Vogelbeobachtungsgebiete

Berger Hang/ Enkheimer Ried

Lage:

Das Vogelbeobachtungsgebiet "Berger Hang/ Enkheimer Ried" liegt am Ostrand Frankfurts.

 

Schutzstatus:

LSG und NSG

 

Lebensräume:

Alte Streuobstbestände mit Halbtrockenrasen und Grünland prägen den Berger Südhang. Er ist mit vielen Hecken und Kleingärten durchsetzt. Im östlichen Teil speist eine Quelle eine kleine Schilffläche.

Das Enkheimer Ried am Fuße des Berger Südhangs, bietet neben der großen offenen Wasserfläche des Riedteichs auch einen ausgedehnten Schilfbestand mit Gehölzgruppen.

 

Größe:

Das NSG Enkheimer Ried umfast 8,6 ha, der Berger Südhang ca. 60 ha.

 

Entstehungsgeschichte:

Berger Hang und Enkeimer Ried wurden durch den alten Mainlauf geformt. Der örtlichen Apfelweinkultur hat der Hang seinen Streuobstbestand zu verdanken. Das Ried ist Überbleibsel eines Moores, das lange Zeit zur Torf und Trockeneisgewinnung genutzt wurde. 1937 wurde ein Teil des Rieds unter Schutz gestellt.

 

Der Arbeitskreis FFM der HGON führt Pflegemaßnahmen in der Streuobstwiesen am Berger Hang durch.

 

Anfahrtsbeschreibung:

Vom Autobahnende der A 66 (Frankfurt – Hanau) am Hessen Center über die Borsigallee und Leuchte zum Schwimmbad und den Sportplätzen fahren. Dort stehen genügend Parkmöglichkeiten zur Verfügung

 

Route:

Vom Südende des Parkplatzes am Sportplatz/Schwimmbad gelagt der Besucher zum Enkheimer Ried. Hier bietet ein kleiner Hügel einen guten Einblick auf die westliche Wasserfläche des ansonsten nur schwer einsehbaren Riedteichs. Der südliche "Nachtigallen"-Weg entlang des Rieds bietet je nach Vegetation noch weitere meist unbefriedigende Einblicke auf die Wasserflächen. Die Nordroute indes gewährt zwar keinen Blick mehr auf die Wasserflächen, doch dafür überschaut man den Schilfbereich und zur linken Hand den Fuß des Berger Hangs mit einer Weidefläche.

Am östlichen Ende des Rieds hat man die Frankfurter Gemarkungsgrenze erreicht. Hier speist der aus dem Main-Kinzig-Kreis kommende renaturierte Tränkebach das Ried.

Wendet man sich von hier dem Hang im  Noren zu, kann man auf dem Höhen Weg den NSG Bereich des Berger Hangs queren. Der Aufstieg bietet im Frühjahr viele Botanische Besonderheiten am Wegesrand.

Auf der Höhe hat man einen weiten Blick in das Maintal, der während der Zugzeit recht lohnend sein kann. Auf Rückweg hinunter ins Ried bieten mehrer Querwege, weitere Einblicke in die Streuobstwiesen.

 

Vögel:

  Brutvögel Rastvögel 'Wintergäste'
1 Wasserralle (>1)   ''
2 Wendehals (0-1) Knäckente 'Wacholderdrossel'
3 Turteltaube (1-2) Krickente 'Erlenzeisig'
4 Neuntöter (3-5) Steinschmätzer 'Saatkrähe'
5 Pirol (2-3)   'Dohle'
6 Steinkauz (1-4)   'Gimpel'
7 Gartenrotschwanz (~10)   ''
8 Nachtigall (~10)    


Beste Jahreszeit:

 

Von Mitte April bis Mitte Juni sind nahezu alle interessanten Brutvögel anwesend und knnen ausgiebig beobachtet werden. 

 

Beste Tageszeit:

 

Der Besucher hat die Möglichkeit, in den frühen Morgenstunden das Maximum des Vogelgesangs.

 

Beobachtungstipps:

 

An sonnigen Tagen lohnt es sich die Ufer des Riedteichs nach der Europäischen Sumpfschildkröte ab zu suchen. Im späten Frühjahr blühen verschiedene Orchideen am Rand des Höhenwegs auf den Trockenrasenflächen des Bergerhangs. An der Vogelkundlichen Beobachtungsstation Untermain werden regelmäßig Vögel beringt (u.a. im Rahmen des IMS Programms). Interessenten können sich auf der Internetseite www.vbu-ffm.de informieren

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