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  • 02. Okt. 2011 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Greifvögel und Rehe

    von Jörg Brauneis

    Gestern Abend im Natura 2000 Vogelschutzgebiet „Rendaer Höhe“ am Dieberitt (Ringgau - Renda):
    14 Mäusebussarde auf den für dieses Jahr sehr spät noch einmal im Schwad liegenden Mähwiesen.
    6 Rote Milane
    1 Habicht fliegt hastig über die Wiesen begleitet von einer Wolke aus Kleinvögeln.
    Später dann ein Sperber explosionsartig aus einer Hecke startend.
    1 Turmfalke
    Überall große Flüge von Feldlerchen auf den Äckern; in den Hecken wiederholt Wacholderdrosseln (meist 10 – 20 Vögel), immer wieder Hohltauben einzeln oder in kleinen Flügen bis zu fünf Tieren.
    Am Dieberitt stehen vier Rehe in einer ungemähten Wiese und haben hier auf der Hochfläche (430 m über NN) schon in die graue Winterdecke verfärbt, während im Schlierbachswald am Rande des Werratals das Rehwild noch in sommerlichem Feuerrot geht.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Rendaer Höhe

    Fotograf:

  • 22. Jun. 2011 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Rendaer Höhe

    von Jörg Brauneis

    Heute Abend im Natura 2000 Vogelschutzgebiet „Rendaer Höhe“ am Dieberitt (Ringgau - Renda):
    1 Raubwürger; einmal eine, dann nochmals 5 Hohltauben in den Feldhecken; ein Flug von 15 Grünlingen beerntet den reifenden Raps; eine Wachtel schlägt; 2 Feldhasen.
    Dies alles bei starken Wind aus Südwest mit heftigen Schauern.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Rendaer Höhe

    Fotograf:

  • 27. Mai. 2011 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Rendaer Höhe

    von Jörg Brauneis

    Gestern am frühen Abend im Natura 2000 Vogelschutzgebiet „Rendaer Höhe“ am Dieberitt (Ringgau - Renda):
    Mehrfach kleinere Flüge Hohltauben auf den Feldern und in den Windschutzhecken (je drei, vier und fünf Hohltauben und einzelne Tauben in den Hecken, wohl zur Übernachtung einfallend.
    Endlich ruft auch eine einsame Wachtel aus einem Wintergetreideschlag. Eine Wachtel ist für die Ringgauhochfläche natürlich noch gar nichts, aber es ist für die Wachteln noch früh im Jahr und der Weg aus dem Sahel ist weit!
    Ein Kuckuck ruft. Dorngrasmücken und Goldammern singen in den Hecken.
    Die meisten Wiesen sind gemäht, Eine Ricke steht mit ihrem Kitz in einer ungemähten Silagewiese. Hoffentlich ist das Kitz schon so gut auf den Läufen, dass es vor dem morgen oder übermorgen kommenden Kreiselmäher abspringt und sich nicht mehr drückt. Rehe und Mähwiesen – eine jahrhundertealte Mesalliance!
    Eine zerzauste Fuchsfähe schon früh am Abend. Die immer hungrigen Welpen treiben sie schon bei Tageslicht aus dem Bau, um Fraß zu besorgen. Vielleicht findet sich ja ein tot gemähter Junghase, das wäre eine Fest in der Fuchsburg.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Rendaer Höhe

    Fotograf:

  • 02. Mai. 2011 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Immerhin acht Rote Milane

    von Jörg Brauneis

    Am frühen Abend im Natura 2000 Vogelschutzgebiet „Rendaer Höhe“ am Dieberitt zwischen dem Ringelberg (436,4 m über NN) und dem Hohnsbach. Bei nur 5,5°C und starkem Wind aus Norden wenig Gesangaktivität. Selbst die Feldlerchen, die sonst die Luft auf dem Ringgau klingen lassen, schweigen.
    In den Baumhecken singen auf 4 Kilometer Länge nur: 2 Dorngrasmücken, 2 Mönchsgrasmücken, 1 Gartengrasmücke, 2 Goldammern, 1 Buchfink.
    Außerdem zwei Elstern, eine Ringeltaube, ein Flug Feldsperlinge (ca. 10 Ex.), 29 Rabenkrähen (fast alle in einem großen Flug), insgesamt 9 felderned Hohltauben (3+2+2+2), die zum Nächtigen in den Baumhecken einfallen.
    Ein eng zusammenhaltender Flug Rauchschwalben (20) und ein Flug Dohlen (9) dicht über Grund gegen den starken Wind nach Norden ziehend.
    Ein Paar Steinschmätzer auf einer Wintersaat, die mit Steinen übersät ist. Da die Wintergetreidesaaten – auf den besseren Böden – hier auf der Ringgauhochfläche jetzt gerade knöchelhoch sind, sind die Steinschmätzer gut zu sehen.
    Vier Mäusebussarde. Aber – immerhin – insgesamt 8 Rote Milane (3+2+2+1), die über den Wiesen und Feldern der Hochfläche nach Nahrung suchen.
    Dann ein Fuchs, der sehr erstaunt wirkt, dass hier und bei diesem Wetter ein Mensch (mit Dackelhund!) seinen Weg kreuzt und schließlich noch ein Hase.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Rendaer Höhe

    Fotograf:

  • 13. Feb. 2011 Mitglied im HGON Birdnet Club

    Kolkraben auf dem Ringgau

    von Jörg Brauneis

    Heute nachmittag 15 Kolkraben im Feld zwischen Ringgau - Röhrda und Grandenborn. Außerdem ein Kolkrabe an einem potentiellen Brutplatz an den Zehnuhrenklippen im NSG Boyneburg und Schickeberg. Der Wald am Schickeberg tief verschneit und von wabernden Nebelschwaden durchzogen. Tauwetter. Mehrfach Rehwild; ein frische Fährte einer starken, einzeln ziehenden Sau - wahrscheinlich ein suchender Keiler.

    Dr. Jörg Brauneis

    Landkreis: Werra-Meißner

    Vogelgebiet: Rendaer Höhe

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    www.ornitho.de

     

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