
16.05.2013
HGON sieht keinen Sinn mehr in Gesprächen mit RP in Sachen Museum im EU-Vogelschutzgebiet und hofft auf die EU:
"Warten wir ab, was unsere Beschwerde, die wir an die EU in Brüssel eingereicht haben, bringt."
Es gibt Naturschützer, die Naturschutz gegen Geld verhandeln und es gibt Naturschützer, die zwar Vogelhäuschen aufhängen und Vogelstimmen- Wanderungen machen, aber sich, wenn es ernst wird, wegducken, keine Position beziehen und schon gar nicht kämpfen, wenn es ihren Schützlingen ans Leder oder an die Federn geht. Dazu gehört offensichtlich nicht die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON). Die hat gerade einem Gesprächsangebot des Regierungspräsidium Gießen, in Sachen des umstrittenen neuen Lahn-Marmor-Museum im Vogelschutzgebiet in Villmar, eine begründete Absage erteilt.
Grundsätzlich begrüßen man solche Gespräche zwischen den verschiedenen Interessengruppen, Behörden und Verbänden. "Allerdings haben sie nur Sinn, wenn sie wenigstens in einigen Punkten ergebnisoffen sind." so die Arbeitskreisvorsitzenden Stahl, Kohl und Klenke. Deshalb hätten solche Gespräche stattfinden müssen, bevor alle entscheidenden Pflöcke eingeschlagen sind. Die Bedenken des HGON hinsichtlich der Belastungen für das Vogelschutzgebiet, seinen Erhaltungszielen und bezüglich der Auswirkungen auf das FFH Verschlechterungsverbot seien leider ignoriert worden, wie auch die Bedenken bezüglich der Durchführbarkeit und des Nutzens der vom Planer dargelegten Maßnahmen zur Eingriffsminimierung.
Ablenkungsmanöver der Behörden
Zudem haben sich die Untere Naturschutzbehörde beim Kreis (UNB) und Obere Naturschutzbebörde beim RP, "unverständlicherweise scheinbar mit Problemen befasst, auf die wir hingewiesen haben, sondern mit solchen Dingen, die für das Problem Uhuschutz u. FFH- Verträglichkeit höchstens drittrangig sind, wie Umsiedlung von Zauneidechsen (UNB) und Singvogelschutz (ONB) und die vom Planer vorgeschlagenen „Minimierungsmaßnahmen“ als ausreichend für eine Zustimmung gehalten. Das erinnert uns an ein ähnliches Vorgehen, als auch nur die Durchführung von „Randmaßnahmen“ für eine Zustimmung zum Gesamtvorhaben ausreichend war, als die Vogelschutzwarte einer starken Reduzierung des Abstandes von einem Schwarzstorchhorst zustimmte (Windkraftanlagen in der Gemeinde Hünfelden)." so die HGON
Der Zweck heiligt die Mittel
Nicht das veränderte Verhalten des Tieres war der Grund der Zustimmung...
Der Planer wolle dort "das Flugverhalten des Schwarzstorches dahingehend verändern, dass der Vogel in Richtung der geplanten Anlagen kaum mehr fliegt. Dazu soll die Gemeinde mehr und verbesserte Nahrungsangebote , wie Tümpel, zentral anlegen. Vielmehr hat die VSW die „perfekte“ Ausführung solcher Nahrungshabitate als ausreichend für ihre Zustimmung gehalten. Nicht das veränderte Verhalten des Tieres war der Grund der Zustimmung, sonder die „perfekte“ Ausführung eines Vorhabens. So hat man halt auch im Falle „Marmormuseum“ die Maßnahmen des Planers als zielführend und als ausreichend beurteilt -trotz unserer bekannten Einwände.
Die vom Planer zugesagten Maßnahmen zur „Gefahrenmimierung“ wurden übernommen und ihnen geglaubt ! Lediglich die Durchführung und Einhaltung wurden angemahnt trotz unserer Bedenken, dass sie kaum durchführbar und auch nicht erfolgversprechend sein würden und wir deren Einhaltung und Kontrolle in der Praxis als kaum praktikabel halten.
Die Gemeindevertretung von Villmar hat mittlerweile im Zuge des Bauleitverfahrens unsere Bedenken -wie üblich auf Empfehlung des Planers und wohl auch mit dessen Worten zurückgewiesen und somit abgeholfen. Schlimmer noch, Vertreter der SP'D meinten sogar, dem Uhu ginge es nach dem Bau des Museums besser !" so die Kritik der HGON
"Warten wir ab, was unsere Beschwerde, die wir an die EU in Brüssel eingereicht haben, bringt"
Man sehe keine reelle Chance, dass ein Befürworter des Museumsbaues auf diesem Standort, ein Behördenvertreter, die Gemeinde und wer auch immer, oder gar der Kreisvertrauensmann seine Meinung korrigiert und von der vollzogenen Zustimmung abrücke. "Außer Verständnis heischenden Worten für unseren Einsatz werden wir nicht anderes hören ! Aus Erfahrung wissen wir, dass eine von einem Behördenvertreter getroffene Entscheidung in der Regel nicht revidiert wird. Sich diese Blöße sich nicht zu geben ist üblich. Demzufolge haben wir uns nach reiflicher Überlegung und Beratung doch entschlossen, den angebotenen Gesprächstermin nicht wahrzunehmen. Alle unsere Argumente sind ja bekannt und liegen vor. Daran hat sich nichts geändert. Es ist jedem Verantwortlichen vielleicht immer noch möglich, sie ernster zu nehmen und seine Entscheidung zu überdenken. Warten wir ab, was unsere Beschwerde, die wir an die EU in Brüssel eingereicht haben, bringt." so der HGON Arbeitskreis Limburg-Weilburg (gm)
Nassauische Neue Presse vom 3.12.2012
Hier lesen Sie den Artikel.
HGON lobt „einmalige Partnerschaft“ im Bereich des Naturschutzes.
Lesen Sie hier weiter..
Unser Kommentar: Der Kreisvertrauensmann der VSW Herbert Friedrich, hat sich mit dieser Meinung ins Abseits manöveriert. Ein Eu-Vogelschutzgebiet mit dieser Einstellung zu behandeln, von einem KVM für Vogelschutz, was soll man dazu sagen ?!
Der AK Limburg Weilburg hat sich vergebens für den kleinen Fichtenwald eingesetzt: 150 Bäume werden gefällt! Lesen Sie hier weiter..
HGON-Arbeitskreis will Städte und Gemeinden ins Boot holen
"Der Arbeitskreis Limburg-Weilburg der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) ist besorgt, weil Feldwege und Feldraine immer mehr von der Landwirtschaft benutzt werden." Dadurch seien wichtige Biotope gefährdet.
"Im Brechener Kommunalwald hat ein Förster mit Rückendeckung des Forstamtes Weilmünster Mäusegift ausgebracht. Naturschützer schlagen Alarm: Damit würden auch andere Tiere, wie Füchse und Wildschweine vergiftet." Lesen Sie hier den vollständigen Artikel aus mittelhessen.de vom 3.7.2012
Große Freude herrscht bei den beiden Wildbienen-Fachmännern Karsten Klenke (HGON) und dem Gießener Biologen Dr. Ulrich Frommer: Die ersten Untersuchungen der in einer so genannten "Malaise-Falle" (benannt nach ihrem Erfinder) gefangenen Wildbienen ergeben, dass am Odersbacher Hang die in Mittelhessen sehr seltene Wildbiene "Epeoloides coecutiens" vorkommt.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel vom 28.1.2012 erschienen auf mittelhesse.de
An den Wanderwegen in der "Wehrley" sind Sitzbänke für die Spaziergänger aufgestellt worden. Doch das Forstamt hat die Verantwortlichen aufgefordert, zwei an der Trockenmauer zu entfernen. Für Ortsvorsteher Bremser unverständlich, denn in anderen Regionen Deutschlands seien auch in vielen Naturschutzgebieten Bänke für Wanderer vorhanden. Dieter Stahl, Vorsitzender des Arbeitskreises Limburg-Weilburg der HGON, erklärte auf Nachfrage die der Nassauer Neuen Presse, dass es schon seit vielen Jahren eine Regelung gebe, die das Aufstellen zusätzlicher Sitzbänke in diesem Bereich verbiete. Stahl erläuterte, dass es für die Natur schädlich sei, wenn Massen von Wanderern durch diesen Kernbereich des Naturschutzgebietes "Wehrley" an der Trockenmauer liefen. Darum sei der offizielle Rundwanderweg auch weiter nach oben verlegt worden. Wenn Garzinsky die Bänke an die neue Wegeführung stelle, habe er nichts dagegen, versicherte Stahl. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Nassauischen Neuen Presse vom 19.11.2011.
Vögel und Fledermäuse finden nach Ende der langen Restaurierungsarbeiten an der Niedertiefenbacher Kirche wieder eine Bleibe. Wie die Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) mitteilte, wird es nach dem absehbaren Ende der Unterhaltungsmaßnahmen unter anderem den Mauerseglern 2012 wieder möglich sein, viele alten Brutnischen, die zum Teil sogar vertieft wurden, zu nutzen. Zudem wurden künstliche Nistnischen angebracht worden, was den eventuellen Verlust der einen oder anderen Mauernische wettmachen dürfte. In den vier Gauben eingebaute Sprossenfenster ermöglichen einen Einflug der Fledermäuse, verhindern aber das Eindringen von Tauben.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Nassauischen Presse vom 25.11.2011 ...
Runkel. Der Arbeitskreis Limburg-Weilburg der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) hat das "radikale Abmähen" eines großen Teils des Schilfbestands an der Lahn bei Runkel scharf kritisiert. Auch nach der Brutzeit der Vögel, so Fritz Kohl aus Niedertiefenbach, sei Schilf Lebensraum für viele Tiere. Die Schilfeule, ein geschützter Schmetterling, überwintere im Halm. Und die Wildbienen aus der Gruppe der Maskenbienen seien auf im Schilfhalm lebende Ameisen angewiesen. Natürlich hielten sich auch nach der Brutzeit Vögel und kleine Säugetiere im Schilf auf, so die HGON. Nicht umsonst sei Schilf als gefährdeter und wertvoller Lebensraum ganzjährig geschützt. Eine Zerstörung und gravierende Beeinträchtigung, wie sie hier vorliege, sei nach dem Naturschutzgesetz verboten und daher eine Ordnungswidrigkeit. Deshalb, so Kohl, habe die HGON den Vorgang bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises angezeigt. Die Behörde habe eine Bearbeitung aber abgelehnt und lediglich Kontakt mit der Stadt Runkel aufgenommen, um ein erneutes Abmähen zu verhindern. Diese Rücksichtnahme gegen die Stadt Runkel wurde von der HGON ebenfalls kritisiert, zumal die Behörde bei Verstößen einzelner Bürger weniger nachsichtig handele.
Quelle: Nassauische Neue Presse vom 11.11.2011
HGON-Arbeitskreis beklagt Missstände.
Leider ist der Bestand der Schmetterlinge im Rückgang begriffen, da oftmals Futterpflanzen fehlen sowie bestimmte Kräuter an denen sich die Schmetterlinge fortpflanzen können. Darum habe der HGON-Arbeitskreis schon vor Jahrzehnten begonnen, Wiesenflächen und Halbtrockenrasen zu kaufen und zu pachten, um unterstützende Maßnahmen für Schmetterlinge auf blumenreichen Flächen durchzuführen.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel (mittelhessen.de 11.09.2011) ....
"Eine Werbeaktion einer heimischen Drogerie ärgert die Hessische Arbeitsgemeinschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON). Die Drogerie biete ein "Abwehrspray" an, das angeblich Wespen und Hornissen im Nest tötet, schimpft die HGON und weist darauf hin, dass Hornissen streng geschützt sind."
In der letzten Arbeitskreissitzung wurden verschiedene Themen besprochen sowie der Vorstand neu gewählt. Lesen Sie hier den Bericht vom Weilburger Tageblatt vom 26.7.2011...
Kormoran-Abschüsse im Kreis Limburg-Weilburg. HGON fragt nach
Lesen Sie hier die Antwort des 1. Kreisbeigeordneten Helmut Jung...
Runkel/Limburg-Weilburg. Die geplante Verlegung der Trasse des Radwegs R 7 zwischen Runkel und Steeden an die Lahn stößt auf den Widerstand der heimischen Natur- und Vogelschützer. Der Arbeitskreis Limburg-Weilburg der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) hat die Stadt Runkel und die Untere Naturschutzbehörde (UNB) aufgefordert, die bereits abgesegnete Radfahrtrasse wieder zu ändern.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der FNP vom 25.02.2011
Im Frühjahr werden die erste Bienen bestimmt
Mit dem Beschneiden der alten Apfelbäume an den "Odersbacher Lahnhängen" durch die Obstfachwirtin Tina Adams finden jetzt vor dem Wintereinbruch die annähernd letzten Arbeiten in diesem Jahr in dem Biotop statt. Das Biotop in Odersbach ist eine der wichtigsten Stellen in Hessen für das Vorkommen von Wildbienen.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel vom 25.11.2010 ...
Leserbrief zu den Berichten über das Jubiläum des Fischereisportvereins Oberlahn und der Interessengemeinschaft Lahn.
Wie bekannt, lehnt die HGON den seit Jahren im Kreis praktizierten Vergrämungsabschuss von Kormoranen ab. Der Fischereisportverein und seine Funktionäre begründet dies damit, dass der Vogel eine Bedrohung für die Fischfauna sei. In der Natur ist kein Beispiel bekannt, dass ein Beutegreifer seine Beute, von der er letztlich lebt, ausgerottet hat. Umgekehrt wird ein Schuh daraus – siehe: Lemminge – Schneeeule oder wie bei uns, Mäuse – Schleiereule. Hier reguliert das Beuteangebot den Bestand der Eule. Einen Tag nach dem Bericht über das Jubiläum war in einer Zeitung ein großer Bericht über eine Person, die sich dem Angelsport verschrieben hat und fleißig angelt, auch wenn nicht immer der gefangene Fisch selbst verzehrt wird. Der Bericht schildert seine Erlebnisse beim Angeln auf Wels. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass die Schnur reißt, oder der Fisch sich unten am Flussbett verkriecht, Zitat: „Dann hat der Wels gewonnen“ Zitatende. Die Abbildung zeigt den Herrn mit einem 90 cm langen Wels. Dass vom Fischen lebende Tiere in bestimmten Situationen wirtschaftlichen Schaden verursachen, kann vorkommen, bei Fischzuchtbetrieben und bei Berufsfischern. Dies trifft aber nicht auf Sportler der Angelsportvereine zu, es sei denn, man verteidigt die bezahlten und eingesetzten Fische. Der Schutz der Fischfauna ist von cleveren Funktionären nur vorgeschoben. Wenn der Kormoran für eine „Fischereischaden“ verantwortlich gemacht werden soll, dann müsste man auch andere, von Fischen lebende Tiere, miteinbeziehen, wie die Reiher, den Eisvogel, den Fisch- und Seeadler und die Fischotter. In der Vergangenheit hat der Mensch hier böse und mit schlimmen Folgen so gehandelt. Das sollte doch heute der Vergangenheit angehören, erst recht von einem Verein, der als Naturschutzverband anerkannt ist.
Gez. Fritz Kohl (Ak Limburg/Weilburg)
HGON übt Kritik an der geplanten "Night of Reef" im Vogelschutzschutzgebiet
"Wie der Arbeitskreis Limburg-Weilburg der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) gestern mitteilte, sieht er das Vogelschutzgebiet bei Villmar durch verschiedene Freizeitaktivitäten bedroht, darunter die von Jörg Hawig geplante «Night of the Reef». Die HGON weist darauf hin, dass der Unica-Bruch Teil eines unter EU-Recht stehenden Vogelschutzgebiets ist. Vogelschutzgebiete fallen nach Angaben der HGON seit Ende 2009 in die höchste Schutzkategorie aller nach Naturschutz ausgewiesenen Flächen. Die Schützer schalteten deshalb nach eigenen Angaben vorsorglich die Naturschutzbehörden ein, die sich nun mit der Angelegenheit befassen."
Vollständiger Artikel: Störende Riff-Nacht (Quelle: FNP 06.08.2010)
Bedrohung für das Vogelschutzgebiet (Quelle: FNP 12.08.2010)
Riff-Nacht: HGON soll für Malediven spenden (Quelle: FNP 17.08.2010)
Wer schützt eigentlich die Kormorane?
Zum Leserbrief «Sind Angler die wahren Tierschützer» von Alfons Falkenbach (Ausgabe vom 15. April): Herr Falkenbach zweifelt, dass Angler wirklich solche Tierschützer sind und sich so löblich für den Naturschutz einsetzen, wie Herr Klein dies behauptet. Ich kann da noch hinzufügen, dass der permanente Krieg des Herrn Klein gegen den Kormoran und seine Begründungen für den angeblich notwendigen Abschuss der Vögel tatsächlich kaum in das Bild eines Naturschützers passen. Erst jetzt wieder hat Herr Klein für das Naturschutzgebiet Elbbachauen einen Antrag auf Befreiung von der NSG-Verordnung gestellt, um auch dort Kormorane abzuschießen. In den Wintermonaten, so Herr Klein, haben sich dort fünf bis sechs Kormorane aufgehalten, und Herr Klein vermutet, dass die Vögel dem Bestand von besonders schutzbedürftigen Fischen schaden. Man muss sich vor Augen halten, dass auf Nachfrage der HGON der Erste Kreisbeigeordnete bestätigte, dass in den letzten fünf Jahren an der Lahn und einigen Nebenflüssen nahezu 500 Kormorane als Vergrämungsmaßnahme aufgrund der Anträge der Angler geschossen wurden. Da kommt es ja auch nicht mehr auf die fünf bis sechs Tiere im Naturschutzgebiet Elbbachaue an, oder darauf, dass ein Flussauen-Naturschutzgebiet eigentlich auch ein Refugium für fischfressende Vögel ist.
Fritz Kohl
Mitglied des Landesvorstands der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz
Beselich
Lesen Sie hier den Leserbrief von Alfons Falkenbach (Nassauische Neue Presse 15.4.2010) ...
Lesen Sie hier den Leserbrief von Winfried Klein (Nassauische Neue Presse 13.4.2010) ...
Lesen Sie hier den Artikel "Massaker" (Nassauische Neue Presse 1.4.2010) ...
HGON und Naturefund haben Streuobstwiese für seltene Tier- und Pflanzenarten gesichert
Das Uhu-Projekt von der HGON und Naturefund ist gesichert! Vor Weihnachten haben so viele Menschen mit einer Patenschaft den Kauf einer Streuobstwiese bei Limburg unterstützt, dass wir wieder einen einzigartigen Lebensraum für die Natur bewahren kann. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an alle Spender! Der Bestand auf der Streuobstwiese in Steeden bei Runkel ist ca. 50-60 Jahre alt. Etwa zehn Jahre wurde sie als Weide genutzt. Diese Form der Nutzung verdrängte viele seltene Arten. Der Arbeitskreis Limburg-Weilburg der Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) konnte 1996 diese Fläche pachten und die Wiese naturnah pflegen. Seitdem sind zahlreiche Arten zurückgekehrt. Die Fläche ist reich strukturiert mit alten Obstbäumen, Halbtrockenrasen und von kleinen Gehölzen sowie Brombeer- Himbeer- Weißdorn- und Schwarzdornhecken abgegrenzt. Die Lahn fließt nur ca. 300 m entfernt. Zahlreiche seltene Schmetterlinge sind hier zu finden. Der Uhu brütet im angrenzenden Steinbruch und jagt hier.
Mehr Informationen zu Naturefund
HGON Arbeitskreis Limburg-Weilburg überreicht Naturschutzpreis an Dieter Bretz
Dieter Bretz setzt sich seit über 40 Jahren ehrenamtlich sehr erfolgreich für den Naturschutz ein, daher ist die Entscheidung im Kreisvorstand der HGON einstimmig ausgefallen.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Nassauischen Neuen Presse vom 23.12.09 ...
HGON Arbeitskreis Limburg-Weilburg überreicht Umweltpreis für Kieswerk
Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) hat ihren diesjährigen Naturschutzpreis der Firma Alfred Kremer verliehen.Mit dieser Auszeichnung würdigt der HGON-Arbeitskreis Limburg- Weilburg die Unternehmerfamilie Kremer, die beim Abbau von Kies immer auch die Auswirkungen auf die Natur, auf die Tier- und Pflanzenwelt vor Augen habe und einkalkuliere.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Nassauischen Neuen Presse vom 9.12.09 ...
HGON Arbeitskreis Limburg-Weilburg übergibt Jahresbericht 2009 an Weilburgs Bürgermeister Hans-Peter Schick
Weilburg (mb). Ihren Jahresbericht 2009 über die Arbeitseinsätze inOdersbach in der Gemarkung „Zu Junkernhöll“ haben Karsten Klenke und Dieter Stahl vom Arbeitskreis Limburg/Weilburg der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) im Beisein der beiden Zivildienstleistenden Benjamin Görner und Johannes Schaus vor Ort an Bürgermeister Hans-Peter Schick übergeben.Die „Odersbacher Lahnhänge“ als eine der wichtigsten Stellen in Hessen für das Vorkommen von Wildbienen waren 2008 von Karsten Klenke aus Weilburg und dem Gießener Biologen Dr. Ulrich Frommer wieder entdeckt worden. Ein Großteil der Flächen befindet sich im Besitz der Stadt Weilburg. Die Odersbacher Lahnhänge sind so genannte FFH-Flächen (nach der Flora Fauna Habitat-Richtlinie im Europäischen Schutzsystem> Natura 2000) und damit besonders schützenswert. In einem mehrjährigen Sonderprogramm will die HGON mit Unterstützung der beteiligten Institutionen die frühere Bedeutung dieser Biotope wieder herstellen.
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht ...
Zivildienstleistende schaffen neuen Lebensraum für die Blauflügliege Ödlandschrecke
Auf den Dachschiefer-Abraumhalden in Villmar-Langhecke im Landkreis Limburg-Weilburg ist das Vorkommen einer isolierten Population der Blauflügeligen Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) zu vermelden. Nicht nur die Existenz dieser seltenen Kurzfühlerschrecke (Körperlänge zwischen 2,5 und 3,5 cm), sondern auch die hier vorkommenden schützenswerten Fledermaus- und Pflanzenarten haben dazu beigetragen, dass das Areal rund um die Schieferhalden unter den Schutzstatus der FFH-Richtlinie gestellt wurde.Zunehmende Verbuschung schränkte den Lebensraum der wärme liebenden Arten wie der Ödlandschrecke ein. In Absprache mit dem Regierungspräsidium Gießen entbuschten die beiden Zivildienstleistenden des HGON-Arbeitskreises Limburg-Weilburg ausgewählte Bereiche.
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht ...
HGON und Naturefund wollen Streuobstwiese für seltene Tier- und Pflanzenarten sichern
Der Bestand auf der Streuobstwiese in Steeden bei Runkel ist ca. 50-60 Jahre alt. Etwa zehn Jahre wurde sie als Weide genutzt. Diese Form der Nutzung verdrängte viele seltene Arten. Der Arbeitskreis Limburg-Weilburg der Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) konnte 1996 diese Fläche pachten und die Wiese naturnah pflegen. Seitdem sind zahlreiche Arten zurückgekehrt. Die Fläche ist reich strukturiert mit alten Obstbäumen, Halbtrockenrasen und von kleinen Gehölzen sowie Brombeer- Himbeer- Weißdorn- und Schwarzdornhecken abgegrenzt. Die Lahn fließt nur ca. 300 m entfernt. Zahlreiche seltene Schmetterlinge sind hier zu finden. Der Uhu brütet im angrenzenden Steinbruch und jagt hier. Die Wiese soll jetzt verkauft werden. Um eine erneute Weidenutzung zu verhindern, will die HGON diese kaufen und diese damit dauerhaft schützen.
Dabei wird Sie von Naturefund unterstützt, doch auch Sie können helfen diesen Lebensraum mit einer Patenschaft zu sichern - Stichwort Jagdrevier Uhu
Mehr Informationen zum Schutzprojekt
Lesen Sie dazu einen Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 26.9.09 ...
HGON und die Schüler der Johann-Christian-Senckenberg-Schule bauen ein Insektenhotel für das NSG Wehley
Im Rahmen der Projektwoche der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Runkel baute unser HGON AK mit Schülern der 9/10. Klasse ein Wildbienenhotel unter Anleitung von Karsten Klenke, Uwe Haun und Bärbel Schmidt. Viele Schüler waren begeistert zu erfahren wieviele Wildbienarten es gibt. Daher waren sie beim Bau des Hotels mit Eifer bei der Sache.
Das Wildbienenhotel wurde in Absprache mit Herrn Baier vom Regierungspräsidium Gießen, im Naturschutzgebiet "Wehrley" von Runkel aufgestellt. An diesem Südhang kommen sehr viele seltene Wildbienen vor, die meisten davon leben solitär, also bilden keine Staaten. Das Insektenhotel bietet für diese Arten eine Vielzahl von Nistmöglichkeiten, die jetzt nur noch bezogen werden müssen.
Trotz sehr viel ehrenamtlicher Arbeit im Naturschutz für das Gemeinwohl, gibt es leider auch immer wieder sehr diffamierende Angriffe:
Lesen Sie hier einen Kommentar von Herrn Heidersdorf in der NNP