Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.

ÜbersichtWir schauen ganz genau hin.

Wir erfassen fortlaufend die Bestände unser heimischen Vogelwelt. Niemand kennt die Verbreitung der Vögel in Hessen so gut wie wir.

Monitoring

Das „Monitoring“ der in Hessen vorkommenden Vogelarten, also das Verfolgen der unterschiedlichen Bestandsentwicklungen, ist eine der Kernkompetenzen der HGON. Ziel sind abgesicherte Aussagen zum Bestandsverlauf. Und ganz nebenbei lernt man einen Lebensraum und seine Vogelarten so gut kennen, dass man schon Wochen vor Kartierungsbeginn mitzufiebern beginnt: wie sind die Zaunkönige über den Winter gekommen, nimmt die Mönchsgrasmücke weiter zu und was ist aus den letzten beiden Turteltauben geworden?

NocMig

Die womöglich höchste Kunst der Ornithologie: Die Erfassung des nächtlichen Vogelzugs

Rote Liste

Welche Tier- oder Pflanzenarten nehmen im Bestand zu, welche ab? Wer ist gefährdet oder sogar „Vom Aussterben bedroht“ und braucht daher unseren besonderen Schutz – die Antwort geben die Roten Listen.

Seltene Brutvögel

Auch bei diesem Monitoring kontrollieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Probeflächen über mindestens einige Jahre mit gleichbleibender Methode. Allerdings sind die Flächen nicht vorgegeben, sondern können selbst gewählt werden. Typische Arten in diesem Projekt sind Wasser- und Greifvögel, Eulen oder Spechte, aber auch Rauch- und Mehlschwalbe, Dohle oder Rebhuhn.

Beobachtungsgebiete

Hier sind besondere Gebiete in Hessen aufgeführt, die zum Naturentdecken einladen: Von der Aartalsprerre im Lahn-Dill-Bergland über Biodiversitäts-Hotspots in der Wetterau und Nordhessen bis hin zu urbanen Gebieten mitten in Frankfurt. Die Übersicht lässt Hessens vielfältige Lebensräume erahnen.