Beobachten
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23. Dez. 2011
Vogelbeobachtung Palmbachtal
Vogelbeobachtung Hahnstätten / Burgschwalbach
6.45 Uhr,trocken + 4 Grad
Waldohreule und Waldkauz nacheinander rufend
Wald Gertesheck
frohe Weihnachten wünscht
Michael Beensen
natur-im-.palmbachtal.deLandkreis: [außerhalb Hessens]
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13. Dez. 2011
Vogelbeobachtung Palmbachtal
Ergänzung Beobachtung von heute:
42 Goldammern am Futterhaus-12.35 Uhr- Station Waldrand
Michael BeensenLandkreis: [außerhalb Hessens]
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13. Dez. 2011
Vogelbeobachtung Palmbachtal Nordtaunus
Vogelbeobachtung heute im Sturm
auf der Nordseite des Feldes windstille Senke nach
Hahnstätten-
8.45 Uhr + 4 Grad, trocken , SW- Sturm
6 Rebhühner kurz auffliegend
1 Mäusebussard abgetrieben im Sturm
1 Mittelspecht, 1 Buntspecht am Waldrand
Michael Beensen
natur-iom-palmbachtal.deLandkreis: [außerhalb Hessens]
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30. Nov. 2011
Das hessische Amt Rheinfels und Rothühner
Das Fachgebiet für Mittelalterliche Geschichte (Frau Prof. Baumgärtner) der Universität Kassel zeigte vom 18.10. bis zum 22.12.2011 eine Ausstellung von Landtafeln des Festungsbaumeisters und Kartographen Wilhelm Dilich (1571 – 1650), die dieser im Auftrage des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel, genannt der Gelehrte, (1572 – 1632) von hessischen Ämtern und Landschaften angefertigt hat.
Eine der schönsten Tafeln ist die des linksrheinisch gelegenen, ehemals hessischen Amtes Rheinfels. Für dieses Amt Rheinfels, ehemals zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen gehörend, ist besonders für die Umgebung von St. Goar das Vorkommen des Rothuhns Alectoris rufa bis zum Ende des 16. Jh. belegt. LANDAU (1849) berichtet in seiner „Die Geschichte der Jagd und der Falknerei in beiden Hessen“, dass Landgraf Wilhelm IV. dem Herzog Julius von Braunschweig 12 „rothe Steinhühner“ (gemeint sind Rothühner!) geschenkt habe, die er vom Oberamtmann zu Rheinfels und dessen „Hühnerfängern und Waidleuten“ habe fangen lassen. Der Landgraf freute sich, dass die Hühner rasch so zahm wurden, „daß sie zu einem auf den Tisch flögen.“
Dieser Bericht LANDAUs ist der Beweis dafür, dass auf (ehemals) hessischem Gebiet Rothühner wild lebend vorkamen!
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: [außerhalb Hessens]
Fotograf: www.uni-kassel.de
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27. Nov. 2011 Ornitho
Hallo,
eine Verknüpfung von Ornitho.de mit den jeweiligen regionalen Beobachtungs-Webseiten ist von Anfang an geplant gewesen. Nur dauert eine solche Umsetzung halt seine Zeit.
Das Schöne an Ornitho ist doch, dass man sich die Daten, die man braucht, sofort herausfiltern kann. Man kann Ornitho personalisieren, so dass die Beobachtungen der Landkreise, die für einen selbst interessant sind, direkt auf der Startseite angezeigt werden.
Wir in RLP machen es so, dass wir unsere Beobachtungsdaten in Ornitho eingeben und ins birdnet-rlp.de dann eine Tageszusammenfassung eintragen. So gehen die Daten der häufigen Arten nicht verloren, aber die Webseite ist trotzdem belebt.
Ausserdem nutzen wir unsere Plattform zum Diskutieren. Das war auch von Anfang an so geplant gewesen.
Gruß, JuliaLandkreis: [außerhalb Hessens]
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28. Okt. 2011
Alexander Theodor von Middendorff
Die Meldung des Mellumrats e.V., dass Anfang Oktober auf der Nordseeinsel Mellum ein Middendorff-Laubsänger – als möglicher Erstnachweis für die Westpaläarktis – beobachtet worden sei, möchte ich zum Anlass nehmen, auch an dieser Stelle noch einmal auf das Werk dieses großen russischen Naturforschers Alexander Theodor von Middendorff hinzuweisen. Ein Forum haben wir ja leider nicht.
Alexander Theodor von Middendorff (1815 – 1894) war promovierter Arzt und außerordentlicher Professor für Zoologie in Kiew, bevor er in den Jahren 1842 bis 1844 im Auftrag der Petersburger Akademie der Wissenschaften eine Forschungsreise nach Sibirien unternahm. Diese Reise führte ihn zunächst auf die Taimyrhalbinsel, dann an das ochotskische Meer und an den Amur. Middendorff hat die Ergebnisse seiner Forschungen in Sibirien in einem mehrbändigen Werk zusammengefasst: „Reise in den äußersten Norden und Osten Sibiriens während der Jahre 1844 und 1844.“ Auszüge aus diesem Werk sind 1953 bei VEB F.A. Brockhaus-Verlag, Leipzig, erschienen unter dem Titel: „Auf Schlitten, Boot und Rentierrücken.“ Middendorff zeigt sich darin nicht nur als ein exakter Naturbeobachter, sondern auch als ein Erzähler, der seine Leser zu fesseln vermag. Seine auch heute noch aktuell klingenden Auffassungen zum Umgang mit der Natur und den indigenen Völkern stehen oft in deutlichem Gegensatz zu der im Zarenreich üblichen Praxis. Dabei spart er mit Kritik an dieser Praxis nicht.
Er beschreibt so bemerkenswerte Naturphänomene wie den Frühjahrszug der Alpenschneehühner am Fluss Chatanga (Taimyrhalbinsel), den er am 19. April 1843 beobachtete. Auffällig ist, das Potapov (1989) im 4. Band des Handbuchs der Vögel der Sowjetunion den nordwärts gerichteten Frühjahrszug der Alpenschneehühner schon für die Zeit zwischen dem 5. und 25. Februar, also mehr als zwei Monate früher, angibt („sobald sich die Sonne über dem Horizont zeigt“). Dies könnte ein Hinweis auf Klimaveränderungen sein.
Die Taimyrhalbinsel ist heute Teil des Großen, arktischen Schutzgebiets (Bolschoi Arktitscheski Sapowednik), dem mit 41692 km² größten Schutzgebiet Russlands (beinahe zweimal so groß wie Hessen!).
Der Name Alexander Theodor von Middendorffs hat sich auch in mehreren, deutschen Vogelnamen erhalten:
- Middendorff-Laubsänger (Phylloscopus plumbeitarsus)
- Middendorff-Saatgans (Anser fabalis middendorffii)
- und der von ihm selbst beschriebene Middendorff-Schwirl (Locustella ochotensis).
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: [außerhalb Hessens]
Fotograf: wikipedia
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11. Okt. 2011
Middendorff - Laubsänger auf Mellum
Der Mellumrat e.V. (www.mellumrat.de) teil mit, dass die Naturschutzwarte des Mellumrats auf der Nordseeinsel Mellum (östlich von Wangerooge) einen Middendorff – Laubsänger (Phylloscopus t. plumbeitarus, SWINHOE, 1861) beobachtet haben. Dies ist vorbehaltlich der Anerkennung durch den Deutschen Avifaunistischen Rat der erste Nachweis für Deutschland.
Die Art ist in den Taigawäldern des östlichen Sibiriens bis an das Ochotskische Meer verbreitet.
Benannt ist die Art nach dem aus dem Baltikum stammenden, russischen Zoologen Alexander Theodor von Middendorff (1815-1894). Middendorff hat seine Reisen in den fernen Osten des russischen Reiches in einem Buch „Auf Schlitten, Boot und Rentierrücken“ beschrieben, das zuletzt im VEB F.A. Brockhaus Verlag , Leipzig, in den fünfziger Jahren herausgegeben wurde, aber derzeit nur noch antiquarisch zu erhalten ist.
Das Bild des Middendorff – Laubsängers stammt von Benjamin Gnep, Mellumrat.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: [außerhalb Hessens]
Fotograf: Benjamin Gnep Mellumrat e.V.
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19. Sep. 2011
Grüße von Amrum
Hallo!
Aus dem nordfriesischen Wattenmeer mit seinem überwältigendem Vogellreichtum grüßen wir die hessischen Beobachterinnen und Beobachter!
Eleonore und Peter ErlemannLandkreis: [außerhalb Hessens]
Fotograf: Peter Erlemann
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03. Aug. 2011
Seminar "Beringung und Wiederfunde" in Dessau
An alle Ornis: Der Verein ProRing führt am 17./18.9. in Dessau ein Seminar mit dem Thema "Beringung und Wiederfunde" durch, dessen Inhalte durchaus auch für den Nicht-Beringer von Interesse sind. Das Programm ist dank hervorragender Referenten äußerst interessant. Es sind nur noch 10 Plätze frei. Einfach mal reinschauen:
http://www.proring.de/download/Seminar%20Wiederfunde.pdf
Viele Grüße
Katja Fuhr-BoßdorfLandkreis: [außerhalb Hessens]
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01. Aug. 2011
Ein Forum wird dringlich!
Liebe Seitenbetreiber und HGON-Birdnet-Leser,
vorweg: mir ist es unangenehm, einen Beitrag, der eigentlich in ein FORUM gehören würde, auf einer Seite zu posten, auf der nur VOGEL-Beobachtungsmeldungen zu finden sein sollten!
Dass die "Wichtigen Hinweise" fürs HGON-Birdnet vielen unbekannt zu sein scheinen oder von keinem Interesse, daran hat man sich ja bereits gewöhnt. Aber zur Zeit verwässert das Birdnet doch sehr, es wird zunehmend als Forum missbraucht (siehe Vorredner). Das mag zu einem gewissen Grad nachvollziehbar sein, da nach bereits mehr als einem halben Jahr immer noch keine Lösung für das zuvor bestehende "Forumartige" existiert. Und ich selbst mache mich gerade auch des Birdnet-Missbrauchs schuldig - ich bitte um Verzeihung, weil es zur Zeit keine andere Möglichkeit gibt.
Hinzu kommen leider vermehrt Meldungen/Anfragen, die rein gar nichts mehr mit einer Beobachtung zu tun haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Forum ist unabdingbar und dringlich! Damit möchte ich dem Ausdruck des Wunsches meiner Vorredner nach einem Forum nochmal bekräftigen. Ich bin gerne bereit, auf eine ganze Menge teuren Komfort, den die Seite bietet (der vermutlich sowieso brach liegt, da kaum genutzt) zu verzichten, wenn dafür endlich ein richtiges Forum bereitgestellt wird. Eine Seite lebt nicht nur von ihren Inhalten, sondern wesentlich auch von ihren Nutzern...
Viele Grüße,
Elias Barnickel
PS: Wer nun zu dem Schluss kommt, dass mein Beitrag hier im Birdnet eigentlich nichts zu suchen hat, der hat die Problematik verstanden. =)Landkreis: [außerhalb Hessens]
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29. Jun. 2011 Rauchschwalben
In unserer alten Schmiede in Nordfriesland hat sich ein Rauchschwalbenpärchen niedergelassen. Da wir dort nicht ständig sind (Ferienhaus zur Vogelbeobachtung), hatte ich im Mai versucht, die dauernd durch die Tür fliegenden -aber noch nicht bauenden- Vögel vom Brüten am ungünstigen Standort abzuhalten, die Tür mußte ja bei Abwesenheit geschlossen werden und die Schmiede ist dann kompett zu. Denkste... Als ich jetzt wieder nach 3 Wochen kam, war das Nest fertig und wir legten uns auf die Lauer, wo sie wohl in die Schmiede eindringen konnten. Sie haben es tatsächlich geschafft, in vollem Flug durch ein 5 cm Durchmesser großes Loch in der Tür zu huschen. Hoffentlich schaffen später die Jungen den gleichen Weg zurück ins Freie... Und vor Allem sind wir glücklich, trotz Abwesenheit unfreiwillig eine Nistmöglichkeit geboten zu haben. Schön...
Landkreis: [außerhalb Hessens]
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22. Jun. 2011
Nochmals Vogelwelt auf Wangerooge
Eigentlich ist es keine besonders gute Idee die ehemals oldenburgische Nordseeinsel Wangerooge Mitte Juni (auch) zur Vogelbeobachtung aufzusuchen. Nach Mitteilung des Mellumrats, der die zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehörende Insel betreut, werden Mitte Juni gerade einmal gut 2000 Enten, Gänse und Limikolen auf der Insel gezählt. Ende August sind es dann schon wieder über 45000.
Dennoch konnte ich auf den Salzwiesen und in den eingedeichten Innengroden auch in diesem Jahr wieder viele interessante Beobachtungen machen: Turmfalke, Korn- und Rohrweihe repräsentierten die Greifvögel; Lach- und Silbermöwen waren noch an den Brutkolonien. Rotschenkel und Austernfischer waren die auffälligsten Limikolen. Zahlreiche Eiderenten (meist Erpel) dümpeln auf dem Meer besonders an der Westspitze am Anlege. Vor allem Flussseeschwalben jagen über dem Wasser. Überall Dohlen im Inseldorf. Auf den Wiesen blüht massenhaft das breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis).
Das Bild zeigt einen Blick über die Salzwiesen zum Westturm, dem Wahrzeichen von Wangerooge.
Naturschutzsorgen gibt es auch auf Wangerooge: Derzeit wird in Wilhelmshaven am Jadebusen auf einer Fläche von etwa 360 Hektar der JadeWeserPort gebaut, in Zukunft der wichtigste Tiefwasserhafen Deutschlands mit einem gigantischen Warenumschlag auch von zahlreiche Gefahrgütern – wie z.B. Rohöl. (Zum Vergleich: größenordnungsmäßig entspricht der Größe diese neuen Hafens in etwa der Fläche des für den Bau der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen vernichteten Waldfläche!) Derzeit wird vor Wangerooge die Fahrrinne ausgebaggert für diesen Hafen, in dem jetzt schon Schiffe von über 300 m Länge und fast 60 m Breite anlegen. Außerdem verlaufen in Sichtweite von Wangerooge die Einfahrt in das Weser- und das Elbefahrwasser! Nicht auszudenken, was bei einer Tankerhavarie in diesem sensiblen Lebensraum passiert. Auch wenn umfangreiche Notfallpläne wie das ständige Vorhalten von Notschleppern und Leichtertankern zwingend vorgeschrieben sind, so ist doch die Vorstellung eines über 300 m langen, evtl. manövrierunfähigen Tankers, der sich in einer nur 300 m breiten Fahrrinne querlegt mehr als beunruhigend. Selbstverständlich aber sind solche Sorgen nicht so brennend und populär wie das Abschalten hiesiger Atomkraftwerke nach einem schrecklichen Unglück am anderen Ende der Welt.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: [außerhalb Hessens]
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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22. Jun. 2011
Wilde Fasanen auf Wangerooge
Jedes Jahr aufs Neue bin ich erstaunt über die große Anzahl der auf der ostfriesischen Nordseeinsel Wangerooge im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer lebenden Fasanen. Auch in diesem Juni wieder zahlreiche Hähne (s. Bild), die phänotypisch meist dem Böhmischen Jagdfasan (Phasianus colchicus colchicus) entsprechen. [Leider haben diese Vögel ja schon mit der Namensgebung Pech, denn die Bezeichnung „Jagd“-Fasan allein sichert den Tieren schon den Unmut vieler Pharisäer.] Da alle in Deutschland frei lebenden Jagdfasanen einem Rassengemisch aus mehreren Fasanenrassen entstammen (neben dem Böhmischen Jagdfasan der Chinesische Ringfasan - P.c. torquatus, der Mongolische Ringfasan – P.c. mongolicus und der Japanischer Buntfasan – P.c. versicolor), scheint sich unter natürlichen Bedingungen (also ohne Aussetzungen und Bejagung) aus dem Rassengemisch der Colchicus – Typ wieder herauszumendeln. Diese Fasanenrasse – aus dem Lande Colchis am Schwarzen Meer stammend - wurde schon von den Römern vor mehr als 2000 Jahren nach Deutschland gebracht und gedeiht regional – aller Verspottung als Jagdpapagei zum Trotz - prächtig.
Auch in Hessen leben die Fasanen in sich selbst erhaltenden Populationen etwa im Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue und „VÖGEL IN HESSEN“ bezeichnet das Hessische Ried und die Wetterau als Schwerpunkte des Fasanenvorkommens in Hessen.
Der wesentliche Faktor für eine gute und stabile Fasanenpopulation ist dabei das weitgehende Fehlen der Bodenfeinde, vor allem des Fuchses. Die Fasanenhenne muss nun einmal 23 bis 25 Tage brüten, und die in dieser Zeit mit der Welpenaufzucht beschäftigte Fuchsfähe revidiert jede Nacht die von den Fasanen zur Brut bevorzugten Biotopstrukturen.
Die Nordseeinseln sind sowieso zumeist frei von Bodenräubern und in den Rheinauen ertränkt der Fluss alljährlich mit den Sommerhochwässern den gesamten Fuchsnachwuchs.
Auf Wangerooge habe ich in diesen Junitagen mehrere, zum Teil kopfstarke Gesperre führende Fasanenhennen in den Salzwiesen und in den Innengroden beobachtet. Man kann nur hoffen, dass viele der Küken groß werden und vor Sumpfohreule, Turmfalke, Korn- und Rohrweihe, Silber- und Heringsmöwe rechtzeitig in die hohe Vegetation flüchten können, während sich die Hennen mit dem Löwenmut der Mütter den Feinden entgegenstellt.
Dr. Jörg Brauneis
Landkreis: [außerhalb Hessens]
Fotograf: Dr. Jörg Brauneis
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18. Jun. 2011 11. -14.6. über Pfingsten
Moin,
Beobachtungen bei Besuch in SA, Altmark.
Drömling: von Miersterhorst nach Piplockenburg auf Lichtleitung: Raubwürger, am Kanalflachwassersee: unter anderem: Seeadler, Kolonie Uferschwalben.
Im nördlichen Drömling Bereich Steimke, Kunrau, Jahrstedt: Wiesenweihe, 15 Kraniche, mehrere Reviere Ortolane, sowie am alten Bahnhof in Kunrau. Wendehals. Nachts Wachtel, Heidelerche und Ziegenmelker
Gruß gg
Landkreis: [außerhalb Hessens]
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09. Jun. 2011
Magenkonvulsion auf zypriotisch…
Hallo Jochen -
falls du mal an bulimische Verschlankung gedacht hast, hier ein probates Mittel:
http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/zypern
Allerdings sind die Kreter, die (Süd-)Franzosen, die Italiener auch nicht besser. Ein `Malteser` (Kreuz) ist da allerdings auch kontraproduktiv!
Wir können uns hier ja an den tollsten Seltenheiten delektieren: solange in diesen Gegenden die (Zug-)Vogeljagd so exzessiv, unselektiv und einer Hochkultur unwürdig weiter betrieben wird, werden die Seltenheiten immer seltener und der degressive Verlauf der Populationen wird auch durch ein mit noch so viel Herzblut geleistetes Engagement nicht aufzuhalten sein.
Manchmal wird`s jedoch auch selektiv betrieben: in Gläser eingelegte Mönchsgrasmücken sind wohl ein Schmankerl bei Gourmets…
komiteeische Grüße
Manfred GuniaLandkreis: [außerhalb Hessens]
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30. Mai. 2011
AW: Artenschutz und Windenergie
Hallo Matthias,
in der Hoffnung, dass wir uns zeitnah wieder im Nordhessen begegnen und dort ein Gespräch zu dem Thema intensivieren können, möchte ich mich für Deine Worte bedanken, gleichwohl aber in aller Kürze antworten.
Ich teile Deine Meinung, dass Strom sparen sicherlich ein wichtiger Beitrag ist, der noch mehr in die Öffentlichkeit getragen werden muss und es Personen gibt, die auch mit einem Sack Heu nach Möglichkeit Geld verdienen möchten. Doch das alles bringt uns in der Diskussion mit dem beschlossenen Ausbau der Windenergie alles reichlich wenig.
Auch die Tatsache, dass das größte Problem in der Energiefrage die Endlagerung von Atommüll ist, sollte zunächst im Zusammenhang "Windenerige und Naturschutz" keine Rolle spielen.
An dieser Stelle sei auf das "Grundsatzprogramm Energie" des NABU zur Energiewende hingwiesen, das unter http://www.nabu.deimperia/md/content/nabude/energie/19.pdf als PDF zum Download bereit steht.
Es sollte klar sein, dass die Windenergie in Hessen Potenzial hat, das zugunsten der Energiewende und im Hinblick auf den dringend erforderlichen Atomausstieg ausgeschöpft werden kann, ganz gleich, ob es sich dabei um finanzielle Aspekte handelt oder aber auch aus naturschutzfachlicher Sicht zu den 600 Anlagen in Hessen weitere dazukommen können.
Dabei hat es wie zuvor formuliert nichts mit Träumereien zu tun, wenn ich davon ausgehe, dass der Ausbau der Windenergie durchaus naturverträglich möglich ist. Raumordnung und Regionalplanung sollten jedoch beim Ausbau eine besondere Steuerungsrolle besitzen, im Zuge der in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden anhand langjähriger Erfahrungen Windkraft-Tabuzonen festgelegt werden sollten und somit der Naturschutz bei Einzelfallentscheidungen gar nicht zwingend als "Nein-Sager" auftreten müsste.
Gut ist, dass es auch in den Reihen der Betreiberbranche mir bekannte Ansprechpartner gibt, die am naturverträgliche Ausbau der Windenergie interessiert sind und die kein Interesse u. a. an jahrelangen Rechtsstreits und das Anfertigen unzählicher Gutachten haben. Und daher auch mein Vorstoss, dass es zielführend wäre, wenn sich z. B. an der Naturschutz-Akademie Hessen regelmäßig Befürworter und Gegner treffen, um sachlich zu diskutieren. Erste Vorstöße hat es dieses Jahr gegeben.
Zu guter Letzt etwas Ornithologisches: Zum von Dir erwähnten Odinshühnchen muss man in meinen Augen gar nicht ubedingt fahren; früher oder später sitzt es nämlich genau vor Dir!
Viele Grüße,
MaikLandkreis: [außerhalb Hessens]
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30. Mai. 2011
AW: Schöne neue Welt der Windenergie
Sehr geehrter Herr Brauneis,
interessiert habe ich Ihren Beitrag gelesen und möchte mich kurz dazu äußern, zumal das Thema Windenergie meines Wissens nach auch innerhalb der HGON seit Jahren heiß diskutiert wird. Dies mag daran liegen, dass auch bei der HGON sowohl Planer wie auch Gegner u. a. im Hinblick auf den Rotmilan und das europäische Naturerbe vertreten sind.
Ich würde mir wünschen, dass zwischen Befürworter- und Gegnerseite in Zukunft ein kontinuierlicher Dialog entsteht, der alle Beteiligten auf den neusten Stand der Forschung bringt und anerkannt wird, dass Windkraftanlagen in sensiblen Bereichen (EU-VSGs, wichtige Rastgebiete und Zugkorridore, Schwerpunkträume von Rotmilan und Brutvorkommen des Schwarzstorchs etc.) durchaus eine Gefahr für den Natur- und Artenschutz darstellen.
Das gilt gerade jetzt, wo auf politischer Ebene endlich der von uns allen seit Jahrzehnten gewünschte Atomausstieg auf Bundesebene näher zu rücken scheint und Biblis wohl nicht wieder "angeworfen" wird, was sicherlich auch im Sinne des großen Willy Bayer gewesen wäre, den ich leider viel zu selten in seiner eindrucksvollen Art erleben durfte.
Ein gemeinsames Papier von NABU und BWE in Hessen wäre ein Beitrag für den naturverträglichen Ausbau der Windenergie gewesen und wäre für die Naturschutzarbeit u. a. von NABU und HGON ein wichtiger Beitrag für die tägliche Arbeit gewesen.
Es gilt, dass zukünftig Umweltschutz auf der einen sowie Natur- und Artenschutz auf der anderen Seite gleichwertig betrachtet werden.
Die aktuelle Aufbruchszeit der "Windmüller" ist ein Grund mehr, sich nun intensiv mit dieser Branche auseinander zu setzen und fachlich zu argumentieren, statt sich abwartend zurück zu ziehen und zu resignieren.
Freundliche Grüße,
Maik SommerhageLandkreis: [außerhalb Hessens]
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20. Apr. 2011 Raubseeschwalbe in Waaghäusel
Gestern, 19.4.11 patrouillierte eine Raubseeschwalbe PK zwischen 11.30 Uhr (entdeckt) und 13.00 Uhr (heimgefahren) über dem NSG"Waagbachniederung"
Landkreis: [außerhalb Hessens]
Fotograf: Herbert Zettl
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17. Apr. 2011 Kraniche bei Saulheim/Rheinland-Pfalz
Meine Tochter beobachtete heute Nachmittag ca. 40 Kraniche in der Nähe von Saulheim NE fliegend.
Landkreis: [außerhalb Hessens]
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10. Apr. 2011
Sichler nun bei Göttingen
Hallo,
soeben fand ich im club300 die Meldung, dass der farbberingte Sichler, welcher sich vom 30.3. bis gestern (9.4.) im Bingenheimer Ried aufgehalten hatte, nun bei Göttingen aufgetaucht ist:
> 1 ad LK Gö, Seeanger, Benedikt Bierwisch
>
>
> Hallo Beobachter,
>
> ab 18:15 Uhr konnten Klaus Dornieden und ich, später auch diverse andere
> Beobachter, bei schönem Licht am Seeanger im Lk Göttingen wunderbar
> einen
> adulten, wahrscheinlich vorj. Sichler beobachten. Bis zur Dämmerung. Er
> trägt einen weißgelben Ring mit der Bezeichnung: VO2. Eine Nachsuche
> morgen
> sollte sich lohnen.
>
> Viele Grüße
>
> Benedikt BierwischLandkreis: [außerhalb Hessens]
- Seite 1
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ornitho.de
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