Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.

Zurück zur Liste

Wiesenpieper - Anthus pratensis

Im Gebiet: Gast zu den Zugzeiten

Verbreitung in Hessen
Bestand in Hessen

300-400

Verbreitung in Hessen

Als Brutvogel aktuell nur noch vereinzelt in den Hochlagen der Mittelgebirge, als Rastvogel von September bis April landesweit in Offenlandschaften

Rote Liste

Hessen: 1

Deutschland: 2

EU-VSRL: -

Hessen Erhaltungszustand: schlecht

Merkmale

Vom ähnlichen Baumpieper sind Wiesenpieper vor allem durch die breit dunkel gestreiften Flanken zu unterscheiden.

Schon gewusst?

Noch vor 30 Jahren war der Wiesenpieper noch die letzte, weit verbreitete Art der Wiesenbrüter mit Brutvorkommen stellenweise sogar in Ackerflächen; seither haben sich seine Lebensräume durch Dünung, Eutrophierung und vielfache Mahd so verändert, dass er nur noch in mageren, lückig bewachsenen, blumenbunten Wiesen der Hochlagen der Mittelgebirge stellenweise vorkommt.

Steckbrief

Länge: 14-15,5 cm
Spannweite: 22-25 cm
Gewicht: 17,3-19 g
Maximales Alter: 8 J
Nahrung: Insekten und Spinnen sowie deren Larven
Nestgröße: 4-6 Eier in Bodennest
Brutzeit: Mitte März bis Anfang August
Zugverhalten: Kurzstreckenzieher
Überwinterungsgebiet: West- und Südeuropa, Nordafrika

Phänologie in Hessen

Ganzjährig, im Winter seltener