Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.

ÜbersichtWofür wir kämpfen

Wir setzen uns ein für Artenschutz und Naturschutz. Wir schaffen natürliche Lebensräume. Und wir sind Vogel-Experten. Lernen Sie unsere Arbeit kennen.

Vögel

Vögel faszinieren durch ihr oft unglaubliches Flugvermögen, ihre Farbenpracht und ihre Schönheit. Mit etwa 10.000 Spezies haben sich die Nachfahren der Dinosaurier an alle Bereiche unseres Planeten angepasst. Aber: Viele Arten sind durch Lebensraumzerstörungen akut gefährdet und brauchen dringend unseren Schutz.

Greifvögel und Eulen

Heute sind Greifvögel und Eulen für viele Menschen der Inbegriff majestätischer, geheimnisvoller und wilder Natur. Zuvor wurden sie über Jahrhunderte als Nahrungskonkurrenten teils bis zur Ausrottung bekämpft, erst in den 1970er Jahren komplett gesetzlich geschützt – und aktuell vermehrt wieder illegal verfolgt.

Arktische Gänse

Nach gut 3.000 Kilometern Flugweg erreichen die an der sibirischen Eismeerküste brütenden Bläßgänse und die deutlich näher, schon in Skandinavien vorkommenden Tundrasaatgänse ihren bundesweit südlichsten Überwinterungsplatz in den Rheinauen westlich von Darmstadt. Die HGON schützt sie dort vor Störungen.

Schwarzstorch

Adebars „dunkler Bruder" war rund 70 Jahre in Hessen und weiten Teilen Deutschlands als Nahrungskonkurrent des Menschen ausgerottet. Der scheue, in den verschiedensten Grün- und Purpurtönen wie ein Smaragd leuchtende Waldvogel braucht weiter den intensiven Schutz durch uns Menschen.

Lebensräume

Natur braucht Raum! Viele Jahrzehnte der Bemühungen der HGON haben Spuren hinterlassen. Der überwiegende Teil der hessischen Naturschutzgebiete geht auf Vorarbeiten der HGON zurück. Sie war Wegbereiter für den Schutz der Flusslandschaften beispielsweise in der Wetterau, an Werra, Lahn und Kinzig.

Artenschutz

Einge Arten brauchen ganz unmittelbare, rasche Überlebenshilfe wie zum Beispiel den Schutz ihrer Fortpflanzungstätten. Manche Arten finden Rückzugräume in Schutzgebieten. Viele Arten können aber nur dauerhaft in ihren Beständen erhalten werden, wenn Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsbau und Industrie Rücksicht auf ihre Belange nehmen.

Heuschrecken

Heuschrecken sind als Wiesenmusikanten ähnlich positiv besetzt wie Schmetterlinge oder Bienen. Gleichzeitig sind sie sehr wichtige Bioindikatoren und auch klimabedingte Bestandstrends lassen sich bei dieser Artengruppe beobachten. Die HGON koordiniert die landesweite Erfassung von Heuschrecken in Hessen.

Fledermäuse

Wenn die Dämmerung einsetzt kann man sie am Himmel beobachten – Fledermäuse. In Hessen leben insgesamt 22 Arten, die alle unter Schutz stehen. Mit dem Kauf und der Betreuung von zwei Fledermaushäusern setzt sich die HGON aktiv für die Jäger der Nacht ein.

Feldhamster

Der Feldhamster stirbt in Hessen aus. Daher engagiert sich die AG Feldhamsterschutz der HGON für die Ausweitung des Feldhamsterschutzes, beobachtet aktiv die Bestandsentwicklung der hessischen Populationen, informiert die Öffentlichkeit und unterstützt die Naturschutzforschung.

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Für unsere alltägliche Naturschutzarbeit ist jede Hilfe wertvoll: Jeder Euro für Artenschutzprojekte, jede Hand, die mit anpackt. Viele Menschen können gemeinsam viel bewirken.

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