Bruterfolg beim Rebhuhn leicht gestiegen
Erfreuliches Ergebnis der diesjährigen Kettenzählung: Der Bruterfolg des Rebhuhns 2025 liegt bei 5,8 Jungvögeln je Altvogelpaar und damit leicht über dem langjährigen Mittel (5,7). Dies freut uns ganz besonders nach dem unterdurchschnittlichen Bruterfolg im nassen Sommer 2024.
Spannend ist auch die Betrachtung der Ketten innerhalb und außerhalb der Projektgebiete des bundesweiten Verbundprojekts „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“, denn: Innerhalb dieser Gebiete liegt der Bruterfolg mit 6,1 Jungvögeln je Altvogelpaar deutlich über dem Bruterfolg außerhalb der Kulisse (5,6). In den Projektgebieten werden verstärkt Maßnahmen zum Schutz des bedrohten Feldvogels umgesetzt, Blühflächen angelegt und der Druck durch Fressfeinde reduziert. Dazu arbeiten Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd eng zusammen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die Rebhuhnketten mit Alterszusammensetzung auf ornitho.de gemeldet und damit eine Auswertung möglich gemacht haben. Übrigens: Der Zeitraum für die Kettenzählung wurde mit der diesjährigen Auswertung angepasst und erstreckt sich nun vom 15.08. bis zum 10.10. (bisher: 01.09.-10.10.). So können – auch rückwirkend für die vergangenen Jahre – mehr Kettenmeldungen berücksichtigt werden. Außerdem ist die Altersbestimmung im August einfacher als gegen Ende des Erfassungszeitraums.
Die ausführliche Auswertung des DDA findet sich hier: Kettenzählung
Projektinformationen "Rebhuhn retten"
Im Verbundprojekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ haben sich der DDA, der Deutsche Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL), die Abteilung Naturschutzbiologie der Georg-August-Universität Göttingen und 12 weitere Projektpartner in bundesweit zehn Projektgebieten zusammengeschlossen, um die Lebensbedingungen für das Rebhuhn zu verbessern. Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, findet Informationen unter www.rebhuhn-retten.de.