Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.

Vorstand

Vorsitzender: Dr. Tobias Erik Reiners

Dr. Tobias Erik Reiners, Jahrgang 1983, hat ein Faible für soziale Insekten wie Ameisen oder Bienen, ist Vater von drei Kindern und liebt seinen Job „am Puls der Naturschutzgenetik“. Im Vereinsalltag wird „Tobi“ besonders für seine freundliche und optimistische Art geschätzt, gepaart mit einer guten Portion Humor.  

Deutschlandweit und darüber hinaus ist Tobias Erik Reiners für seine Expertise zum Feldhamsterschutz bekannt. Seit dem Abschluss seiner Diplomarbeit hat er die Arbeitsgemeinschaft Feldhamsterschutz professionalisiert und zu einer schlagkräftigen Arbeitsgruppe der HGON entwickelt. Seit 2018 leitet er das deutschlandweite Projekt  „Feldhamsterland“ im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt. Hauptamtlich ist der Biologe seit 2012 bei der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung im Fachbereich Naturschutzgenetik beschäftigt.

In der HGON ist Tobias unter anderem für die AG Ornithologie aktiv und verwaltet und sortiert die Ornitho-Daten aus ganz  Hessen. Seit 2018 sitzt er im geschäftsführenden Vorstand der HGON und seit 2019 vertritt er den Verein im hessischen Landesnaturschutzbeirat.

Als Vorsitzender hat sich Tobias Erik Reiners zum Ziel gesetzt, der HGON in allen Fragen des Naturschutzes eine starke, gewichtige Stimme zu geben. Dafür steht die Entwicklung fachlich guter Argumente auf der Basis von Forschung, Wissen und Erfahrung im Vordergrund.

Stellvertretende Vorsitzende: Natascha Schütze

Natascha Schütze, Jahrgang 1987, ist Autodidaktin in der Ornithologie, würde mitten in der Nacht aufstehen, um eine Schnee- oder Sperbereule zu sehen, und spielt gerne Gesellschaftsspiele. Ihre ausgeprägte soziale Ader hat Natascha beruflich in die Schulsozialarbeit geführt, sich aber auch in der HGON sehr schnell abgezeichnet. Sie ist mit vielen Personen vernetzt und wird für ihre besonnene, sachliche Art geschätzt.

Eine ungewöhnliche Beobachtung (ein Purpurreiher, aber das wusste sie in diesem Moment noch nicht) weckte Nataschas Neugier und führte von der Internetrecherche über Umwege zur Beobachtergruppe Kühkopf-Knoblochsaue. Damit war der Weg in die Ornithologie und auch in die HGON vorgezeichnet. Von hier an ging die Entwicklung ziemlich rasant, vor allem hat sich die Riedstädterin innerhalb kurzer Zeit ein immenses Wissen angeeignet. Wann immer möglich, ist sie draußen unterwegs, um noch mehr zu lernen und zu erleben.

An der Gründung der „AG Arktische Gänse Hessisches Ried“, die das für Süddeutschland bedeutendste Überwinterungsgebiet von Saat- und Bläßgänsen sichern will, war Natascha maßgeblich beteiligt. Zudem ist sie intensiv in das Schutzprojekt für die Haubenlerche eingebunden und teilweise auch freiberuflich im Naturschutz tätig.

Seit 2017 ist Natascha Schütze Arbeitskreissprecherin im Kreis Groß-Gerau und seit 2019 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes. Eines ihrer wichtigsten Anliegen ist die stärkere Vernetzung der HGON-Mitglieder für eine noch effektivere Zusammenarbeit hessenweit.

Stellvertretender Vorsitzender: Rudolf Fippl

Rudolf Fippl, Jahrgang 1962, ist bereits im Alter von 16 Jahren der HGON beigetreten, hat Zuhause eine Pflege-Fledermaus und raucht leidenschaftlich gerne Pfeife. Seine regelmäßigen Vorträge, Veranstaltungen, Kurse  und Exkursionen zu Natur- und Artenschutzthemen sind sehr beliebt und kurzweilig.

Amphibien, Vögel und Fledermäuse sind für den Solmser seit jeher von besonderem Interesse. Ihrem Schutz widmet er sich mit unglaublichem Durchhaltevermögen, wobei er auch die Konfrontation mit der Politik nicht scheut.

2004 hat Fippl für die HGON das Fledermaushaus in Greifenstein-Allendorf (Lahn-Dill-Kreis) erworben und im Dezember 2012 den alten Bahnhof von Mümling-Grumbach (Höchst im Odenwald), den sogenannten „Mausohrbahnhof“. Beide Gebäude sind inzwischen landesweit bekannte Fledermaus-Infozentren und beherbergen bedeutende Wochenstuben des Großen Mausohrs.

Bereits seit 1986 leitet Rudolf Fippl den Arbeitskreis Lahn-Dill und seit 1995 gehört er dem geschäftsführenden Vorstand der HGON als stellvertretender Vorsitzender an. Als Ziel hat er dabei stets das bestmögliche Ergebnis für den Artenschutz vor Augen.

Aufgrund seiner vielfältigen Tätigkeiten, Ehrenämter und Erfolge erhielt Rudolf Fippl 2017 die Ehrenplakette in Gold für besondere Dienste im Naturschutz von der hessischen Umweltministerin.

Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Nils Stanik

Dr. Nils Stanik, Jahrgang 1986, war schon in seiner Kindheit naturinteressiert und machte schließlich seine Interessen und Hobbys zum Beruf. Neben Pflanzen und Vegetation ist die Ornithologie zu einem wichtigen Bestandteil seiner Arbeit und Freizeit geworden. Vor allem interessieren ihn hier Avifauna der Gewässer und Agrarlandschaft und der tägliche und nächtliche Vogelzug.

Nach seinem Studium der Landschaftsplanung / Landschaftsökologie ist er seit 2017 hauptamtlich an der Universität Kassel beschäftigt. In seiner Arbeit widmet er sich der Erforschung von Auswirkungen des Globalen Wandels auf Arten, Lebensgemeinschaften und Lebensräumen unserer Kulturlandschaften sowie der Entwicklung von integrativen Konzepten für ihren zukunftsfähigen Schutz und ihrer Renaturierung.

Seit 2022 ist Nils Stanik Leiter vom HGON-Arbeitskreis Kassel und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands. Wichtig für seine Arbeit in der HGON ist ihm, unseren Verband im wichtigen Brückenschlag zwischen Forschung und Naturschutzpraxis zu repräsentieren und die ehrenamtliche Naturschutzarbeit in ihrer gesamten Breite zu fördern.

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