Unsere Arbeitskreise

Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg


Neues Video: Löffelenten im EU-Vogelschutzgebiet Fuldatal

Ein Film von Arno Werner

Die Löffelente hat einen sehr langen und vorne löffelartig verbreiterten Schnabel, welcher namensgebend für die Art war. Der hoch spezialisierte Schnabel ist perfekt ausgestattet, um damit die Wasseroberfläche nach winzigen Algen und Kleinlebewesen zu durchseihen.
Die Löffelente brütet nicht im EU-Vogelschutzgebiet, tritt allerdings als Durchzügler regelmäßig auf. Die Rastpopulation im Schutzgebiet wird als stabil eingeschätzt.

Der Film zeigt einige Vögel im Naturschutzgebiet "In den Weiden bei Blankenheim". Das Gebiet gehört zu den wichtigsten Rasthabitaten im EU-Vogelschutzgebiet. Von einem Beobachtungsstand aus war es möglich, die rastenden Vögel ohne Störung zu beobachten. Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 2010 und 2012.

Hier können Sie den Film ansehen.


Neue Rotmilan-Doku online

Die Kartierung von gefährdeten Vogelarten im Stölzinger Gebirge durch ehrenamtlich tätige Naturfreunde geht nun schon ins 6 Jahr. Und wie immer gibt es interessante, bemerkenswerte und spannende Beobachtungen. Der aktuelle Dokumentarfilm möchte einiges davon zeigen.

 

Hier gehts zum Youtube-Video


Vogelkundlicher Bericht aus dem Mittleren Fuldatal

Kiebitzregenpfeifer (Foto: A. Werner)

Es gibt wieder viel Interessantes aus der Vogelwelt des Mittleren Fuldatals zu berichten und beeindruckende Bilder zu bestaunen. Ab sofort steht der neue Vogelkundliche Bericht mit einer Auswahl von Vogelbeobachtungen aus dem EU-Vogelschutzgebiet (VSG) „Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula“ aus dem Jahr 2016 zur Verfügung.

Ganz neu und wohl exklusiv ist das "Vogelkino": Über einen Link bei der betreffenden Vogelart erreicht man per Mausklick Kurzfilme über die beobachtete Art auf youtube. Denn Text und Foto können manchmal etwas langweilig sein; wenn sich aber etwas bewegt, wird es spannend. Wer hat zum Beispiel schon einmal den "Tanz" der Zwergschnepfe gesehen, wenn sie wippend am Bachufer steht?

Im Langzeitmonitoring stehen diesmal die regelmäßig rastenden 10 Entenarten im Fokus. An Seltenheiten konnten Moorente, Tafelente-Moorente (Hybrid), Rohrdommel, Kornweihe, Gold- und Kiebitzregenpfeifer, Sandregenpfeifer, Temminckstrandläufer und Silbermöwe beobachtet werden. Das Highlight 2016 waren fünf Bienenfresserpaare, die erstmals in der Fuldaaue im Schutzgebiete brüteten.

Download - Vogelkundlicher Jahresbericht 2016 

Bei Problemen mit den Video-Links laden Sie bitte zuerst das Dokument auf Ihren Rechner herunter.


Neuer Film über den Waldwasserläufer Tringa chropus

Der Waldwasserläufer Tringa chropus ist ein regelmäßiger auftretender Zugvogel im EU-Vogelschutzgebiet Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula im Zeitraum von März bis Oktober. Mit Abstand ist der April der Monat mit den meisten Beobachtungen. In milden Wintern können vereinzelt, aber selten, Vögel der Art an offenen flachen Gewässerufern ausharren, möglicherweise überwintern.

Bevorzugt sind die kurzlebigen Rasthabitate in den neu gestalteten Flutmulden im Rahmen von Auenrenaturierungen mit ihren sandigen und schlammigen Rohböden nach Beendigung der Bauphase. Vegetationsarme Ufer von Kiesgewässern werden ebenso gerne zur Rast aufgesucht. Weiterhin nutzt der Waldwasserläufer im Schutzgebiet ein breites Spektrum von flachen Gewässerufern, wenn sie nicht zu dicht zugewachsen sind.

In der Regel sind es rastende Einzelvögel oder kleinere Gruppen mit bis zu fünf Vögeln.

Der Waldwasserläufer ist scheu und fliegt meist schon vor der Beobachtung auf, wenn man ihn nicht vorher sieht.

Der Film zeigt die Art in einigen typischen Rasthabitaten im EU-Vogelschutzgebiet Fuldatal.

"Waldwasserläufer" ein Film von Arno Werner

 


Impressionen von der Exkursion zur wilden Ulfe am 10.04.17

Exkursion zur wilden Ulfe

Der Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg der HGON bietet eine praxisnahe Exkursion zu einer Bachrenaturierung im NSG "Ulfewiesen bei Weiterode" an. 

Tag: 10. April 2017

Uhrzeit: 14:00

Treffpunkt: Östliche NSG Grenze zur Gemarkung Ronshausen an der Ulfebrücke.

Teilnehmerzahl: Da wir uns in einem kleineren Naturschutzgebiet aufhalten, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt.

Parkmöglichkeiten: begrenzt vorhanden

Anlass: Im Jahr 1996 erfolgte in Zusammenarbeit mit der Bundesbahn als Ersatzmaßnahme eine weitere naturnahe Umgestaltung der Ulfe. Planung und Bauüberwachung lag in Händen der HGON. Nachdem 20 Jahre vergangen sind, bieten sich jetzt sehr schöne Einblicke in einen sich frei entfaltenden naturnahen Bachabschnitt mit vielen interessanten Entwicklungsstufen an. 

Die typischen Vogelarten als wichtige Indikatoren solcher Gewässertypen stehen dabei im Fokus. Je nach Zeit und Interesse können weitere Renaturierungsabschnitte besichtigt werden.

Gelände: Wir bewegen uns weitgehend auf einen bestehenden naturnahen Wiesenweg.

Kleidung: Entsprechend dem Gelände ist eine angepasste Kleidung erforderlich.

Anmeldungen: Bitte beim Arbeitskreisleiter Arno Werner (AuRWerner@t-online.de) zur Exkursion anmelden.

 

Zur Einstimmung hier ein Video:

Renaturierung der Ulfe. Ein Film von Arno Werner

Ein Film für Freunde von kleinen Fließgewässern.

In den Jahren 1991 und 1996 konnte die begradigte Ulfe im Naturschutzgebiet Ulfewiesen bei Weiterode (Hessen, Kreis Hersfeld-Rotenburg) auf zwei Teilstrecken durch den ehrenamtlichen Naturschutz renaturiert werden. Ziel war es, durch die Verlegung des Baches und weitere Gestaltungsarbeiten den Bewohnern der Ulfe neue, großzügige und optimierte Lebensräume vorzubereiten. Das Gelände wurde danach der Natur überlassen, damit sich der Bach eigendynamisch entwickeln kann. Der erste Teil des Filmes zeigt die Arbeiten bei der zweiten Renaturierungsphase im Jahr 1996.

Im zweiten. Filmteil (Erfolgskontrolle) werden dann einige Tiere und Pflanzen im und am Bach vorgestellt (geplant, Herbst 2017).

 

 



Bienenfresser

Bienenfresser mit Libelle (Foto: Arno Werner)

Nach sehr langer Abwesenheit brütete die imposante Art wieder im Kreis. Dies haben wir zum Anlass genommen, die Vögel zu beobachten und ihr Verhalten zu dokumentieren.

Ausgewählte Fotos in bester Qualität zeigen die Bienenfresser in ihrem Lebensraum von der Ankunft bis zum Abzug. Interessante brutbiologische Daten ergänzen den Beitrag, den Sie hier in einer PDF-Datei herunterladen können.

Bienenfresser im Mittleren Fuldatal - pdf

Eine Steigerung dazu ist der Film "Rückkehr der Bienenfresser" in zwei Teilen mit beeindruckenden Aufnahmen aus dem Leben der farbenprächtigen Vögel in der Fuldaaue:

"Rückkehr der Bienenfresser" Teil 1

"Rückkehr der Bienenfresser" Teil 2


Rotmilan

Rotmilane (Foto: Arno Werner)

Seit dem Jahr 2013 werden von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. Arbeitskreis Hersfeld-Rotenburg, unterstützt durch örtliche Mitarbeiter, einige ausgewählte Brut- und Rastvögel im Stölzinger Gebirge kartiert. Der Rotmilan als Brut- und Zugvogel steht dabei im Mittelpunkt.
Wir stellen hier eine Zusammenfassung vor, welche Auszüge der Kartierungsergebnisse aus den Jahren 2013-2016 beinhaltet.  Die umfangreiche Originalfassung steht wegen sensibler Daten zu den Brutplätzen nur den Fachbehörden zu Verfügung. Allerdings sind die Informationen in Text, Zeichnungen und beeindruckenden Belegfotos schon sehr umfangreich und informativ, außerdem hilfreich bei ähnlichen Problemstellungen. Daraus ergeben sich belastbare Aussagen über die Populationsdichte (Hotspot) des Rotmilans im Stölzinger Gebirge. Windkraftrelevante Arten wie Schwarzstorch, Uhu und Fledermäuse sowie der Vogelzug werden thematisiert.

Titel: "Der Rotmilan und andere gefährdete Arten im Fokus geplanter Wind-kraftanlagen im Wald des Stölzinger Gebirges"


Als Ergänzung dazu gibt es eine Filmdokumentation über die Brutplätze des Rotmilans im Untersuchungsgebiet.




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Kontakt

Arno Werner
Am Mühlrain 9
36179 Bebra
Tel.: 06622 - 430842
Arno.Werner(at)hgon.de


Vogelkundliche Berichte aus dem Mittleren Fuldatal

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Die Herausgabe der Schriftenreihe wurde eingestellt.

 

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