Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.

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Geiersterben erreicht Europa

Trotz eindeutiger Studienlage und Warnungen von Wissenschaftler*innen erlaubte die EU den Einsatz von Diclofenac in der Veterinärmedizin.

Im vergangenen Jahr konnte nachgewiesen werden, dass Diclofenac auch mindestens einen Geier in Europa getötet hat. Dabei handelte es sich um einen jungen Mönchsgeier (Aegypius monachus) aus Katalonien, der 2020 tot in seinem Nest gefunden wurde.

Hier geht es zum Artikel: Spektrum der Wissenschaft

Geier in Hessen

In Hessen brüten zwar keine Geier, doch kam es in den letzten Jahren immer wieder zu spannenden Beobachtungen. So etwa im Juni 2020, als über Braunfels ein Trupp von etwa 20 Gänsegeiern kreiste! Die riesigen Greifvögel mit einer Spannweite von bis zu 2,65m sind in Hessen und Deutschland ein zwar sehr seltener, aber seit 2006 fast alljährlicher Anblick.
Und auch ein Mönchsgeier konnte vor rund zwei Jahren in der Wetterau beobachtet werden. Entdeckt wurde das vermutlich aus Spanien oder dem Balkan stammende Tier von unserem Avifauna-Referenten Stefan Stübing.

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