Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.

Entdecken Spätere Mahd rettet Nester der seltenen Grauammer

Spätere Mahd rettet Nester der seltenen Grauammer

Auf vielen hessischen Wiesen ist derzeit die Mahd in vollem Gange. Dabei sind nicht nur Rehkitze gefährdet, sondern auch die Küken der Grauammer. Durch den Klimawandel hat sich der Mahdzeitpunkt nach vorne verschoben, sodass viele Jungvögel noch nicht flügge sind.

Im Wetteraukreis wurde deshalb ein Konzept entwickelt, das Naturschutz und Landwirtschaft miteinander verbindet. HGON-Ornithologe Stefan Stübing markiert Wiesen mit Grauammer-Nestern, die erst zu einem späteren Zeitpunkt gemäht werden. Zwar verliert später gemähtes Heu an Wert, doch die Landwirt*innen erhalten dafür eine Entschädigung durch das Forstamt.

Den gesamten Zeitungsartikel der Süddeutschen finden Sie unter:
Spätere Mahd rettet Nester der seltenen Grauammer