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Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg


Exkursion zur wilden Ulfe

Der Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg der HGON bietet eine praxisnahe Exkursion zu einer Bachrenaturierung im NSG "Ulfewiesen bei Weiterode" an. 

Tag: 10. April 2017

Uhrzeit: 14:00

Treffpunkt: Östliche NSG Grenze zur Gemarkung Ronshausen an der Ulfebrücke.

Teilnehmerzahl: Da wir uns in einem kleineren Naturschutzgebiet aufhalten, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt.

Parkmöglichkeiten: begrenzt vorhanden

Anlass: Im Jahr 1996 erfolgte in Zusammenarbeit mit der Bundesbahn als Ersatzmaßnahme eine weitere naturnahe Umgestaltung der Ulfe. Planung und Bauüberwachung lag in Händen der HGON. Nachdem 20 Jahre vergangen sind, bieten sich jetzt sehr schöne Einblicke in einen sich frei entfaltenden naturnahen Bachabschnitt mit vielen interessanten Entwicklungsstufen an. 

Die typischen Vogelarten als wichtige Indikatoren solcher Gewässertypen stehen dabei im Fokus. Je nach Zeit und Interesse können weitere Renaturierungsabschnitte besichtigt werden.

Gelände: Wir bewegen uns weitgehend auf einen bestehenden naturnahen Wiesenweg.

Kleidung: Entsprechend dem Gelände ist eine angepasste Kleidung erforderlich.

Anmeldungen: Bitte beim Arbeitskreisleiter Arno Werner (AuRWerner@t-online.de) zur Exkursion anmelden.

 

Zur Einstimmung hier ein Video:

Renaturierung der Ulfe. Ein Film von Arno Werner

Ein Film für Freunde von kleinen Fließgewässern.

In den Jahren 1991 und 1996 konnte die begradigte Ulfe im Naturschutzgebiet Ulfewiesen bei Weiterode (Hessen, Kreis Hersfeld-Rotenburg) auf zwei Teilstrecken durch den ehrenamtlichen Naturschutz renaturiert werden. Ziel war es, durch die Verlegung des Baches und weitere Gestaltungsarbeiten den Bewohnern der Ulfe neue, großzügige und optimierte Lebensräume vorzubereiten. Das Gelände wurde danach der Natur überlassen, damit sich der Bach eigendynamisch entwickeln kann. Der erste Teil des Filmes zeigt die Arbeiten bei der zweiten Renaturierungsphase im Jahr 1996.

Im zweiten. Filmteil (Erfolgskontrolle) werden dann einige Tiere und Pflanzen im und am Bach vorgestellt (geplant, Herbst 2017).

 

 


Singschwäne in der Fuldaaue. Ein Film von Arno Werner

Der Singschwan gehört zu den gefährdeten Vogelarten in Europa. Die Vögel brüten in der osteuropäischen und sibirischen Taiga. Ihre Trendentwicklung ist positiv. Einzelne Paare haben sich bereits in Nordostdeutschland angesiedelt.

Als Zugvogel und Wintergast rasten Singschwäne unregelmäßig in der Fuldaaue und im EU-Vogelschutzgebiet Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula (Kreis Hersfeld-Rotenburg), insbesondere auf Äckern. Hier finden sie je nach Landbau Nahrung und Ruhe. Außerdem sammeln sie Kraft für den weiten Heimflug ins Brutgebiet.

Es wird erwartet, dass mit der zunehmenden Klimaerwärmung die Singschwäne sich nicht mehr so weit vom Brutgebiet entfernen und dass dadurch die Art nur noch sporadisch in dieser Region rastet.

 

Weiter zum Video


Bienenfresser

Bienenfresser mit Libelle (Foto: Arno Werner)

Nach sehr langer Abwesenheit brütete die imposante Art wieder im Kreis. Dies haben wir zum Anlass genommen, die Vögel zu beobachten und ihr Verhalten zu dokumentieren.

Ausgewählte Fotos in bester Qualität zeigen die Bienenfresser in ihrem Lebensraum von der Ankunft bis zum Abzug. Interessante brutbiologische Daten ergänzen den Beitrag, den Sie hier in einer PDF-Datei herunterladen können.

Bienenfresser im Mittleren Fuldatal - pdf

Eine Steigerung dazu ist der Film "Rückkehr der Bienenfresser" in zwei Teilen mit beeindruckenden Aufnahmen aus dem Leben der farbenprächtigen Vögel in der Fuldaaue:

"Rückkehr der Bienenfresser" Teil 1

"Rückkehr der Bienenfresser" Teil 2


Rotmilan

Rotmilane (Foto: Arno Werner)

Seit dem Jahr 2013 werden von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg, unterstützt durch örtliche Mitarbeiter, einige ausgewählte Brut- und Rastvögel im Stölzinger Gebirge kartiert. Der Rotmilan als Brut- und Zugvogel steht dabei im Mittelpunkt.
Wir stellen hier eine Zusammenfassung vor, welche Auszüge der Kartierungsergebnisse aus den Jahren 2013-2016 beinhaltet.  Die umfangreiche Originalfassung steht wegen sensibler Daten zu den Brutplätzen nur den Fachbehörden zu Verfügung. Allerdings sind die Informationen in Text, Zeichnungen und beeindruckenden Belegfotos schon sehr umfangreich und informativ, außerdem hilfreich bei ähnlichen Problemstellungen. Daraus ergeben sich belastbare Aussagen über die Populationsdichte (Hotspot) des Rotmilans im Stölzinger Gebirge. Windkraftrelevante Arten wie Schwarzstorch, Uhu und Fledermäuse sowie der Vogelzug werden thematisiert.

Titel: "Der Rotmilan und andere gefährdete Arten im Fokus geplanter Wind-kraftanlagen im Wald des Stölzinger Gebirges"


Als Ergänzung dazu gibt es eine Filmdokumentation über die Brutplätze des Rotmilans im Untersuchungsgebiet.


Neu

Eine Zusammenfassung der bemerkenswerten Vogelbeobachtungen aus dem EU Vogelschutzgebiet Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula für das Jahr 2015 steht jetzt als pdf Datei zum Download bereit.

Braunkehlchen im Naturschutzgebiet "Alte Fulda bei Blankenheim" (Foto: Arno Werner)


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