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Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg


Eisvogel mit Maus von Arno Werner

Eisvogel frisst eine Maus

 

Ein Film von Arno Werner

 

Eisvögel ernähren sich überwiegend von Fischen aber auch Wasserinsekten und deren Larven. Kleinkrebsen und Kaulquappen stehen ebenso auf dem Speiseplan.

In strengen Wintern, wenn die stehenden Gewässer zufrieren, besteht deshalb große Nahrungsnot und viele Eisvögel verhungern.

Die milde Witterung im Winterhalbjahr 2015-2016 wurde nur unterbrochen durch eine kurzzeitige Kälteperiode im Januar 2016. Das reichte aber aus, dass alle Stillgewässer in der Fuldaaue zufroren.

Nur an den kleinen Bächen Solz und Bebra, wo die Fließgeschwindigkeit hoch ist, blieben den Eisvögeln geeignete Jagdreviere.

In dieser Zeit gelangen die ungewöhnlichen Fotodokumente eines Eisvogelweibchens, das eine Maus am Solzbach erbeutet hatte. Das Männchen, das ebenfalls dort jagte, fand H. Schwarz kurze Zeit später tot am Ufer, vermutlich verhungert.

Die besten Fotos aus einer Serie zeigt dieser Filmclip (Länge 3:30 Minuten).

 

Verlinkung:

 https://youtu.be/NHLAhMXo4kk



Libellen im Kreis mit neuer Internetseite

Ein Weibchen der sehr seltenen Gestreiften Quelljungfer Cordulegaster bidentata bei der Eiablage im kiesigen Grund an einem kleinen Quellbach. Ihr Lebensraum erstreckt sich vom Quellaustritt bis etwa 500m danach.

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg und die NABU Gruppe Bad Hersfeld stellen ihre Libellenkartierung aus dem Kreis vor.
Auf einer eigens konzipierten Internetseite mit dem Namen www.libellenkartierung-kreis-hersfeld-rotenburg.de kann man sich jetzt über das Ergebnis informieren.
Die neue Internetseite bietet viele Highlights an. Die beiden Naturschutzverbände haben viel Wissenswertes über die schillernden Flugkünstler im Kreis zusammengetragen.
Arbeitsweise
Zu erst galt es älterer Daten aus Archiven und Gutachten aus den Schutzgebiet zu sichten. Ab dem Jahr 2011 begann dann eine intensive Kartierung im Kreisgebiet an dem sich 16 ehrenamtlich Mitarbeiter beteiligten. An ihren Vermehrungsorten wurden die Libellen zur exakten Bestimmung fotografisch doku-mentiert.
Über 9.000 Fotodokumente von Männchen, Weibchen, Jungtieren, Paaren, Paarung und bei der Eiablage kamen zur Auswertung. Die erste Bilanz war 53 Arten in 154 Fundstellen. Vier Arten davon sind allerdings schon verschollen.
Ein Auswahl der besten 1.000 Fotos in 48 Arten sind jetzt auf der Internetseite eingestellt.
Weil sich, je nach dem Alter der Libellen, die Körperfarben verändern, ist die Bestimmung nicht immer einfach. Dem interessierten Naturfreund und Nutzer steht damit eine umfangreiche Datenbank als Be-stimmungshilfe mit hervorragenden Fotos zu Verfügung.
Weitere Informationen bei den einzelnen Libellenarten gibt es in den Rubriken Lebensraum, Vermehrungs-stätten, Fundstellenkarten, Phänologie, Fortpflanzung und Gefährdung.
Damit die Übersicht nicht verloren geht, war die Unterstützung eines Spezialisten für die Erstellung Internetseiten sehr sinnvoll. Gemeinsam erarbeitete man eine attraktive benutzerfreundliche Konzeption.
Hier bewegt sich etwas
Ein Highlight und konkurrenzlos sind die Filmclips. In HD Qualität werden 38 Libellenarten vorgestellt. Dort kann man zum Bei¬spiel den Schlupfvorgang der seltenen Torf-Mosaikjungfer verfolgen.
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