend und scheint nicht sicher, ob aus ihm jemals ein starker Rehbock werden kann.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 20. Jun. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Meldung vom 19.06. Fasan bei Hübenthal

    von Jörg Brauneis

    Sehr geehrter Herr Dörrig,
    die Frage, wo dieser mongolische Ringfasan herkam, ist schwer zu beantworten. Meines Wissens werden derzeit und wurden in den letzten Jahren im Werra-Meißner-Kreis keine Fasane mehr ausgesetzt. Dennoch tauchen sie ab und zu auf. Letztes Jahr hielt sich ein Ringfasanenhahn über Wochen am alten Bahnhof in Waldkappel-Bischhausen auf. Vermutlich stammen die Tiere aus Liebhaberhaltungen. Außer in der Werraaue sehe ich im Werra-Meißner-Kreis auch keinen Lebensraum für Fasane. Vielleicht war Ihr Fasan aber auch ein Niedersachse, die ja - sturmfest und erdverwachsen - etwas härter im Nehmen sind als die Hessen.
    Herzliche Grüße
    Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 20. Jun. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Vogelwelt bei Eschwege

    von Jörg Brauneis

    Heute abend 'Am Bohnengraben' in der südlichen Gemarkung von Eschwege: 3 schlagende Wachtelhähne von einem Standort aus gehört (1x Zuckerrüben; 2x Wintergetreide); 1 Nachtigall singt; 1 Sumpfrohrsänger singt; Tuteltauben 2 singende Exemplare; 1 Kuckuck; Hohltaube 1 singt; später eine Rotte Sauen.
    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 19. Jun. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Fasan

    von Volker Dörrig

    Hallo,

    gestern Nachmittag machte ich auf der Landstraße zwischen Hübenthal und Mollenfelde eine für den Werra-Meißner-Kreis außergewöhnliche Entdeckung. Ich sah am Straßenrand einen mongolische Ringfasan - es war ein Hahn -, der mich kurz anschaute und dann in ein nahegelegenes Kornfeld abflog. Wo kam dieser Hahn wohl her??? Ob es sich um einen ausgesetzten Fasan handelt? Sowie wie mir bekannt ist, sind die Fasane hier schon seit den 70er Jahren verschwunden.

    Liebe Grüße
    Volker Dörrig

    Landkreis: Werra-Meißner

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  • 19. Jun. 2009 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Gelbspötter in Albungen

    von Claus Neubeck

    am 10.6. 1 singender Gelbspötter am Ortsrand im FFH/NSG Werra-Altarm Albungen

    Landkreis: Werra-Meißner

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