Unsere Arbeitskreise

Arbeitskreis Groß-Gerau

Der Natur eine ernst genommene Stimme geben

Der Kreis Groß-Gerau besitzt eine sehr hohe Verantwortung für die Vielfalt der Arten. Als Gemeinschaft arbeitet der Arbeitskreis daran, die Biodiversität zu erhalten und auszuweiten.

Durch eine große Bandbreite an persönlichen Hintergründen und Ausbildungen verfügt unsere Gruppe über ein breites Spektrum an Kompetenzen, welche der Natur ihre Stimme gibt.

Austausch und Kooperation, aber auch kritisches Hinterfragen und Diskussion, gepaart mit Geduld und langem Atem erwiesen sich bisher als erfolgreiche Möglichkeit, diesem Ethos Ausdruck zu verleihen.

Unsere Arbeit

Nationale und internationale Programme

  • Wasservogelzählung
  • Kormoran SPZ
  • Monitoring häufiger Brutvögel
  • Monitoring seltener Brutvögel

Artenschutz

Nicht artenbezogene Arbeit

  • Schutzgebietsbetreuung
  • Naturschutzbeirat
  • Stellungnahmen bei Eingriffen
  • Internetplattform „Ornitho
  • Label „StadtGrün Naturnah“

 

 

 

Die Arbeitsgemeinschaft „Arktische Gänse Hessisches Ried“ hat sich zu Beginn diesen Jahres gegründet und engagiert sich für den Schutz arktischer Gänse. Die AG beobachtet aktiv die Bestandsentwicklung, versucht das Überwinterungsgebiet mitsamt der relevanten Gewässer zu sichern und informiert die Öffentlichkeit.

 

Hier gehts zum neuen Flyer....

 


 

HGON lässt mit Unterstützung von FRAPORT die Bedeutung alter Auwälder für geschützte holzbewohnende Käfer untersuchen

Im NSG “Kühkopf-Knoblochsaue“ ist der Lebensraum „Auwald“ in europaweit einmaligen, alten Beständen stellenweise erhalten geblieben.

Rosenkäfer, Foto: H. Zettl

Solche Wälder sind heute in Europa sehr selten und folgerichtig von der EU im Rahmen von „NATURA 2000“ besonders geschützt. Dieser Schutz stützt sich unter anderem auf das Vorkommen bestimmter Käfer-Arten, die ein intaktes Ökosystem signalisieren.

In der Vergangenheit verschwundene Auwälder sind heute nur noch an wenigen geeigneten Standorten wieder ansiedelbar. Sie brauchen zur Entwicklung wiederkehrende Überflutungen, die heute durch ein für die Landwirtschaft unterhaltenes „Sommerdamm-System“ auch in relativer Rheinnähe weitgehend unterbunden werden.

Heldbock, Foto: H. Zettl

Das „Karlswörth“ auf dem Kühkopf (vor dem Rheindurchstich eine Insel im Rhein) ist von einem Auwald bedeckt, der dem Wasserregime des Rheins immer uneingeschränkt ausgesetzt war und von der Forstwirtschaft seit 50 Jahren nicht mehr beeinflusst wurde. Dieser Wald ist wie kein anderer prädestiniert als Beispiel intakter Flussauen-Ökosysteme, aber auch Vorbild für neu zu gründende Auwälder am Rhein.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen erforschten bereits u.a. Pflanzengesellschaften, Pilze, Amphibien, Vögel, Libellen und Schmetterlinge dieses Vorzeigewaldes. Darauf baut die vom Regierungspräsidium beauftragte Grunddatenerhebung auf, die 2003 durchgeführt wurde. Sie bildet die Grundlage für spätere Dokumentationen der weiteren Entwicklung des FFH-Gebietes „Kühkopf-Knoblochsaue.

In den Ökosystemen der sehr alten Hartholzauwälder spielen holzbewohnende Käferarten eine besondere Rolle, deren „Leitarten“ Hirschkäfer, Eremit und Heldbock in der Grunddatenerhebung auch bereits dokumentiert wurden. Gleichzeitig zeigte sich aber ein Fehlen eingehender Untersuchungen der Käferfauna der alten Bäume. Die HGON, AK Groß-Gerau hat deshalb eine Untersuchung der holzbewohnenden Käferfauna im Karlswörth initiiert. Die Aktion wird aus dem Umweltfond der FRAPORT mit 40 T € gesponsert. Dadurch wurde es möglich Dr. Ulrich Schaffrath als anerkannten Spezialisten für holzbewohnende Käfer für diese Erforschung zu gewinnen.

SUCHE

Kontakt

Natascha Schütze
natascha.schuetze(at)hgon.de

 

Treffen der Beobachtergruppe Kühkopf:

Letzter Donnerstag im Monat, Sommerzeit 19 Uhr, Winterzeit 18 Uhr, in der Krone in Riedstadt-Erfelden

 
Treffen des Arbeitskreises Groß-Gerau:

Interessierte sind herzlich willkommen! Weitere Infos bei Natascha

 


 

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